Für einen Standard-Aufbau mit den Toms von klein nach groß. Sechzehntel-Abstände habe ich zusammen, Achtel-Abstände mit Leerzeichen dazwischen geschrieben (beginnt mit dem jeweils ersten Snare-Schlag, F steht für Bassdrum / Fuß).
Wo hast du das eigentlich her? Mir kommt da so einiges komisch vor. Siehe Mattmatts Beitrag. Der Tom-Lauf am Ende des zweiten Beispiels geht mit einem normalen Aufbau und normalem RL nicht wirklich zu spielen. Und die Drags sind hier auch sehr unüblich verbaut. Drags sind eigentlich Vorschläge, vergleichbar mit Flams, die als Ghostnotes und genutztem Rebound mit einer Hand gespielt werden.
Du hattest hier ja schon mal so komisches Zeug gepostet. Deswegen frage ich.
Nur auf die Snare bezogen, inkl. Ghostnotes und mit "standardmäßiger" Spielweise (normaler Rechtshänder-Aufbau, Überkreuzspiel, "schwere Zählzeiten" von Singlestrokes mit rechts gespielt):
Und ich wage zu behaupten, daß hier die wenigsten Hobbyisten da zwischen Maple, Buche, Mahagonie, Birke und Pappel einen Kesselsoundunterschied bei gleicher Befellung im Dunklen heraushören können. Just my 5 cents...
Die Holz-Diskussion bei Trommelkesseln nimmt aber auch kein Ende.
Kürzlich wurde ich zu meinem Video zum Starclassic Performer in einem Kommentar auf Youtube gefragt, ob das EFX all Birch anders klingen würde. Das Performer ist auch Birke, hat aber zwei innere Lagen Ahorn. Ich hatte dann erklärt, dass das sehr unwahrscheinlich bei so ähnlichen Holz-Arten ist. Es geht da ja vor allem um die Dichte und Härte, ansonsten aber eben auch die gesamte Konstruktion der Trommel inkl. Gratungen, Spannreifen, Kesseldicke u.a.
Den Großteil machen immer noch Felle und Stimmung aus.
Ich bilde mir ein, bei den Pappel-Kesseln meines Schülerschlagzeugs schon einen Unterschied zu meinem Pro-M und Starclassic Performer zu hören. Aber das sind nur Nuancen, was die wahrgenommene Lautstärke betrifft. Schwerere Kessel klingen ja etwas lauter als leichtere. Pappel ist ein sehr leichtes und weiches Holz - daher kann das schon eine theoretische Grundlage haben.
Was sind eure Erfahrungen für die Kessel? Bei den Toms bin ich auch noch unschlüssig ob ich zweilagig oder einlagig und coated oder clear haben mag. Tot machen kann man ja alles, es wird aber nicht immer gestreichelt werden. Das Mojo soll stimmen, Pinstripes sind mir dann aber vrmtl doch ein wenig zuviel des Guten in Sachen Dämpfung.
Mit den Kesseln hab ich zwar keine Erfahrung. Bin aber der Meinung, dass man die Felle nicht nach den Kesseln auswählen muss. Es sei denn, die Kessel sind irgendwie problematisch oder klingen grundsätzlich anders, als man möchte - dann sollte man aber wohl erstmal die Kesselwahl überdenken.
Schon eher erschließt sich mir eine Auswahl der Felle was z.B. "Vintage" oder bestimmte Stile betrifft. Ein Ludwig-Set im Bonham-Stil wird man eher nicht mit Pinstripe und dafür mit Amba + Emperor Coated (Studio) oder Remo CS (live) befellen.
Und a propos Pinstripe: die aktuellen in den USA gefertigten sind gar nicht so gedämpft oder tot. Sogar deutlich weniger als z.B. Evans EC2S.
Deutlich mehr gedämpft sind dagegen die aus Taiwan. Vielleicht entsprechen die auch eher den "alten" Pinstripes.
Die "echten" Pinstripes sind für mich auf Toms jedenfalls echt eine Alternative zu Coated geworden. Der Dämpfunsgrad kommt m.E. fast aufs selbe raus, aber Coated klingt wärmer und Pinstripe klingt etwas fetter, moderner und klarer.
Zweilagige Felle sind haltbarer, haben etwas mehr Attack und sind etwas gedämpfter.
dass es zunehmend schwieriger wurde, sich gegen die billigeren DJs durchzusetzen.
