Beiträge von m_tree

    "Von oben herab" empfinde ich hier im Threadverlauf nichts.

    Dass hier bei so schwierigen Sachen Tipps und Hinweise für eine stilistisch passende Begleitung gegeben werden finde ich in Ordnung. Zwar sehe ich den Spaß und die Community bei den Challenges klar im Vordergrund, aber Herausforderung, Weiterentwicklung und Dazulernen sind natürlich auch mögliche Teilaspekte. ;)


    Die letzte Challenge mit dem krummen Prog-Metal und die aktuelle Challenge sollen nicht nur bei den Genres für Abwechslung sorgen. Ich möchte hier auch verschiedene spielerische Levels ansprechen. Dafür will ich aber nicht mehrere Playalongs pro Genre und schon gar nicht zwei Challenges / Playalongs parallel veranstalten.


    Die letzte Challenge war aufgrund des hohen Schwierigkeitsgrads und des unpopulären Genres die erste mit nur einer einstelligen Teilnehmerzahl.

    Falls sich das bei der aktuellen wegen des hohen Schwierigkeitsgrads wieder so ergibt, fände ich das ok. Dafür wird der Reggae wieder einfacher und auch für die folgende Challenge können wir ja was einfacheres nehmen.

    Ich habe zu meinen Tipps oben (RE: 1. Challenge 2026 - Jazz (Abgabe bis 21.02.26)) negatives Feedback bekommen und wurde darum gebeten, mich während der Spielphase neutraler zu verhalten. Es wurde auch kritisiert, dass ich "Punktabzug im Voting für mangelndes Swing-Feel" angekündigt habe. Dazu sei angemerkt, dass das nur mein Voting betrifft. Ich habe keinen Einfluss darauf, wie (hoffentlich viele) andere bewerten werden. Auch meine Bemerkung, dass ich meine Performance wieder auf Youtube stellen werde, wurde kritisiert.


    Das Fazit war, dass das abschreckend und demotivierend auf mögliche Teilnehmer wirken würde. Ist dem wirklich so? Wie nehmen andere das wahr? Ich kann mich in Zukunft auch in den Challenge-Threads zurückhalten. Ein Hintergedanke ist von mir dabei, den Thread am Leben und "oben" zu halten, damit die Challenge nicht untergeht.

    Lexikon75

    Es ist nicht "verboten", hier während der Spielphase über Details zum Track und einer möglichen Performance zu reden. Es ist nur nicht erwünscht, während der Votingphase namentlich über die einzelnen Beiträge öffentlich im Thread zu reden. Ansonsten darf sich hier nach Lust und Laune ausgetauscht werden. Du hattest ja auch schon Tipps gegeben:


    Ich weiss jetzt nicht, ob ich hier Tips abgeben kann/darf. Ich versuch mal mit ein paar Worten niederzuschreiben was ich (gerade) mache.

    Leg dir das Ding auf Kopfhörer und hops durch die Wohnung, Draußen beim spazierengehen, auf Arbeit, im Proberaum(wäre ideal), in der U-Bahn-wo auch immer.

    Du wirst bestimmt etwas fühlen, was in jedem Fall immer in die richtige Richtung gehen wird. Mit dem Gefühl setzt du dich ans Schlagzeug, ans Pad-ganz egal. Einfach spielen und treiben lassen.


    Im Jazz ist eigentlich alles erlaubt.


    Also bitte mal einen Gang runterschalten, danke.

    Für all jene, die noch ungeübter im Bereich Jazz und Swing als ich sind, mal ein paar Tipps von mir für diese Challenge. Ich hatte in der Zwischenzeit nach geeignetem Referenzmaterial gesucht und hab meine Performance gestern ganz gut in Form gebracht. Werde meinen finalen Take natürlich wieder filmen und nach der Challenge auf meinen Youtube-Kanal stellen.


