Merkmal des Jazz ist vor allem die Improvisation und das spontane Interagieren der Musiker untereinander - nicht nur das Vorhandensein von ding-ding-ah-ding-ding-ah-ding ....
von daher kann so ziemlich alles Jazz sein!
>>Jo
Merkmal des Jazz ist vor allem die Improvisation und das spontane Interagieren der Musiker untereinander - nicht nur das Vorhandensein von ding-ding-ah-ding-ding-ah-ding ....
von daher kann so ziemlich alles Jazz sein!
>>Jo
Alles anzeigenIch glaube, es ist allgemein kein Problem des Lehrers, wenn der Schüler nicht übt. Viele meiner Schüler üben nicht so wie man sich das vom Traumschüler erwarten würde. Ich halte das aber nicht für ein Problem. Es ist einfach eine Tatsache, dass viele Schüler das Schlagzeugspiel als eines von diversen Hobbys und Freizeitbeschäftigungen haben. Das sehen einige Lehrer nicht und verzweifeln an sich, weil sie denken, es läge an ihnen selbst. Das tut es zwar manchmal auch, worauf ich aber hinaus will ist, dass sich die jüngeren Schüler (die älteren lasse ich mal außen vor, weil die sowieso meist andere Zielsetzungen haben) schon ihren Weg suchen. Und dieser Weg muss nicht damit enden, dass sie Drummer werden.
Vor dem Aufwärmen frage ich alle Schüler, wie es ihnen geht, ob sie was bedrückt oder ob es ihnen gut geht. Oft entgegnen sie mir, dass sie noch eine vergeigte Mathearbeit beichten müssen, am nächsten Tag einen Spanisch-Vokabeltest schreiben und den Tag darauf eine Deutschklausur. Zudem sei die Versetzung gefährdet. In ihrem anderen großen Hobby, dem Fussball läuft es aber super, Turniere an den Wochenenden gewonnen usw. Wenn ich diesem Schüler dann einen Riesenhaufen Technikübungen mitgebe und dann mit strenger Miene verlange, sie diesmal auch zu machen, baue ich zusätzlichen, unnötigen Druck auf, der der Situation nicht angemessen ist. Es sei denn, der Schüler verlangt ausdrücklich danach.
Eltern solcher Schüler (und das sind sehr viele) wollen den Drum-Unterricht als Ausgleich, nicht als weitere Quelle von Druck. Das sagen sie offen und so möchte ich auch unterrichten. Ein guter Drummer wird nicht, wer einen guten Lehrer hatte. Ein guter Drummer wird, wer ein guter Drummer werden will und die nötige Zeit investieren kann. Soll man als Lehrer alle ablehnen oder doof finden, die das nicht können oder wollen? Ich finde nein.
Was ich da eben geschrieben habe, ist die Hauptproblemstellung in meinem Unterricht, weil sie einfach fast immer gegenwärtig ist. Die im ersten Post genannten Punkte kommen in unterschiedlichen Gewichtungen vor.
lg
max
hi max,
also wenn der Schüler nicht übt, nervt mich das oft. Ein wirkliches Problem ist es aber nicht, von daher wohl etwas falsch formuliert gewesen. (Bei einfacher Faulheit, Bequemlichkeit stellt das Nicht-Üben für den Schüler i.d.R. aber kein Problem dar
)
Ich denke aber, dass der Unterricht eine beidseitige Sache sein sollte - der Part des Schülers ist dabei zu üben. Wie weit man damit geht ist sicherlich Typsache. Ohne dies veranstaltet man aber eher eine Art Beschäftigungstherapie. Wobei das auch schon mal OK sein kann für einen gewissen Zeitraum oder bei bestimmten Schülern. TRotzdem ist mein Ziel generell immer, den Schüler auf eine positive Art zum eigenen Üben zu motivieren. Ich glaube, viele Schüler, ob bewusst oder unbewusst, lehnen einen zu laschen Lehrer auch eher ab .... Mein geheimer Grundsatz lautet daher: Keine Lehre ohne Disziplin! ![]()
>>jo
mich würde zuallererst die Intention deiner Fragestellung interessieren.
Die Erfahrung eines Lehrers ist schließlich ein Teil seines Kapitals.
Zitat von »rhythm memory« es dürfen auch gerne konkretere Beispiele genannt werden
Je konkreter die Problemstellung/Fragestellung, desto näher ist man an der Lösung!
Ohne konkrete Problemstellung ist man nämlich schnell bei folgender Szenerie, die ich als Schüler mit meinem ersten Schlagzeuglehrer erlebt habe:
Ich (damals als Anfänger) spiele einen Groove.
Mein Schlagzeuglehrer kritisiert mit den Worten: "Du mußt das mit mehr Feeling spielen."
Aha!
Sehr gut. Genau sowas meinte ich! Dein Lehrer entdeckt ein Problem, von dem du noch gar nicht wusstest, dass du es hast. Da du dass "Problem" aber gar nicht erst verstehst, kann er dir im Prinzip auch keine "Lösung" dafür anbieten. Also ist sowas doch eigentlich eher ein Kommunikationsproblem, wie zwei Leute, die aneinander vorbeireden...
btw: ich krieg das irgendwie mit dem zitieren nicht so wirklich hin. wie kriege ich mehrere zitate verschiedener Leute in eine Antwort?
