Beiträge von m_tree

    Nicht falsch verstehen! Ich habe damit nicht allgemein für Youtube gesprochen.

    Auf Youtube gibt's schon auch noch positive Ausnahmen. Habe einige Kanäle abonniert und schaue hin und wieder mal Dokus, Interviews, Konzerte u.ä. auf Youtube. Und betreibe ja selbst auch einen kleinen Kanal.


    Aber es gibt eben auch ganz viel oberflächlichen Mist auf Youtube.

    Wenn man innerhalb von 3,5 Jahren fast 700 Videos auf den eigenen Kanal hochlädt, muss man sich natürlich auch so einiges Halbgares aus den Fingern saugen ... ich guck mir das gar nicht erst an -> keine Wiedergabezeit generieren.


    Diese "Reaction"-Videos sind sowieso so 'ne Unsitte auf Youtube geworden, die m.E. keiner braucht. Das hier z.B. (nur verlinkt, weil sowieso schon OT hier): https://youtu.be/R5ff92n7gtk?si=G6QwYeu5-fxHjCRn

    Das Original auf Drumeo ist schon drei Jahre alt und hat 10 Mio. Klicks ... und dazu sind auch diese "hears for the first time" Videos m.E. hauptsächlich da: Klicks generieren. Inhaltlich ist da hier m.E. nichts drin, was irgendwie wertvoll wäre. Das einzig positive ist, dass auch die guten alten Schlagzeuger so auf Youtube präsent bleiben.


    Social Media halt.

    Ich würd mir das Drumtec Set wirklich ansehen, Preis ist fair und hübsch ist es auch. Würde ich noch Sets brauchen tät ich mir das wirklich überlegen.

    Du meinst das hier?


    Tama Starclassic Performer 5-pcs Shell Set - MBS52RZS-MSL
    TAMA Starclassic Performer Drum Kit 5-teilig - Molten Steel Blue Burst (MSL) 2021 stellt Tama seine brandneue Starclassic Performer Serie vor. Die…
    www.drum-tec.de


    Der Preis ist wirklich gut. Bin immer noch am Überlegen, ob mit oder ohne Tomhalter auf der BD. Ich könnte das ja auch nutzen, um mehr Vielfalt in meinen Fuhrpark zu bringen. Gussreifen auf Toms und Bassdrum ohne Tomhalter habe ich z.Z. nicht, wäre also mal was anderes. Und auch nicht schon wieder Mapex.


    Ich kann probieren, wie mittig ich das 12er Tom an einem Beckenstativ über die BD kriegen kann. Falls es nicht ausreichend gut funktioniert, besorge ich halt noch ein Rack. Das wäre dann auch mal was neues, ein Rack habe ich nie besessen. Und die Bassdrum kann man auch anderweitig beschweren.


    Muss ich mir noch überlegen. Aber ich habe durch die Diskussion hier schon innerhalb von 24 Std. viel Klarheit bekommen - danke dafür!:thumbup:

    Das Starclassic Performer betrachte ich schon fast als gesetzt. Und ja, Neukauf ist auch wegen der Rechnung besser.


    Ist das Gretsch Renown genauso schlampig verarbeitet?

    Weiß ich nicht. Aber glaube ich nicht, weil es ja eine Klasse höher angesiedelt ist. Dein verlinktes Set fällt für mich leider durchs Raster, weil 18" tiefe BD, kein 14er Tom und der Tomhalter könnte meinen speziellen Aufbau mit mittigem 12er auch erschweren.

    Die Snare ist noch nicht in der richtigen Position, auch Hihat nicht. Da wursteln wir noch an der Doppelfussmaschine und der Teppich plus Schhaumteppich drunter sind auch zu klein. Es ist alles noch nicht an der richtigen Stelle, aber da war gestern auch keine Zeit mehr dafür. Ich bin super dankbar für die Tips <3

    Gehörschutz von Schallwerk Kiddies ist sowiso immer dabei, nur fürs Bild nicht :)

    In Kombination mit einer Doppelfußmaschine sollten die Beine der HiHat-Maschine drehbar sein. Noch besser ist eine 2-beinige HiHat-Maschine.