    Das folgende ist natürlich unverbindlich! Das ist nur eine kurze Analyse von mir dazu, was in dem Genre gängig und verbreitet ist.

    • Das Ride ist das wichtigste Becken und kann durchgängig gespielt werden.
    • Der Hi-Hat "Chick" mit dem Fuß ist wichtig und kann laut hörbar sein, hier z.B. auf 2 und 4.
    • Die Bassdrum wird wenig bis z.T. gar nicht gespielt, der Bassdrum-Sound ist zurückhaltend.
    • Auf der Snare werden weniger laute Backbeats und dafür eher leise Ghostnotes oder mittellaute Schläge gespielt.
    • Rimclicks funktionieren auch gut (dafür ggf. den Stick drehen).
    • Ein "Swing-Feel" ist bei diesem Track hier schon fast obligatorisch, genauer gesagt Achteltriolen auf den 195 bpm. Es geht dabei nicht darum, auf dem Ride durchweg zu shuffeln (das ist auf dem Tempo auch technisch sehr fordernd, anstrengend und für die meisten nicht machbar), sondern einfach nur hier und da zwischen den Vierteln triolische Zählzeiten auf Ride und Snare auszuspielen.

    In der Zwischenzeit hatte ich mich ganz gut mit ihr eingelebt und dachte auch, ich habe es mit pointierterem Spiel im Griff. Aber nach dem letzten Gig kamen nochmal Zweifel. Da hat mich dann jemand auf die Starphonics gelupft und so bin ich hier gelandet. Dieser sagt aber auch schnell "du brauchst mal eine gescheite Brass-Snare, dann knallt das" und das möchte ich nicht ohne überlegen einfach umsetzten - das "gescheit" ist gleich "teuer" und die Materialwahl klingt mir zu ideologisch. ^^

    Da du ja schon eine Messing-Snare hast, würde ich die Millenium Power Brass mal flott machen und damit ein paar Gigs probieren. Flott machen heißt:


    • Felle wechseln
    • den Tama Teppich aufziehen, der auch auf den Starphonics ist
    • ggf. einen Gussspannreifen fürs Schlagfell benutzen


    Und nicht vergessen ins Snare-Bed zu stimmen und die Gesamtstimmung eher mittel bis hoch anzusetzen. ;)


    Dann bekommst du schon mal ein Gefühl für Messing, sparst Geld und kannst dir beim Kauf einer "gescheiten" Brass Snare ganz sicher sein, dass sich der Kauf für dich lohnt.

    Den Vorschlag, untenrum ein Sennheiser bei dir ranzubappen (oder erstmal ein anderes zu Testzwecken), unterschreibe ich so.

    Dabei sollte natürlich die Phase des unteren Mikros gedreht werden. Die Phasenlage zu den Overheads ist auch wichtig. Oft reicht es schon, die Phase der Overheads zu drehen (und eben die des Teppich-Mikros).


    Aber ein fähiger Tonmann achtet da sowieso drauf.

    Zumindest die Gratungen der Starphonic Brass sind aber auch nicht spitz.

    Und auch bei der Bubinga sind wie wohl "leicht abgerundet". Das lässt mich schon aufhorchen. Nicht dass sie doch kaum anders als meine Sonor ist.

    Ich habe auch gelesen oder in Tests gehört, die Starphonics hätten gewissen "Vintage Vibe". Was ist denn das überhaupt, wann klingt eine Trommel "alt", oder "vintage"? Was ist an den Kesseln von früher anders bis auf vielleicht die Gratung? Wenn man nicht gerade Naturfelle spielt, hat man auch kein Mylar von 1950 drauf. ^^

    Vintage setzt man auch mit runden Gratungen gleich, modern eher mit spitzen Gratungen. Aber das lässt sich mittlerweile gar nicht mehr so verallgemeinern, denke ich. Die 90er sind ja auch schon wieder 25-35 Jahre her.


    Die Starphonic Brass klingt jedenfalls wirklich rund und knallt auch mit einem UV2 (zweilagig) noch gut.


