Beiträge von m_tree

    Die Hihats klingen meistens etwas künstlich für meine Ohren.

    Nicht nur die HiHats, find ich. Sondern das gesamte Set. Dazu klingt's meistens auch ziemlich aufgeblasen.

    Ich find's ja selber geil, Akustik-Drums mit vielen Mikros aufzunehmen und fett zu mischen. Das klingt dann aber trotzdem immer noch viel natürlicher als E-Drums. :P

    Zwei Votings sind schon da. Ich empfinde das Voting dieses mal als relativ schwierig und werde mir damit noch ein bisschen Zeit lassen.


    Interessant finde ich auch, wie unterschiedlich die Ansätze sind. Das reicht von relativ zurückhaltenden und songdienlichen Performances bis zu Soli mit entsprechender Tendenz zum Overplaying. Dadurch ist es auch schwer vergleichbar und hängt dann wiederum sehr von der Interpretation des Voters ab.

    Das Schlagzeug hatte ich übrigens wieder ganz bewusst deutlich lauter als in einem "normalen" Mix gemacht. Bei manchen Beiträgen finde ich es aber etwas zu viel (klngen eben alle unterschiedlich).

    Trotz des lauten Schlagzeugs habe ich die -14 LUFS übrigens ganz easy erreicht. Das ist so'n typisches Arrangement, das man mit "normal" lautem Schlagzeug plus Gesang sehr einfach auf hohe Pegel kriegt.

    Schade, dass so viele nicht mitmachen können! Bin gespannt, wie viele Beiträge morgen noch eintrudeln. Aktuell sind's 9.


    Ich werde die Beiträge dann erst am Sonntag veröffentlichen (vielleicht schaff ich's schon gegen Mitternacht). Bin den Samstag über noch anderweitig beschäftigt.

    Die "Prokrastination" hier vereitelt auch eine längerfristige Vorbereitung. 8o

    Vor allem, wenn es bei "kurz vor knapp"-Einsendungen technische Probleme mit Nachreichungen gibt. War ja beim vorletzten Mal auch schon so.


    Ich bitte daher dann noch um etwas Geduld. ;)

    Ich weise noch mal darauf hin, dass für die Aufnahme keine DAW und auch keine Mehrfachmikrofonierung zum Einsatz kommen muss. Ein Handyrecorder oder ein Smartphone mit anschließender Synchronisation durch mich tut's auch. Die Herausforderungen sind dabei eigentlich nur Übersteuerungsfreiheit und das Set halbwegs ausgewogen einzufangen (meistens sind die Becken zu laut).

    Manche hatten hier auch schon mit EAD10-Aufnahmen teilgenommen. Damit geht's auch einfach (nur relativ teuer). Die Resultate werden damit z.T. besser als mit Mehrfachmikrofonierung, wenn das Know How fehlt.

    Die treibenden Songs kommen deinem spielstil auch sehr entgegen. Würde mich mal echt interessieren, wie so ein riiiichtig schwerer laid-back Song bei dir klingt 😃 Ich stell mir gerade vor, wie du mit der Geduld kämpfst, wenn du schleppend spielen solltest 😅

    Den Take wollte ich erst nicht nehmen, weil ich da an ein paar Stellen deutlich weiter vorn bin als er. ^^

    Ich spiel schon gerne nach vorne, zusätzlich kommt die Snare bei mir auch recht weit vorn, in Kombination mit lauten Backbeats. Aber weil das grundsätzlich eher positiv als negativ wahrgenommen wird, habe ich da bisher keinen Grund gesehen was dran zu ändern.


    Mit langsamen Nummern habe ich grundsätzlich gar kein Problem. Im Gegenteil - mir hat es immer Spaß gemacht, langsame Nummern zum Grooven zu bringen.

    Was verstehst du denn unter einem "riiiichtig schweren laid-back Song" zum Beispiel? ^^

    Dieses Album ist ja definitiv eines von Dave Grohls Meisterstücken an den Drums. Sehr häufig gecovert wird das Intro von "Song For The Dead" als Kurzvideo. Ich will aber nicht das machen, was alle machen und auch mal wieder ein Cover als Langvideo veröffentlichen. Zumal die Nummer hier triolisch ist (hat aber nichts mit Shuffle zu tun). :)


    Den Sound habe ich hier sehr natürlich belassen, wieder auf Samples verzichtet und die Trommelspuren komplett trocken gelassen. Auf der Snare ist nicht mal ein Gate.

    Soweit ich weiß wurden für das Album Trommeln und Becken getrennt voneinander eingespielt (zu Daves Leidwesen). Ich hatte bei meiner Analyse vermutet, dass hier evtl. sogar weitgehend auf close mics an den Trommeln verzichtet wurde. Bin natürlich trotz aller Anpassungen kaum an diesen Sound rangekommen - das fängt ja schon damit an, dass Dave ein 14er als kleinstes Tom nutzt und coated auf den Toms spielt.


