Von mir aus können wir für die nächsten Challenges auch derartige Aufgabenstellungen implementieren. Ich persönlich sehe mit meinen Teilnahmen auf die bisherige Art auch kaum Sinn mehr, weil ich bisher jede Playalong-Challenge jetzt 3x in Folge mit Abstand gewonnen habe. Und es hatten mit Mattmatt und dem Dührssen auch Profis mitgemacht (falls das irgendwas zur Sache tut ...).
Die Challenge sehe ich bei den Playalongs schon vor allem in der Fähigkeit, sich anzupassen und eben was möglichst passendes mit einer ordentlichen Performance (Timing!) abzuliefern. Und besonders Solo-mäßige Sachen sind schwer, da gekonnt einzubauen, damit es weder dran vorbei noch tot gespielt ist. Da würde ich lieber mal ne Challenge veranstalten, in der völlig frei ein Solo gespielt wird. Am besten mit Video!
Sogar auf Youtube sollte man sich m.E. die Frage stellen, ob man bei dem Skill Show off in der krassen Form mitmachen will. Das können zum einen Leute wie Siberiano sowieso besser und zum anderen hat das dann oft mehr mit Zirkusartistik als mit Musik zu tun (zumindest bei ihm).
Ich hatte bei Nr. 17-B jedenfalls immer nach einer gewissen Zeit das Bedürfnis, zu skippen, weil halt einfach musikalisch kein Schuh mit dem Playalong draus wird (habe es mir natürlich auch mehrmals bis zum Schluss angehört). Schalgzeugsoli werden ja wenn dann gezielt in ein Arrangement eingebaut bzw. wird entsprechend Luft gelassen. Was hier aber nicht der Fall war.
Vielleicht kriege ich es bei der nächsten Challenge hin den finalen Mix des Playalongs vorab bereitzustellen. Ist aber schwierig, weil man dafür eben auch 'ne Referenz braucht. Für den angepassten Mix habe ich meine eigene Aufnahme, die ich am 12.02. im Kasten hatte, als Referenz genommen. Erst auf der Basis wurde mir klar, wo ich am Playalong zu schrauben habe, damit das gut mit einer Schlagzeugaufnahme harmoniert und die Schlagzeugaufnahme ihren Platz hat.
Dazu kommt, dass ich den Gesamtmix mit dem Klick und auch die Stems zum Einspielen in den Lautstärken angepasst habe. Also - wie geschrieben - z.B. Bass lauter und Leadgitarre leiser. So bevorzuge ich zumindest mein Monitoring generell, egal in welchem Kontext. Die Rhythmus-bezogenen Elemente, mit denen ich als Schlagzeuger eher zusammenarbeite, lauter und die Dinge, die sich "on top" oben drauf setzen wie eben z.B. Gesang und Solo-Instrumente, eher ein bisschen leiser.
Was man aber auch lassen sollte, ist zu hartes Panning, auch bei den Overheads. Ich hatte zwar mal gelesen, dass es zu Phasenproblemen kommen kann, wenn man die nicht hart trennt, aber aber das lässt den Gesamteindruck irgendwie auseinanderfallen...
Das kommt aber auch sehr auf die Aufstellung an. Ich panne meine Overheads grundsätzlich 100% L/R und stelle sie dafür so auf, dass mir die Stereobreite taugt. Das funktioniert für mich i.d.R. auch gut mit der Gewichtung der einzelnen Becken auf den Overheads.
Gab es eigentlich eine genaue Aufgabenstellung für diese Challenge ? Sollte man den Song möglichst songdienlich aufnehmen, so dass er als "Radio Edit" mit Gesang dann passen würde ?
Falls ja, dann habe ich die Aufgabe falsch verstanden.
Nein, gab es nicht. Im Startbeitrag steht nur "Es darf sich nach Gusto ausgetobt werden!". Und genau das macht's auch umso interessanter, find ich. Möglicherweise wäre dein Solo ja bei einer anderen Challenge besser angekommen. Meistens geht's aber eben nicht drum, was man alles für krasse Chops drauf hat, sondern eher um den künstlerischen Aspekt - also WANN, WAS und eben auch WIE.