    Ein Teppich-Mikro ist übrigens sehr hilfreich, um einen volleren und durchsetzungsfähigeren Snare-Sound zu bekommen. Also falls ihr das live nicht nutzt -> unbedingt ergänzen. Sennheiser e604 taugen mir da übrigens besser als SM57 und brauchen auch kein Stativ.

    Tadaa, ich glaube da ist der Kern des ganzen "Dilemmas".


    "Sonor ist 9lagig Buche (6mm) mit runden Edges"

    Das könnte tatsächlich der Kern des Problems sein.


    Zumindest die Gratungen der Starphonic Brass sind aber auch nicht spitz. Das ist bei einem Metallkessel aber auch was anderes als bei einem Holzkessel, weil Metall i.d.R. aggressiver und obertonreicher klingt als Holz.

    Ja ich frage mich, ob es überhaupt eine andere/neue (gebrauchte) Snare sein muss. Möchte lieber noch mal mit der Sonor rumprobieren oder was nehmen, das ich schon habe: Millenium Power Brass, Ludwig Pioneer, DrumCraft Kupfer. Aber das wird jetzt OT. Hier soll es ja um Starphonics gehen.

    Die eigentliche Frage war ja: Schaffe ich mit einer Starphonic, was mit der Sonor Vintage nicht geht? Und wenn ja, welche sollte ich am ehesten probieren?

    Aus welchem Material ist die Sonor und die Ludwig Pioneer? Abgesehen von den Reflektionen im Kesselinnern und der Steifigkeit des Kessels spielt das Gesamtgewicht des Kessels (inkl. Hardware) auch noch 'ne große Rolle.


    Daher rate ich dir auch von der Aluminium-Variante ab, solltest du doch noch eine Starphonic besorgen. Aluminium hat nur etwa 1/3 der Dichte von Messing.

    Eine kurze Recherche sagt mir, dass Messing wohl sogar noch etwas dichter und härter als (gewöhnlicher) Stahl ist.


    Die Starphonic Black Nickel (Stahl) hat auch nur einen 1 mm starken Kessel, die Brass und Alu haben einen 1,2 mm starken Kessel.


    Insofern spricht eigentlich alles für die Starphonic Brass, wenn es um maximale Lautstärke und Durchsetzungskraft geht.


    Und ganz egal ob du dir eine Starphonic leisten willst oder nicht - das sind wirklich tolle Snares mit durchdachten Features, die jeden Snare-Fuhrpark bereichern.

    MoM Jovi

    Würde ich auch direkt mit dem Tonmann und höchstens noch deinen Bandkollegen klären.


    Die Mikrofonierung spielt auch 'ne Rolle. Mit einem Audix i5 oder Sennheiser e604 kriegt man die Snare nach meiner Erfahrung nicht so knallig wie mit einem Shure SM57. Dafür kriegt man Snares mit SM57 nicht so bauchig wie mit den anderen genannten Mikros. Bezieht sich jetzt nur aufs obere Mikro.


    Probier's ruhig mal mit einer Metallsnare, die kriegt man im Regelfall besser knalliger und lauter als Holz-Snares.

    Jetzt ist die Frage, wie fährt man besser, wenn man eher einen zarten Backbeat spielt: Mit einer Snare, die eher leise ist und die man dann auch mit wenig Kraft an die obere Grenze bringt (Bubinga) - oder mit einer Snare, die von Natur aus eher laut ist, die man aber mit sachtem Spiel gar nicht "aussteuert" (Brass)?

    Am Ende bewegt man hier dieselbe Menge Luft bei beiden Snares. Aber die Reflexionen des Kessels machen ja auch noch was.

    Mit einer Metall-Snare, die du eher mittelhoch stimmst, bist du da m.E. besser beraten. Die Starphonic Brass hat auch mehr "Biss" bei 1-2 kHz und knallt damit besser als meine Holz-Snares, die eher im unteren Mittenbereich präsent sind.


