Die Spielphase ist nun rum. 13 Beiträge sind zusammengekommen.
Die Votingphase starte ich im Laufe des Tages.
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Hab eben mal gemessen. Das bezieht sich nur auf den aktuellen Zustand mit einer 13" Hauptsnare, die Werte sind dabei weder berechnet noch sonstwie theoretisch durchdacht oder Zahlengenau festgelegt.
Die Abstände der Kapseln zum Mittelpunkt des Snare-Schlagfells sind 106 cm und 117 cm.
A/B-Aufstellung, vertikal nach unten ausgerichtet mit 63 cm Mikrofonbasis und mit jeweils 175 cm gleich hoch.
Schade! Hatte tatsächlich gehofft, dass du dieses mal mitmachst. Die nächste Challenge im März kann man auch angeshuffelt spielen (Reggae).
11,5 Std. noch bis zur Deadline. Natürlich nehme ich auch noch späte Abgaben (z.B. 23 Uhr) entgegen und kann diese dann auch zeitnah bestätigen. Es wäre nur gut, wenn man dann noch online bleibt und auf meine Bestätigung wartet. Irgend ein Problem kann's immer mal geben.
Es gibt bei der Suchfunktion hier einen Unterpunkt "erweiterte Suche". Dort kann man alles erdenkliche einstellen und eintragen. Damit bin ich immer schnell fündig geworden.
Brauchst keine externe Suchmaschine zu benutzen.
Vielleicht ist Dein Ziel bei der Entscheidung, welche Phase ein Mikro bekommt ja ein anderes...? Geht es Dir bei dieser Einstellung um den möglichst vollen Ton der Snare oder um den Attack?
So genau nehme ich das nicht bzw. habe ich mir über solche Details bei den Phasenbeziehungen noch keine Gedanken gemacht.
Tatsächlich hatte ich bis vor ein paar Jahren auch ein Aligning der Overheads an die Snare gemacht (meistens zumindest). Früher hatte ich auch mit Overhead-Aufstellungen experimentiert, auf denen die Snare (fast) mittig ist. Bei den Oktava MK-012 hatte ich dafür wieder die Phase im Mix gedreht, weil die das Signal ja phasengedreht rausgeben. Das ist mir kürzlich noch mal aufgefallen, als ich alte Aufnahmen für einen Re-Upload auf Youtube durchsucht hatte.
Bis ich diese Vorgehensweise dann mal wieder in Frage gestellt hatte und meine frühere Skepsis zum Aligning bestätigt sah. Ich hatte dann natürlich auch Direktvergleiche gemacht (nicht nur die im verlinkten Thread).
Mit meiner jetzigen Vorgehensweise komme ich mit allen Snares und Stimmungen immer sofort zum Ziel. Ich kann die Overheads flexibel so aufstellen, dass sie das gesamte Set und die Becken schön und ausgewogen aufnehmen. Brauche wegen der Eigenart der MK-012 nicht mal die Phasen zu drehen und spare mir das lästige Verschieben der Spuren. Und es klingt für mich eben sowieso besser und natürlicher ohne Aligning. Ich mag's auch, wenn die Trommeln eher vorne im Mix sind und die Becken eher hinten oder zumindest nicht weiter vorne als die Trommeln. Und auch das erreiche ich ohne "nach vorne schieben" der Overheads besser, glaube ich.
Natürlich können die Ohren einem auch Streiche spielen. Aber wenn ich die Phase der MK-012 mal testweise drehe, ist das ein Tag/Nacht-Unterschied. Da klingt die Snare sofort fürchterlich dünn und phasig. Und das ist ein deutliches Zeichen dafür, dass der Phasendreher seinen Dienst gut tut. Auch ohne mittige Snare auf den OHs!
Und die Toms klingen so für mich auch besser.
Ja, klar. Wäre OK. Ich bin halt Nachmittags und früh Abends unterwegs. Spätestens ab 22 Uhr kann ich die Beiträge dann wieder prüfen, aufnehmen und bestätigen.
Über die Grundtöne der Trommeln funktioniert es wegen den Transienten bzw. Einschwingvorgängen nicht. Ich habe eben mal eine Aufnahme von mir rausgesucht, bei der der Grundton der Snare ziemlich genau bei 200 Hz liegt. Auf der Frequenz hat eine komplette Schwingung (360°) die Dauer von 5 Millisekunden. Und auf die weitere Wellenform bezogen stimmt das so auch - die Time-Selection hat hier die Dauer von 5 ms. Zu sehen ist die Wellenform des oberen Snare-Mikros (SM57):
Schaut man sich dann aber den Einschwingvorgang an, stellt man fest, dass dieser insgesamt viel kürzer ist. Hier etwa nur halb so lang.
Auf den Overheads sieht die Wellenform ähnlich aus.
Daher sind die Grundtöne der Trommeln für den Ausgleich der Laufzeitdifferenz über die Phasen unerheblich bzw. sogar unbrauchbar.
Es gibt halt immer viele Wege, die nach Rom führen.
