Beiträge von cameo

    Über Großkotzigkeit zurecht oder nicht kann ich ja nicht urteilen. Aber:


    Zitat von lunarsnare

    Wie senkst du denn den Grund tone an einer grad 4mm P-Type shell mit graden waenden?


    Zitat von madmarian

    Hardware am Kessel hindert den Kessel am schwingen, was... ja genau... einen tieferen Kesselton zur Folge hat.


    So weit ich weiss, addiert Hardware Masse zum Kessel und lässt ihn deshalb tiefer schwingen. Das klappt dann sicherlich auch bei einem extrem dünnen Kessel.
    Bei meinen dicken Phonic-Toms z. B. wandert der Grundton des Kessels mit montierter Harware etwa 2 bis 3 Halbtöne nach unten.
    Ein 13er Kessel mit Harware schwingt dann beinah so tief wie ein 14er ohne.

    Ich finde den Sound auf jeden Fall etwas besser. Gerade das 12er Tom am Phonic schön hochzuziehen geht m. E. nur mit
    Freischwinger richtig gut. Jaja, ich weiss, Charly Antolini konnte auch Jazz ohne RIMS. Ich aber nicht.


    Das mit dem verlorenen Oldschool-Look finde ich persönlich auch nicht so tragisch. Auch wenn mich die Puristen jetzt
    vom Hof jagen: Irgendwie fände ich so kantige Tama-Style Brackets auf der Halteplatte dem Phonic-Böckchen-Design
    zuträglicher als das spätere rundliche Sonor-Zeug. Da ich ja ohnehin noch keine Sonor-Tomarme in ausreichender Anzahl
    besitze, wäre ich auch da zu allen Schandtaten bereit.


    Das Problem mit den L-Rods wäre dann nur, dass die "Standtoms" sich etwas schwieriger tief aufhängen ließen.
    Na mal sehen...


    Gibt es eigentlich auch Tomarme mit Kugelgelenk die 19,3 mm Rohrdurchmesser in Richtung Tom haben?
    Dann würden sie aufs Sonor Maß passen. Pearl-Style ist ja eine Nummer (1/8 Zoll) größer. Ich könnte natürlich auch
    Yamaha-Tomhalter hernehmen und um das Sechskant herum mit Gummi auf 19 mm anfüttern. Mit etwas Glück hätte
    ich dann Freischwingen inklusive und bräuchte gar keine RIMS. Erfahrungen anyone?


    Gruß,
    cameo

    Allright, der Schuhschrank wird morgen zum Abschuss frei gegeben und diese Low-Budget Variante mal probiert.


    Weitere Vorschläge Richtung Materialschlacht bitte. Möchte mir nicht vielleicht jemand Optimounts anstelle RIMS vorschlagen?

    Schneider:
    Die Dynamounts hatte ich irgendwann auch mal gesehen, leider sündhaft teuer.
    Wer mir einen Link zu einem bezahlbaren Standtom-RIM in 15" schickt erhält Finderlohn.


    (Ausgenommen zu http://www.customdrums.de, dass ist da glaube ich ein Druckfehler.
    Dass es ausgerechnet 15" geben soll und 14" nicht, glaube ich nicht...)


    @schrei:
    Interessante Idee! Hast du das mal selber probiert und mit "echten" RIMS o. ä. verglichen?

    Nachdem ich nun seit geraumer Zeit diverse Sonor Phonic Trommeln horte und sich daraus
    seit heute ein Konfiguration in Wunschgrößen zusammenstellen lässt, wollte ich mal Meinungen
    zum Thema "Umrüsten auf Freischwinger" einholen.
    Ich habe mir da natürlich auch so meine eigenen Gedanken gemacht, Produkte und Preise
    verglichen usw., würde aber gerne ganz spontan von euch wissen: Wie würdet ihr's machen
    und warum?


    Gesteigerter Schwierigkeitsgrad dabei ist, das auch die Standtoms hängen: 12/13/14/15
    - alles "hängende Gärten". Da müsste auch noch ein sinniger Doppeltomständer für her,
    mit dem sich alles fein tief hängen lässt.


    An Tomhalterungen sind nur die original Phonic-Halteplatten vorhanden. Tomarme, Mounts,
    Brackets, RIMS, Optimounts whatever... - alles steht zur Disposition, nichts ist da. Es darf
    gerne preiswert werden, dies sollte aber der Nützlichkeit nicht im Wege stehen.


    Der allgemeine Soundgewinn von RIMS etc. steht für mich übrigens nicht zur Debatte, da
    durch Eigenexperiment die Wirksamkeit erwiesen wurde.


    Vielen Dank für eure Vorschläge!