    Die Starphonic Brass ist auch relativ schwer, wie gesagt. Und ein schwerer Kessel ist im Regelfall auch lauter.

    m_tree hat ja die Starphonic Brass und bezeichnet sie als das Arbeitstier.

    Zumindest für meine Aufnahmen, ja. Momentan nutze ich aber mal meine 13er Tama Ahorn. Die benutze ich aktuell auch für Auftritte mit einer Bluesband für kleinere Locations.


    Live ist die Starphonic Brass zumindest mit meiner Spielweise oft eher zu laut. Kommt natürlich immer auf viele Faktoren an.

    Die Starphonic Brass ist auch relativ schwer. Das macht auch noch mal was aus.

    Vielleicht passt sie aus diesem Grund für dich aber perfekt, wenn deine anderen Snares zu wenig knallen.

    Die Stimmung würde ich übrigens genau mit einer App o.ä. prüfen. Für mich bedeutet "G3" bzw. 196 Hz als Gesamtgrundton bei einer 14" Snare "mittlere Stimmung". Und mir reicht oft schon ein Halbton drunter oder drüber für eine gefühlte "mitteltiefe" oder "mittelhohe" Stimmung.


    Messing wird nachgesagt, nicht ganz so aggressiv wie Stahl und etwas "runder" zu sein. Und bei Snares hört man das Material wirklich raus, finde ich. Natürlich bleiben die Unterschiede subtil und man muss schon genauer hinhören (am besten "hinter dem Mikrofon").


    Die Starphonic ist - egal mit welchem Kesselmaterial - wirklich eine solide und interessante Snare mit tollen Features. Allein die beidseitig mit Raster justierbare (sich nicht selbst lockernde) Teppich-Abhebung und die klappbaren Spannschrauben, die einen Fellwechsel deutlich beschleunigen, sind ihr Geld wert.

    Ansonsten sind die auch einfach top verarbeitet.


    Ich würde mir die Starphonic Brass und Bubinga bestellen und im Zweifelsfall beide behalten. 8)


    Noch eine Anmerkung:

    Die Starphonic Brass war auch von Anfang an sehr stimmstabil, ohne zusätzliche Unterlegschreiben oder andere Experimente. Auch ein riesen Pluspunkt!

    In der Zwischenzeit habe ich die zusätzliche Polsterung übrigens in die Tat umgesetzt:


    Boden und Deckel von Bassdrum- und Floortom-Koffer habe ich mit 4cm Noppenschaum ausgepolstert, mit doppelseitigem Klebeband fixiert. Bin gespannt wie lange es hält. Von meiner Pro-M Bassdrum werde ich die Klauen am Spannreifen auch noch gegen welche tauschen, bei denen die Schrauben "versenkt" sind.


    Für den Beckenkoffer (https://www.thomann.de/de/thon_beckencase.htm) hatte ich dann einfach diese Dinger hier besorgt: https://www.thomann.de/de/hard…p19_cymbal_protectors.htm

    Und dabei auch noch mal meine "Organisation" der Becken im Innern überdacht. Vorher hatte ich die Becken von klein nach groß mit nach oben gewölbter Kuppe reingelegt und zusätzliche Filze nur zwischen Ride und China und den Becken und der Unterlegscheibe der Fixiermutter.

    Das System habe ich jetzt insoweit geändert, dass das erste Becken schon auf Filzen an der Kuppe und nicht am Rand aufliegt und alle weiteren Becken auch mittig an der Kuppe (mit den Polstern dazwischen) aufliegen.


    Vorletztes Jahr hatte ich auch noch außen (wasser- und kratzfest) "oben" und "unten" auf dem Case markiert, ausgeschrieben und mit Kreuz / Haken. Gerade im Tourbus bei Erschütterungen ist es schon besser, wenn das Gewicht aller Becken nicht auf der Fixiermutter lastet.

