Beiträge von MadMax

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    Ich meinte auch eher die Mühe das Ganze nach dem Hochladen richtig zu verlinken. Kleines Bild als Linkname, großes Bild als Zieladresse....das macht bei der Menge an Bildern viel Arbeit. Es sei denn du hast da einen Trick. ;)


    Copy & Paste ;)


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    Sobald Du mehr "Kit Erfahrung" gesammelt hast, würde ich das auch gerne erfahren.


    Mach ich doch glatt. Ich berichte noch mal in einem Monat oder so... oder wenn der erste Fehler auftaucht ;) *aufholzklopf*


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    Übrigens, Dein Zweithobby ist mir auch sehr sympatisch :D


    Na wie geil ist das denn! Leider haben die hohen Kosten einer eigenen Wohnung + Freundin + Katze + TD-9KX leider das andere Hobby zur Zeit etwas verdrängt. Aber ist doch super, dass ich nicht der einzige Verrückte hier bin :D


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    Was hast du denn nun im Endeffekt für ein TD-9KX ausgegeben?


    Und wie genau hast du es geschafft, das Pad für die Bass-Drum gegen Verrutschen zu sichern?


    Gekostet hat mich der Spaß 2000 Euro, dafür gab's aber auch die Fußmaschine, den Hocker und ein paar Sticks dazu; außerdem muss ich diese 2000 Euro eben leider doch in den nächsten drei Jahren abzahlen (also WIRD es mich noch kosten) und Finanzierung bei anderen Händlern ist hier in der Gegend schwierig, auch wenn es woanders billiger zu haben ist.
    Wegen des Kickpads habe ich gestern zwei Korkplatten (5 mm Stärke) unter das Rack gelegt, sodass das Gewicht des Racks die Platten fixiert. Jetzt halten Pedale und Kickpad doch ziemlich gut; es rutscht zumindest nix mehr. Nur wackeln tut das Pad noch etwas bei "Blastbeats" (wenn man das bei meiner bescheidenen Doublebass-Erfahrung so nennen kann). Mich stört mehr, dass das Pad so hart ist. Gegen das Gewackel hat jemand aus meiner SAE sein KD-8 mit zwei Büchern von oben unter das Rack "geklemmt", was vielleicht auch helfen könnte.


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    Ich bin ehrlich gesagt ein wenig traurig ... dass ich nicht 4 Monate warten konnte und mir noch ein TD-6KS zugelegt habe ...


    Nicht traurig sein, ein KS ist doch ein Hammerset! Und den Computer kannst du bei günstiger Gelegenheit auch mal verkaufen und durch ein TD-9 ersetzen. Wenn ich die Gelegenheit früher gehabt hätte, wäre es auch bei mir das TD-6 geworden (das TD-9 kam also gerade rechtzeitig).


    Übrigens lautet der offizielle Spitzname meines Katers ab jetzt Black Panther! :D

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    Schön, dass sich noch jemand so viel Mühe mit Thumbnails macht.
    Ich weiß, dass das viel Arbeit macht wenn man keine Vorgefertigten nimmt.


    Da gibt's so ein nettes Tool namens FastStone Image Viewer, der eine super einfach zu bedienende Stapelverarbeitung hat, auch für das Verkleinern auf Thumbnail-Größe. ;) Aber danke für die netten Worte! :)


    In meine Galerie kommen nachher nur ein paar ausgewählte Bilder; wollte diese Fotostrecke schon für die E-Drum-Interessierten einrichten (deswegen halt im E-Drum-Forum), auch weil es ein neues Modell ist.

    Endlich ist es da... das Roland TD-9KX!


    Musste zwar nach dem Kauf im Sound & Drumland am Samstag Mittag bis abends warten, weil noch Bandprobe war (wie treffend)... aber als ich dann abends zurückkam, stand da der wahrgewordene Traum... endlich ein E-Drumset und endlich auch zuhause trommeln!


