Wirklich? Ich hatte mal in einem Interview mit Andy Wallace gelesen, dass er eigene Samples für Kick und Snare benutzt, nur um damit den Reverb zu füttern. Hatte mich aber auch gefragt, wie bzw. mit welchem Gerät er das macht. Dachte, das hatte er schon zu analogen Tonbandzeiten in den 80ern gemacht.
Beiträge von m_tree
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Und dann stolperte ich neulich in kurzem Abstand über 2 Videos und dachte ich spinne. Niemals hätte ich damit gerechnet.
Ich behaupte hiermit nicht, dass jenes in den Videos beschriebene Recording-Procedere die einzige Ursache ist für die 2 guten, cleanen Drumsounds, aber für mich ist quasi mit jenen Videos (wenn das Procedere so angewendet wurde wie behauptet) der Teil eines Jugend-Mysteriums aufgeklärt
.Interessant! Der Tape-Verschleiß beim Abspielen und Overdubben und die limitierte Spurenanzahl waren damals sicher herausfordernd. Es war meines Wissens aber auch üblich, mehrere Mikrofone auf einen (Mono) oder zwei (Stereo) Tracks zusammenzufassen und im Recording-Mischpult dafür schon entsprechend vorzubereiten / zu bearbeiten. Mehrfach mikrofonierte Snares, Bassdrums, zwei Bassdrums, sehr viele Toms (auf zwei Spuren / Stereo) z.B. ...
Davon abgesehen waren die drei von Rush (oder zumindest Geddy) meines Wissens auch Soundschrauber und wussten genau, wie wichtig der Mix ist.
Mir ist immer noch etwas rätselhaft, wie die den Tom-Sound auf Moving Pictures kreiert hatten. Sehr hoch und knallig gestimmt auf jeden Fall (das fällt auch im Vergleich zum Vorgänger-Album "Permanent Waves" auf), aber was noch? Klingt auf jeden Fall auch nach Gates. Aber vielleicht wurde auch noch viel mehr gemacht oder anderweitig getrickst.
Ein etwas komischer Kommentar zu meinem Tom-Stimmvideo behauptete, dass Neil Peart nicht stimmen konnte und die Toms getriggert hatte und daher ein schlechtes Vorbild dafür wäre (das war wieder mal einer, der sich nicht mal die Mühe gemacht hat seinen Kommentar auf Englisch zu verfassen).
Ich hatte das ganz anders wahrgenommen und finde den Schlagzeugsound vom Moving Pictures Album sehr spannend und inspirierend.
Denn auch wenn es stimmt und die Toms auf dem Album getriggert wurden (glaube ich aber nicht), sind die Sounds ja immer noch selbst kreiert und auch insofern sehr innovativ. Ich kann mir vorstellen, dass die für die Snare z.B. ein Sample dazu gemischt hatten.
Ich hatte Moving Pictures das erste mal gehört als ich 7 Jahre alt war und es hatte mich damals auch umgehauen.
Man merkt auch an anderen Sachen, wie viel innovative Detailarbeit da bei Soundgestaltung betrieben wurde. Man nehme z.B. den Bass von YYZ. Der ist in Stereo und breit! Für die damaligen Zeiten und auch heute noch ziemlich abgefahren. Die Gitarren sind hier und da auch breit gezogen.
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Wieder mal ein komplettes Cover. Das ist einer meiner Lieblingssongs der Deftones (definitiv mein Lieblingssong auf diesem Album). Finde den sehr interessant gemacht. Mit der 8-Saiter Gitarre und dem entsprechend tiefen und wuchtigen Sound angefangen, über das langsame triolische Feel, die Wechsel mit 7/4 und am Ende auch 9/4 bis hin zum gesamten Sound, bei dem auch die Snare Ghostnotes heftig nach vorn gemixt sind (bzw. stark komprimiert und gesättigt).
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Ich hab das Evans UV2 (ungedämpft) also einfach nur wieder richtig angeknallt, so wie bei meinem "7 Words" Cover auch schon.
Am Mix der Drums bastel ich auch kontinuierlich. Momentan vereinfache ich vieles und stelle fest, dass mir das sogar besser gefällt. Hier auch wieder komplett natürlich, ohne Samples.
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Für meinen Geschmack sind die Drums diesmal, insbesondere weil es sich um Reggae dreht, ein Stück zu weit nach vorne gemischt.
Bei den Challenges achte ich besonders auf Präsenz und Durchsetzungsfähigkeit der Drums. Das ist ja keine Produktion und das Playalong kennen wir alle auch ohne die jeweiligen Drums.
Anders gesagt mische ich das Schlagzeug bei den Challenges grundsätzlich etwas lauter und präsenter, als man das normalerweise tun würde. Es geht hier ja explizit darum, die Schlagzeug-Performances vernünftig hören und beurteilen zu können.
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Aktuell sind es 16 Votings. 10 davon von unbeteiligten Leuten! Das finde ich sehr cool. Momentan gibts auch nirgendwo Gleichstand.
Drei Tage und vier Stunden sind jetzt noch Zeit zum Abstimmen. Nachher werden ja die Uhren auf Sommerzeit umgestellt.
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Lose Kontermuttern an den BD-Beinen waren es sicher nicht, weil die aus Kunststoff sind und weil ich alles genau gecheckt hatte, auch die Feststellschrauben der Tomhalterungen z.B.. Das Geräusch klang auch nicht so, dass was locker wäre. War eher ein gleichmäßiges metallisches Sustain. Auch Schaumstoff zwischen den Spannschrauben und dem Kessel brachte keine Verbesserung.
Ich tippe daher auf eine Resonanz in den Spannböckchen selbst, wahrscheinlich auch mit Interaktion mit den Spannschrauben und Spannreifen.
Aber nun scheint es ja weg zu sein und damit nicht weiter der Rede wert.
Gib dann ruhig mal bescheid ob du es hingekriegt hast.