    Ein bisschen Sorgen bereitet mir bei dem Koffer nur, dass alle anderen Leute den immer hinstellen und nicht hinlegen. Da ist die Gefahr des Umfallens bei dem Teil aber relativ hoch. Obwohl das ansonsten ziemlich unkaputtbar und Road-tauglich ist.


    Die Idee bei Koffern statt Taschen ist ja auch, dass man den Transport dann auch anderen Leuten anvertrauen kann und die mit anderen Koffern zusammen im Tourbus gefahrlos gestapelt werden können.

    Ich sehe das so ähnlich wie trommla. Gebe mir ja auch Mühe, hier über die Zeit hinweg die verschiedensten Genres anzubieten.

    Wie im Orga-Thread schon angedeutet, ist das hier die deutlich schwierigere der diesjährigen "Frühjahrs-Challenges". Zu der Reggae-Challenge im März werde ich auch noch gut sichtbar "Anfänger-freundlich" anmerken. Das nur noch als Info dazu.


    Natürlich nehme ich jeden Beitrag an, der bis zur Deadline kommt. Übrigens - bitte nicht zu knapp erst kurz vor Mitternacht am letzten Tag abgeben, mit einem technischen Problem ist die Deadline dann auch ganz schnell überschritten. Das hatten wir auch schon.


    Dennoch gibts im Voting auch von mir Punktabzug, wenn ich kein Swing-Feel wahrnehmen kann und die Performance stilistisch für mich nicht zum Track passt.

    Der Track ist sogar nicht nur leicht angeswingt, sondern die Triolen sind ganz deutlich ausgespielt. Stelle ich zusätzlich Achteltriolen im 195 bpm Raster ein, passt das alles ziemlich genau.


    danyvet

    Auch wenn du das Klavier und die Bläser austauschst, bleibt das Swing-Feel und die markante Rhythmik bestehen. Ich hatte mich gestern auch mal kurz dran gesetzt und ein bisschen rumprobiert. Hatte zwar schon in Bigbands ausgeholfen und bin da auch halbwegs stilsicher, aber ich bin trotzdem kein Jazz-Drummer. Daher ist das auch für mich ungewohntes Terrain.

    Ich kann dir jedenfalls definitiv sagen, dass das nicht nur wegen den beiden erwähnten Instrumenten eine jazzige Nummer ist. Und da passt einfach kein "BumTschack" rein. Zumindest nicht wirklich.

    Es scheint aber nach wie vor ein großer Bedarf daran zu bestehen, im Trüben zu fischen, zu spekulieren, an Esoterik zu glauben und sich z.B. hier im DF sinnlos wegen sowas zu streiten (ich erinnere mich da nur an letztes Jahr). Das belegt jedenfalls dieser Beitrag in einem kürzlich von mir erstellten Thread. Es scheint kein ernsthaftes Interesse daran zu bestehen, dass bei dem Thema mal etwas Licht ins Dunkel gebracht wird. Sonst bekämen solche Einwände nicht so einen Zuspruch:



    Und mir persönlich ist das auch wirklich schleierhaft. Mir fällt dazu nur wieder mal ein Wort ein "Menschen :rolleyes: " ...

    Die Overheads nach "Glyn John", also eins von oben senkrecht mitten auf die Snare, das andere von hinten über die rechte Schulter schauend Richtung Mitte. Ist Recorderman dasselbe? :/

    Gute Frage. Ich hatte da wohl auch was durcheinander gebracht und achte da nur auf gleiche Entfernung zur Snare. Ein paar Zentimeter Unterschied sind bei den großen Wellenlängen der Bassdrum egal. Es sei denn man möchte die auch unbedingt genau mittig im Stereobild haben. Mit einem sowieso mittig gepannten Bassdrum-Mikro grenzt das aber fast an Irrsinn, weil die Overheads ja auch die Becken und die Toms gut einfangen sollen. Da würde ich eher die Priorität drauf setzen.


