Beiträge von m_tree

    Bei sowas würde ich nicht nur langsam, sondern auch einfacher anfangen. Beispiel vier über drei. Das lässt sich sogar ganz einfach in einem 3/4 mit punktierten Achteln ausnotieren. Den Dreier Puls z.B. mit dem rechten Fuß und den Vierer mit der linken Hand. Wenn du das hinkriegst, weitermachen. Wenn nicht, erstmal das angehen.


    Das mit den Silben halte ich auch für fragwürdig. Erstmal theoretisch verstehen, vielleicht auch mit Hilfsmitteln hörbar machen und dann langsam Üben ist definitiv ein gängiger Ansatz.

    Hier spiele ich z.B. Rimshots. Bei 0:46 klingt ein Schlag auf der Side-Snare anders (dunkler und leiser), weil ich da den Spannreifen nicht ganz getroffen hatte.

    Meine Sticks sind in dem Bereich auch oft angefressen. Auch ein klares Indiz für Rimshots.


    Ich mach das aber oft nach Gefühl. Und wenn man immer Rimshots spielt verbaut man sich m.E. auch klangliche und stilistische Flexibilität. Genau so wie wenn man komplett auf Rimshots verzichtet.


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    Gefällt! Finde so etwas immer schön als Inspiration - z.B. das Fill im ersten Video ab 0:16 - sehr interessant.

    Thx! Finde das auch insofern interessant, weil auch dieses kleine Fill hier wirklich komplett im Flow improvisiert ist. Ich denke da insofern gar nicht mehr aktiv drüber nach (je weniger Nachdenken, desto besser der Flow). Ich hatte das in der Art über meine gesamte aktive Zeit am Schlagzeug immer wieder gemacht. Auch in der Bluesband aus Weimar, in der ich z.Z. noch aktiv bin, mache ich das hin und wieder mit Fills und Groove-Variationen. Das hat bei den alten Muckern sowieso schon fast Jazz-Ansätze und kommt bei ausladenden Instrumental-Parts und Gitarren-Soli z.B. ganz gut, wenn der Basser konstant alles zusammenhält.


    Ich glaube, das China neben den Floor Toms wäre als Stack (als eine Art Matt Garstka Fat Stack) - so wie du es einsetzt - noch cooler.

    Ein Stack sollte ich wohl echt mal probieren. Hab mir das genannte mal vorgemerkt, um es nicht zu vergessen. Werde dann aber erstmal auf was günstigeres zurückgreifen, denk ich.

    Um meinen Kanal mit geringem Aufwand am Leben zu erhalten, habe ich einfach mal zwei Ausschnitte einer Improvisation hochgeladen (ohne Metronom / komplett frei).


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    Lohnt sich zwar kaum, das hier zu erwähnen. Aber mich würde interessieren, wie das so ankommt. Mehr davon oder eher nicht? :/


    Für Videos mit langer Vor- und Nachbereitung fehlen mir im Moment die Zeit und Motivation.

    Ich denke hier ist viel wahres dran. Schade, dass es hier immer wieder (beinahe) eskaliert, wenn bestimmte Charaktere aufeinandertreffen.

    Was für Charaktere? Du meinst, es ist auffällig, wenn ich es zum Ko…. finde, bei jeder Gelegenheit "Ab in die Ecke - Lern du erstmal die Basics!" zu hören?


    Und wenn ich in Thüringen wohnen würde, und der "Akademiker" (ich lach mich kaputt übrigens) der letzte Schlagzeuglehrer dort wäre, würde ich niemals auf die Idee kommen, bei ihm nach Unterricht zu fragen.

    Der muss nämlich erstmal die Basics im menschlichen Miteinander lernen.

    Ich frage mich bei dir jedes mal, wo dein Hass eigentlich herkommt. Komischerweise hab ich im realen Leben keine Probleme mit dem menschlichen Miteinander.

    Ich bin auch nicht mehr lang in Thüringen. Aber das nur am Rande.


