Beiträge von m_tree

    Wenn das Voting zu kompliziert wird, dann werden weniger Leute abstimmen - das hielte ich für kontraproduktiv. Ich finde die 1-10 Variante jetzt eigentlich ganz gut.

    Genau!


    Was ich persönlich nicht gut finde ist, wenn man hinterher wegen seiner eigenen Abstimmung angegangen wird. Trotzdem finde ich es richtig, dass die Abstimmungsergbebnisse der Transparenz halber offengelegt werden.

    Auch ein wichtiger Punkt! Ich hätte bei ein paar vereinzelten Votings in der Vergangenheit auch die Nase rümpfen können (nicht nur wegen der Bewertung meines Beitrags). Bringt aber nichts.


    Ja, Du hast recht. Mir war nicht klar, dass bei der Durchschnittsberechnung der abstimmenden Teilnehmer auch durch eine Stimme weniger geteilt wird. Dann ist es natürlich Quatsch was ich geschrieben habe.

    Niop hat das Voting mit der Durchschnittsberechnung wirklich auf ein höheres Level gebracht, auch weil die Eigenbewertung dadurch entfällt und trotzdem nicht alle Teilnehmer voten müssen. Auch andere Sachen sind jetzt besser - z.B. ist Missbrauch fast unmöglich, weil die Stimmen verifiziert werden müssen und die Links im Startbeitrag nur noch für angemeldete Benutzer sichtbar sind.


    Das ist so jetzt schon 'ne solide Sache.


    Letztendlich hängt vom Mindsetting der Teilnehmer ab, ob die Challenges cool ablaufen oder nicht. Sehr dünnhäutig zu sein ist z.B. eine schlechte Voraussetzung.

    Letztlich habe ich dann aber auf dem Formular gesehen, dass 1 = sehr schlecht und 10 = sehr gut sein sollte und habe das dann so verstanden, dass die Skala absolut zu sehen ist. Deswegen habe ich nicht den kompletten Rahmen genutzt.

    Wir lassen das momentan ganz bewusst offen und schreiben den Leuten gar nicht vor, wie sie die Skala im Detail nutzen sollen (nur eben mehr Punkte = besser).

    Bei einer 10-Punktespanne sieht die Sache auch ganz anders aus als mit 5 Punkten. Ich hatte letztes mal auch nur 2-9 Pkt. vergeben.


    Das Voting fühlt sich einfach "natürlicher" an, wenn man die Punkte so vergibt, wie man das auch wahrnimmt. Wenn der m.E. beste Beitrag im Feld meiner Meinung nach noch Luft nach oben hat, dann ist der eben keine 10.


    Falls aber trotzdem gewünscht ist, dass alle Voter quasi die gleiche Spanne verwenden, würde ich vorschlagen, dass man beim Voten nicht Punkte vergibt, sondern die Beiträge in eine Reihenfolge setzt (bester -> schlechtester). Damit wäre gewährleistet, dass die Statistik nicht durch besonders kritische oder besonders großzügige Bewerter verzerrt wird.

    Interessante Idee!


    Bis zur vorletzten Challenge hatte ich auch noch die Punktesumme ermittelt. Gegenüber dem Punktedurchschnitt hat das zwar eigentlich nur Nachteile, auch weil die Leistungen von Challenge zu Challenge nicht vergleichbar sind. Andererseits kann die Summe aber auch nicht durch "Ausreißer" in den Bewertungen verzerrt werden. Gibt jemand nur 1-5 Pkt. zieht das den Schnitt natürlich runter, gibt jemand stattdessen nur 7-10 Pkt. zieht es den Schnitt nach oben. Es gab auch schon Leute, die nur 10 Pkt. vergeben hatten, einfach um allen Teilnehmern Respekt zu zeigen.


    Die einzige einfache und vernünftige Gegenmaßnahme ist dann mEn, dass man wie beim Turmspringen einfach die Daten um Ausreißer bereinigt. D.h. in unserem Fall die beste Bewertung und die schlechteste Bewertung streichen und dann den Mittelwert bilden.

    Die Idee hatte Niop auch schon. Finde ich persönlich aber nicht nötig, weil es sich eben sowieso irgendwie ausgleicht.