Ja. Gibt aber halt auch Leute, die das Gegenteil behaupten und sagen, dass es da nur einen richtigen Weg gäbe, weil es die Digitaltechnik heute möglich macht.
Nur weil etwas technisch möglich ist, klingt es aber nicht unbedingt besser. Wie z.B. fast komplett sterile Aufnahmen und Mixdowns ohne Rauschen und Sättigung und sterile Kompressoren und EQs ganz ohne "Charakter" - braucht und will keiner. Deswegen gibts ja auch so viele Plugins, die Hardware-Effekte simulieren und sogar Tonbandsimulationen. Oder Multibandkompression und dynamische EQs - die muss man auch nicht immer benutzen, nur weil es möglich ist.
Wenn man sich mal die Wellenformen anschaut, dann weiß man auch, dass das mit den Grundtönen und durch Abstände errechneten Laufzeiten nicht in der Praxis funktioniert. Trust your ears ... das hat auch schon Bonzos Drum Tech (Jeff Ocheltree) gesagt.
Wieso beißt Du Dich denn daran so fest? Es ist doch ok, wenn Du ohne Alignment arbeitest und ebenso ok ist es, wenn andere das machen…
Ich beiße mich daran gar nicht fest. Mich nervt nur wenn Aligning als die einzig richtige Vorgehensweise beschrieben wird. Das kenne ich aus Lehrbüchern, von recording.de und halt hier auch gerade wieder von Nils.
Da suggeriert dann nämlich, dass die jenigen, die das nicht machen, nicht wissen würden was sie tun oder Pfusch am Bau betreiben würden.
Hab dir eben noch eine Bestätigung per PN mit deinem Buchstaben geschickt.
Damit sind's jetzt 12.![]()
Noch mal zum Thema Sound bzw. speziell Simons Sound ...
Ich hatte ja als Kind schon mal ein paar Jahre gespielt (dann leider erstmal wieder aufgehört) und hatte Ende der 90er auch dieses Lehrvideo (damals noch auf VHS) von ihm gesehen. Also das, wo er auch auf das Bassdrumfell steigt, um es zu zentrieren. Das Video ist von 1992 und wurde ganz sicher auf Tape aufgenommen.
Mir ist davon noch ein Solo in Erinnerung, das mich auch während meiner Anfangszeit mit Recording und Mixing nochmals umgehauen hat. Dieses mal vom Sound. Denn das gehört beim Thema Schlagzeugsound so mit zu dem besten, das ich kenne. Er hat damals schon in vielen Hinsichten wirklich Maßstäbe gesetzt.
Leider gibts das auf Youtube nur in sehr schlechter Qualität, aber der Sound kommt trotzdem ganz gut durch. Ich weiß nicht, inwieweit er selbst da an der Produktion bzw. Recording und Mixing beteiligt war. Aber da wurde ganz sicher nichts aligned, weil eben auf Tape aufgenommen. Wenn dann wurde vielleicht mit Delays gearbeitet, um Laufzeitdifferenzen auszugleichen.
Wenn er damals Einfluss auf die Mikrofonierung hatte, ist wahrscheinlich nicht mal ein Snare-Teppich Mikro dabei.
Ich überlege, just for fun mal einen Vergleich zu machen zwischen meiner aktuellen Herangehensweise zu alignten Overheads, auf der die Snare mittig ist. Nicht für Youtube, nur hier.
Verstehe ich Dich richtig, dass ich jetzt sicherheitshalber was einreichen könnte und dann morgen (falls es besser wird) noch einen anderen Download-Link nachreichen kann? Oder ist Dir das zuviel Hickhack?
Das bezieht sich eher auf technische Probleme. Die erste abgegebene Performance sollte schon final sein.
Aber falls was mit dem Download nicht klappt oder es ein Problem mit der Audiodatei gibt, soll's daran keinesfalls scheitern. Dieses mal hatte z.B. jemand vergessen seine Overheads zu pannen. Dann hat mir der User noch einen "echten" Stereomix mit Panning geschickt und das klang gleich viel besser.
weil die Overheads auch nicht den selben Abstand zur Snare haben müssen
Das sehe ich anders. Eines der Hauptziele bei der Platzierung der Overheads ist der identische Abstand beider Mikros zur Mitte der Snare. So gut wie alle Tonleute, mit denen ich gearbeitet habe, messen das aus, alleine schon, um die Snare im Mix nachher wirklich in der Mitte zu haben. Hab ich im Studio nur einmal anders gesehen und die Produktion war dann auch nicht gut.
Da habe ich andere Erfahrungen gemacht, auch im Gespräch mit studierten Tonleuten. Man sieht auch in Videos von z.B. CLA zur Schlagzeugmikrofonierung, dass die OHs keinen gleichen Abstand zur Snare haben.
Die Snare muss auch nicht zu 100% mittig im Mix sein. Wer sagt das? Mit mittig gepannten Snare-Mikros wird die Snare sogar räumlicher, wenn sie auf den OHs nicht ganz mittig ist.