Fast alle Interpretationen basierten auf relativ geraden Bumm Zack Grooves - und davon klangen auch die meisten nach einer ziemlichen "Zitterpartie" vom Timing her.
Dein Timing finde ich hier aber auch nicht so gut, ehrlich gesagt. Da wäre weniger und das dafür eben auf den Punkt und mit Groove, mehr gewesen.
Und ob "Hobby" oder "Profi" - das sagt hier bei solchen Challenges alles nichts aus. Ob jemand damit Geld verdient oder nicht spielt hier ja keine Rolle.
Die finale Platzierung hatte sich übrigens mit den letzten Votings noch mal geändert. Zeitweise war z.B. 28-B auf Platz 2 und 25-A auf Platz 3. Das war dieses Mal allgemein ziemlich knapp.
Und zweitens, um das ganz schnell aufzuklären: Nein, zumindest bei meinem Beitrag kamen keine E-Drums zum Einsatz. Klingt es denn wirklich so "processed"?
Ich liefere gerne ein Bild vom "Tatort" nach, aber heute ist mein Set noch etwas zerfleddert, da wir am Samstag einen Gig hatten. Aber im wesentlichen sah die Arbeitskette so aus: Pearl-MLX mit Free Floating Maple und Sabian-Becken, aufgenommen über ein Presonus Studiolive 24 Series III auf SD-Karte und dann gemischt am PC mit Studio One. Da ich das Set in meinem Keller in voller Größe aufgebaut habe und die Mikrofone bzw. die Technik (die sonst Live zum Einsatz kommt) ja vorhanden ist, waren es bei dieser Aufnahme dann 14 Spuren.
Als Basis kam ein Mix zum Einsatz, den ich als Preset im Pult gespeichert habe und der als Monitorsound für In Ear und auch mal daheim zum Üben zu Songs zum Einsatz kommt. Und da habe ich eben immer auf Sauberkeit und gute Ortbarkeit der Signale geachtet, was den Sound dann aber ab einem gewissen Punkt natürlich auch etwas steril und unnatürlich macht. Vermutlich kommt daher der Verdacht, dass es sich um E-Drums handeln könnte...
Aaah, das ergibt Sinn nach nochmaligem Hören eben. Für Monitoring und Live-Anwendungen ist die Bearbeitung wahrscheinlich gut, für einen Studiomix evtl. etwas zu steril mit einer zu starken Trennung der Einzelkanäle. Daran erkennt man wieder, wie unterschiedlich diese Baustellen sind.
Beim Anhören der anderen Beiträge im Vergleich zu meinem habe ich dann schnell gemerkt, dass ich beim mixen Fehler gemacht habe und mein Mix zu zahm, unausgewogen und nicht durchsetzungsstark genug war. Das zeigte sich vor allem bei den Bassdrums, die teilweise im Endmix von m-Tree untergegangen sind. Manche Bassdrum-Schläge sind einfach nicht zu hören, obwohl ich sie definitiv gespielt habe. Aber eben nur einzelne, ohne wirkliches Muster. Das macht den ganzen "Flow" dann natürlich etwas kaputt. Das hat mich dann erst mal etwas schockiert und ich hab lange überlegt, woran das liegen könnte. Evtl. an der Normalisierung oder irgend einer Form von Kompression? Evtl. aber auch am Bass, denn der klingt ja doch recht "knorrig" und kann den ein oder anderen Bassdrumschlag evtl. überlagert haben. Ich meine dieses Problem bei anderen Beiträgen aber auch ausgemacht zu haben. Bei einem vernünftigen Mix passiert so etwas aber natürlich nicht.
Ich habe das gerade noch mal gecheckt und erkannt, was du meinst. Bestimmte Schläge neigen wirklich zum Untergehen. Hängt vielleicht mit dem Anschlag des Slave-Beaters bzw. der zweiten Bassdrum zusammen, dem hier und da das gewisse Quäntchen Punch fehlt.