    Hier wird der Unterschied gut erklärt:


    Thread 'Recorderman vs. Glyn Johns drum recording methods' https://homerecording.com/bbs/…recording-methods.253117/


    Und der Herr heißt "Glyn Johns":


    Glyn Johns – Wikipedia https://share.google/xTySUSLoiJs4Qj3BF

    Eieiei, dem gesamten Forum droht ja durch sowas der Wegfall der Existenzgrundlage!

    Da würde ich eher mal das Gegenteil behaupten. Bei den meisten Themen schlafen mir hier die Füße ein und vieles hat sich schon längst auf social media verlagert.


    Es gibt außer Messungen zu Trommelsound noch zig andere Themen.


    Vielleicht rennen uns die Leute sogar durch den Messaufbau und die Tests hier die Bude ein, weil wir bei dem Thema dann die Wahrheit gepachtet haben und die Leute die Nase voll von Marketing-Verarsche und Esoterik haben? Who knows ... ;)


    Aber mir ist's eigentlich egal. Ich kann mich auch anderweitig mit Sound beschäftigen.

    Wo würdest du ein bzw. zwei Mikrofone platzieren.

    1 Mikro: Overhead - leicht schräg von hinten, damit die Becken nicht zu laut sind


    2 Mikros: Stereo-OH (Recorderman) oder 1 OH + BD-Mikro


    3 Mikros: Stereo-OH (Recorderman) + BD-Mikro


    4 Mikros: + Snare-Top


    5 Mikros: + Snare-Bottom, Hi-Hat oder Ride (je nach dem was dringender ist)


    6-8 Mikros: + Tom-Mikrofone, OHs eher in AB


    10 und mehr Mikros: Stereo-OH (AB), 2x BD, Snare Top+Bottom, Hi-Hat + Ride, alle Toms, ggf. Side-Snare Top+Bottom, ggf. Raummikros (am besten 2 -> Stereo)


    Aber man darf nie vergessen, wie wichtig der Mix ist. Wenn einem das alles zu viel Aufwand ist, ist man mit einem EAD10 besser beraten.


    Beim Thema Jazz wäre es doch fast angebracht, nur mit 1, evtl. 2 Mikros zu recorden. :saint: *Duck und weg*

    Nicht unbedingt. Die Anzahl der Mikros hat nicht direkt was mit dem Genre zu tun. Eher die Umsetzung im Detail.


    Aber man könnte die Challenge ja noch erweitern ... "wer kriegt den jazzigsten Schlagzeugsound hin?" ^^

    PS: ich hatte eigentlich vor, für diese Challenge ein Jazz-Kit in 20-12-14 zusammen zu stellen und auch jazzig mit einlagigen Fellen zu stimmen. Und dann wollte ich die geeigneten Rides zum Einsatz bringen. Vielleicht specke ich bei dem Ansatz einfach etwas ab... Oder ich gehe zum Aufnehmen mal ganz woanders hin

    Diese Idee hatte ich auch, wobei ich mit dem Setup auch gleich noch 1-2 Kurzvideos für meinen Kanal aufgenommen hätte.

    Hatte dafür kürzlich mal mein Schülerschlagzeug mit Recorderman mikrofoniert (plus Mikros an Bassdrum und Snare). Das klang auch durchaus vielversprechend. Ich konnte die Toms sogar mit duplizierten Spuren der Overheads (bearbeitet mit Lautstärke-Automation, Gate, Linear Phase EQ) unterstützen. Hatte da aber kürzlich erst Felle gewechselt und die klingen halt gar nicht jazzig, sind außerdem nur zwei Toms (für manche meiner geplanten Videos zu wenig).


    Meine Idee dabei ist auch, meinen Sound für die Challenges zu ändern, damit man mich daran nicht mehr erkennt. Aber vielleicht fällt mir dafür auch noch was anderes ein.