Beiträge von cameo

    Der Multikey wäre tatsächlich eine Option. Um mich aber NIE WIEDER ärgern zu müssen, müsste ich sämtliche Vierkantschlüssel meines Hausrats entsorgen und durch Multikeys ersetzen... Die Schlüssel sind nämlich bei mir, ohne mein bewusstes Zutun, auf wundersame Weise statistisch gleichmäßig verteilt.


    Irgendeiner findet sich also immer, und NOCH NIE (auf Holz klopf) hatte ich keinen dabei.


    Daher kam ich bislang auch noch nicht in den Genuss der genannten unbestreitbaren Vorteile von Schlitzschrauben. Stets grinste der olle Vierkantschlüssel von der Seite und spottete, während ich mit Kleingeld meine Finger ruinierte.


    Schlitz ist ansonsten natürlich besser. Aber fürn PC krichste halt mehr Programme.


    Ich melde mich, wenn Sonor schreibt...


    cameo

    Da hilft nur Rost.
    Kann man aber für Geld nich kaufen. :)
    Falls ich demnächst meine Stimmschrauben übrig habe, kannste die mal probieren, gerne...


    Ansonsten bin ich da tipplos, da mir als Anti-Heavy-Hitter sowas nie passiert. Womit bewiesen wäre, dass du ein Rüpel bist! Habe ich's mir doch gedacht. [Ironiesmileyalsworthinschreib]

    Schaise.


    Naja, bei alten Autos gabs ja auch immer zwei Schlüssel für Türen und Anlasser... dabei bleibt es dann wohl. Ich überlege schon, ob ich an meinem Pearl-Stimmschlüssel hinten nen Bit drauflöte, damit die stetige Sucherei nach dem ollen Sonor-Schlüssel aufhört. Wie oft habe ich jetzt schon mit dem dicken Schraubenzieher außm Baumarkt... Schrecklich, schrecklich...


    Trotzdem Dank an den Verräter.
    cameo

    Gibt es eigentlich für ältere Sonor-Snares, z. B. Hilites, Ersatz-Stimmschrauben mit Vierkantkopf? Wenn ja, wo? Bei Stegner habe ich nur die Original-Schlitz-Variante gefunden.


    Dank sagt
    cameo

    Track 1: Compressed to Fuck!


    Gatedpowerbassboostenhancer auf allen Fronten! Ich bekomme Lust, wieder mal Rage against the Machine zu hören... Wo hab ich die CD nochmal... Schön und gut, doof aber irgendwie, dass auf dieser Welt nichts mehr ohne Geschmacksverstärker und Soundanabolika geht. Du bist des Dopings überführt!


    Track 2+3: Der Hall ist hier erstens ein Schaf, dass zweitens zu langen Radstand hat.


    gruß,
    cameo

    Ein paar Seiten früher gabs ja mal etwas wackelige Berechnungsversuche:


    Zitat

    Original von muly
    In D hab ich die MAschine für 375 gefunden. Ich persönlich würde in diesem Fall auch hier kaufen, da 365$ + Überweisungsgebühr + Einfuhrumsatzsteuer 5-20%+ Mehrwertsteuer 20% + lange Wartezeit + Unsicherheit welches Modell es ist + Probleme (Portokosten, Wartezeit)beim Garantiefall im geiste teurer sind als 375. Ist aber nur "mo" :)


    Ist so nicht ganz richtig. Die Einfuhrumsatzsteuer von 19% ERSETZT beim Import die hier zu Lande anfallende Mwst., sie wird nicht zusätzlich draufgeschlagen. Zusätzlich draufgeschlagen wird aber die Zollimportsteuer für Musikinstrumente in Höhe von 3,5%. Macht 22,5% Aufschlag insgesamt.


    gruß,
    cameo

    Für mich repräsentiert der Begriff Jazz im besten Falle eine herangehensweise und kein musikalisches Resultat. Letzteres kann dann auch Rock sein, rein stilistisch. Gibt umgekehrt auch Leute, die Jazz spielen, aber keinen Jazz machen.


    Schade, dass ich nicht höchstpersönlich die Deutungshoheit habe, eigentlich.