    Klickt auf die Thumbnails, um die Bilder in groß zu sehen...


    Zwei große Kartons, ein flacher mit dem zusammengefalteten Rack MDS-9 und ein großer und schwerer mit der Technik... und von just music gab's noch eine dw 4002 Dofuma und einen Hocker spendiert. Erst mal das Rack von der Folie befreien und aufbauen...



    Das Rack steht und lässt sich prima einstellen! OmniBall-Halter für das Snare-Pad sowie die beiden Becken machen das Positionieren leicht. Also ran an den großen Karton...



    Lauter Einzelkartons für den Computer, das Snare-Pad, das FD-8 und das KD-8... also los geht's...
    Das Snare-Pad PD-105 in 10 Zoll sieht schon ordentlich als elektronischer "Snare-Ersatz" aus... ein echter Trommelkessel mit Fade-Lackierung, die sogar verchromt ist... geiles Finish! Das Mesh-Head fühlt sich seidig an, wirkt aber auch elastisch wie ein echtes Fell. Einfach super, sowas mal in der Hand zu halten! Wiegen tut das Teil auch gut was... also schnell ran damit ans Rack...



    Weiter geht's mit den kleineren 8-Zoll-Pads PD-85... nicht einzeln verpackt, auch nicht ganz so edel, aber trotzdem mit toller Verchromung, solide verarbeitet, schöne schwarze Lackierung...
    Auch die Becken sind in Folie eingepackt; das kleine CY-5 für die virtuelle HiHat wirkt ein bisschen solala, aber es spart Platz am Rack und erlaubt einen freien Hi-Hat-Aufbau. Das 3-Wege-Ride CY-12R/C in 12 Zoll sieht schon wie ein echtes Becken aus und ist auch weit schwerer.



    Nachdem die Becken montiert sind (einfach zu handhabende Aufhängung an den Beckenarmen, die das Verdrehen der Becken verhindert, simpel aber clever!), geht's weiter mit dem Fußwerk FD-8 und KD-8... und auch der Computer TD-9 wird ausgepackt - leichtgewichtig, wahrscheinlich nicht gerade voll mit schwerer Technik, aber die Features und Sounds sind entscheidend!



    Computer dran, FD-8 und KD-8 stehen, fehlt nur noch die dw 4002... noch einen letzten Blick über das brandneue Set, bevor es das erste Mal eingeschaltet wird...



    dw 4002 ist dran, das Set läuft... geiler Sound, super Spielgefühl... man muss sich an die kleinen Pads gewöhnen, wenn man sonst an 12-13-16er Toms spielt... auch das Ride will richtig behandelt werden... aber der Lernfaktor macht das Set umso spannender! Leider ist es im Wohnzimmer und auf dem harten Boden einfach am falschen Platz und muss in den kleineren "Hobbyraum" wandern, der im Moment noch viel Chaos beinhaltet (es fehlen einfach immer noch Schränke für das ganze Zeugs!) - aber hier ist die Lautstärke und mit dem dicken Teppich auch der Trittschall ein wenig entschärft.




    Allerdings war es nicht einfach, das KD-8 an Ort und Stelle zu befestigen... ein weicher Teppich reduziert zwar die Vibrationen, aber das Pad und die Fuma sind nur am Rutschen. Gebracht hat es heute abend dann eine Korkplatte aus dem Baumarkt... einfach unter KD-8 und Fuma legen, Spikes ausfahren und das Zeug steht. Nur wenn man mal ein paar längere Doppelfußeinlagen spielt, wirkt das Pad immer noch etwas zittrig. Leider fühlt es sich auch nicht so an wie eine echte Bassdrum - es ist einfach zu hart beim Auftreffen des Beaters, was man aber erst bei schnellen und lauten Schlägen merkt. Vielleicht hilft ja der Trick mit dem Pullover, den ich hier irgendwo gelesen habe...
    Ansonsten ist das Feeling bei den Mesh-Heads wirklich klasse. Auch wenn das ganze Set nicht lautlos ist und man es besser nicht um Mitternacht spielen sollte, weil es doch ganz schön klappert; es ist endlich eine ordentliche Lösung für das Üben und vor allem Spielen von Songs in einer Mietwohnung. Und die Extraausgaben für das KX haben sich auch gelohnt... ich kann mir nicht vorstellen, auf ein 3-Wege-Ride mit Bell-Trigger zu verzichten und Meshpads für die Toms machen das ganze Spielgefühl doch deutlich realistischer.