In der Top40-Szene ist das leider schon lange traurige Realität. Die DJs gehen pro Nase wahrscheinlich oft noch mit mehr Geld nach Hause als einzelne Musiker einer Top40-Band. Eine z.B. 6-köpfige Band braucht ja auch noch einen fähigen Tonmann und oft noch weitere helfende Hände.
Zählen ist ja auch nur eine Stütze für den Anfang. Richtig spielen kann man etwas natürlich erst, wenn man nicht mehr zählen muss. Aber egal wie man es genau angeht: langsam anfangen ist der einzige Weg. Wie langsam genau ist individuell.
Langsam anfangen! Maximal doppelt so schnell wie dein angegebenes Zieltempo. So, dass du entspannt zählen kannst.
Dann einen möglichst einfachen Rhythmus für den Anfang nehmen und mit einem Metronom (natürlich auf 7/x mit Betonung der 1) spielen. Das Ziel sollte dann sein, ein Gefühl für diese Taktart zu bekommen. Vielleicht auch mal den Rhythmus variieren, das ein oder andere Fill probieren oder sogar mal Improvisieren. Dazu schrittweise das Tempo erhöhen.
Mit schnellen 7ern bin ich persönlich gut vertraut. 7/x ist wahrscheinlich meine Lieblingstaktart von den ungeraden Taktarten. Ich hab vor ein paar Monaten auch ein 2-minütiges Solo in 'nem 7/8 auf 210 bpm entwickelt, das spiel ich auch live.
Aber 288 bpm sind schon heftig. Um welches Stück handelt's sich denn?
Eigentlich hatte ich noch eine Herbst-Challenge in diesem Jahr in Planung. Aber ich muss die jetzt leider absagen. Habe gerade viel um die Ohren und muss mich um andere Sachen kümmern. Evtl. kann es ab Frühjahr 2027 weitergehen. Dieses Jahr haben ja sowieso schon zwei Challenges stattgefunden.
Lustig, dass du gerade mich zitierst. Du hast völlig recht, der Umkehrschluss wäre natürlich unzutreffend. Profi sein heißt überhaupt nicht, es deshalb besser zu machen.
Ja, oder überhaupt (egal ob Vollprofi oder Semiprofi) ist die Höhe der Gage nicht immer proportional zur handwerklichen Darbietung. Sogar erschreckend oft nicht, würde ich sagen.
Dich hatte ich zitiert, weil mir hier auch andere Aussagen von dir als schwierig aufgefallen sind und weil ich aber von dir weiß, dass man mit dir vernünftig diskutieren kann. Seelannes Beitrag ist mir auch übel aufgestoßen, aber die Diskussion wäre sicher zum Scheitern verurteilt.
Wem Selbstreflexion eher unangenehm ist, der lässt keine Chance aus, kundzutun, nicht das gleiche machen zu wollen wie alle anderen, schließlich fühlt man sich künstlerisch ja irgendwie einzigartig.
Hier suggeriert der Umkehrschluss auch wieder, dass z.B. Top40-Mucker alle gut selbstreflektiert und mit sich im Reinen wären. Mir persönlich ist dabei eher oft das Gegenteil aufgefallen. Da verliert auch der/die ein/e oder andere die Bodenhaftung, nur weil er/sie die breite Masse mit Dienstleistungen bespaßt und damit finanziell erfolgreich ist.
Ansonsten sollte man für sich dabei immer den individuellen "Deal" berücksichtigen, denk ich. Wie viel steckt man persönlich oder als Band rein und wie viel holt man für sich dabei raus? Hat ein Veranstalter zu schlechte Konditionen, sollte man es lieber sein lassen.
Mir ist jedenfalls gutes Handwerk mehr wert als schlechte Kunst.
Das dürfte auf jeden anspruchsvollen Hörer zutreffen.
Ich finde das aber etwas zu schwarz/weiß-malerisch.
Es gibt auch professionelle Coverbands, die keine besonders guten Performances abliefern. Der/die durchschnittliche Top40-Hörer/in bei Kirmes, Hochzeit oder Stadtfest merkt von der Qualität der Darbietung meist nicht besonders viel. Oft fällt denen eher das Auftreten und die Routine der Musiker auf. Und natürlich, ob sie ihre Lieblingsmusik zu hören kriegen. Wer selbstbewusst auftritt, hat da oft schon viel gewonnen.
Auch im Coverbereich werden nicht immer gute Performances abgeliefert. Ich würde sogar behaupten, dass z.T. schlechtere Musiker mit Cover mit deutlich mehr Geld nach Hause gehen als Musiker, die (vielleicht sogar für lau) eigene Musik zum Besten geben. Zum Teil, wohlgemerkt. Verallgemeinern lässt sich das kaum.
