die Alten wie Tony Williams, Elvin Jones, Joe Morello
Sind Jazzdrummer, die eh selten HiHat Backbeats spielen. Es gibt doch aber sauviele geile Überkreuzer. Steve Gadd um nur ein Beispiel zu nennen.
Gemini sagt dazu:
Es gibt keine offizielle, festgeschriebene Statistik darüber, wie viele der „Top 100“ Schlagzeuger weltweit ausschließlich die Open-Hand-Technik nutzen. Schaut man sich jedoch renommierte Listen wie die des Rolling Stone oder von Drumeo an, zeigt sich, dass Open-Hand-Spieler eine deutliche Minderheit bilden – schätzungsweise liegt ihr Anteil bei etwa 5 % bis 10 %.
Obwohl die Technik ergonomische Vorteile bietet (kein Überkreuzen der Arme, bessere Erreichbarkeit der Toms), hat sich das überkreuzte Spiel historisch als Standard etabliert.
Bekannte Open-Hand-Spieler in Top-Listen
Unter den einflussreichsten Schlagzeugern finden sich einige prominente Vertreter dieser Technik:
| Schlagzeuger | Bekannt durch | Besonderheit |
|---|---|---|
| Billy Cobham | Mahavishnu Orchestra | Einer der Pioniere und „Väter“ der modernen Open-Hand-Technik. |
| Simon Phillips | Toto, The Who | Spielt ein symmetrisches Kit und führt fast ausschließlich mit links. |
| Carter Beauford | Dave Matthews Band | Berühmt für sein extrem flüssiges Open-Hand-Spiel auf einem Rechtshänder-Set. |
| Mike Mangini | Dream Theater | Hat beide Körperhälften technisch nahezu perfekt angeglichen (Ambidextrie). |
| Danny Carey | Tool | Nutzt Open-Hand-Elemente oft, um komplexe polyrhythmische Strukturen zu spielen. |
| Gene Hoglan | Strapping Young Lad | Bekannt im Metal-Bereich für sein kraftvolles Open-Hand-Spiel. |
Warum sind es so wenige?
* Tradition und Lehrmethoden: Die meisten Schlagzeuglehrer und Lehrbücher basieren auf dem überkreuzten Spiel.
* Set-Aufbau: Standard-Schlagzeuge sind seit Jahrzehnten für das überkreuzte Spiel (Hi-Hat links, Snare mittig) optimiert.
* Lerneffekt: Da die meisten Menschen eine dominante rechte Hand haben, ist es am Anfang intuitiver, den Takt (Hi-Hat) mit der starken Hand zu führen.
Ein wichtiger Unterschied: „Echte“ vs. „Hybride“ Spieler
Man muss unterscheiden zwischen Schlagzeugern, die permanent Open-Hand spielen (wie Simon Phillips), und solchen, die es nur für bestimmte Passagen oder Grooves nutzen, um mehr Freiheit auf dem Kit zu haben. Viele moderne Top-Drummer (z.B. Claus Hessler oder Thomas Lang) beherrschen beide Wege perfekt, um die Limitierungen der schwachen Hand aufzuheben.
Das ist genau mein Empfinden. Ich bin vielleicht weniger in der Drummer Content Blase 🤷♂️