>>Jo
Schüler hat keinen Bock zu üben, bzw. sich mit dem Instrument auseinanderzusetzen
das ist aber erstmal ein Problem des Lehrers, nicht des Schülers - allerdings ein sehr Ernstes und wohl auch das Grundlegende überhaupt. Mittlerweile MUSS ich Eltern, die ihr Kind zu mir in den Unterricht bringen ganz deutlich sagen, dass das Üben der zentrale Bestandteil des ganzen Unterrichts ist und dass man diese Zeit mit einplanen muss. Aber das Kind muss ja noch zum Spanischkurs, Di. und Do. zum Fußball/ Tennis, Fr. die Pfadfinder..., das ist schon alles irgendwie crazy! Da gibts dann welche, die sitzen völlig abgeschlafft bei mir vorm Schlagzeug...
ansonsten danke für eure Beiträge, scheinbar ist die größte Problemstellung also der SCHÜLER an sich
![]()
Brainstorming!
Mich würde es mal interessieren wie es bei euch im Unterricht aussieht. Schüler kommen oft mit besonderen individuellen Problemstellungen, Fragen in den Unterricht. Ich denke das ist auch gut und richtig so, dass er damit zu mir als Lehrer damit geht! Welche typischen Fragestellungen begegnen euch? Mir geht es jetzt erstmal nicht um Lösungsansätze, sondern um die Fragestellungen!
allgemein aus meiner Sicht sehr häufig (dabei sind aber auch Themen, die ICH als Lehrer beim Schüler als Problem entdecke):
ist ja schon eine längere Liste, aber Euch fällt bestimmt noch was ein ... es dürfen auch gerne konkretere Beispiele genannt werden!
Danke und Gruß,
Jo
Alles anzeigendas ist die 100%-ig (gut zu erkennen an den 2 snareteppichen)
und sowas hast du geschenkt bekommendu kannst dich glücklich schätzen!
NP: 666€
wie alt ist sie (wie oft gespielt?)
edit:
veredelt mit goldspannböcken
das ist die 100%-ig
das ist die alte Dave Weckl Signature, Alter schätzungsweise 15-20 Jahre...
ich würde sie bei gutem Zustand für 250,- EUR evtl. nehmen ...
gruß,
jo
bei mir hängen zwei "Stellwände" an der Decke. Einfacher Holzrahmen mit Isover TP1 (Akustikplatten) in 60 mm Stärke. Komplett verkleidet mit dünnem Ikea Stoff. Funktioniert hervorragend und es fliegen auch keine Fasern rum. De Stoff sollte so dünn sein, dass man durchpusten kann, sonst reduziert sich der Effekt erheblich, speziell im Bassbereich.
In Folie einwickeln würde ich daher lieber lassen.
Super Material.
Selbst Grundschüler spielen im Unterricht Mittlerweile - wenn auch noch nicht im vorgegebenen Tempo - 5er, 7er und 9er-Wirbel.
Außerdem packt die meisten der Ehrgeiz, zur Dvd mitspielen zu können.
sehe ich auch so.
Lifetime warm-up ist sehr viel praxisnäher und musikalisch relevanter als die Jojo Mayer DVD!! Die steht bei mir seit Jahren im Schrank und staubt zu, nachdem ich mal irgendwann ein paar Kapitel angegangen bin.
Der Tommy ist auch nicht so ernst wie Herr Mayer, das finde ich auch besser, und wie Luddie schon schrieb nicht so dogmatisch - sehr angenehm ... absolute Empfehlung!! ![]()
>>jo
Ja jetzt wo du es sagst, kann ich ich es auch sehen, dass es immer nur RLLRRL ist. Es sah für mich erst so aus, als ob du die Hand auf dem Downbeat wechselst, und das geht ja bei dem Sticking nicht... Danke nochmal ![]()
Jo
Achja, man kann das Sticking auch sehr schön mit RLL verlängern, das sind dann 9 Schläge (und noch mehr zu üben
)
hallo christoph,
habe gerade dein erste Video auf deiner Seite angesehen. Gefällt mir sehr gut, was du da trommelst!! Am Ende spielst du ja so solomäßig Snare/Beckenwirbel. Habs versucht rauszuhören/ sehen was du genau machst. Ich denke Six-stroke rolls zu hören: einmal Doppelschlag BD (mit Becken auf dem ersten) + zwei Doubles Snare; dann Paradiddle-Diddle RLLRRL , korrekt??
Danke schon mal für die Aufklärung und beste grüße,
Jo
ja, ich hätte auch Interesse ... ![]()
Kim Plainfield - Advanced Concepts
Bill Wheeler - Drum Techniques of Rush
David Garibaldi - Code of Funk
Wolfgang Basler - Rudiments D2/D3
John Riley - The Art of Bop Drumming
Rene Creemers/ Andy Gillmann - Drummer's Inspiration
Joe Morello - Master Studies
Tommy Igoe - Groove Essentials (Buch & DVD)
Gary Chester - New Breed
Mark Wessels - A Fresh Approach to the Snaredrum
Andy Gillmann - Brushes... Unlimited (DVD)
Peter Erskine - Drumset Essentials 1-3
...um nur einige zu nennen (fettgedruckt sind mögliche Kandidaten für eine Top 3 Platzierung)
so wie in post nr.19 !!
wenn du den Takt aus deinem Notenblatt gespielt hast, kann das auch nicht passen, da es ja ein zweitaktiges Pattern ist (s. Tabs)
vielen dank fürs posten, sehr geiles video. erstmal hört sich die Figur nicht schwer an, als ich dann auch ausprobiert hab musste ich echt lachen weils so bekloppt ist, einfach aber eben doch nicht so einfach... so isses beim trommeln ![]()
habe mir gerade Earmaster Pro 5 gekauft. Was besseres habe ich noch nicht gesehen. Du kannst auch eine Demoversion runterladen:
speziell im Siegener Raum scheint es eine Art Metronom-Mafia zugeben, die glaubt das Ding sei der heilige Gral ... das stört mich irgendwie