    Und ich werde dir keine Hilfestellungen mehr geben. Ziemliche Zeitverschwendung, wenn man dafür so angegangen wird.

    Ja, mit LRLR hatte ich das Fill ja hier auch aufgeschrieben.


    Ich denke mir hier halt, dass hier vielleicht eine andere Vorgehensweise angebracht wäre. Z.B. erstmal die "Standard"-Sachen und Grundlagen richtig lernen, um sich Handsätze selbst herleiten zu können. Und keine KI-Transkriptionen mehr benutzen oder diese zumindest nicht so dogmatisch nachspielen.

    "Wo hast du das (komische Zeugs) überhaupt her?"

    Wie sich herausgestellt hat, eine berechtigte Frage. Dass die Sheets von Tom-Play mitunter "komisch" sind, hatten wir hier bei "Hey Joe" schon mal.


    Auch interessant, dass mir hier Arroganz vorgeworfen wird. Ich versuche auch nur nach bestem Wissen und Gewissen zu helfen. Aber wenn ich sowas schon wieder lese ...

    Ich finde erstaunlich, wie selten hier die Themen entgleisten, während du gesperrt warst ;)

    Liegt dann wahrscheinlich an meinen "Ego-Problemen", gell?

    Kannst du natürlich auslegen wie du willst, aber mir ist das einfach zu blöde. Z.B. solche fadenscheinigen und wichtigtuerischen Argumentationen von dir (siehe Zitat oben). Und dann muss ich mich noch unterschwellig beschimpfen lassen, obwohl ich nur mal was klar und deutlich reflektiere. Vergebene Liebesmüh' meinerseits ...


    Meine Sperre war durchaus einvernehmlich. Weil ich mich schwer getan habe, hier mal eine Pause zu machen.

    Ich finde schon wieder erstaunlich, wie hier "argumentiert" wird.


    spielt man üblicherweise R RL.

    Es sei denn, man spielt wie im 3. Takt noch ne Hihat dazu. Dann klappt das bei nicht zu hohen Tempi auch gut mit L LL.

    Siehst du in seinem Bild eine Hi-Hat? Nein, da ist nur Snare.


    Und wenn du mal genau hinschaust Drum Bee, habe ich den Handsatz in meiner Hilfestellung in #432 an exakt dieser Stelle auch genau so wie Mattmatt aufgeschrieben.


    Die Diskussion entwickelt sich wie an vielen anderen Stellen hier auch schon wieder. Einfach nur nervig.

    Er meint das ganz allgemein. Weil der übliche Handsatz bei Singlestrokes RL ist und sich dieses Raster unabhängig von Pausen durchzieht. In seinem Beispiel ist die zweite Sechzehntel pausiert, also ist der Handsatz R RL (ohne Pause RLRL).


    Das sind Basics im Schlagzeugunterricht. Und sich die erstmal vernünftig anzueignen ist schon der richtige Weg.

    Für einen Standard-Aufbau mit den Toms von klein nach groß. Sechzehntel-Abstände habe ich zusammen, Achtel-Abstände mit Leerzeichen dazwischen geschrieben (beginnt mit dem jeweils ersten Snare-Schlag, F steht für Bassdrum / Fuß).


    #1

    LLR RLRL LFRL


    #2

    L L LFLR LRLR


    #3

    L L LRFLR RLR

    Ist die Note mit dem dritten Fähnchen eine 32tel?

    Das ist die Kurzschreibweise für einen Drag bzw. eine Doppelghostnote.


    Drum Bee

    Wo hast du das eigentlich her? Mir kommt da so einiges komisch vor. Siehe Mattmatts Beitrag. Der Tom-Lauf am Ende des zweiten Beispiels geht mit einem normalen Aufbau und normalem RL nicht wirklich zu spielen. Und die Drags sind hier auch sehr unüblich verbaut. Drags sind eigentlich Vorschläge, vergleichbar mit Flams, die als Ghostnotes und genutztem Rebound mit einer Hand gespielt werden.


    Du hattest hier ja schon mal so komisches Zeug gepostet. Deswegen frage ich.

