Beiträge von cameo

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    Original von SuiGeneris
    wenn ich insgesamt weit weg sitze, also die Füße weit vorne und Beine relativ weit ausgestreckt habe, ginge es eigentlich fußtechnisch am besten - aber dann bin ich zu weit von den Drums weg..! Dx


    Könnte es vielleicht sein, dass du (so wie ich) zu kurze Sehnen an der Ferse hast? Dann kann man nämlich in Ruheposition mit abgesetzter Ferse tatsächlich nur äußerst angestrengt die Fußspitze nach oben ziehen.


    Diagnose: Kannst du in die Hocke gehen, ohne die Ferse vom Boden zu heben? Ja -> Alles bestens. Nein -> Sehnenverkürzung.


    Zur Kompensation gibt es mehrere Möglichkeiten:
    1. Die von dir versuchte Variante, die BD weiter weg zu schieben. Brauchst aber zwingend 'nen seperaten Tomständer.
    2. Ein Pedal, bei dem man den Trittplattenwinkel unabhängig vom Beaterwinkel einstellen kann. Leider nur bei den teureren Modellen möglich.
    Alternativ, wenn nur der Beaterwinkel einstellbar ist:
    Den Schlegel in den Schraubstock und die Stange nahe des Fusspunkts um 30 Grad oder so krümmen. (Die Funktionalität eines 4-way Beaters ist dann aber passé...)
    3. Schuhe mit Einlagen und/oder dickerem Absatz und/oder der von dir entworfene Fersomat.


    Bei mir persönlich funktioniert gerade die Kombination aus 1 + 2b ganz gut.
    Gruß,
    cameo

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    Original von Sirom
    [...] du meinst nicht, dass diese 3 bz. 5 mm abweichung nicht auch auf ein um 1/2/3 mm außerhalb der diagonalen gelagertes böcken und/oder ein minimalste messtoleranz mit dem high-end-lineal zurückzuführen sein könnten? oder im schlimmsten fall eine kombination aus beiden? da kommen 5 mm bei 22" schnell mal zusammen.


    Hey Sirom,


    1/2/3 mm versetzte Böckchen machen mitnichten ganz schnell eine große Abweichung der Diagonalen. Hatte ich zuerst intuitiv auch gedacht, ist aber nicht so. Nimm mal z. B. eine CD und mach mit Geodreieck den Selbstversuch: Da tut sich fast nüscht, wenn man die Diagonale ein wenig versetzt. Der Kreis, das rätselhafte Wesen!


    Mein Ausgangs-Post ist ja schon ne Weile her, und auch ich kann die Aussage von Nils mittlerweile bestätigen:
    Vor kurzem hatte ich mal das Vergnügen mit einem geliehenen 14er Standtom. Es wollte und wollte einfach keinen Grundton von sich geben, nur Obertöne waren da. Kein "Bauch", kein "Durchatmen". Nur ein heiseres Gebell. Fell getauscht, rauf und runter gestimmt, nix half.
    Hi-End-Lineal ergab: 5mm unrund. Aha.


    These: Unrunde Kessel ist wie Abkleben umgekehrt:
    Grundton wird immer kürzer, bestimmte Obertöne bleiben - ich hatte immerhin ein Ambassador drauf, aber mit Pinstripe... Prost Mahlzeit...

    Ein etwas philosophischer Post meinerseits:


    Wäre es für dich nicht ohnehin von Vorteil, zwei Sets zu haben?


    Schlagzeugspielen ist ja kein One-Way-Ticket. Ich meine das jetzt in dem Sinne, dass man beim Spielen eben nicht nur "in die Trommel haut, was man sich denkt", sondern dass umgekehrt der Klang der Trommel das eigene Spiel, das eigene "Denken und Handeln" genau so beeinflusst.
    Geht mir jedenfalls so, und da du ja schon einige Jahre spielst, ist es dir vielleicht ähnlich ergangen. Jazziges spielt man auf ner 18er Bass mit Amba Coated auch irgendwie anders als auf ner 20er (oder 22er) mit Emad... Dito Toms. Dito Ride-Becken etc...
    Ich fand es in der Vergangenheit immer äußerst interessant, zu beobachten, welche Ideen und Fähigkeiten (oder Unfähigkeiten) die verschiedenen Set/Fell-Kombis so aus mir "herausgezogen" haben.
    Auch in spieltechnischer Hinsicht kann so ein Kontrastprogramm Wunder wirken - zumindest in dem Sinne, dass man sich wundert...


    Und klanglich gibt es wirklich nicht die Bohne einer zwingenden Notwendigkeit, für drei Shells 1800 Schleifen binden zu müssen, so wahr mir Gott helfe - es sei denn, man will wirklich ganz genau dieses oder jenes, weil man aus Erfahrung glug geworden ist. Siehe Luddies SQ2 (inkl. Vorgeschichte) etc...