    Der Teppich ist nicht zu klein. Wichtig ist, dass der Hocker, die Bassdrum inkl. Beinen und alle Pedale (inkl. Beine der HiHat-Maschine) drauf stehen. Die Spikes (z.B. an den Bassdrum-Füßen) helfen zusätzlich gegen Wegrutschen. Der Rest ist eigentlich egal.

    Spannend mich hat das damals schon bei einem Einsteigerset immer gestört. Ok, das war auch keine freischwingende Aufhängung wie jetzt alle haben, aber mir ist das doch bei jedem BD Schlag aufgefallen. Aber natürlich im Kontext ists wurscht, das war einfach "mir fällts auf und ich hätts gern ohne". In der Musik egal solangs klingt und grooved.

    Bei der Nahmikrofonierung von sehr vielen Toms und entsprechender Nachbearbeitung (Parallelkompression) kann das auch im Kontext stören.


    Wahrnehmbar verbessert hat das bei mir übrigens der Umstieg auf Diplomat als Tom-Resos. Durch die dünnen Resos brummeln die Toms weniger mit Bassdrum-Schlägen mit. Ist schon interessant. Aber ich benutz die auch, weil mir der Sound mit denen besser gefällt.


    Wie auch immer - mit modernen Tomhalterungen (L-Stück in einem Kugelgelenk) sollte die mechanische Kopplung an die Bassdrum keinen Unterschied machen.

    Aber vielleicht mach ich dazu einfach noch mal einen Test. :)


    Die Kopplung ist da wirklich in erster Linie über die Luft gegeben. Sogar die Becken werden durch Trommelschläge zum Schwingen angeregt.

    So sehe ich das auch. Die Querkräfte wirken vom Rohr auf das Rosettenloch. Ein längeres Tauchrohr kann wenn dann nur mit mehr Masse unter als über dem Loch vielleicht dem Hebel entgegenwirken.

    Hab eben noch im Beitrag ergänzt, dass eine Fixierung über einen längeren Weg des unteren, vertikal ausgerichteten Rohrs auch die Statik verbessern kann. Aber das ist beides nicht gegeben, wenn das Rohr in die Bassdrum hinein ragt. Und ist ja auch egal, weil eine unsymmetrische Belastung kein Problem für eine ordentliche und massive Konstruktion ist.


    Aber Marius, macht es denn akustisch dann nicht auch vor allem für Aufnahmen einen (minimalen) Unterschied, wenn ein Racktom auf der BD mit Rosette und das andere am Beckenständer montiert ist? Ich meine nur, wenn schon dein nicht baugleiches 14er Floortom nicht optimal zu sein scheint.

    Nach all meinen bisherigen Tests und Erfahrungen wird das nicht hörbar sein. Ich hatte auch mal probiert, ob es einen Unterschied macht, ein Racktom aufzuhängen oder in einen Snare-Ständer zu spannen. Und ich glaube ich hatte auch probiert, ob es einen Unterschied macht, ein Racktom auf die Bassdrum oder an ein Beckenstativ zu hängen.


    Beides auch hinsichtlich "Mitbrummeln" der Toms mit der Bassdrum. Definitiv habe ich auch rausgefunden, dass auf der Bassdrum montierte Toms nicht hörbar mehr an die Bassdrum "gekoppelt" sind. Es geht vor allem um die Nähe zur Bassdrum, die mechanische Kopplung macht kaum was aus. Zumindest mit dem Mapex Tomhalter.