    Zitat

    Original von cameo
    Heißt das, ein 12*6er Shortstack-Kessel hat die gleiche Resonanzfrequenz wie ein 12*10 er der gleichen Serie? Jetzt montierte Hardware / aufgezogene Felle mal außen vor gelassen? Ist das eine gesicherte physikalische Erkenntniss? Das wär ja mal was. Erstaunlich, irgendwie.
    gruß,
    cameo


    Da antworte ich mir doch mal glatt selber:


    Lieber cameo,
    habe gerade ein Experiment mittels eines PVC 4-Zoll-Abwasserrohres gemacht. Dieses zerschnitt ich in zwei Teile, und zwar im Längenverhältnis 1 zu 2. Es ergaben sich zwei Zylinder mit der Höhe 17 und 34 cm. Beim Anklopfen gaben diese den exakt gleichen Grundton von sich. Nur in unterschiedlicher Lautstärke. Faszinierend.

    Zitat

    Original von nils
    Zunächst mal ist es so, dass die allerwenigsten Trommler ihre Trommeln genau im Sweet Spot betreiben, also sind die Felle nicht auf den Kesseleigenton gestimmt. In viel Fällen wäre das auch sinnlos bis kontraproduktiv, weil man das Ergebnis maximaler Resonanz gepaart mit langem Sustain nicht unbedingt gebrauchen kann.


    Schon klar. Trotzdem klingt imho ein Tom in der Gegend des Kesselgrundtons +/- maximal eine Terz am brauchbarsten. Interessant finde ich in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass sich der Sweet-Spot des Kessels auch mit der Fellspannung ändern kann. Meine selber in diesem Moment ausgedachte Theorie ist daher, dass hochgestimmt fein singend klingende Kessel gar nicht "an sich" einen hohen Kesselgrundton brauchen, um resonieren zu können, sondern so konstruiert sein müssen, dass der Sweet-Spot eben "mitwandert" beim höher stimmen. Ist das das Gretsch-Gummibaum-Geheimnis?...

    Als letzte Geste hatte DW damals immerhin den Sarg bei Keller fertigen lassen. 24x...


    Nix neues, schon lange her, aber trotzdem interessant:


    http://ochemusic.de/artevold.htm


    Geht auch aweng um Trommelgrößen.


    Zitat

    Original von Jürgen K
    jedenfalls gibt es im Jazz keine großen Kessel, keine Double Bass, keine vielen Toms und es sind immer beschichtete Felle auf den Toms: noch ein Regelverstoß - übrigens Ludwig, die Rocker-Eimer


    Hübsch. Um mich aber gleich nochmal unbeliebt zu machen: Herr S kann nicht zählen, manchmal. Im zweiten Beispiel, wo er absichtlich nen schlechten Fill spielen, aber trotzdem in Time bleiben will, unterschlägt er ein Viertel. Potsdonner!

    D'accord, d'accord!


    Kurz OT wg. Herrn B, nur damit ich hier recht verstanden werde:


    Das verlinkte Solo ist mir zu prollig, zu showmäßig, zu leichtathletikmäßig, was auch immer. Ich habe das Gefühl, Herr B. feuert da nur seine Licks ab, wie beim Zehnkampf mal mit Sticks, mal mit Rasselsticks, mal mit zwei Sticks, und jeder Part der "Einbauküche" kriegts halt mal ab. Ich kann mir das genau so wenig begeistert angucken / anhören wie ein neuzeitliches Solo von Thomas L. (Und nein, ich werde mich jetzt nicht ducken und wegrennen) :)


    Nicht mehr und nicht weniger wollte ich zum Ausdruck bringen.


    Gruß,
    cameo

    Herr Bellson mach ja'n ganz toller sein, das verlinkte Solo ist aber uninspirierte Oberkacke. Außerdem starrt der Mann auch mit den Ohren immer aufe Schnarre. Wozu die ganze Einbauküche ringsrum?
    Sorry, bin jetzt wieder ganz lieb.
    cameo

    Zitat

    Original von nils
    Die Kesseltiefe hat obendrein noch einfluss auf das Timbre einer Trommel, also den Klangcharakter, also die Betonung bestimmter Frequenzbereiche, aber kaum auf die tatsächliche Tonhöne.
    Nils


    Heißt das, ein 12*6er Shortstack-Kessel hat die gleiche Resonanzfrequenz wie ein 12*10 er der gleichen Serie? Jetzt montierte Hardware / aufgezogene Felle mal außen vor gelassen? Ist das eine gesicherte physikalische Erkenntniss? Das wär ja mal was. Erstaunlich, irgendwie.