    Möchte mich unbedingt Renttuk anschließen und zum Experimentieren raten. Leider ist aber der häufig geäußerte Tip, dafür in den Musikladen zu gehen, nur die zweitbeste Lösung. Und du, Aue jr., bist in der glücklichen Lage, dank Konfirmation die beste Lösung praktizieren zu können:


    Was Gebrauchtes kaufen (womöglich sogar gleich zweimal was grundverschiedenes), frische Felle drauf und dann hören, hören, hören... mal solo, mal im Band-Kontext, dann mal anders stimmen, andere Felle probieren, doch mal wieder das alte Basix spielen usw...


    Ich denke, das ist die beste Möglichkeit, wirklich rauszufinden
    a) Weches Detail welchen Unterschied macht und dann letztlich
    b) Zu wissen was man genau will.


    Dann kann man immer noch im übernächsten Jahr den SQ2-Konfigurator anschmeißen, weiss dann auch genau, warum man 10,15,20 oder was weiss ich aus Birke und / oder Buche will etc... Und hat kaum Verluste gemacht, da man ja schlau war und das Gebrauchte fein wieder los wird.


    Die gewonnenen Erfahrungen sind eh unbezahlbar, kommen aber gratis mit. Wenn das kein Argument ist!

    Unabhängig von der Überlegung, ob's was Gebrauchtes nicht für weniger Geld sinnvoller bzw. besser täte:


    Wenn ich schon fünf Toms auffahre, fände ich es persönlich sinniger, dass 13er durch ein 14er zu ersetzen. Müsstest dann ein SK52F als Ausgangsset nehmen.


    Das du wirklich so viele Toms brauchst, hast du dir wohl gut überlegt?

    Noch etwas dünner und dafür länger als SD4:


    Promark "Elvin Jones" Modell: 16" lang, nur 0.512" Durchmesser.


    Haben eine nicht zu dünne Schulter und einen Ovalen Tip, sind von daher sogar recht "rockig"... (Naja)

    Naja, ob's ein Zweibein oder Dreibein wird, hat sicherlich keinen Einfluss auf die Spieleigenschaften an sich. Zweibeiner wackeln auf wackligen Untergründen etwas mehr, da der dritte Fuß durch die steife Trittplatte ersetzt wird und da nun mal auch der Fuß drauf wippt. (Daher der Begriff Turbo: Mehr Action! ... nur Spaß...)


    Das Deltascharnier hat etwas weniger Spiel als das Nicht-Deltascharnier, man hat also, sensible Füße vorausgesetzt, ein präziseres Trittgefühl, da nach links und rechts nichts "schlackert" - um es mal übertieben zu formulieren.

    Da ich auch latentes Rack-Interesse habe, und es zu beginn des Threads ja um Qualitätsunterschiede ging, poste ich mal hier:


    Ist von einem Dixon-Rack, wie bspw. diesem hier


    http://www.musik-produktiv.de/…rack-gebogen-805-054.aspx


    mehr zu halten als von Millenium und Magnum? Hat jemand Erfahrungen mit den Dixon-Klammern? Preislich liegt es ja im Mittelfeld.


    Genau so ausschauen, aber etwas preiswerter, wäre beispielsweise folgendes Stagg-Rack:


    http://www.commus.de/xtcommerc…t_info.php?products_id=89


    Davon ist wohl auch nichts zu halten?


    Danke im Voraus...

    Auch ich gehöre zu den ständigen Betrachtern dieser Daily-Soap, bin also mit verantwortlich für die vielen Hits, aber ganz sicher nicht, weil ich einen guten Lehrer suche...


    Leider ist es scheinbar unmöglich, diesen Thread noch in eine zumindest Ansatzweise interessante Richtung zu lenken. Über wissentschaftlich fundierte Lehrmethoden etc. liesse sich ja an sich trefflich philosophieren. Nur leider bleibt der Threadstarter ja alle Antworten schuldig, die sich auf diesen Aspekt seiner Klavierschule beziehen.


    Menschen, die gelegentlich an Neugierde leiden (so wie ich), können versuchen, sich hier schlau zu machen:


    http://foppde.uteedgar-lins.de/foppdekomplett.html#c1iv5


    Der Link führt direkt in die Flocksche Klavierschule, Kapitel "Ermittlung der Lernrate".


    Viel Spaß!


    PS:
    Ohne den Autor diskreditieren zu wollen - die Behauptung, seine Methode sei etwa 1000 mal schneller als die "intuitive Methode", erinnert mich dann doch etwas an Tupperparties. Oder das hier:


    http://cgi.ebay.de/NEW-SUPERME…46611QQrdZ1QQcmdZViewItem

    Mathematisch gesehen hättest du eigentlich 93 1/4 BPM...


    Musikalisch gesehen bleibt's bei 62 BPM, da man den 6/8 ja


    EINS zwo drei VIER fünf sechs zählt. (EINS zwo drei: erste punktierte Viertel, VIER fünf sechs: zweite punktierte Viertel)


    Ein Achtel dieses Taktes hätte aber in der Tat die gleiche Länge wie ein Achtel in einem 3/4 - Takt mit 93 BPM, der ja in Vierteln gezählt wird:


    EINS und ZWEI und DREI und



    Hm...
    Konnte diese Erklärung Klarheit schaffen?