    Ich tendiere jetzt schon sehr zu der Variante mit Tomhalter auf der BD und dann das 14er Tom extra zu bestellen:


    Tama Starclassic Performer 4-pc Shell Set - MBS42RZS-MSL
    TAMA Starclassic Performer Drum Kit 4-teilig - Molten Steel Blue Burst (MSL) 2021 stellt Tama seine brandneue Starclassic Performer Serie vor. Die…
    www.drum-tec.de


    Tama Starcl. Performer 4pcs -MSL
    Tama Starclassic Performer, MBS42S-MSL, Farbe: Molten Steel Blue Burst, lackierte Kessel, Material: 6mm / 4 Lagen Birke + 2 Lagen Ahorn bei Toms und Floortoms,…
    www.thomann.de

    Die Kraftübertragung liegt bei vielen Rosetten oberhalb des Kessels, selbst wenn das Tauchrohr durch den Kessel durchgeht. Für die Statik spielt das "kesselabwärts" keine Rolle, wenn mich meine Physiklehrer damals nicht verarscht haben.

    Die Statik wird dann verbessert, wenn an einem Tauchrohr durch den Kessel unten zusätzliche Masse angebracht ist. Ansonsten spielt es kaum eine Rolle, ob das Rohr durch den Kessel geht oder nur aufgesetzt ist, weil das (hohle) Rohr selbst kaum Masse besitzt.


    ODER auch, wenn das Rohr über eine lange Strecke (vertikal) fixiert wird.

    ja, das sind sie. Dennoch war ich hier bisher immer etwas vorsichtig, denn bei den neueren Tama-Sets, ist die Halterung nur auf der Oberseite der Bassdrum aufgesetzt, es ragt also keine Stange in den Kessel hinein. Inwieweit man da dann eine (stark) unsymmetrische Belastung dranhängen kann, wollte ich nicht ausprobieren. Vielleicht bin ich da aber zu vorsichtig, das ist ja bestimmt auch getestet worden

    Beim Pro-M ist der Doppeltomhalter auch nur aufgesetzt und ragt nicht als Stange in die Bassdrum rein. Bei einer massiven Konstruktion mit zuverlässigen Schrauben + Gewinden ist eine unsymmetrische Belastung eigentlich kein Problem. Wobei die Belastung bei mir, zumindest in Kombination mit dem 10er Tom, ja sogar eher symmetrisch ist, weil ich das 12er Tom dann mittig über die Bassdrum hänge.

    Für den Preis wäre das schon sehr interessant mit dem 8er Tom, dem zusätzlichen Tomhalter und der (Backup-)Snare:


    Tama Superst. Classic 7pcs -PGHP
    Tama Superstar Classic Kesselsatz, CL72RS-PGHP, Ahorn Kessel, Farbe: Gloss Sapphire Lacebark Pine, Konfiguration: 22"x16" Bass Drum, 08"x06" Tom, 10"x07" Tom,…
    www.thomann.de

    Es gab Zeiten, in denen man wenigstens noch annehmen durfte, dass die angebotenen Finishes bei höherklassigen Sets vielfältiger und "schicker" waren. Aber selbst das gehört wohl langsam der Vergangenheit an, wenn ich mir beispielsweise Sonor so ansehe.

    Ich finde aber, dass vor allem auch die Finishes den Unterschied zum Starclassic Performer ausmachen:


    Tama Starcl. Performer 5pcs -MSL
    Tama Starclassic Performer, MBS52RZS-MSL, Farbe: Molten Steel Blue Burst, lackierte Kessel, Material: 6mm / 4 Lagen Birke + 2 Lagen Ahorn bei Toms und…
    www.thomann.de

    Die Finishes der Stuperstar Classic Kesselsätze bei Thomann gefallen mir alle nicht.

    Ehrlich gesagt tendiere ich weiterhin sehr zum Starclassic Performer. Neukauf wäre mir auch lieber. Wenn dann ein Tom im Kesselsatz fehlt, es aber im selben Finish direkt einzeln bestellbar ist, geht das klar. Ansonsten sollen schon 10+12" Hängetoms und 14+16" Standtoms im Set enthalten sein.


    Und vielleicht geht's sogar erst recht mit diesem Set ohne Rack, denn der verbaute Tomhalter scheint recht flexibel einstellbar zu sein. Die beiden Halter scheinen nach vorne und hinten (zum Schlagfell oder zum Reso) neigbar zu sein: https://m.media-amazon.com/images/I/81V3OCaAi6L.jpg


    Aber bevor ich das Set kaufe werde ich mir den Tomhalter noch mal im Laden anschauen, denk ich.