Dieser Umstand ist natürlich der Grund dafür, dass man beim Abmischen die Einstellungen auf den Einzelkanälen mit Bezug auf den Gesamtsound machen sollte. Was hier natürlich schlecht geht, zumal ich die Stems des Playalongs für die Endmischungen ja noch mal anders abgemischt hatte.
Ich habe schon oft festgestellt, wie unterschiedlich ich z.B. ansonsten ziemlich ähnliche Schlagzeugaufnahmen in unterschiedlichem Kontext mische. Das kommt einfach immer drauf an. In meinem Mix hier habe ich auch ein bisschen getrickst, damit die leiseren Bassdrum-Schläge gut durchkommen. Das mach ich dann auch nur, wenn ich es für nötig halte. Grundsätzlich versuche ich immer, das Processing in Grenzen zu halten.
Meine Mastering-Kette, die hier zum Einsatz kam, ist für mich persönlich bewährt, gleichzeitig aber auch eher subtil, minimalistisch und entspricht weitgehend der "Norm", würde ich sagen:
1. SSL Bus Comp., der eigentlich noch eher zum Mix gehört (4:1, 1ms Attack, Auto Release, ~2dB GR., max 4 dB GR)
2. zwei gut klingende EQs (einer davon passiv), um Bässe, Höhen und einen bestimmten Mittenbereich zu betonen (auf Mide/Side-EQ habe ich hier verzichtet)
3. Elysia Alpha Master auf 1,4:1 (eher 1,3:1), 50ms Attack, ca. 100ms Release, max. 2 dB GR
5. Lautmachen bzw. Leveln mit einem Clipper und einem intelligenten True-Peak Maximizer (letzterer fängt hier nur das ab, was der Clipper durchlässt bzw. zerrt).
Die vorangehende Bearbeitung der Drums beschränkt sich auf einen breiten 1dB Boost @5 kHz auf dem Bus der Drum-Stems und individueller Bearbeitung der Stems, je nach Notwendigkeit (manche Beiträge habe ich gar nicht einzeln bearbeitet). Letztere beschränkte sich meistens auf leichtes Softclipping, um die Transienten für den ersten Summenkompressor ein bisschen zu schleifen und zu leveln und in manchen Fällen habe ich individuell einen EQ gesetzt, um bestimmte Dinge etwas auszugleichen (z.B. stark betonte Bässe oder sehr schrille Becken).
Die Normalisierung habe ich in drei Schritten gemacht:
Nachdem ich den Beitrag ins Projekt eingefügt habe, habe ich eine Offline-Analyse gemacht und alle Beiträge auf -23 LUFS gelevelt. Nach meiner Bearbeitung habe ich die Beiträge noch mal mit dem Bus-EQ der Drums gerendert und bei der dortigen Lautheit-Analyse sofort die Abweichung gesehen, die entstanden ist. Die habe ich dann auf 0,05dB genau ausgeglichen.
Dann habe ich die Masters in 24 bit mit Ziel -14 LUFS gerendert, wobei ich bei Abweichungen >0,2 dB den ersten Lautmacher noch mal korrigiert habe.
Diese Pre-Masters habe ich dann in ein neues Projekt eingefügt, alle noch mal offline auf die Lautheit analysiert und auf -14 LUFS normalisiert. Erst dann habe ich daraus die MP3s erstellt.
Die jeweiligen Start- bzw. Endpunkte habe ich immer individuell mit einer Time-Selection angepasst, weil ja manche einen mehr oder weniger langen Auftakt gespielt hatten oder eben nicht.
Aber sei's drum, ich hatte seit ewigen Zeiten nix mehr aufgenommen, es war meine erste Challenge-Teilnahme und ich hab dabei schon jetzt sehr viel gelernt. Sowohl aus (sound)technischer Sicht als auch über mich bzw. mein Getrommel. Und darum geht es ja bei so einer Challenge in erster Linie...
Ich weiß jetzt, woran ich in Zukunft mehr arbeiten bzw. auf was ich mehr achten sollte.