Ich hatte früher viel eigene Musik mit Bands ohne Gage gespielt. Mittlerweile bzw. z.Z. hab ich da zwar auch keinen Bock mehr drauf. Aber immer nur Covern, um ordentliche Gagen nehmen zu können, macht mich auch nicht glücklich. Ist schon ein Dilemma.
Ich finde jedenfalls auch, dass hier gerade zu viel gegen kleine Bands mit Eigenkompositionen gebasht wird. Wenigstens kann man die oft für kleines oder gar kein Geld spielen sehen.
Glückwunsch zu dem Set. Neue (gebraucht) Trommeln sind immer toll, alleine schon solange das Finish für einen neu ist!
Danke. Ja, macht auf jeden Fall Spaß. Und es ist auch komplett neu. Ich bin mir ja ziemlich sicher, dass ich das lange behalten und gut behandeln werde. Und ich werde es auch erstmal von Bühnen fern halten. Da verfolge ich beim Sound ja sowieso eine andere Philosophie als bei Aufnahmen.
Ich hatte vor einiger Zeit auch so ein Performer in Crimson Red Waterfall aber in meinem Raum habe ich es nicht so zum klingen gebracht wie ich wollte.
Mir fehlte irgendwie immer das "Low End".
Ich will jetzt keine Holz Diskussion anfangen aber ich hab ein gebruachtes Starclassic Bubinga Set gefunden und das passt besser zu meinem Proberaum.
Möglicherweise liegt das gar nicht am Holz, sondern an anderen Faktoren.
Was beim Holz definitiv einen Einfluß hat ist die Dichte, weil schwere Kessel anders klingen als leichte. Und entsprechend natürlich unterschiedliche Konstruktionen - Kesselstärke, Spannreifen usw.
Felle, Stimmung und Position im Raum sollte man dabei auch nie unterschätzen.
Kann ich noch nicht ganz beurteilen, weil andere Felle drauf sind und die Bassdrum ja noch leer, geschlossen und entsprechend anders mikrofoniert ist. In natura fällt mir der Basketballeffekt zwar schon auf. Finde aber erstaunlich, dass es auch so geht (auch mikrofoniert). Die Toms lassen sich wunderbar stimmen und klingen auch kontrollierter als die des Mapex. Zumindest, soweit ich das bisher beurteilen kann. Ich denke, der kontrolliertere Klang hat auch mit den Gussreifen zu tun.
Das 14er war übrigens gar kein Mapex, sondern ein Tama Superstar mit ähnlichen Eigenschaften / ähnlicher Konstruktion. Aber es fiel klanglich trotzdem etwas aus der Reihe. Das 14er des Starclassic Performers ist spürbar lauter oder durchsetzungsfähiger. Die Toms klingen jetzt einheitlicher. Ich bin auch zufrieden mit meiner Entscheidung, ähnliche Verhältnisse von Durchmesser und Tiefe gewählt zu haben. Denn ich denke schon, dass z.B. "quadratische" Standtoms mit sehr flachen Hängetoms schlechter harmonieren als meine Konfig.
Nein, die Resos hab ich etwas höher. Aber alle Trommeln sind ungedämpft, daher "maximum Overtones".
Was den Sound betrifft verfolge ich für live und Recording auch zunehmend andere Ansätze. Live stimme ich Snares eher tiefer und dämpfe etwas mehr und den Tomsound gestalte ich da auch kontrollierter. So, dass der Mischer da grundsätzlich einfach weiter zu verarbeitende Signale kriegt, auch ohne Teppich-Mikro und mit sehr geringem Abstand der Mikros zu den Fellen.
Bei Aufnahmen stimme ich die Snare gern höher und dämpfe insgesamt deutlich weniger.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.
Hatte mir ein bisschen Zeit genommen, um alles genau auszuchecken. Aufbau, Sound, Gesamteindruck ...
Beim Stimmen hatte ich gleich festgestellt, wie rund und harmonisch die Toms klingen. Wie bereits im Video erwähnt, sind die Werksfelle hier komplett ungedämpft. Die Bassdrum ist leer und das Reso noch geschlossen. Hätte nicht gedacht, dass ich damit trotzdem vernünftige Aufnahmen hinkriege, ohne dass die Bassdrum zu jazzig und dumpf klingt. Hab damit auch schon 'ne andere Aufnahme gemacht (Fremd-Auftrag). Das i5 am Schlagfell der Bassdrum wirkt halt gleichzeitig wie ein Snare-Teppich-Mikro. Aber Übersprechen ist nicht per se schlecht. Kommt immer nur drauf an wie man das im Mix handhabt.