    Davon abgesehen, dass ich sowieso einen weiteren Kesselsatz für mehr Flexibilität brauche, war für die Entscheidung jetzt auch noch mal ausschlaggebend, dass ich aktuell keine durchgehende Reihe von baugleichen Toms habe. Ich arbeite gerade an einem Tutorial-Video zu Aufstellung und Mixdown von Overheads und mache die Beispiel-Aufnahmen unter fast schon Labormäßigen Bedingungen, auch was den Mix betrifft. Und mir fällt immer wieder auf, dass das 14er Tama Superstar Standtom irgendwie leicht anders als die beiden Hängetoms und das 16er Standtom des Pro-Ms klingt. Obwohl auch aus Ahorn und mit 2,3mm flanged Hoops. Irgendwie etwas gedämpfter. Liegt wahrscheinlich an den anderen Gratungen. Mit offeneren Fellen wäre das vielleicht noch auffälliger. Ist zwar sehr subtil und hört im Kontext kein normaler Mensch mehr, aber nervt mich trotzdem.


    Wenn Du Tama willst, aber keine Gussreifen, könntest Du auch die Superstar Classic Serie in Erwägung ziehen. Da gibt's unter anderem auch 22x16 Bassdrums.

    Hmm, ja. Wäre dann halt wieder ein reines Mittelklasse-Set. Starclassic Performer ist schon untere Oberklasse oder mindestens obere Mittelklasse.

    Er muss ein paar Tage drauf spielen dann sieht er wie er besser klar kommt, denke ich.

    Auf dem Foto sieht der Aufbau so aus, als hätte man die Einzelteile nur schnell fürs Foto an ihre ungefähr richtige Position gestellt. Aber um vernünftig drauf zu spielen steht das nicht richtig da. Die Hi-Hat steht viel zu weit außen bzw. das Slave-Pedal der Dofuma zu weit innen, die Snare ist in die falsche Richtung angeschrägt (zumindest für Matched Grip), die Hängetoms hängen zu hoch, das 16er Floortom steht zu weit innen ...


    Und an den Gehörschutz denken. ;)

    Hmm, könnte beim Starclassic Performer tatsächlich ein Argument sein. Da ragt das 12er schon bei normalem Aufbau über die BD hinaus. Hab mir gerade mal Fotos angeschaut.

    Den Abstand des Tomhalters zum BD-Schlagfell kann man ja auch mit geringerer Tiefe gleich halten. Das geht sogar noch bei der BD, die ich auf 14" gekürzt habe.


    Mal sehen ... vielleicht doch 'ne BD ohne Tomhalter und noch ein Rack besorgen. :/

    Live spiele ich eh meistens mit nur einem Hängetom.


    Ist jetzt auch nicht eilig und ich hab Zeit zum Überlegen. Sommer reicht ...

    Danke erstmal für die Ratschläge! :thumbup:

    Das Tama Starclassic Performer gibt es ja auch in dieser Konfiguration und das 14"x12" Floortom kannst du über Thomann bestellen. Hab selbiges nach 3 Wochen Lieferzeit bekommen.

    Danke für den Tipp! DAS wäre tatsächlich eine gute Möglichkeit. Gussreifen auf den Toms würde ich schon noch mal probieren und mit den 8 Spannschrauben pro Seite auf der BD kann ich leben. Hauptsache nicht 18" tief.


    Könnte man denn mit dem Doppeltomhalter auf der BD das 12er auch mittig über die Bassdrum hängen? Ich hab die beiden Racktoms gern etwas Richtung Hi-Hat versetzt (das 10er kommt an ein Beckenstativ). Dazu mach ich über eine Multiklammer noch ein Crashbecken an den Doppeltomhalter. Geht gut und spart ein Rack bzw. Stativ-Aufwand.


    Außerdem ist die Bassdrum dadurch automatisch beschwert - klingt kompakter und hat einen sicheren Stand.


