Die beste Lösung wäre für euch tatsächlich eine Mehrspuraufnahme, die im Nachhinein bearbeitet wird und die am besten auch noch unabhängig vom Monitoring ist.
Mein Gedanke dabei war eingangs, dass ihr das ja auch gleich für ein Monitoring über Kopfhörer nutzen könnt, um euch besser zu hören. Dafür muss aber erstmal alles genau eingepegelt und eingestellt werden. Es reicht dann nicht nur, dass kein Kanal übersteuert.
Insofern ist die Idee, weiterhin "normal" über die PA zu proben, gar nicht verkehrt. Dann gilt es nur zu überlegen, wie ihr die Kanäle, die auch über die PA laufen, gleichzeitig ins Pult und das Interface kriegt.
Fürs Schlagzeug reicht im Notfall auch ein Mono-Overhead und ein Bassdrum-Mikro. Stereo ist aber immer schöner und XY klingt meistens noch ziemlich "schmal".
Die Videoqualität von Mittelklasse- und High-End Smartphones reicht heutzutage i.d.R. für Social Media aus. Ich nutz auch ein Smartphone für eine Perspektive meiner Youtube-Videos. Wichtig ist eine gute Beleuchtung im Raum.
Meine Sony Music-Cam gibt es leider nur noch gebraucht, ist aber nicht kaputt zu kriegen. Ist seit gut 10 Jahren im Dauereinsatz:
Die war anscheinend auch nicht lang auf dem Markt: https://www.heise.de/news/Sony…-Studiosound-1949911.html
Da steht u.a.:
"Digital und umkomprimiert speichert der HDR-MV1 die Audiosignale, die das Mikrofonsystem in XY-Anordnung liefert, als lineare PCM-Daten (16 Bit, 48 kHz). Das verspricht laut Hersteller Sony eine besondere Tiefenwiedergabe und eine präzise Kanaltrennung. Auf dem Display ermöglicht eine Aussteuerungsanzeige den Aufnahmepegel zu kontrollieren, um Übersteuerungen zu vermeiden. Im audiotechnischen Notfall greift ein integrierter Limiter ein. Anschlüsse für externe Mikros und einen Kopfhörer erweitern den Einsatzbereich des Gerätes; so lässt sich etwa ein Keyboard direkt anschließen."
Das ist zwar löblich. Aber wenn die Audiospur ohne Nachbearbeitung gespeichert wird, sieht das schon wieder anders aus. Mit ausreichendem Headroom ist so eine Aufnahme einfach noch nicht bereit für eine Veröffentlichung. Die sollte mindestens auf einen brauchbaren Durchschnittspegel gebracht werden.
Das EAD10 für Schlagzeugaufnahmen bspw. macht das. Das bearbeitet das Signal noch ziemlich stark.