    Die dw 4002 ist vielleicht nicht das Gelbe vom Ei und ich glaube auch, dass sie nicht an meine alte Iron Cobra im Proberaum rankommt, aber sie ist zum Üben doch immer noch deutlich besser als eine billige 100-Euro-Justin-Dofuma (wäre die Alternative gewesen). Nur der Beaterwinkel ber der dw nervt... wenn man den irgendwie umstellen könnte... ansonsten ist sie schon eine ganz akzeptable Maschine, wie gesagt, vor allem zuhause.


    Obwohl ich noch kein Experte auf dem Gebiet bin, empfehle ich das TD-9KX ganz klar weiter... der Computer kann doch einiges mehr als der TD-6 (im Laden getestet); wer Wert auf natürliches Spielgefühl legt, kommt nicht an den Mesh-Pads vorbei (die Gummipads im Laden waren mir ein bisschen zu hart und den Rim zu triggern war echt schwer!). Außerdem bietet die Software des TD-9 eine Menge Optionen, so kann man z.B. die Kits umkonfigurieren oder ein eigenes User Kit erstellen mit frei zuweisbaren Samples für jeden Trigger. Da wird dann z.B. das CY-12 zum Crash/Ride-Hybriden oder man legt sich Effekte auf die Rims der Tom-Pads. Dann gibt's noch einige Playalong-Songs, die wirklich ziemlich toll klingen und echt Spaß machen beim Spielen! Und die Scope-Funktion wird beim Üben immer hilfreich sein.


    Hoffentlich hat Euch die kleine Fotostrecke gefallen und ermutigt ein paar Interessierte, sich das Teil mal anzusehen. ;)

    Also gestern hat einer meiner noch fast neuen AHEAD 5B aufgegeben und ist an der Rimshot-Stelle zerbrochen. Habe es sofort gemerkt, als ich die Ride-Glocke mit dem Schaft anspielte und sich der Stick auf einmal wie Gummi anfühlte.


    Da es exakt 90 Tage Garantie darauf gibt, die Sticks jetzt aber ca. 100 Tage alt sind, fühle ich mich etwas verarscht von AHEAD... der Sound war super, das mit der gedämpften Vibration in der Hand stimmt wirklich (musste ja dann auf einen Holzstick umsteigen und habe sofort was gemerkt) und die Covers sind auch noch okay. Aber ist ja auch kein Wunder, wenn man mit einem holen Kern von max. 2 mm Stärke auf Gussspannreifen schlägt... leider möchte ich nicht noch einmal 40 Euro berappen für weitere dreieinhalb Monate, deswegen muss jetzt wohl wieder Holz her, obwohl ich die Sägespäne und das ewige Nachkaufen schon nervig finde.

    Danke Jungs und Mädels; eine solch positive Resonanz habe ich gar nicht erwartet! 8o Freut mich, dass mein Bericht hilfreich ist. Im Prinzip wollte ich nur erreichen, dass mehr Leute etwas über diese tolle Snare erfahren, denn ich wusste praktisch nichts über sie, als ich sie auf Risiko bestellte.


    Über meine nächste größere Anschaffung kann ich ja wieder was schreiben, sofern nicht bereits etwas vorhanden ist.