    Ich wär allerdings bei Drumsets mit klassischer Mittelklasse für alles zufrieden zu stellen, mehr braucht's bei der heutigen Qualität nicht. In der höchsten Liga kauft man nur, weil man's kann, und auch nur um zu zeigen, dass man's kann. Musikalisch gibt es dafür keine Begründung.

    Das sehe ich auch so. "High End" war zu salopp formuliert. Ich meinte damit nicht die ganz teuren Sets, sondern halt einfach einen gewissen Qualitätsstandard bei der Ausstattung und Verarbeitung.

    - Bassdrum-Tiefe: meinen Lieblingsbassdrum (Vintage-Series) ist nur 14" tief, ich habe aber auch schon BD in 18" (oder bei Sonor 17,5") gespielt, die ich klasse fand. Da wäre vielleicht der Grund deiner Festlegung interessant

    Eine 22x18" hatte ich die meiste Zeit über gespielt und letztes Jahr mal eine 16" tiefe BD auf 14" Tiefe gekürzt. Mit Unterstützung und geliehenem Werkzeug, und auch nur weil's die günstige aus weichem Pappelholz vom Schülerschlagzeug war. Ansonsten würde ich das nur von einem Trommelbauer machen lassen.


    16" Tiefe sind mir wichtig, weil ich es für den besten Kompromiss halte (genau so wie 22" Durchmesser) und keine Lust mehr auf 18" Tiefe habe. 14" wären mir sogar noch lieber als 18". Bei Stangenware und Kesselsätzen findet man ja momentan auch fast nur 18" tiefe 22er. Aber die zusätzliche Länge hat meiner Meinung nach eigentlich nur Nachteile.


    - BD-Stimmschrauben: meine Lieblingsbassdrum (s.o.) hat bei 22" nur 8 Schrauben, da stört mich nichts. Der einzige "echte" Grund wäre ggf. die Assoziation mit Budget-Sets, die meist nur 8 Stimmschrauben haben. Also auch kein wirklicher Grund ;)

    Japp. Ich hatte mich dies bzgl. schon informiert. 10 verteilen die Spannung besser auf den Spannreifen und klingen kontrollierter mit etwas weniger Obertönen.

    Wobei 8 nach meiner theoretischen Überlegung tiefere Stimmungen ermöglichen und dabei auch stimmstabiler sein müssten.

    So einen großen Unterschied wird es nicht machen, das ist klar. Ich wollte aber halt mal ein High-End Set mit allen High-End Features. ^^

    Gebrauchte gute Sets gibt's da draußen viele, und nach wie vor halte ich die Mapex Saturn ja für richtig gut klingende Sets bei gleichzeitig moderaten Preisen.

    Ich spiele ja ein Pro-M, was damals direkt "unter" dem Saturn angesiedelt war. Das Pro-M will ich als "Gig-Schlampe" auch behalten, nur hier und da etwas modifzieren.

    Mapex' Konzept finde ich bei ein paar Sachen auch durchdacht und gelungen: z.B. pro Spannböckchen nur ein Loch / eine Schraube im Kessel und die Tom-Halterungen an den Spannböckchen ohne zusätzliche Schrauben im Kessel. Das gleiche Prinzip bei der Bassdrum: für den Tom-Halter nur zwei winzige zusätzliche Bohrungen im Kessel. So hatte ich die Bassdrum eine ganze Zeit lang ohne Tom-Halter benutzt und den dann einfach wieder drauf geschraubt, als mir danach war.


    EIn Saturn wäre schon was. Nur leider macht Mapex da momentan bei den Kesselsätzen auch nur "Standard wie immer". Also quadratische Maße für die Standtoms, 18" tiefe Bassdrum und die aktuellen Standtom-Beine gefallen mir auch nicht (sind wahrscheinlich auch gefedert).

    Ich plane die Anschaffung eines neuen Kesselsatzes, den ich im besten Fall über Jahrzehnte behalte. Erstmal nur für Recording, soll später aber auch auf Bühnen zum Einsatz kommen. Hab ziemlich genaue Vorstellungen zu vielen Details und möchte dieses mal keine Kompromisse eingehen. 2.000€ sind Obergrenze, egal ob neu oder gebraucht (aber in sehr gutem Zustand).