    Von Evans gibt es ja sowohl Snare- als auch Bassdrumfelle mit am Rand angeordneten, mehreren kleinen Luftlöchern. (EQ1 etc.)


    Warum?


    Will sagen: Was bewirken diese klanglich? (Z. B. bei d. Snare)


    Und: Darf man damit die begründete Hoffnung haben, bei einer Bassdrum mit geschlossenem Reso in den Genuss eines weniger hüpfenden Beaters zu kommen, wenn man mal "im Fell stehen bleibt", also absichtlich abgedämpft spielen will?


    Erfahrungen, anyone?


    Bin schon drauf und dran, selber Probebohrungen zu machen, so der Neugier wegen...

    Zitat

    Original von chickenjoe
    was mich noch sehr stresst, ist der Schwund von diesen Rods, verbunden mit dem Kaufpreis!


    Öhm, also meine Cool-Rods (die dünnen!) halten trotz regelmäßigen Gebrauchs jetzt schon über ein Jahr. Man muss halt vor allem leise spielen, sonst ist man im orthodoxen, echten Unplug-Umfeld auch mit Rods problemlos zu laut...


    Ich versuche gerade, die ganzen Rudiments und sonstige Handsätze extrem leise, also wirklich auf Ghostnote-Level 1cm über dem Fell nochmal neu zu lernen... Im subatomaren Raum gilt da wirklich andere Physik, Rebound gibt es keinen, den man verwerten könnte, alles muss aus dem Handgelenk gespielt werden, aber eben ganz zart und fein.


    Große Herausforderung dann: Wechsel über die verschiedenen Spielflächen (Bewegung aus dem Arm) bei anhaltend leisem Spiel, und womöglich auch noch zügig... Ein Garant für Frustrationen.


    Noch eine Idee bezüglich des fehlenden Rebounds mit Rods:
    Von Vic Firth gibts ja die Tala-Wands, sind so Rods mit Schaumstoffkern. Klingen im Vergleich zu normalen Rods etwas "plastikartiger", haben aber einen hervorragenden Rebound, fast wie Sticks. Rummoellern ist dann kein Problem mehr...

    Hatte mal bei meiner Beckenrücksendung an Thomann kein Problem...


    Die Zymbeln kommen ja auch nicht in verschweißter Heavy-Duty-Folie,
    sondern in so labbrigen durchsichtigen Einkaufstüten. Natürlich mit
    reichlich Verpackungsmaterial drumrum...


    Ich finde ein Rücksenden bei pfleglicher Behandlung auch moralisch unbedenklich.

    Katze aus dem Sack:


    Foliertes Mapex Pro-M.


    Also halt so Ahorn-Middelklaas.
    Recht dünne Kessel (6mm Toms bzw. 7,5mm BD), keine Verstärkungsringe.
    Eigentlich feines Set.
    Beim Aufziehen eines EMADs auf die BD merkt man die Unrundheit schon, trotzdem geht das Fell natürlich noch ohne Gewalt drauf.


    Frage wäre halt, wie sinnvoll eine Reklamation sein kann, wenn man mit solchen Toleranzen ohnehin rechnen muss...

    Hey williken,


    man kann ja (hoffentlich) davon ausgehen, dass die Böckchen sich hundertprozentig gegenüber liegen. Da messe ich dann mittels laaangem durchsichtigen Lineal die einzelnen "Böckchenpärchendiagonalen" durch und zwar bis zur Fellauflagekante = Gratung.


    Macht beim 12er Tom drei Vergleichswerte, bei der Bass vier.

    Ola!


    Habe mir gerade via Versand ein neues Set bestellt. Beim Draufziehen ordentlicher Felle habe ich mal die Diagonalen gemessen und die Gratungen kontrolliert.
    Es sind bei 12er Tom und 20er BD leichte Unrundheiten festzustellen.
    Ich verrate jetzt geheimniskrämerischerweise noch nicht, wieviel genau.


    Ich würde einfach mal gerne hören wollen, bei wieviel Prozent und/oder Millimeter Abweichung vom idealen Kreis bei euch der Spaß aufhört...


    Es handelt sich bei dem Set übrigens weder um ein absolutes Lo-End, noch um ein sündhaft teures Hi-End-Produkt.

    Zitat

    Original von fwdrums
    Moellern geht nicht nur mit einem Grip.


    Das weiß ich, sowahr mir Gott helfe! ;)


    Ich hab die Frage auch mehr aus prinzipieller Neugierde denn aus Unsicherheit, welcher Grip nun richtig und/oder falsch sei, gestellt.
    Ich wechsele auch zwischen den Griffen bzw. Haltungen, scheint mir auch das natürlichste zu sein.


    Ich stelle es mir aber reichlich schwierig vor, mitten im Spiel flüssig zu GENAU diesem Griff zu wechseln, da man dann ja so 6-7 cm hochkrabbeln muss aufm Holz.


    Reichweite nimmt ab, und der Wechsel zu French-Grip Fingercontrol gestaltet sich dann ... hm ... "interessant".


    Naja, ich werd mal ein wenig experimentieren....