    Es waren übrigens ingesamt 19 Votings beim letzten Mal. ;)

    Es wurde an anderer Stelle Kritik zum aktuellen Bewertungssystem geäußert:

    Eine solche Challenge ist aber problematisch, wenn jeder bei der Beurteilung bzw. beim Voten andere Ansätze hat! Der eine gibt Punkte zwischen 5 bis 10 und der andere von 1 bis 10. Hinzu kommt, dass jeder von der Musik/ Jazz was anderes versteht.

    Taten bringen wenig, wenn ein gemeinsamer Ansatz beim Voting fehlt.


    Mich würde nun interessieren, wie andere das sehen. Meine Antwort dazu lautete:


    "Bei der ersten Playalong-Challenge hatte ich noch ein 5-Punktesystem und in das Voting-Formular ausdrücklich geschrieben, dass die Punktespanne voll ausgereizt werden soll. Mit dem Hinweis, dass sich das Voting nur auf die vorhandenen Beiträge und nicht "hätte auch jemand besser spielen können" beziehen soll.


    Das Ende vom Lied war dann aber, dass manche die Punktespanne trotzdem nicht ausgereizt hatten. Man ist da leider einfach machtlos und kann niemandem vorschreiben, wie er zu voten hat. Letztendlich kann man in dem Kontext sogar froh sein, dass so ein Voting überhaupt irgendwie funktioniert.


    Die Alternative wäre eine Jury-Bewertung. Das müsste man aber erstmal irgendwie bewerkstelligen. Und ich persönlich möchte definitiv kein Jury-Mitglied sein.


    Die Lösung ist, das ganze etwas lockerer und spielerischer anzugehen. Ist manchmal nicht einfach, aber definitiv eine gute Übung."

    Diese Bemerkung von Marius hat das suggeriert und da hat er sich nunmal in die Nesseln gesetzt.

    Oh Gott - womit soll ich mich in die Nesseln gesetzt haben?


    Ich hatte nur angemerkt, dass ich hier konstruktive Beiträge zum Thema lieber lese als mich in irgendwelche sinnlosen Diskussionen darüber verwickeln zu lassen, ob Dave Grohl vielleicht auch irgendwie swingen kann.


    Das war völlig neutral formuliert und nicht als Seitenhieb gegen irgend jemanden gerichtet.


    Von dir habe ich hier bisher eigentlich nur Selbstdarstellerei und keinen einzigen informativen Beitrag zum Thema gelesen.

    Und es geht mit dir hier auch schon wieder der selbe Quatsch los wie letztes Jahr. Hast du was gegen mich? Scheint so.


    Mittlerweile bin ich da auch haidem s Meinung: bitte den Thread schließen! Das führt hier zu nichts mehr. Ich hatte mich nämlich ganz bewusst zurückgehalten. Weil ich die gesamte Art und Weise, sich fein rauszuhalten mit "keine Zeit" und "hab ich völlig übersehen" und danach die große Klappe zu haben und die Beiträge klein zu reden, eigentlich auch daneben finde. Sogar mit Hang zur Lächerlichkeit.

    Eine solche Challenge ist aber problematisch, wenn jeder bei der Beurteilung bzw. beim Voten andere Ansätze hat! Der eine gibt Punkte zwischen 5 bis 10 und der andere von 1 bis 10. Hinzu kommt, dass jeder von der Musik/ Jazz was anderes versteht.

    Taten bringen wenig, wenn ein gemeinsamer Ansatz beim Voting fehlt.

    Das sollten wir zwar eher im Orga-Thread besprechen, aber kurz:


    Bei der ersten Playalong-Challenge hatte ich noch ein 5-Punktesystem und in das Voting-Formular ausdrücklich geschrieben, dass die Punktespanne voll ausgereizt werden soll. Mit dem Hinweis, dass sich das Voting nur auf die vorhandenen Beiträge und nicht "hätte auch jemand besser spielen können" beziehen soll.


    Das Ende vom Lied war dann aber, dass manche die Punktespanne trotzdem nicht ausgereizt hatten. Man ist da leider einfach machtlos und kann niemandem vorschreiben, wie er zu voten hat. Letztendlich kann man in dem Kontext sogar froh sein, dass so ein Voting überhaupt irgendwie funktioniert.


