Beiträge von rhythm memory

    Aber selbst professionell ausgerichteter Unterricht kann ja "auch der Freizeitgestaltung" dienen. Der wäre dann ja nach dem Text nur befreit wenn keine Gewinnerziehlungsabsicht gibt. Oder?


    Es gibt da Widersprüchliches zu finden. Einerseits steht es ja so im Text:

    [von der Ust. befreit sind]...


    Schul- und Hochschulunterricht, Aus- und Fortbildung sowie berufliche Umschulung (Bildungsleistungen) und damit eng verbundene Lieferungen und sonstige Leistungen durch Einrichtungen des öffentlichen Rechts, die mit solchen Aufgaben betraut sind, Ersatzschulen, die gemäß Artikel 7 Absatz 4 des Grundgesetzes staatlich genehmigt oder nach Landesrecht erlaubt sind, und andere Einrichtungen mit vergleichbarer Zielsetzung sowie Bildungsleistungen von Privatlehrern. Eine vergleichbare Zielsetzung ist gegeben, wenn die Leistungen der Einrichtung geeignet sind, dem Teilnehmer spezielle Kenntnisse und Fähigkeiten zu vermitteln. Nicht befreit sind Leistungen, die der reinen Freizeitgestaltung dienen. Erbringt eine andere Einrichtung mit vergleichbarer Zielsetzung Leistungen im Sinne des Satzes 1, die auch der Freizeitgestaltung dienen können, sind diese nur dann befreit, wenn die Einrichtung keine systematische Gewinnerzielung anstrebt und etwaige Gewinne, die trotzdem anfallen, nicht entnommen, sondern zur Erhaltung oder Verbesserung der erbrachten Leistungen verwendet werden;




    andererseits finden wir hier: http://www.mediafon.net/meldun…=&si=4fbd00b74354e&lang=1


    (entscheidender Satz fettgedruckt)


    "Wer im einzelnen diese Bedingungen erfüllt, soll im Gesetz abschließend geregelt werden – einer behördlichen Bescheinigung bedarf es dann nicht mehr. Allerdings ist diese Regelung nicht gerade unkompliziert (in der Gesetzesbegründung umfasst sie volle fünf DIN-A-4-Druckseiten) und wohl kaum wirklich "abschließend" – sie wird mit Sicherheit zu weiteren Streitereien vor Gericht führen.


    Erfreulich ist, dass das Ziel einer Bildungsmaßnahme (bisher: Berufs- oder Prüfungsvorbereitung) nicht mehr Kriterium für die Steuerbefreiung sein soll. Eine steuerbefreite Unterrichtsleistung soll nach dem Entwurf künftig immer dann vorliegen,





    • "wenn Kenntnisse im Rahmen festliegender Lehrprogramme und Lehrpläne vermittelt werden".


    Ausgeschlossen bleiben lediglich





    • "Leistungen, die der reinen Freizeitgestaltung dienen".


    Das soll dann gegeben sein, "wenn die vermittelten Kenntnisse und Fähigkeiten nicht durch Vertiefung und Fortentwicklung zur Ausübung einer beruflichen Tätigkeit genutzt werden können". Als Beispiele hierfür nennt die Gesetzbegründung etwa Töpfer- oder Seidenmalereikurse, aber auch Flirtkurse, Seniorentanzkurse oder Schwimmkurse und Sprecherziehung für Kinder unter drei Jahren. Normale Tanzkurse, Ballett-, Musik- und Schwimmunterricht gelten dagegen nicht als "reine Freizeitgestaltung" und sind damit grundsätzlich steuerfrei – was gegenüber der aktuellen Gesetzeslage ein gewaltiger Fortschritt ist.