Bestimmte Dinge neigen bei Akustik-Schlagzeug in einem Bandmix aber immer dazu, unterzugehen. Ganz klassisch sind das Ghostnotes und leisere Bassdrum-Schläge. Ich beschäftige mich gerade mit diesem Meisterwerk hier (sau schwer - mal sehen bis wann ich das schaffe) und war nicht der erste, der über den "busy" rechten Bassdrum-Fuß da erstaunt war (siehe Kommentare). Da sind einige Bassdrum-Schläge dabei, die im finalen Bandmix mehr oder weniger untergehen. Und diese ganzen BD-Doubles machen das auch noch mal deutlich schwerer.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.
Irgendwie sind immer wieder die selben und auch immer in der selben Reihenfolge (und auch immer ein Olli auf dem 3. Platz) auf dem Podest bei den Playalong-Challenges.
Aktuell sind's 22 Votings, 7 davon von unbeteiligten Usern. Silas_15 s Voting habe ich mitgezählt (siehe Besprechungs-Thread). Wär' schade drum ...
Der Trend vom Beginn der Votingphase blieb bis jetzt weiterhin bestehen. Der erste und der letzte Platz sind klar abgegrenzt. Im vorderen und mittleren Bereich gab's und gibt's dagegen noch Bewegung. EDIT: Wenige Minuten nach meinem Beitrag ist ein weiteres Voting eingegangen, wodurch wieder Plätze getauscht haben.
Also da ist z.T. noch was offen, je nach dem wie viele Votings heute noch eingehen.
Die Ergebnisse werde ich zeitnah kurz nach Mitternacht veröffentlichen.
Hab mir noch mal Gedanken gemacht und werde die Regel in Zukunft weglassen. Das betroffene Voting werde ich doch gelten lassen, weil damit alles in Ordnung ist. Wäre schade drum ...
Ich bin da nämlich ganz bei euch und werde einfach in bestimmten Fällen nachforschen, wenn mir was komisch vorkommt.
Kürzlich hat in der aktuellen Challenge ja meine Regel gegriffen, dass nur User abstimmen dürfen, die sich vor Ende der Spielphase hier angemeldet haben. Ein neuer User hat sich am Tag seines Votings hier angemeldet. Wie sich später gezeigt hat, wäre das Voting aber in Ordnung gewesen.
Denn diese Regel soll ja nur Betrugsversuche verhindern.
Niop hat mich dann noch auf eine andere Schwachstelle aufmerksam gemacht. Man könnte im Voting-Formular ja jeden x-beliebigen Usernamen angeben (z.B. von länger inaktiven Usern). Eine Möglichkeit wäre also, dass das Voting durch eine PN an mich verifiziert werden muss.
Ich frage mich aber, ob das wirklich nötig ist. Bisher gab es bei den Votings noch keine Betrugsversuche, so wie ich das einschätze. Außerdem finde ich sehr cool, dass das hier so locker laufen kann. Wie eben z.B., dass alle abstimmen dürfen und die Teilnehmer sich auch selbst bewerten. Komplexe Regelwerke und Schikanen braucht man ja eigentlich nur, wenn zu viele Idioten dabei sind. Was hier aber glücklicherweise nicht der Fall ist.
Hi ich hab grad den Beitrag zu mir gesehen. Ich finde die Regel auch so gut und verstehe warum das jetzt nicht zählt. Hab das Forum jetzt vor kurzem erst entdeckt und wollte hier einfach mit abstimmen. Hab die Regel davor leider nicht gelesen. Wollte mich nur mal melden damit man nicht denkt ich wär ein bot oder sowas.
Habe eben mal das Formular gecheckt und ein Voting von vor 20 Min. von Silas_15 gesehen. Weil mir der Name unbekannt war, ist mir mein kleingedruckter Hinweis aus dem Startbeitrag eingefallen:
Hinweis: User, die sich nach dem 28.02.25 angemeldet haben, dürfen nicht abstimmen.
Der User hat sich erst heute angemeldet und noch keine Beiträge verfasst. Obwohl die Punktevergabe vernünftig aussieht, ist dieses Voting damit leider ungültig.
Diese Regel hatte ich schon in allen bisherigen Challenges, bisher wurde aber noch nicht darüber gesprochen. Meinungen dazu?