Meine Erfahrung ist, dass das Gesamtstereobild des Schlagzeugs oft leidet, wenn die Snare auf den Overheads auf Biegen und Brechen mittig ist. Irgend einen Tod muss man dabei nämlich immer sterben und alle Entscheidungen sind Kompromissbehaftet.
Anders heißt in dem Fall, dass er zwar die korrekte Diagnose stellt, aber bei der Behandlung unscharf vorgeht. Aus meiner Sicht ist das ohne Not am Optimum vorbei. Ich verstehe, dass er aus der Zeit der analogen Musikproduktion kommt, wo man den Laufzeitausgleich nicht machen konnte und die Phasendrehung schon das Ende der Möglichkeiten darstellte. Aber die Welt hat sich weiterentwickelt.
Ich finde diese Darstellung viel zu einseitig, theoretisch und dogmatisch. Praktisch habe ich da ganz andere Erfahrungen gemacht. Live geht das sowieso nicht und Laufzeitdifferenzen sind auch Grundvoraussetzung für die meisten Stereofonie-Verfahren und gehören auch bei Raummikros zum natürlichen Klang dazu.
Man wird auch mit Aligning nie das Optimum erreichen können. Das fängt bei einem unterschiedlichen Abstand der Overheads zur Snare an und geht weiter mit unterschiedlichen Abständen zu den Toms.
Meine Empfehlung ist eher, zuerst die Laufzeitdifferenz zwischen den Overhead-Spuren und der Snarespur auszugleichen. Dafür muss man nur die Snarespur um etwa 3 ms nach vorne ziehen.
Ja, Aligning halt. Das bleibt aber auch ungenau, weil die Overheads auch nicht den selben Abstand zur Snare haben müssen - zu den Toms sowieso nicht.
Ich hatte mich mit dem Thema viel beschäftigt und mir hat der Klang von alignten Schlagzeugspuren nie gefallen. Ohne klingt's einfach besser, find ich. Und spart auch die lästige Arbeit.
Zu dem Thema hatte ich auch mal einen Thread im Recording-Forum hier erstellt:
Die Phasendrehung beim Snaremikro war ein guter Tipp! Aber auch sonst sehr viele schöne Details!
Ist aber auch nur eine Möglichkeit, kann man auch anders angehen. Bei den üblichen Abständen ist das obere Snare-Mikro fast immer mit den Overheads "out of phase".
Für mich klingen aber auch die Toms mit gedrehter Phase der Overheads besser. Und mir ist es auch lieber, wenn zuerst eine negative Halbwelle im Mix kommt - man die Schlagfelle also "von oben" hört, wo ja auch die Mikrofone sind. Obwohl es sicher kaum hörbar ist.
Die Alternative wäre, die Schlagzeugspuren zu alignen (wobei man da u.U. auch noch Phasendreher braucht). Finde aber sehr cool, dass Simon das nicht macht. Das zeigt einfach, dass es nicht unbedingt nötig ist und auch anders geht. Wird leider an manchen Stellen anders propagiert - sei es in Mixing-Lehrbüchern oder in Internetforen.
Ich will keine Partei ergreifen, aber wer sagt das ich in einem öffentlichen Forum korrekte Angaben machen muss? Wenn ich gezwungen werden würde korrekte persönliche und unter DSGVO stehende Daten nicht freiwillig veröffentlichen zu müssen wäre ich schneller weg als ich einen Einsatz verpassen würde.
Muss ja keiner. Aber gezielte Falschangaben sind schon 'ne andere Sache als gar keine Angaben. Auf social media sind Falschangaben sogar echt ein Problem und führen im Zweifelsfall zur Sperre / Löschung. Denn das geht dann halt schon Richtung Fake-Account und die Grenzen sind da auch sicher fließend.
Aber darum geht's mir gar nicht im Detail. Es geht mir mehr um den Gesamteindruck, der zusammen mit den Beiträgen entsteht.
Wenn jemand komplett anonym klare und vernünftige Beiträge schreibt, sieht das ganz anders aus. Aber so ...
Es ist schön, wenn jemand eine Webseite und einen YouTube-Kanal hat und hier zeigt. Es steht aber auch jedem und jeder frei, nur so viel von sich preiszugeben, wie er oder sie möchte, und wenn ori im Netz vorsichtig mit seinen Daten und persönlichen Angaben umgeht, ist das allein seine Sache.
Es geht ja nicht darum, gleich eine Website mit Impressum und einen Youtube-Kanal o.ä. zu teilen. Damit bin ich ja schon die Ausnahme.
Aber wenn jemand ganz offensichtlich Falschangaben im Profil macht (Wohnort) und ansonsten nichts über die eigene Person - nicht mal Alter und Geschlecht - angibt, dann aber immer wieder Postings solcher Art erstellt, entsteht bei mir halt das Gefühl, verarscht zu werden.
Andererseits vergreife ich mich manchmal auch im Ton und kriege es nicht immer hin, mich Eskalationen zu entziehen. Das ist richtig. Habe ich auf dem Schirm und ich arbeite da auch weiter dran.