    PEACE "New Batterie" Hand-Hammered Copper Snare Drum
    14" x 5,5" Kupfer-Snare-Drum SD-310



    Nachdem hier im Drummer-Forum so viele von den PEACE Phosphor-Bronze-Snare-Drums geschwärmt haben, wollte ich mir nun endlich auch einmal eines dieser Schmuckstücke gönnen und schaute auf die Website von s-drums.de... leider war dort aktuell nur die 6,5" tiefe Variante der Bronze-Snare zu haben und ich wollte nicht bis Mai warten, falls sich noch eine Alternative anbieten sollte. Nach einigen Überlegungen und Preisvergleichen mit Marken-Snares aus derselben Kategorie entschloss ich mich, für 199 Euro das Modell SD-310 aus Kupfer statt Bronze zu bestellen, das sofort lieferbar war. Obwohl ich auf der Suche nach einem knackigen, etwas funk-artigen Sound mit klarem Sustain und viel Projektion bin, und obwohl Kupfer diesem Anspruch eventuell nicht ganz gerecht würde, wollte ich die Snare testen. Sie ist werkseitig mit Guss-Spannreifen ausgestattet, hat die Allround-Tiefe von 5,5" und ist genauso verarbeitet wie die Bronze-Snares von PEACE, mit handgehämmertem Kessel, leicht geschwungenen Snarebeds und etwas eleganteren Spannböckchen als bei den Bronze-Modellen. Gestern bekam ich die Snare und heute konnte ich sie das erste Mal richtig austesten, und weil es scheinbar keine Erfahrungsberichte über die Kupfer-Snares von PEACE gibt, werde ich jetzt mal meine Eindrücke schildern!



    Konstruktion


    Obwohl ich kein Fachmann bezüglich Kesselbau bin und selbst noch nie eine "gute" Snare besessen habe, sind doch ein paar offensichtliche Dinge klar erkennbar. Gleich beim Auspacken der Snare fällt der wunderschöne Kessel ins Auge, der nicht nur rötlich-golden glänzt, sondern sich auch durch die großen weichen Hammerschläge abzeichnet, in denen sich das Bühnenlicht später sicherlich super spiegeln wird! Die Guss-Spannreifen sind schwer und breit, glänzen wunderschön durch die saubere Verchromung und lassen die Snare etwas wuchtig wirken, was sie mit ca. 5,5 kg auch ist. Die Spannböckchen, ebenfalls schön verchromt, sind im Tubelug-Stil ausgeführt und sehen etwas kunstvoller aus als die Standardböckchen manch anderer PEACE-Snares. Leider musste ich gleich nach dem Auspacken das Schlagfell der Snare entfernen (ich wollte es ohnehin tauschen) und eine im Kessel herumfliegende Schraube wieder am Spannböckchen befestigen, das sie verloren hatte. Auch die Schrauben der anderen Böckchen waren allesamt etwas locker und mussten noch einmal etwas nachgezogen werdem. Dabei fiel mir auf, dass wohl aufgrund des Hämmerungsmusters auf dem Kessel die Spannböckchen manchmal nicht plan aufliegen, obwohl sie nach meiner Schraubenzieher-Attacke alle fest saßen. Alle Böckchen sind mit schwarzen Kunststoffscheiben unterlegt, sodass sie den Kessel nicht beschädigen und ihm etwas Freiheit zum Schwingen lassen. Unterlegscheiben in doppelter Ausführung findet man auch unter jeder Stimmschraube.
    Der Kessel selbst ist robust und schwer, hat eine saubere Gratung im Winkel von 45 Grad mit ca. eineinhalb bis zwei Millimetern Breite und bietet somit eine relativ satte Fellauflage, allerdings fühlt sich die Gratung dadurch nicht unbedingt rund an. Die Kesselnaht ist von außen kaum sichtbar und kann besser von innen inspiziert werden, wo sie einen guten Eindruck macht. Sehr leicht ausgeschwungene Snarebeds sind nur bei genauerer Betrachtung zu erkennen und wahrscheinlich ca. einen Millimeter tief. Die Abhebung für den 20-spiraligen Snareteppich ist bei meinem Modell mit schwarzem Kunststoff überzogen, lässt sich leichtgängig einstellen und hält den Teppich über zwei weiße Kunststoffschnüre auf jeder Seite des Kessels, die mit je einer Vierkantkopfschraube eingespannt sind. Der Teppich sieht nicht besonders aus, wirkt aber auch nicht billig und erfüllt seinen Zweck.