Ich finde nicht, dass es bei der Challenge darum geht, sein Getrommel nach den eigenen Vorstellungen produziert zu bekommen. Es soll vergleichbar mit den anderen Beiträgen sein, und das macht Marius hervorragend. Auf der anderen Seite würde ich auch nie den Sound eines Beitrags bei der Bewertung so stark gewichten.
Um "Produzieren" geht's dabei eigentlich nicht. Eher nur um einen ausgewogenen und passenden Sound.
Dazu mal ne andere Frage m_tree : Wie verhielte es sich denn, wenn jemand deinen Mix auf seinen Kanälen verwendet und womöglich damit für sich wirbt? Hast du als (zumindest Teil-)Produzent nicht auch gewisse Rechte daran? Ich glaube nicht, dass es dir in diesem Rahmen hier darum geht, aber alleine deshalb würde ich auch meine persönlichen Ansprüche an das Mixing-Resultat zurückstellen - ich kann mich da sowieso nicht beklagen! Die letzten Mixes fand ich super.
Meinst du damit die Masters, die ich für die Challenges erstelle? Ich mach dafür ja nur ein Stem-Mastering. Das Playalong habe ich fürs Voting noch mal passender abgemischt und diesen fertigen Mix mische ich mit den jeweiligen Drums zusammen.
Mit einem bezahlten Mix meinte ich halt, dass mir Leute ihre Einzelspuren schicken, die ich dann abmische. Standardmäßig wird mir ja nur ein bereits fertiger Schlagzeugmix geschickt.
Wenn jemand das MP3 vom Voting für sich benutzt interessiert mich das eigentlich nicht weiter. Besser wäre halt, mich zu fragen, damit ich dafür eine lossless Datei rausgebe. Alles entspannt.
EDIT
Zwei Votes sind in der Zwischenzeit dazu gekommen. Damit sind's jetzt 17.
Dein Engagement für das Projekt ist hervorragend und es macht Spaß hier lesen zu dürfen!
Für das Forum und für eine klare Transparenz halte ich es aber für notwendig jeden möglichen finanziellen Hintergrund eindeutig auszuschließen.
Dann lieber keinen Mix, da auch der Sound der Teilnehmenden ein Statement ist.
Tips und Beratung im Nachgang ist mit dieser prima Eigenwerbung sicherlich völlig ok.
Ja, da hast du wohl recht ... war eher so gemeint, dass ich einen Mix von mir eben nicht für lau anbiete. Je nach Aufwand wäre das sowieso nicht viel, da geht's eher um's Prinzip.
Eine klarere Linie ist natürlich, dass ich die Beiträge nur im Rahmen des Stem-Masterings anpasse und angleiche und jeder sich um seinen Sound selbst kümmert.
Bei der vorletzten Challenge hatte ich ja noch eine 5er Skala und ins Formular geschrieben, dass die Punktespanne nur auf die Beiträge bezogen und voll ausgereizt werden soll. Nachdem sich manche daran dann nicht gehalten hatten, hatte meine öffentliche Anmerkung dazu dann wiederum für Unmut gesorgt.
Mittlerweile sehe ich das alles gelassener und lass eben komplett freie Hand. Finde ja hier jetzt sogar selber, dass 1 Pkt. auf der 10er Skala sehr hart ist. Liegt aber vielleicht auch daran, dass ich weiß, wer hinter welchem Beitrag steckt.
Der überwiegende Teil hat die Punktespanne bisher nicht ausgereizt - mal mehr, mal weniger. Von bis jetzt 15 Votern haben nur drei 10 und 1 Punkte vergeben und von denen hat wiederum keiner jede Punktzahl vergeben.
Wie auch immer ... wenn das Voting so weiterläuft wird's dann schon einen brauchbaren Durchschnitt geben. Sind ja jetzt schon fast so viele Votings wie Beiträge.
Die Leistungsdichte im Mittelfeld fand ich auch ziemlich hoch. Da hat der eine Beitrag vielleicht etwas schönere Ideen als der andere, aber dafür ist das Timing nicht ganz so, und schon bekommen beide dieselbe Punkteanzahl, obwohl die Beiträge recht unterschiedlich sind.