    22" Bassdrum

    • soll 16" tief sein
    • darf gerne einen Tomhalter haben / gebohrt sein (ohne sieht schöner aus, aber mit ist praktischer)
    • sollte 10 Spannschrauben pro Seite und robuste Beine haben


    Toms

    • sollten 2,3mm flanged Hoops haben, keine Gussreifen
    • die Standtoms sollen keine quadratischen Maße haben (z.B. 14x12 und 16x14)
    • Hängetoms 10x8 + 12x9 oder 10x7 + 12x8


    Kessel und Finish

    • alle gängigen und exotischen Holzsorten (Ahorn, Birke, Walnuss, ...) außer Pappel
    • Kessel dürfen gern etwas dicker sein (keine Verstärkungsringe)
    • Gratungen dürfen ruhig eher spitz sein (keine runden Vintage-Gratungen)
    • lackiert - dunkler Grundton (Schwarz) mit Grün, Blau, Braun oder Grau


    Und so ein Set konnte ich leider nirgendwo finden. Eigentlich liebäugel ich mit einem Tama Starclassic und bin auf dieses Set gestoßen:

    Tama Starcl. Performer 5pcs -MSL
    Tama Starclassic Performer, MBS52RZS-MSL, Farbe: Molten Steel Blue Burst, lackierte Kessel, Material: 6mm / 4 Lagen Birke + 2 Lagen Ahorn bei Toms und…
    www.thomann.de


    Ein paar Kompromisse würde ich eingehen. Bei diesem hier wären's die Gussreifen auf den Toms (und die Tomhalter) und die ungebohrte Bassdrum mit nur 8 Spannschrauben pro Seite. 1-2 Kompromisse wären OK, aber drei eigentlich einer zu viel.


    Das hier z.B. ist mir schon zu teuer:

    Tama Starcl. Walnut/Birch 5pcs -MPB
    Tama Starclassic Walnut/Birch; WBS52RZS-MPB; Farbe: Molten Platinum Burst; hochglanzlackierte Kessel; Material: 6mm / 4 Lagen Birke + 2 Lagen Walnuss bei Toms…
    www.thomann.de


    Hat jemand vielleicht Anregungen für Alternativen? Lohnt es sich, mehr Geld auszugeben und vielleicht sogar ein Custom Set anfertigen zu lassen?

    Eine Tama Doppelfußmaschine hat er schon.


    Aber wir würden dann doch lieber bei Tama bleiben (ich weiß, man soll nicht immer auf eins fixieren).

    Ich bin auch langjähriger Tama Iron Cobra - Spieler. Von der Doppelfußmaschine bis zur Hi-Hat-Maschine. Und ich nutze fast ausschließlich die Tama Roadpro Beckenstative und für Aufnahmen meine Tama Starphonic Brass. Es hat sich allerdings so ergeben, dass ich momentan nur Mapex Kesselsätze für Bassdrum und Toms nutze. Auch bei Becken mische ich die Hersteller nach Gusto durch, wie es mir passt.


    Tama baut wirklich tolle Hardware und tolle Trommeln und ist eine renommierte, aber noch bezahlbare Marke (z.B. gegenüber Ludwig und DW).

    Dennoch muss man sich nicht auf eine Marke festlegen. Ich mag Tamas Konzept mit Guss-Spannreifen auf den Toms und den Tom-Halterungen an den Schlagfell-Spannreifen z.B. nicht so. Ist aber Geschmackssache!


    Wie schon mehrfach geschrieben, ist das Drumherum viel wichtiger, wenn der Kesselsatz grundsätzlich solide ist. Und dazu zählt auch, dass sich am besten ein erfahrener Schlagzeuger um's Aufstellen und Stimmen kümmert. Der Aufbau (inkl. Sitzhöhe, Höhe der Snare, Abstände uvm.) sollte auch zur Körpergröße passen.