    Gruß,
    cameo

    Schriftliche Bestätigung des Überbringers liegt vor. Dem Paket habe ich keinerlei Verpackungsmaterial entnommen.
    Bezüglich Schadensfotos: Makroaufnahmen von der Gratung kann mein Handy nicht. Ich schaue mir jetzt mal alle Kessel genau an.
    Wenn es das gewesen sein sollte, geht auch mein Blutdruck wieder runter...

    Als Betroffener hier die Betroffenheitsfotos:



    So kam das Paket bei mir an. Es war lediglich an den Klammern noch verschlossen,
    das Pearl-Paketklebeband war bereits zertrennt.



    Innen geht's leider schauerlich weiter, es scheint alles verrutscht zu sein,
    die Gratung des 18ers ist natürlich durch die Spannreifen "nachbearbeitet":



    Unterhalb des 18er Kessels klafft ein ungefülltes Loch im Paket:



    Aber auch der Rest der Polsterung ist so nicht ausreichend, wie ich finde.



    Der Postmann meinte, dies sei definitiv KEIN Schaden, der durch DHL gedeckt
    werden würde, das Paket sei für das Gewicht nicht geeignet gewesen.


    Hat jemand mit ähnlichen Fällen Erfahrungen?
    Das 18er neu Graten zu lassen kostet ja nicht die Welt, wenn's dabei bleibt
    ist der Schaden ja auch nicht so hoch, aber ich wage gerade kaum, den Rest
    auszupacken.

    Habe auch den RP und betreibe ihn mit Akkus (aus gutem Grund). Was Leistung zieht ist wirklich der interne Lautsprecher, voll aufgedreht ist auch bei mir schnell die Luft raus. Über Kopfhörer (bzw. Lineausgang) hält auch hier die Batterie wesentlich länger. Ist ja auch logisch.

    hab gerade mal in die slipknot-nummer reingehört (http://www.youtube.com/watch?v=h4hjnDf5cBc)
    du willst das jetzt wahrscheinlich nicht hören, aber ich kann leider nix anderes sagen als meine vorredner.
    diese nummer nach 1,5 jahren spielen zu wollen ist utopie - ich kenne drummer, die können das nach 15 jahren noch nicht. ich spreche hier übrigens nicht von durch die nummer durchmogeln - sowas geht immer. ich spreche hier von "nachspielen".


    Könnte ein möglicher Ansatz nicht sein, zu schwieriges Material zunächst absichtlich in einer "Durchmogelfassung" zu üben? Also ohne quirlige Breaks und Zweifußgestampfe, dafür aber mit solidem Beat und den musikalisch nötigsten Synkopen? So könnte man hier das zugegeben hohe Niveau auf ein menschlich Maß zurückstutzen und trotzdem schon mit Slipknot trommeln. Ich bin mir aber nicht sicher, ob das in diesem Fall glücken kann, denn es wird auf jeden Fall schwieriger werden als Highway to Hell. Gibt's da vielleicht simpleres Material, was trotzdem gefällt?

    Leider funktionieren auch Rimshots auf den Toms mit dem TG nicht ganz ohne Komplikationen....
    Hat da schon jemand eine Lösung für gefunden? ;)


    Wenn man nur ein Hängetom spielt, lässt sich das eigentlich problemlos so anwinkeln, dass man mit Links auch Rimshots spielen kann, ohne dass für die rechte Hand Nachteile entstehen. Ist das gleiche Procedere wie bei der Snare. Schwieridc wird's bei mehreren Hängetoms. Aber wer brauch die schon? ;)

    Was durchaus der Fall ist: die DREHbewegung des Armes fällt auch mir etwas leichter als die Auf- und Abbewegung des Handgelenks, sie "passiert" einfach.


    Wobei es ein interessantes Gefühl sein kann, auch beim Matched Grip (a la German) mal etwas mehr "Drehung" reinzubringen, als allgemein üblich.
    Wenn man sich darauf konzentriert, das Handgelenk auch hier mal nur aus dem Unterarm zu drehen (mittels Elle + Speiche), fühlt sich der
    Stock auch leichter an als bei einer Winkbewegung. Man spürt auch besser den Rebound an den Fingerspitzen.
    Physikalisch ist das auch logisch, wenn man mal die Hebelarme und Drehpunkte genau vergleicht.


    Die Kombination aus beiden Handbewegungen macht einen Schuh draus. Oder so.

    Wenn schon Tradi bei umgehängter Trommel, dann bitte so.
    Klingt auch viel besser als diese ultrahoch gepitchten amerikanischen Knallerbsen.


    Interessant übrigens, dass beim Baseler-Style in der rechten Hand der Fulcrum ganz nach hinten wandert - macht man am Drumset ja auch seltenst.

    Ich finde den Wumms eigentlich ziemlich gleichwertig, sobald man zwecks Backbeat das Möllern anfängt.