    Die Alternative wäre eine Jury-Bewertung. Das müsste man aber erstmal irgendwie bewerkstelligen. Und ich persönlich möchte definitiv kein Jury-Mitglied sein.


    Die Lösung ist, das ganze etwas lockerer und spielerischer anzugehen. Ist manchmal nicht einfach, aber definitiv eine gute Übung.

    Mir nimmt das die Motivation, überhaupt bei der Reggae Challenge mitzumachen. Haben wir im DF ausgewiesene Reggae Drummer, die in Frage kämen authentisch zu sein?

    Dass eine Challenge so eine Diskussion hier auslöst ist neu. Scheint einfach ein heikles Thema zu sein. Ich find's schon OK und auch interessant.


    Andererseits will ich mit den Challenges genau solchen Diskussionen was entgegensetzen. Am Ende des Tages zählen Taten halt einfach mehr als Worte. Da helfen dann auch keine Zitate wie "you don't have to show off" mehr. Ohne hier jemandem zu nahe treten zu wollen. ;)


    Ich verfolge die Diskussion ganz entspannt und kann auch die Haltung der Kritiker verstehen, wie ich ja schon zum Ausdruck gebracht hatte. Nervig wird's dann nur für mich, wenn ich mir für solche Statements Belehrungen über absolut unwichtige Sachen anhören muss, die hier nichts konstruktives zum Thema beitragen.

    Zur Erinnerung: Der Rant von Marius ging ja offensichtlich auch gegen mich.

    "Gegen dich"? Ich verstehe gerade nur Bahnhof. Tatsächlich hattest du mich wegen einer für das Thema hier absolut beiläufigen Bemerkung zitiert, um mich zu korrigieren. Obwohl klar wie Kloßbrühe ist, dass Dave Grohl ein Rocker ist und damit auch klar ist, was ich damit sagen wollte. Völlig unnötiges Fass also.

    Dass du Kontrabass studiert hast, hatte ich da nicht mehr auf dem Schirm. Ich wusste nur noch, dass du als Basser und Gitarrist in Top40 Bands spielst. Bis zu deiner folgenden Randbemerkung zum Jazz-Studium, da hatte ich dann mal in deinen Vorstellungsthread geguckt.


    Aber es ist das alte Lied, das auch letztes Jahr schon hier lief - wenn du auftauchst bin ich angeblich jemand, der stänkert, mobbt usw.

    Also ich werde einfach mein standardmäßiges Recording-Setup dafür nutzen und das genau so mischen wie ich meine anderen Aufnahmen z.Z. auch mische. Die Performance ist für mich der Schlüssel.


    Die Jazz-Challenge war da insofern 'ne Ausnahme, weil ich die Toms dafür extra höher gestimmt, die Bassdrum zusätzlich abgedämpft und das tatsächlich etwas anders gemixt hatte. Allerdings nur deutlich roher und reduzierter - z.B. mit "offenen" Tom-Spuren, weniger EQ und dem vollständigen Verzicht auf Kompression (abgesehen von etwas Sättigung). Tatsächlich habe ich da im Mix also deutlich weniger gemacht als sonst.

    Oder um noch mal auf die mögliche Einfachheit hinzuweisen (wobei ich hier die Offbeat-Akzente vermisse). Cross-Stick / Rimclick passt auch sehr gut und auch kleinere und hoch gestimmte Snares passen gut.


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    aber technisch in der Lage einen Swing zu spielen, auch ohne in der Lautstärke alles wegzuhauen ist er mit Sicherheit.

    Ja, sicher. So wie die Challenge-Teilnehmer (mich eingeschlossen) hier auch. Aber das macht halt noch keine gute und wie auch immer "authentische" Jazz-Performance. Damit wurschtelt man sich eher nur durch bzw. sieht zu, keinen Mist zu bauen und nicht "gegen" die Band zu spielen.


    Das meinte Jan mit seiner Aussage in #1 hier. Weiß nicht, was daran so schwer zu verstehen ist.