    Einstimmen


    Nachdem ich das PEACE-Schlagfell durch ein REMO Coated Ambassador ersetzt hatte, wollte ich der Snare gleich einen hohen knackigen Ton verleihen und stimmte das Fell mit ca. drei bis vier halben Umdrehungen hoch. Die Stimmschrauben ließen sich sehr leichtgängig und widerstandslos festziehen, weil sie werkseitig mit Vaseline oder etwas ähnlichem eingefettet sind. Allerdings fiel ich auf diese Leichtgängigkeit herein und stimmte das neue Fell mal eben extrem straff ein, sodass die ersten Schläge auf die brandneue Trommel ganz schön trocken und auch sehr teppichlastig klangen, mehr wie eine Marschtrommel als eine knackige Rocksnare. Als ich die Stimmschrauben wieder aufdrehte, blieb das neue Fell weiterhin recht straff und starr, was sicher auch damit zu tun hatte, dass es gerade frisch aus der Packung kam. Jedoch schien es ohnehin ziemlich passgenau auf dem Kessel zu sitzen und nur eine Umdrehung pro Schraube plus Angleichen war nötig, um dem Kessel einen etwas fetteren, aber trotzdem knackigen Sound zu entlocken. Weil mir der Teppich noch zu heftig ansprach (ich wollte nur ein kurzes "knack" und kein Rascheln), lockerte ich das Resonanzfell, das sich übrigens ziemlich dünn und sensibel anfühlte. Dann zog ich jede Schraube nur eine halbe Umdrehung an, um geringen Druck auf das Fell auszuüben, und stellte den Snareteppich ziemlich fest ein, um eine kurze Ansprache zu erreichen. Das quittierte mir die Trommel nun mit einem knalligen Attack, der laut und etwas trocken klang, ohne aber in den Ohren zu kratzen oder irgendwie "dunkel" oder dumpf zu wirken. Ein hoher Sustain, der sich bei Schlägen auf die Fellmitte nur kurz hielt, begleitete jeden Schlag und gab der Snare den Kesselcharakter, den ich hören wollte.


    Klangvariationen


    Nachdem ich nun meinen Sound gefunden hatte, konnte ich noch ein bisschen mit festeren Stimmungen und unterschiedlichen Teppichstärken experimentieren. Grundsätzlich bin ich froh, dass sich meine Befürchtungen bezüglich Kupfer bei dieser Snare nicht bestätigt haben: Der Kessel klingt nicht dunkel oder weich, sondern er kann durchaus einen lauten Knall oder bei sehr hohen Schlagfell-Stimmungen auch einen trockenen und funkigen Knack produzieren, wobei das Sustain zwar vielleicht geringer ist als bei Stahl oder Bronze, aber hörbar ist der hohe und kontrollierte Ton auf jeden Fall. Spannt man das Resonanzfell etwas straffer ein, bekommt man umso mehr Kesselklang bei gleichzeitiger Zunahme des Teppichanteils, allerdings kann der dann etwas in den Ohren schmerzen und wie schon oben genannt etwas trocken und raschelnd klingen. Wenn man Reso- und Schlagfell nur ein wenig hochstimmt (sie liegen wie gesagt von sich aus eher straff auf dem Kessel), bekommt man einen knalligen und fetten Rocksound, der aber immer noch etwas knackt und gerade weiter außen einen leichten Rington produziert. Mit Rimshots angespielt knallt die Snare dann in allen Stimmungen richtig und setzt sich auch in der Hardrockband gegen Gitarre und Bass durch. Der Sound gerät auch nie außer Kontrolle oder fängt an zu vibrieren; der Snareteppich spricht immer nur kurz an und der Kessel klingt immer sauber und rund aus.