    Wo die Abgrenzung schwierig ist und ein Kurs je nach Motivation der einzelnen Teilnehmerin sowohl der Kenntnisvermittlung als auch der Freizeitgestaltung dienen kann, soll die Steuerbefreiung dann eintreten, wenn die betreffende Bildungseinrichtung "keine systematische Gewinnerzielung anstrebt und etwaige Gewinne, die trotzdem anfallen, nicht entnommen, sondern zur Erhaltung oder Verbesserung der erbrachten Leistungen verwendet werden".
    "


    Fazit: Das Ganze ist eine Mogelpackung um wieder mal da Steuern und Abgaben zu kassieren, wo es eh nicht viel gibt, bzw. es keinen interessiert (in der breiten Öffentlichkeit)... einfach besch....

    Ab es ist leider so wie es ist: In unserer Gesellschaft leben die Reichen von den Dummen und die Dummen von der Arbeit, da ist es kein Wunder, wenn man auch den Kunstschaffenden zusätzlich ans Leder will. Der Catch-22 dabei: Durch die Ansetzung der MWSt gibts weniger Schüler, ergo weniger Einkommen durchs Lehren, ergo weniger Lehrer oder eben schlechter verdienende Lehrer, ergo weniger Einkommensteuer. Wenn man dann noch vielleicht den einen oder anderen Musiklehrer zusätzlich dazu bringt, Arbeitslosengeld zu beziehen, ist spätesten dann der schöne Effekt wieder dahin.

    so siehts aus...!!! Für mich als freiberuflicher Schlagzeuglehrer wäre solche ein neuer Gesetzentwurf eine echte Existenzbedrohung, da gibts nichts zu diskutieren. Ich arbeite ja auch an einer Musikschule (dort sind insgesamt über 700 Schüler), und auch die käme in arge Schwierigkeiten, wenn die Monatsgebühr auf einmal von 78,-EUR auf 92,- EUR angehoben werden muss...

    Wo lag/liegt denn die Begründung für die Befreiung?


    warum sind eigentlich Ärzte ebenfalls Ust.-befreit? Vielleicht um medizinische Versorgung für ALLE sicherzustellen?


    Staatlich geförderte Musikschulen alleine könnten niemals ein flächendeckendes Musikschulangebot bieten. Wir brauchen ein qualifiziertes Unterrichtsangebot auch durch private Schulen mit Preisen, die es möglichst vielen ermöglichen daran teilzuhaben!




    Von daher: Petition auf jedenfall unterzeichnen !!!!

    white russian von Marillion




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    Da klappen sich mal wieder mehr als Fußnägel hoch, aber egal. Dies ist ein freies Land und wer unterrichten will, obwohl er keine Ahnung hat oder seine Kinder in ebensolchen Unterricht schickt, der soll das ruhig machen.


    Konstruktiv hilft da nur noch Schaden zu begrenzen, also lieber LS-drums, geh zu einem richtigen Schlagzeuglehrer und lass dich coachen, während du selber anfängst etwas weiterzugeben. Vielleicht zunächst mal an Gleichaltrige, bei entsprechender Neigung und Begabung dann auch bei Kindern. Ohne eine vernünftige Basis kommst du eh nicht weit...

    Hajo: vielen Dank für die Aufnahmen. Leider eignen sie sich nicht um zu vergleichen. Dazu müssten es schon langsame Schläge auf der geschlossenen HH sein.


    Vielleicht mach ich mal eine Aufnahme meiner HH zum Vergleich. Das was ich bei mir und höre ist ein Oberton, der nach dem Stockaufschlag klingt. Und das eher leise, d.h. im normalen Kontext kaum wahrnehmbar.


    by the way, deine Meinl Bycance gefällt mir auch sehr 8)

    Je länger ich mich mit diesem "Phänomen" befasse (also ungefähr seit gestern und es ist mir in über 25 Jahren als Schlagzeuger zuvor noch nie begegnet, bzw. habe was davon gehört), desto eher kommt es mir vor, als würde man hier doch die bereits erwähnten Flöhe husten hören. Das Metall auf Metall nach Amboss klingen kann, sollte doch einleuchten, wenn man mal drüber nachdenkt. Das da jetzt ein Becken aus diesem Grund eine Fehlproduktion sein soll, erschliesst sich mir nicht ganz. Vielleicht taucht es bei dem einem mehr und bei dem anderen weniger auf, ich könnte jedoch wetten, dass das Ambossgeräusch praktisch bei jeder HH irgendwie zu finden ist. Ich habe jedenfalls meine Zildjian Qick Beat HH untersucht und die macht das auch...