Bei meinem ersten Aufbau hatte ich das mittige Crash weiter links, zwischen Hi-Hat und 10er Tom. Diese Position taugt mir zwar auch, wenn ich nur einen kleinen Standard-Aufbau mit 1up1down und zwei Crashes spiele. Bei meinem großen Aufbau hatte ich mich in den letzten Jahren aber so an das Crash über den beiden Hängetoms gewöhnt, dass ich das lieber beibehalte. Hier gerade mit 16-17-18, sonst eher 17-18-19. Eine Änderung betrifft den Becken-Aufbau bei den Floortoms. Das Ride etwas höher zu hängen funktioniert für mich wider Erwarten gut, dann das Crash direkt neben das Ride und das China direkt unten drunter. Das Mikro unterm Ride wirkt auch gleichzeitig wie ein Mikro fürs China-Becken und klingt besser, als das Übersprechen des Chinas auf die Standtom-Mikros zu nutzen. Hatte erst probiert das Ride oben abzunehmen, aber unten drunter gefällt mir der Sound tatsächlich besser. Hat aber auch tontechnische Vorteile. Und die Lücke zwischen 10er Tom und Hi-Hat hab ich jetzt erstmal mit 'ner Cowbell gefüllt.
Bin im Nachhinein sogar froh, dass ich gezwungen bin mal den "old school" Standard-Aufbau mit den Toms zu nutzen. Geht auch alles problemlos.
Wird auch sicher nicht mein letzter Kesselsatz sein. Das nächste mal dann vielleicht mit Rack. Mal sehen.
Auf Bassdrum und Toms klingen klare, doppellagige und vorgedämpfte Felle am fettesten, würde ich sagen. Eine tiefe Stimmung kann das weiter anfetten. Das kann dann zwar auch schnell "patschen", aber ist bei Concert Toms vielleicht weniger ein Problem, weil die Fellspannung ohne Reso für den gleichen Grundton höher sein muss als mit Reso.
Nahmikrofonierung ist hilfreich, weil du so in deiner Soundgestaltung flexibler bist, ohne auf die Lautstärkeverhältnisse Rücksicht nehmen zu müssen.
Vielleicht ist "Fett" hier sogar die Lösung im wahrsten Sinne: Ölgefüllte Felle bzw. Evans Hydraulic.
Bei der Snare würde ich bei Coated als Schlagfell bleiben. Ich nehme hier z.Z. gerne die Evans UV1 oder UV2 coated. Mittlerweile eher UV2, also doppellagig.
Wenn die eigene Motivation zum trommeln nur für gemeinsames musizieren ausreicht, dann muss man zum Beispiel auch damit umgehen können, dass in der Mehrheit der Bands immer wieder schlechte Stimmung herrscht und sich das auf den Spaß aufs trommeln auswirkt. Kann man hier auch gut nachlesen, die Proberaumstorys und Konflikte sind hier ja ein breites Thema. Das hat mich auch immer frustriert. Natürlich gabs auch immer gute Phasen, aber Bands funktionieren nun mal nur als Team; ein echter Nachteil fürs musizieren. Da reicht ein Narzisst und die Band ist im Prinzip zur Auflösung verurteilt, wenn man den nicht rauswirft. Als süchtiger Drummer wollte ich mir von einzelnen Spinnern den Spaß am trommeln einfach auch nicht mehr nehmen lassen.
Das ist für mich vollkommen nachvollziehbar und war auch einer der Gründe dafür, dass ich in den letzten Jahren so viel (allein) mit meinem Youtube-Kanal beschäftigt war. Allerdings stelle ich gerade fest, dass ich damit auch nicht glücklich werde. Mal ganz davon abgesehen, dass man mit Youtube kein Geld verdienen kann, wenn der Kanal relativ klein bleibt.
Findet man gerade nicht die richtigen Leute zum Musikmachen, ist allein Weitermachen definitiv eine gute Option. Es kommt halt immer sehr auf den Einzelfall an. Manchmal passen Sachen auch gut und man kann durch die Zusammenarbeit mit guten Musikern auch sehr viel lernen und sich weiterentwickeln. Ist das aber gerade nicht der Fall und man findet nur Leute, die einem zur Last fallen, kommt man allein halt besser weiter und kann sich u.U. sogar besser weiterentwickeln.