    Dave Grohl ist im Rock zu Hause. Die wären im jeweils anderen Genre völlig fehlbesetzt

    Da wär ich mir bei Dave Grohl nicht so sicher.

    In seiner Biographie kann man nachlesen, dass er als 15jähriger bei einem Jazzdrummer Unterricht hatte.

    Das macht ihn aber noch lang nicht zu einem Jazz-Drummer. Der hatte auf Kissen geübt und haut deswegen nach eigener Aussage auch so heftig rein. Ist wohl einer der lautesten Schlagzeuger (Belege dazu bei Bedarf). Schaut man sich dazu seine Aktivität als Songwriter, Gitarrist und Sänger und die dazugehörige Energie (bei den Foo Fighters) an, kommt man schnell zu dem Schluss, dass er ein Rocker ist.


    Ich will nicht bezweifeln, dass er möglicherweise auch jazzig spielen kann (hab ich zwar noch nie gesehen bei ihm, aber ok). Aber "zu Hause" ist er in dem Genre ganz sicher nicht.


    Und obwohl ich kein Jazz-Drummer bin hatte ich die Jazz-Challenge gewonnen ... wobei ich der Ansicht bin, dass ich da keine Glanzleistung oder wirklich Genre-typisches Drumming abgeliefert habe und man mir meine "Simulation" auch schnell anmerkt.


    Solche Diskussionen finde ich immer sehr müßig. Sehr interessant dagegen hier die ausführlichen Beiträge der Leute mit Erfahrung in diesem Genre. ;)

    Das Äquivalent mit 70 bpm hatte ich zuerst noch zusätzlich im Startbeitrag beschrieben und dann wieder gelöscht. Das sorgt nur unnötig für Verwirrung. Zeigt sich ja jetzt schon an der Erwähnung der Triolen. "Weniger ist mehr" und "Keep it simple".


    Also lass hier bitte mal bei der 140 bpm Version bleiben. Die entspricht im übrigen auch dem Originaltempo und meinem Klicktrack.


    Danke. ;)

    Du ziehst die Overheadspur so hin, dass sie mit der Snarespur zusammenfällt - richtig? Dabei bleiben die Snare und die Toms unverschoben, richtig?

    Genau. Das ist dabei auch die übliche Vorgehensweise (habe ich in zwei Büchern zu Studio-Mixing so gelesen). Und ergibt aus meiner Sicht auch mehr Sinn als anders herum, weil die Overheads ja generell eine längere Laufzeit als alle anderen (nah aufgestellten) Mikros haben - Toms und Stützmikros an Becken inbegriffen.


    Ich frage deshalb, weil es ja auch die Möglichkeit gibt, die Snarespur(en) zu verschieben - das führt zu anderen Ergebnissen (da dann die relative Lage von OH und Toms zueinander unbeeinflusst bleibt).

    Nur die Snare-Spuren zu verschieben hätte dann zur Folge, dass die Tom-Mikros und die Overheads immer noch die natürliche Laufzeitdifferenz haben, aber dass man da auch nicht mehr mit Phasendrehern nachjustieren kann, weil die Overheads ja genau Phasengleich mit den Snare-Spuren verlaufen müssen.

    Hab schon drüber nachgedacht, muss aber gestehen, da ich momentan krank bin komme ich vorerst nicht dazu. Vielleicht kann ich das ja mal nachreichen, wenn ich nicht mehr tausend Wehwehchen habe. Ich behalte es jedenfalls im Hinterkopf.

    Vielleicht dann einfach bei der Herbst-Challenge? Oktober oder November. Da will ich noch mal 'ne Jazz-Challenge veranstalten, weil daran viele Leute Interesse geäußert haben.


    Das Playalong von der letzten Challenge scheint sowieso eher untypisch bzw. komisch zu sein. Da finden wir dann sicher was besseres. Einzige Voraussetzung ist nur, dass alles wasserdicht mit den Rechten am Playalong geklärt sein muss. Im Zweifelsfall müssen wir den Urheber fragen. Das können wir dann vorher alles in Ruhe im Orga-Thread zu den Challenges besprechen.


    Und obwohl ich kaum Berührungspunkte mit dem Genre und der Spielart habe, interessiert mich das auch.