Die Bewertungen sind z.T. auch sehr unterschiedlich. Dein gewählter Favorit ist jetzt z.B. im hinteren Mittelfeld. Ein unbeteiligter Voter hatte heute allen Beiträgen 6 Punkte gegeben, außer einem aus dem vorderen Mittelfeld 10 Punkte. Was auch OK ist - ich freue mich über jedes Voting, besonders von unbeteiligten Leuten.
Manche vergeben fleißig 10 Punkte, andere gar nicht. Andere reizen die Punktespanne von 1-10 voll aus, andere nur die Hälfte.
Ich z.B. habe 2x 10 Pkt. vergeben und dem "letzten" Beitrag 2 Pkt. und dem vorletzten 4 Pkt. gegeben. 1 Pkt. ist bei einer 10er Skala schon sehr hart, finde ich.
Es wirkt auf mich auch so, dass der Sound tatsächlich eine Rolle spielt und "fettere" Drumsounds bevorzugt werden. Bei einem Beitrag mit viel Double Bass geht diese z.B. fast unter (viel zu wenig Attack), die Becken sind dafür stellenweise viel zu laut. Ein anderer User hat mich nachträglich gefragt, warum sein Beitrag im Vergleich zu anderen "so weit hinten" ist. Ich habe das ja mit meiner Offline Loudness-Analyse alles mehrfach geprüft, auch doppelt und dreifach mit Berücksichtigung von EQ. Die durchschnittlichen Lautheitswerte sind also sowohl bei den einzelnen Beiträgen als auch bei den Masters exakt gleich. Damit will ich eine möglichst hohe Chancengleichheit gewährleisten. Und trotzdem klingts halt sehr unterschiedlich.
Daher werde ich ab der nächsten Challenge offiziell (auf Rechnung) einen Mix von mir anbieten für Leute, die damit Probleme haben.
Sehr gut! Die letzten vier Votings sind von unbeteiligten Leuten. Ich hab eben auch mal meine Punkte eingetragen - damit sind es jetzt 13 Votings.
Derzeit gibts einen klaren letzten und einen klaren ersten Platz. Die Plätze 2-5 und 6-8 liegen jeweils sehr dicht beieinander. Allgemein liegt das Mittelfeld relativ dicht beieinander. Mal sehen, was sich da noch so tut.
Ist es von Vorteil, möglichst weit 'vorne' zu stehen?
Ich behaupte mal, dass mich die Listenreihenfolge beim Voting jetzt nicht beeinflusst hat, zumal ich beim Anhören zufällig von 'hinten' angefangen habe.
Nach den Fantasie-Namen von den Mix-Wettbewerben zu urteilen scheint das da so wahrgenommen worden zu sein.
Ich halte es aber auch für irrelevant. Zumindest, wenn man sich erst einen Überblick über alle Beiträge verschafft und anschließend die Punkte verteilt.
ich stehe vermutlich nachhaltig auf dem Schlauch und konnte hier nichts dazu finden: Wie kommt den bei den Ergebnissen die Nummerierung bzw. die dazugehörigen Buchstaben (13-A, 17-A, 17-B...) zu Stande? Ich kann es mir noch so lange anschauen, ich erkenne kein Muster o.ä. 🙈
Vielen Dank für die Erhellung und nix für ungut
Martin
Alles anzeigen
Die anonymen Namen ergeben sich aus dem Abgabedatum im laufenden Monat. Bei mehreren Abgaben an einem Tag greift dann das System mit den Buchstaben. Dabei richte ich mich nach der Uhrzeit der Privatnachrichten hier.
Das hatte ich mir für die "BummTschack"-Challenge hier selbst ausgedacht. Kenne von Mix-Wettbewerben auch Systeme mit Fantasie-Namen, die sich die Teilnehmer für ihren Beitrag ausdenken müssen. Meistens hatten dann die Hälfte der Namen mit "A" angefangen. Hier muss man wenigstens schnell sein, um bei normaler Sortierung vorn in der Liste zu erscheinen und muss sich dafür keinen Namen ausdenken.