Ich denke, dass es sich dabei wie mit vielen Dingen verhält: es geht um das "richtige" Maß. Im besten Fall ein individuelles, vernünftiges Mittelmaß.
"Üben" nicht nur als MIttel zum Zweck wahrzunehmen ist meiner Meinung nach DER Dreh- und Angelpunkt und Grundbaustein für wirklich fundierte und musikalische Skills am Instrument und eben auch, das Instrument als Ausdrucksmittel für sich zu entdecken.
Ich nehme das auch jetzt noch nicht primär als Üben wahr, sondern einfach als Spielen. Mir macht Schlagzeugspielen grundsätzlich Spaß und das war immer mein stärkster oder zumindest beständigster Antrieb.
Es gibt aber im besten Fall eben auch noch das "Drumherum" mit Aktivitäten in Bands. Bei dem ein oder anderen löst das dann das alleinige Spielen mehr oder weniger komplett ab, bei dem anderen weniger.
Fakt ist, wer in guten Bands unterwegs ist, hat vorher ganz sicher schon allein geübt. Aber wer nur allein vor sich hin übt, verpasst wahrscheinlich was. Es geht bei der ganzen Sache ja auch darum, was von sich zu "geben" und das kann man daheim im stillen Kämmerlein halt schlecht.
Besonders Schlagzeug ist auch eigentlich überhaupt kein Solo-Instrument und funktioniert i.d.R. deutlich besser im Bandkontext. Bei z.B. einer Akustik-Gitarre mit Gesang sieht das schon ganz anders aus.
nicht mit dieser Lektüre, da gibt es bessere. Das ist kein Lehrbuch sondern eher ein "Werkzeugkasten".
Genau so ist es. Für den Anfang gibts geeignetere Bücher. Z.B. "Modern Drumming".
Generell muss und sollte man sich aber auch nicht nur auf ein Buch fixieren.
Für reine Snare/Pad/Rudiment-Übungen wäre "Stick Control" am Anfang besser geeignet. Da stehen auch immer die Handsätze dabei.
Noch besser ist Unterricht. Es geht auch sehr viel um Spieltechnik, Verständnis und Gehörbildung. Und es gibt entsprechend viele Dinge, die dir als Anfänger selbst nicht auffallen bzw. die du unbewusst falsch machen kannst. Ein Lehrer kann genau das vermeiden und dir von Anfang an beibringen, wie es "richtig" geht.
Warum ist der Thread eigentlich im Off-Topic Forum?
Mir ging es wirklich nur darum wie ich mir den Bewegungsablauf des Fußes vorstellen kann, wenn ich Heelup aus dem Fußgelenk spiele. Ganz einfach gesagt…ich sitze auf einem Stuhl und nicht am Schlagzeug und habe das Metronom an. Tippe ich mit dem Fußballen auf den Boden oder lasse ich den Fußballen auf dem Boden und drücke meine Ferse hoch, als würde ich mich auf die Zehenspitzen stellen. Diese beiden Ansätze habe ich gesehen und wollte ein paar Meinungen dazu.
Übe das lieber mit einem Pedal und wenn nötig einem Übungspad dafür (das simuliert die Bassdrum). Wie hier bereits erwähnt wurde, spielt die Einstellung der Fußmaschine auch eine Rolle.
Der übliche Bewegungsablauf bei einfachem Heel-Up ist, dass sich der Vorderfuß leicht nach unten und vorne bewegt. Das erreicht man mit einer kombinierten Bewegung der Waden- und Oberschenkelmuskulatur.
Der Ferse hochzuziehen hat mit normalem Heel-Up und auch Heel-Down nichts mehr zu tun. Dafür muss die Ferse ja in Ausgangsposition unten sein. Bei normalem Heel-Down macht der Vorderfuß eine Abwärtsbewegung, nicht die Ferse eine Aufwärtsbewegung.
Lass dir von einem Lehrer erstmal die Standard-Techniken beibringen. Da würde ich eine nehmen, die dir gut liegt (meine Empfehlung ist Heel-Up) und diese dann perfektionieren.
Heel Toe / Toe Heel, Swivel usw. sind eher spezielle Techniken für High Speed Doublebass, die letztendlich auch zu wenig Punch für eine Akustik-Bassdrum erzeugen und Jahrelanges und diszipliniertes Üben für gute Ergebnisse erfordern. Wenn du nicht mit high speed Blasten willst, brauchst du das alles nicht.
Drummerforum in der WSC-Connect App bei Google Play