Beiträge von 00Schneider

    Der Lautsprecher ist ein (komplexer) Widerstand. Da die Endstufe einen sehr viel geringeren Innenwiderstand als der Lautsprecher hat befinden wir uns bei einer Spannungsanpasung, d.h. der Verstärker prägt dem Lautsprecher eine Spannung auf und der Widerstand vom Lautsprecher bestimmt dann wieviel Strom fließt (sofern die Endstufe diesen liefern kann). Die Ausgangsspannung ist Eingangsspannung mal Verstärkung (meist 16-30 dB). Bis auf sehr wenige Ausnahmen ist das der Normalfall im Hifi- und PA-Bereich.

    Außerdem sind Kleinmembraner i.d.R. günstiger, was sicher damit zusammenhängt, dass Großmembraner aufwändiger in der Herstellung sind bzw. die Konstruktion einfach "ausgefeilter" sein muss.

    Nein, wie schon gesagt, Großmembrankapseln sind einfacher herzustellen als Kleinmembran. Wobei das mit heutigen Fertigungsmethoden wahrscheinlich nicht mehr das Problem ist. Was bei Kleinmembranern mehr Aufwand erfordert ist z.B. das Eigenrauschen zu reduzieren. Bei einem Großmembran ist durch die größerer Fläche ganz einfach der Ausgangspegel höher, d.h. bei gleicher Elektronik das Signal-Rauschverhältnis besser. Beim Schlagzeug natürlich eher unwichtig, geringes Eigenrauschen nützt nix wenn der Maximalpegel zu niedrig ist.
    Ausgefeilter müssen meines Wissens trotzdem Kleinmembraner sein, bei Großmembranern wird man sich wegen den physikalische Grenzen vorwiegend um das Verhalten auf Achse im Nahbereich kümmern.

    Nicht ganz, es entscheidet immer das Gehör. Man nimmt nie das wahr was das Ohr hört, sondern immer das was das Gehirn aus den Signalen des Ohres macht. Das ist untrennbar miteinander verbunden. Wäre auch schlimm wenn man die ungefilterten Signale im Bewusstsein selbst sortieren und bewerten müsste. Deshalb muss man gewisse Dinge beachten und Eigenarten des Gehörs kennen wenn man wirklich den Klang eines Vorverstärkers ansich beurteilen oder vergleichen möchte. Für solche Hörvergleiche gibt es ein paar Grundregeln, allen voran der Pegelangleich. Wird der nicht vollzogen ist alles weitere für die Katz, dann weiß man nie ob der unterschiedliche Klangeindruck tatsächlich da ist oder es doch nur der minimale Pegelunterschied ist den man nicht als solchen wahrnimmt.


    Das heißt selbstverständlich nicht dass jeder erst Tests nach Norm machen muss um Dinge gut zu finden. Man sollte sich nur über gewisse Dinge bewusst sein und in etwa beurteilen wie aussagekräftig die jeweilige Situation tatsächlich ist. Und sich im Zweifel auch mal eingestehen dass man evtl. doch nicht schlauer als vorher ist. Beim Kochen gelingt einem auch nicht immer alles, aber zum satt werden reichts in den meisten Fällen schon.

    ch möchte hier im Forum niemanden etwas unterstellen aber ich habe hier von dem User "preaged" eine etwas merkwürdige PN-Anfrage auf Englisch bekommen mit der Aufforderung ich solle mich bei ihm per Mail melden.
    Ich habe da nicht weiter drauf reagiert aber die PN war schon etwas komisch... :S


    Na ja... vllt bin ich auch nur misstrauisch weil er seit 2010 hier angemeldet ist und noch nichts geschrieben hat und dann auch noch auf englisch anfragt. :whistling:

    In solchen Fällen kannst du auch auf die Mods zu gehen die sich dann das Profil genauer anschauen und die dann evtl. etwas zum User sagen können.

    Das Problem ist wie immer, solange man nicht dabei war weiß man nicht genug um sich ein gutes Bild zu verschaffen. Den Abendblatt Artikel fand ich zu einseitig. Stand da nicht dass die Gehälter bis Februar gezahlt werden und auf Amazona steht was von einer Abfindung (was auch diese Lohnfortzahlung sein könnte)? Hamburg ist jetzt nicht gerade eine Region wo es keine andere Elektronik Firmen gäbe.

    Auch wenn Ferien sind ist das dennoch eine berechtigte Frage. Mountainbikes gabs lange nur mit 26" Rädern, vor kurzem kamen "Twentyniner" dazu und jetzt forcieren einige "650B" (ca. 27.5"). Von Autos will ich erst gar nicht reden, Mini-SUVs, 4-türige Sportlimousinen...


    Ich könnte mir vorstellen dass Troyan 21" Trommeln bauen könnte, da man mit der Drehmaschine auf beliebige Durchmessen abdrehen können sollte. Er hat nur ein Maximum bei 24", weil die Drehmaschine nicht mehr hergibt.

    Hast du schon mal eine Plattenfirma von innen gesehen? Hast du persönlich mit Leuten dort zu tun gehabt?
    Mir ist keine gesonderte Abteilung bei Plattenlabels bekannt, die sich auf Abmahnung als Geschäftskonzept zur Steigerung der gewinne einer Plattenfirma spezialisiert hätte.

    Das machen die Plattenfirmen auch nicht selbst, sondern beauftragen Firmen. Im Falle der Großen z.B. die Pro Media GmbH. Wie es bei kleineren Labels aussieht weiß ich nicht, diese machen sowas vermutlich weniger bis nicht.
    Siehe hier ab der zweiten Hälfte: http://www.dradio.de/dlf/sendu…ntergrundpolitik/1800798/
    Man kann den Artikel auch anzuhören, und das ist evtl. gar nicht so verkehrt, ist zur Abwechslung mal mehr sachlich nüchtern und man kann sich selbst ne Meinung bilden.



    Die Umsatzzahlen mal zur Vertiefung: Rund 2 Milliarden (!) Umsatz in den letzten 10 Jahren
    2011: 218.000 Abmahnungen Gesamtwert 165 Mios.
    2010: 570.000 Abmahnugen Gesamtwert 412 Mios.
    2009: 453.000 Abmahungen Gesamtwert: 290 Mios.
    (Zitiert aus gulli.com, link s.u.)

    Das sind aber doch nicht die Umsatzzahlen, das sind die Gesamtwerte der Abmahnungen die verschickt wurden. Wieviel tatsächlich gezahlt wurde konte ich in den Artikeln nicht finden.