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Spannschrauben bei der BD kontrollieren, ob diese genügend angezogen sind. Das hat ich auch schon und das scheppern übertrug sich auf die Toms. Dabei waren es lose Klauen an der BD, die Störgeräusche verursachten.
Das war's ganz sicher nicht. Ich kann das nachher noch mal untersuchen und es vielleicht auch mit einer passend mikrofonierten Aufnahme hörbar machen.
Edit:
Jetzt sind keine Störgeräusche mehr zu hören. Auch irgendwie eigenartig.
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Vor nicht allzu langer Zeit habe ich mir ein schickes Zweitset gekauft (https://www.thomann.de/de/mape…fusion_indigo_blue_ib.htm) und bin gerade dabei dies zu stimmen.
Interessant! Mein Schülerset ist das Mapex Tornado - sieht genau so aus und ist auch aus Pappel. Scheint baugleich zu sein und wurde nur umbenannt. Ich habe eine Version mit 22" BD und 16" Floortom. Bei mir ist es die Bassdrum, die so ein metallisches Geräusch produziert, obwohl alle Schrauben festsitzen. Welche Felle drauf sind spielt auch keine Rolle. Auch nach dem Kürzen der Bassdrum von 16 auf 14" Tiefe war das Geräusch nicht weg. Hatte mich nur nicht weiter drum gekümmert, weil's für mich in dem Kontext kein Problem ist. Müsste mal prüfen, ob es überhaupt noch da ist.

Das scheint insofern mit der Konstruktion dieser Sets zusammenzuhängen. Ich habe die Spannböckchen im Verdacht.
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Aktuell haben 13 Leute abgestimmt. Von drei Teilnehmern fehlen die Stimmen noch.
Momentan gibts zwei erste Plätze bzw. Gleichstand an der Spitze. Allein aus dem Grund wären noch ein paar weitere Stimmen cool. Vielleicht knacken wir diesmal die 20?

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Hab eben auch gevotet, nachdem ich die Beiträge noch mal in mehreren (Abhör-)Situationen angehört und auch noch ein zweites Mal meine Notizen und Punktevergabe überdacht, ergänzt und korrigiert habe.
Bin gespannt, wie es dann ausgeht. Ich hoffe, dass noch einige unbeteiligte Leute abstimmen. Ist mit neun Beiträgen ja dieses mal nicht so umfangreich.
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Ich verstehe nicht, warum man schwurbeligen Content für die Zupfgemeinde in einer Schlaggemeinde postet.
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Ein individueller Mittelweg ist erfahrungsgemäß am besten.
Ich spiel auch nur Schlagzeug und keine anderen Instrumente, mal vom "Audio Engineering" abgesehen. Weil mich genau das halt interessiert und mir liegt.
Es ist freilich Blödsinn, "gegen die eigene Natur" zu arbeiten und sich selbst aus dem Flow zu bringen mit Sachen, die einem nicht liegen.
Aber es stellt sich dabei eben auch die Frage, wie breit das jeweilige Spektrum überhaupt ist und ob man es sich damit vielleicht doch zu einfach macht.
Aus der eigenen Komfortzone rauszugehen kann einen auch sehr viel weiter bringen und den Horizont erweitern.
Man darf bei solchen Videos übrigens auch nicht vergessen, dass sowohl die Videoinhalte als auch die Präsentation mit reißerischen Titeln und Thumbnails auf Klicks aus sind. Sogar seriöse Kanäle machen das. So läuft das auf Youtube ... social media eben.
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Hab in der Zwischenzeit Rückmeldung zu der Zeitangabe von 20 Min. gekriegt. Das bezieht sich in dem Fall nur auf die Spielzeit. Im Startbeitrag steht dazu:
Zitat(ungefähre Stundenzahl ab dem ersten Anhören bis zur Abgabe)
Noch ein Grund mehr dafür, das sein zu lassen. Gibt eh nur Missverständnisse.
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Außerdem darf die Teilnahme auch ruhig ein bisschen Spaß machen und einen Kontrast zum Leistungsdruck an anderen Stellen darstellen.