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    So, ich habe soweit alles am laufen - wie isses dir am liebsten? Die nackte Spur so wie aufgenommen, oder mit comp. etc?

    Das kommt auf deine Mixing-Skills an. ^^

    Ich mach ein Stem-Mastering. D.h., da mische ich nur noch das von mir neu abgemischte Playalong (ohne Klick) mit den jeweiligen Drums zusammen. Meine hab ich da auch schon vorgemischt und gerendert drin.


    Grundsätzlich sollte dein Sound also "fertig" sein. Auf der anderen Seite hat man auf der Summe aber wesentlich eingeschränktere Bearbeitungsmöglichkeiten. Passt z.B. was nicht mit Snare und Kick oder mangelt es denen gegenüber den Becken an Lautstärke und Präsenz, kann man da auf der Stereosumme nur noch verschlimmbessern.


    Wie viele Spuren hast du denn aufgenommen?

    Miss_Mieze

    Hängt natürlich sehr davon ab wie du noch Zeit dafür findest, aber eine Woche reicht eigentlich locker dafür. Ich hab's innerhalb von einer halben Woche mit 2-3 Sessions gemacht. Das mit dem Handyrecorder geht schon klar. Gut wäre, wenn du es schaffst, die Becken gegenüber den Trommeln etwas zu zähmen (Becken leiser, Trommeln lauter). Die Position des Recorders ist dafür ausschlaggebend - hier hilft try & error (Testaufnahme -> Anhören -> Position ändern ...). Ansonsten krieg ich das aber auch wieder irgendwie hingebogen. ;)


    Wann Challenges stattfinden ist hier nachzulesen: Challenges im DF - Ideen, Vorbereitung, Besprechung ...

    Für dieses Jahr plane ich weitere Challenges im Mai und im Oktober. Diese hier ist aber evtl. passender für viele, wenn wir z.B. auch mal Jazz oder so machen ...


    nils

    Auch von mir gute Besserung! Ich hatte mal eine Rippenprellung, da konnte ich mehrere Wochen nur mit Schmerzmitteln schlafen und durchatmen. Ist wohl ähnlich schmerzhaft wie ein Rippenbruch oder sogar schmerzhafter.

    Mit der Aussage meinte ich aber nur die Verhältnisse von Schlag- und Resonanzfell. Ich hatte ja noch weiter geschrieben:

    Genauer nehme ich es dann beim absoluten Grundton, wofür man ja sowieso eins der beiden Felle wieder höher oder tiefer stimmen muss.

    Zumindest bei Toms mache ich das so, weil hier halt die Intervalle auch eine Rolle spielen. Am Ende sind dem ganzen natürlich auch Grenzen gesetzt, weil der entstehende Grundton auch abhängig von der Anschlagstärke ist und die Trommeln sich ja durchs Bespielen mit der Zeit auch runterstimmen.

    Aber wenn ich mit einer Oktave zwischen dem 10er und 16er anfange, will ich da eben auch erstmal genau eine Oktave haben. ;)


    Ansonsten sehe ich das aber ähnlich wie du. Schlagzeug ist und bleibt in erster Linie ein Geräusch-Instrument.

    Manche Leute gehen ja sogar so weit und stimmen die Trommeln für Aufnahmen passend zur Tonart des jeweiligen Songs. Das geht m.E. aber zu weit. Vielmehr sollte der Klangcharakter grundsätzlich zur Musik (und auch einfach zum eigenen Geschmack) passen - wozu ja auch die absoluten Tonhöhen, die Resonanz der Stimmung, Felle, Dämpfung, Mikrofonierung uvm. zählen.


    Ja - sorry an Dustin fürs Kapern. Vielleicht kann ein Mod das ja hier bereinigen.

    Ich glaube, wir reden aneinander vorbei bzw. gebrauchen unterschiedliche Vokabeln: Du meinst sicher, dass Du die Tonhöhe des Fells über den Ton ermittelst, der entsteht, wenn Du das andere Fell abdämpfst. Das ist jedoch nicht der Grundton des Fells (jedenfalls dann nicht, wenn die Definition für Grundton „der tiefste Ton des freischwingenden Fells“ ist).

    Ja, dieser Ton entspricht nicht dem Grundton, der bei einem freischwingenden Fell entsteht - wie bei Trommeln ohne Resonanzfell (Concert Toms, Roto Toms, Timbales, ...). Ohne Resonanzfell vereinfacht sich das ganze ja deutlich.


    Das Szenario mit gegenüberliegend abgedämpftem Fell kann man damit vergleichen, dass man die offene Seite einer Trommel ohne Resonenzfell luftdicht verschließt.


    Mit gegenüberliegend abgedämpftem Fell entspricht der Grundton (den ich hier nur so bezeichne, weil es in diesem Fall der tiefste Ton des Frequenzgemischs ist) der "Lug Frequency", die wiederum am Rand ohne gegenüberliegend abgedämpftem Fell erklingt.