    Ausnahme: Man greift beim German-Grip wirklich weit hinten, mit Ring- und Kleinem Finger, und zieht "voll durch".
    Dann ist es aber kaum noch möglich, in Fills die Toms auf gleiches Level zu bringen, sprich die interne Dynamik leidet.


    Zitat

    [Nebenbei, ich habe jetzt das Gefühl, das ich, in dieser kurzen Zeit, matched Grip verlernt habe.Ist das normal? Oder nur ein Gefühl?]


    Das ist normal. Du bist angefixt und wirst nach dem Tradi süchtig werden. Kein Spaß.

    Also Ambassador Felle kann man ohne Probleme auch auf eine Snare aufspannen soweit ich weiß :D (hab ich auch :P )ist durchgehender Standart und sowas wie Resofelle, die speziell für Snares produziert werden kenne ich ehrlich gesagt kaum bis gar nicht (das Hazy 200 und weiter ist glaub ich auch bei normalen Toms in Verwendung...)


    Au backe...
    Here we go again - Felle und ihre Dicken:
    [Jetzt in richtig, Danke KingKiller für die Korrektur]


    Ambassador = 10 mil = gerne gesehen als Standard auf der Schlagfellseite einer Snare, sowie als Schlag- und Reso-Fell auf Toms
    Diplomat = 7 mil = das ganze in dünner, mit mehr Obertönen
    Ambassador SNARE = Hazy 300 = 3 mil = Standard auf der Snare RESO-Seite, eigentlich NIE auf Toms
    Diplomat SNARE = Hazy 200 = 2 mil = feinere Teppichansprache für die Snare RESO-Seite, natürlich auch nie auf Toms

    Stimmt, das kann auch funktionieren. Besonders auf gut mitschwingenden Holzböden ist das ein garantierter Sustain-Killer.


    Umgekehrt seien übrigens allen, die insbesondere auf Holzböden zuwenig Sustain haben, mal gefederte Floortombeine empfohlen.
    Bei meinem Pearl-SBX 14er Tom sind diese Beine GENAU DAS, was den Sound um eine Klasse nach oben katapultiert.
    (Nicht ganz ebenbürtige Low-Budget-Version: 1 frische Packung Tempo/Talent oder Tatü unter jedes Bein legen.)

    Je nach Raum kann auch mal eine stehende Welle das Problem sein. Dort, wo mein Set aufgebaut ist (Raumecke), habe ich z. B. ein wahnsinns Sustain bei meinem 13er Tom. Außer Reso bekleben (vorzugsweise IN DER MITTE, wo der Grundton schwingt) oder Dämpfer verwenden kann es auch was bringen, eine dicke Jacke o. ä. unter das Standtom zu legen. Vorzugsweise so, dass das Reso-Fell gerade NOCH NICHT berührt wird. Das wirkt dann auch wie eine Dämpfung, da sich die Luft nicht frei entfalten kann, sondern quasi "zur Seite wegmuss". Vorteil der Methode: man ändert am klanglichen Timbre der Trommel nichts, sondern verkürzt wiklich NUR das Sustain.


    Viel Erfolg!

    Ich habe gerade versucht mir das anzusehen, musste aber nach 5 Minuten ausmachen.


    Ich kann diesen Habitus im Tonfall, irgendwo zwischen Kinofilm-Trailer und Werbespot nicht ertragen.


    Alle Maschinen volle Fahrt voraus in der Glorifizierungsmaschinerie!


    Ich werde mir das Ganze natürlich trotzdem anschauen, weil es wohl auch viel neues und altes zu entdecken geben wird.
    Aber wie ich das ohne Kotztüte überstehen können soll, weiß ich noch nicht. Ich lese da lieber eine musikwissenschaftliche
    Doktorarbeit, als diesen Blockbuster-Style zu ertragen.

    Hältst du Sticks in etwa wie Simon Phillips?


    Ich finde ja, dass das doof (unentspannt) aussieht, aber es scheint wohl ganz gut zu funktionieren. :)
    Wobei ich musikalisch gesehen kein großer Phillips-Fan bin. Aber ob da mit anderem Grip was anderes rauskäme...
    Nicht auszuschließen.


    Ich finde übrigens, dass sich French und German auch klanglich unterscheiden. Durch einen oben auf dem Stock
    liegenden Daumen wird der Stick (und damit die Trommel) etwas am Schwingen gehindert und es klingt alles
    einen Hauch staccato-esquer, Attack-betonter. Auf der geschlossenen Hi-Hat ist French für mich deshalb
    manchmal genau das Richtige, aber Toms klingen so angespielt irgendwie knallig abgewürgt. Ein Grund, warum
    ich Dennis Chambers und Billy Cobhams Sound nicht wirklich mag.


    Gruß,
    cameo