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In diesem Fall weiß ich von beiden Teilnehmern, dass sie nicht extra aufbauen, mikrofonieren, verkabeln und einpegeln mussten.
Ich find's auch ansonsten Quatsch. Da kommen dann vielleicht auch so Gedanken wie z.B.
"Bin zwar nur Vorletzter geworden, aber hab ja auch nur 'ne Viertelstunde investiert, wobei die Leute auf'm Treppchen alle 3-6 Std. investiert haben."
Die Hörer interessiert das auch nicht. Und obwohl es hier um nichts geht, gehen die Challenges in Richtung Musikproduktion. Und das macht man i.d.R. für die Ewigkeit und man weiß manchmal auch nicht, wie viele Menschen das anhören werden. Und auch wenn alte und bekannte Alben mal ein neues Mastering kriegen, bleibt alles bis zum Mixdown beim Alten.
Und als Veranstalter stört mich auch, wenn Teilnehmer ihre Performance mal so nebenbei schnell hinrotzen. Dann lieber gar nicht mitmachen.
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Mal ein anderes Thema.

Zwei von den neun Teilnehmern haben mir ihre Zeitinvestition mitgeteilt. Die sind mit 4,5 Std. und 20 Min. schon sehr unterschiedlich.
Mit dieser Information kommt der Aspekt "Leistung" ins Spiel. Physikalisch betrachtet ist Leistung die Arbeit, die in einer bestimmten Zeit verrichtet wird. Je kürzer die investierte Zeit bei gleicher Arbeit, desto höher die Leistung.
Zwar finde ich diese Info schon irgendwie interessant, aber andererseits auch unwichtig, sogar schon fast störend. Insbesondere, wenn das sowieso nicht alle angeben.
Ich könnte dazu jetzt noch viel mehr schreiben, weil mir dabei vieles durch den Kopf geht. Jedenfalls würde ich es gern weglassen.
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Ist es für die Bewertungen dienlich, jetzt schon zu diskutieren/veröffentlichen, welcher Beitrag welche Effekte schon bei der Einreichung hatte?

Es wurde ja namentlich kein Beitrag genannt. Aber du hast recht. Es wäre besser, während des Votings nicht weiter ins Detail zu gehen.
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Ne ne - so weit würde ich da nicht gehen. Ich schau halt, dass ich die Möglichkeiten des Stem-Masterings ausnutze. Und zwar ganz individuell ... bei manchen betone ich (mit einem passiven EQ) z.B. nur die Höhen, bei anderen nur die Bässe, bei anderen sowohl als auch und wiederum andere lass ich so, wie sie sind. Kommt halt immer drauf an.
Überraschend fand ich, dass nur einer den Part von 1:22 bis 1:36 für eine Soloeinlage genutzt hat.

Der Part schreit eigentlich nicht unbedingt nach einem Schlagzeugsolo, find ich. Ich würde den nur etwas von den anderen Parts absetzen. Aber das geht jetzt schon zu sehr in die Details. Können wir nach dem Voting dann ausführlich besprechen.

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ich denke, ich hab den mit dem plate-reverb rausgehört
Dazu noch die Info, dass ich bei zwei Beiträgen nur sehr subtil Reverb hinzugefügt hatte, weil die mir sonst im Vergleich arg trocken erschienen.
Der eine Beitrag mit viel Hall und Delays kam schon so, da hatte ich keine Räumlichkeit hinzugefügt.
Ich versuche mich bei meiner Bearbeitung (Angleichen der Beiträge und Zusammenmischen mit dem Playalong) eher auf technische Aspekte zu beschränken - also Lautstärken, Dynamik, Frequenzverteilung. Wobei auch das schon Geschmackssache ist, aber Reverb ist definitiv Geschmackssache und mehr Stilmittel als alles andere.
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UPDATE mit neuem Downloadlink! Beitrag R hatte ich nicht mit passendem Vorlauf / Startpunkt gerendert. Das kommt davon, wenn man noch mal bastelt und mehrere Renderings macht.
Jetzt müsste aber alles passen.