    Ich war zugegebenermaßen kürzlich mal überrascht von der ziemlich tiefen Eigenfrequenz eines Tama-Snarekessels in den possierlichen Maßen 12*5,5. Hätte ich so nicht vermutet. Aber warum kann man flache Kessel dann tendenziell höher stimmen als die tieferen Kollegen? Oder gehört am Ende diese Erkenntniss ins Reich der Fabel? Fragen über Fragen...


    gruß,
    cameo

    Zitat

    Original von renttuk
    U.S.A. Customs (die einzig wahren Gretschs :P - die New Classics kenne ich noch nicht) haben (mit o.g. Befellung) diesen charakteristisch offenen, perkussiv-hellen, singenden Sound. Das ist ein Referenzklang für Jazzdrums, weil die Trommelhelden ihn auf unzähligen Aufnahmen gespielt haben.


    Ist eigentlich bei Gretsch da immer noch Gummibaum mit drin als innere Kessellage, so wie früher? Die HP schweigt sich dazu aus. Da ist nur von besonderer 6ply-Formula die Rede und von Maple... Und versucht DW das jetzt nicht mit der Jazz-Serie zu imitieren? Oder wie war das noch gleich?


    Ich hätte nämlich zu gerne auch ein 12er Tom was man singend schön hochziehen kann.

    Hm, also naja, "Test"....


    So "Tests" wie in den einschlägigen Fachmagazinen haben hier im Forum (m. E. zu recht) einen schlechten Ruf. Aber vielleicht willst du / wollt ihr ja alles besser machen. Die Frage ist wohl weniger "was" getestet wird, sondern "wie". Gerade beim Thema Klang finde ich das Wort "Test" auch irgendwie zu hoch gegriffen. Da geht es ja mehr um Eindrücke und Geschmack. Wie kann man sowas sinnvoll testen / aufbereiten?


    Gibt es womöglich repräsentative Soundclips mit stets den GLEICHEN Fellen in der GLEICHEN Stimmung wo stets der GLEICHE Drummer das GLEICHE spielt? Stets im selben Raum mit den selben Mikros aufgenommen? Immerhin könnte man die Sets von der Konfiguration her klein und bescheiden "jazzig" halten. Sowas könnte ja in Ansätzen sinnvoll sein. Nur: Wer kann diesen Aufwand betreiben?


    Da du selber Gitarre spielst: Wie würde denn für dich z. B. ein vernünftiger Gitarrentest aussehen können?


    Viel Erfolg!
    Gruß,
    cameo

    Hm, leider kann ich da nur Grundsätzliches sagen:


    - größerer Kesseldurchmesser vertieft den Kesselgrundton


    - dickerer Kessel aus sonst gleichem Material ERHÖHT den Grundton (da steifer)


    Die Auswirkung der Kesseltiefe würde mich auch mal interessieren.


    Gruß,
    cameo



    Edit:


    Ach ja, Nils hatte da mal irgendwo was verlinkt:
    Hier http://www.falstad.com/circosc/ gibt es ein hübsches Java-Applet, wo man einem Fell beim Schwingen zugucken kann. Ich würde gerne ein kleines Preisgeld aussetzen wollen, für jemanden, der das gleiche mal mit nem schwingenden Zylinder = Kessel feilbietet.


    Auch über stehende Bildchen oder Worte, die einem das Kesselschwingen mal näher bringen, würde ich mich freuen. Man kann sich ja so einiges Vorstellen - ne Saite, die mit Obertönen schwingt, ein Fell was von Gratung zu Gratung und "in sich" schwingt usw... aber bei nem dreidimensionalen Körper hört es bei mir leider auf mit der intuitiven Vorstellungskraft. Da überlagert sich bestimmt so allerlei...


    Help anyone?

    Vielen Dank für die Aufklärung, Max.


    Wie steht's denn mit der Materialstärke beim Supra-Original?
    Ich hatte da nämlich mal zwei preiswertere "Kopien" gefunden:


    1. Pearl, mit 1,2 mm Alu-Kessel und recht Ludwig-nahem Design:
    http://www.pearldrum.com/06_up…SensiTone-Elite-chart.jpg


    2. Yamaha, 2 mm Alu-Kessel und einem Design, welches im Gegenzug meiner uralten Pearl-Export-Snare nachempfunden wurde: :D
    http://www.yamaha-europe.com/y…nares/30_metal/index.html
    (ganz unten auf der Seite)


    Zitat

    Original von Luddie
    Qualitätsmäßig war es um Ludwig nur phasenweise gut bestellt und auch was Innovationen angeht, hat das Unternehmen (besonders in den letzten 20 Jahren) vor sich hingedümpelt.


    Nach dieser Quelle http://ochemusic.de/artevold.htm muss zumindest Uropa Ludwig vor knapp 100 Jahren ein recht geistreicher Geselle gewesen sein. Hat sich wohl nicht so recht vererbt...


    lg,
    cameo