    Fazit


    Für mich haben sich diese 199 Euro wirklich gelohnt, denn auch wenn der Sound dieser Snare nicht ganz an meinen Traumklang herankommt (den habe ich bei der 1350 Euro teuren SONOR Artist-Snare aus Glockenbronze gehört), so denke ich, dass diese Snare aus Kupfer auch eine gute Alternative zu den eventuell gerade nicht erhältlichen Bronze-Snares von PEACE sein kann, wenn man auf kurze und knackige Funk- oder Rocksounds steht und auch nicht auf Guss-Spannreifen verzichten will, die diesem Klangbild ja hilfreich sein können. Verarbeitet ist die Snare sehr gut, in der Preisklasse gibt es von anderen Herstellern kaum Snares aus Kupfer (oder Bronze) und ein Fehlgriff ist diese Kupfer-Snare auf gar keinen Fall, auch wenn der Preis nicht ganz so heiß ist wie der der Bronze-Trommeln.

    Also, da ich kurz vor dem Beginn meiner "Bühnenkarriere" meine Traumfrau gefunden habe, sind "Groupies" für mich kaum ein Thema... wäre natürlich nett, wenn da die eine oder andere mal ein bisschen flirten würde, aber bisher ist das nicht vorgekommen; man wird einfach nur ordentlich beglückwünscht und bewundert (auch von Kerlen!).


    Meine Freundin kriegt übrigens Schlagzeugunterricht von mir. Hoffentlich bekommt SIE nicht all die Groupies ab, wenn sie soweit ist :D

    Also bei mir war das mit dem Beckenkauf so... Das erste war ein PST3 14"-Crash. Natürlich völlig unpassend als einziges Crashbecken, aber ich hatte auch wirklich KEINE Ahnung (und das nach zehn Jahren Unterricht!) und kein Geld. Na ja, ich habe dann schon bald gemerkt, dass 14" nicht das Wahre ist und wollte schon ein 16er dazukaufen - eben auch PST3, hatten sie aber nicht im Drumland und daher habe ich mein letztes Geld zusammengekratzt und das PST5 16" Rock Crash gekauft. Das habe ich am selben Abend noch beim ersten richtigen Clubauftritt mit meiner Band "angetestet", und ich sage dir, seitdem ärgerte ich mich über das blöde 14"-PST3-Becken! Obwohl es nur ein Materialunterschied ist (fabriziert werden die Serien wohl ähnlich), ist der Klangunterschied meilenweit. Auf der Clubbühne da war jeder Schlag auf das neue Becken ein Genuss vom Herrn.
    Also wenn du schon für wenig Geld "Übungsbecken" kaufen willst, mit denen du auch ab und zu auftreten willst (das wäre mit PST3 ziemlich blamierend), dann nimm doch wenigstens PST5. So viel teurer sind die auch nicht und für 200 Euro kriegst du doch da schon was, vor allem ein halbwegs brauchbares Ride (ich empfehle das Rock Ride!). Aber lass die Finger von Messing, es wird dir irgendwann leid tun. Das 14er-PST3 werde ich nie wieder los, das liegt jetzt erst mal rum, weil es mir bestimmt niemand abkaufen wird. Aber selbst als Übungsbecken ist es zu grässlich vom Klang her, deswegen werde ich es wohl auch liegenlassen.


    Und wenn's dir dann später mal so geht wie mir, nämlich dass du einen Drummer hörst und denkst, "mann, der spielt aber ein geiles Becken", dann wirst du auch den vorher für dich undenkbaren Schritt machen und was Teureres kaufen. Mit Messing wirst du nicht glücklich.