    also vielleicht kann ja jemand ein soundfile einstellen mit einer HH die fehlerfrei klingt....!!


    auf jedenfall interessantes Thema, werde künftig bei verschiedenen HH einfach mal genauer hinhören :D


    Ich würde sagen die HH Maschine hat den dingern was gutes getan. Ich hab jetzt ein stück pappe auf luftpolstertaschen gelegt und die dinger klingen jetzt erst richtig grauenvoll .

    was GENAU hast du getan? Du hast die Becken also lose aufeinandergelegt und angespielt`? und dann ist noch immer das Amboss-Geräusch da?

    hi,


    ich habe mal bei meiner HH (eine Zildjian K 13") das Ohr rangehalten und war erstaunt das dieses "Amboss"-Geräusch tatsächlich bei mir auch vorhanden ist! Für mich hört sich das aber eher nach einem "Zusatz"-sound an, der nicht von den Becken kommt, sondern von der Hardware. Also habe ich kurzerhand mal das HH-Clutchgewinde abgeklebt (und für das Bottom die abgebrochene Schutzhülle ersetzt) Siehe, da der Amboss ist viel leiser!!!


    Ich hoffe ich konnte weiterhelfen... HH verkaufen würde ich auf keinen Fall machen.



    Gruß,


    Jo

    ja, schönes Angebot, danke für den link. allerdings habe ich jetzt schon ein altes Beech Custom (aus dem vorigen Jahrtausend ;) ) für 560,- EUR gekauft, welches top erhalten und in meinen Größen (vor allem wollte ich 22x16 BD) kommt. Nächste woche soll es kommen, bin gespannt wie es klingt...


    gruß,


    Jo

    ich würde vorschlagen


    a) die Gesamtlautstärke mal überdenken, schliesslich kann man ja Verstärker auch ggf. etwas leiser drehen


    b) die Bassdrum zu mikrofonieren um ein wenig mehr Bass-Schub zu bekommen


    das sollte wohl helfen, da es sich offensichtlich primär um ein Lautstärkeproblem handelt...

    Hi,


    wie schon geschrieben würde ich auch mal die Position des Drumsets im raum verändern. In einem akustisch ungünstigen Raum können sich ja Frequenzen überlagern (verstärken) oder eben auch auslöschen (Raummoden). Lass doch mal jemand anders die BD spielen und geh im Raum umher um die Unterschiede zu hören. Da geht einiges!!

    Einen Mapex würde ich nicht kaufen, der Marke vertraue ich in Hardware-Angelegenheiten nicht. Ich bin ein Freund von traditionellen Unternehmen, die schon länger im Geschäft sind.


    naja, Mapex hat seit den Anfangstagen (vor etwa 18 Jahren!!) eine ordentlich Entwicklung durchgemacht, da hängst du wohl etwas hinterher... setz dich einfach mal auf einen Mapex Hocker dann kannst du auch wieder vertrauen :D
    wackelt dein Pearl Hocker eigentlich ...?? 8)


    >>jo

    hi,
    nach langem Suchen nach einem stabilen Sitz, der nicht wackelt und/ oder quietscht bin ich nun mit meinem Mapex Hocker sehr zufrieden. Wirklich ein supersolides Teil, was ich dir nur wärmstens empfehlen kann! Preis bei Thomann 99,- EUR. http://www.thomann.de/de/mapex_mxt765a_drummersitz.htm
    Einmal gekauft und Ruhe ist im Karton ...
    Achja, der tolle K&M Sitz fängt nach gewisser Zeit an zu quietschen.