    Und ich wage zu behaupten, daß hier die wenigsten Hobbyisten da zwischen Maple, Buche, Mahagonie, Birke und Pappel einen Kesselsoundunterschied bei gleicher Befellung im Dunklen heraushören können. Just my 5 cents...

    Die Holz-Diskussion bei Trommelkesseln nimmt aber auch kein Ende. :D


    Kürzlich wurde ich zu meinem Video zum Starclassic Performer in einem Kommentar auf Youtube gefragt, ob das EFX all Birch anders klingen würde. Das Performer ist auch Birke, hat aber zwei innere Lagen Ahorn. Ich hatte dann erklärt, dass das sehr unwahrscheinlich bei so ähnlichen Holz-Arten ist. Es geht da ja vor allem um die Dichte und Härte, ansonsten aber eben auch die gesamte Konstruktion der Trommel inkl. Gratungen, Spannreifen, Kesseldicke u.a.

    Den Großteil machen immer noch Felle und Stimmung aus.


    Ich bilde mir ein, bei den Pappel-Kesseln meines Schülerschlagzeugs schon einen Unterschied zu meinem Pro-M und Starclassic Performer zu hören. Aber das sind nur Nuancen, was die wahrgenommene Lautstärke betrifft. Schwerere Kessel klingen ja etwas lauter als leichtere. Pappel ist ein sehr leichtes und weiches Holz - daher kann das schon eine theoretische Grundlage haben.


    Hier mal ein Vergleich:


    Was sind eure Erfahrungen für die Kessel? Bei den Toms bin ich auch noch unschlüssig ob ich zweilagig oder einlagig und coated oder clear haben mag. Tot machen kann man ja alles, es wird aber nicht immer gestreichelt werden. Das Mojo soll stimmen, Pinstripes sind mir dann aber vrmtl doch ein wenig zuviel des Guten in Sachen Dämpfung. ;)

    Mit den Kesseln hab ich zwar keine Erfahrung. Bin aber der Meinung, dass man die Felle nicht nach den Kesseln auswählen muss. Es sei denn, die Kessel sind irgendwie problematisch oder klingen grundsätzlich anders, als man möchte - dann sollte man aber wohl erstmal die Kesselwahl überdenken.


    Schon eher erschließt sich mir eine Auswahl der Felle was z.B. "Vintage" oder bestimmte Stile betrifft. Ein Ludwig-Set im Bonham-Stil wird man eher nicht mit Pinstripe und dafür mit Amba + Emperor Coated (Studio) oder Remo CS (live) befellen.


    Und a propos Pinstripe: die aktuellen in den USA gefertigten sind gar nicht so gedämpft oder tot. Sogar deutlich weniger als z.B. Evans EC2S.

    Deutlich mehr gedämpft sind dagegen die aus Taiwan. Vielleicht entsprechen die auch eher den "alten" Pinstripes.

    Die "echten" Pinstripes sind für mich auf Toms jedenfalls echt eine Alternative zu Coated geworden. Der Dämpfunsgrad kommt m.E. fast aufs selbe raus, aber Coated klingt wärmer und Pinstripe klingt etwas fetter, moderner und klarer.


    Zweilagige Felle sind haltbarer, haben etwas mehr Attack und sind etwas gedämpfter.

    dass es zunehmend schwieriger wurde, sich gegen die billigeren DJs durchzusetzen.

    In der Top40-Szene ist das leider schon lange traurige Realität. Die DJs gehen pro Nase wahrscheinlich oft noch mit mehr Geld nach Hause als einzelne Musiker einer Top40-Band. Eine z.B. 6-köpfige Band braucht ja auch noch einen fähigen Tonmann und oft noch weitere helfende Hände.

    Zählen ist ja auch nur eine Stütze für den Anfang. Richtig spielen kann man etwas natürlich erst, wenn man nicht mehr zählen muss. Aber egal wie man es genau angeht: langsam anfangen ist der einzige Weg. Wie langsam genau ist individuell.