    Technisch ist das Solo beeindruckend; ab und an ein paar Blasts mit DB und Toms-Rollen darin sind genauso schön wie ordentliche ausdrucksstarke Grooves. Wenn ich mal ein eigenes Solo zusammenbekomme, dann wird es wohl deutlich simpler ausfallen müssen als deins, weil ich niemals deine Geschwindigkeit und Gelenkigkeit aufweisen kann. Aber auch ich bin der Meinung, dass es zu lang ist. Wenn man sich als Drummer auf einem entsprechenden Event "zur Schau stellt", ist sowas okay und auch richtig, aber während eines Konzerts wollen die Leute doch mehr Songs als Soli hören (so glaube ich) und ein Solo zwischendrin ist sicherlich cool, aber es darf nicht langweilig werden und nicht jeder Zuschauer hat die Ausdauer, sich über fünf Minuten auf deine Drums zu konzentrieren. Etwas kürzer und vielleicht mit noch etwas mehr Druck könnte es noch eine bessere Wirkung haben.

    Geh in den Elektrogroßhandel um die Ecke, kauf dir ein Computerbauteil, einen Fernseher, Boxen o.ä. Die Kunststoffbänder, die die Läden um die Packungen solcher Geräte machen (zum Tragen und Schutz vor Öffnen), eignen sich SUPER als Snareteppichbänder.

    Beim letzten Auftritt mit meiner zweiten Band habe ich mich gehörig verspielt, sodass in einer Reihe von Schlägen, die von Gitarre und Bass begleitet werden, auf einmal die beiden Saiteninstrumente allein waren. Da das wirklich jeder mitbekommen hat (die Band hat Fans) und mir einfach danach war, habe ich erst mal meinen Fehler allen mitgeteilt, indem ich laut "SCHEISSE!" gerufen habe; das haben wenigstens alle in der ersten Reihe gehört - und gelacht.


    Nicht entmutigen lassen, sondern drüber lächeln, wenn's schlimm war und weiterzocken.

    Dafür sagt mir so ziemlich kein Becken der Firmen Meinl oder Sabian zu, das ich im Laden getestet habe. Diese handgemachten B20-Becken klingen in meinen Ohren immer viel zu dunkel und trashig, vor allem die Rides. Da kommt dann nicht "ping ping", sondern eher "däng däng" und diesen etwas dreckigen Sound finde ich ziemlich unpassend für die Rockmusik, die ich mache. Becken jeder Art hören sich für mich am besten an, wenn sie brilliant und hell klingen, sodass man eben auch den "Edelmetallklang" heraushören kann.


    Lediglich meine Hihats, die von Meinl sind, haben die für mich richtige Kombination aus Wärme und Brillianz. Dagegen finde ich viele Paiste-Hats zu zischig und aggressiv.

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    Das Ride wurde für Nicko und nach dessen Ansprüchen gefertigt.


    Das Ride ist ein Sound Creation Bell Ride in 22", das es auch durchaus noch bei eBay zu kaufen gibt. Weiß nicht, inwiefern das eine Sonderanfertigung sein soll?


    Der Sound, vor allem die Glocke, ist aber der Hammer! Mich inspiriert (als Maiden-Fan) sein Ride-Spiel sowieso, gerade auf den letzten Alben.


    Zu sagen bleibt noch, dass ein Ride, das auf einer CD "ding ding" macht, in echt wohl eher tiefer und voller klingt und sehr viel mehr mitschwingt als man erwarten könnte; bei Studioaufnahmen geht sowas schnell unter und man hört nur noch die Obertöne. Man kann aber auch aus solchen Rides sehr pingige Sounds herausholen bei richtiger Spielweise!

    Echt mal, ich verstehe das Problem auch nicht... sieht doch schön aus und mehr nicht... meine Freundin hat zu Weihnachten von der Mama einen Kalender mit Fotos von unbekleideten Männern bekommen; soll ich deswegen jetzt eifersüchtig sein? Solange sie sich nicht dran aufgeilt und sich denkt, dass ich als ihr Freund vielleicht nicht so gut sei wie diese Fotos, ist das doch in Ordnung. Sie sagt auch öfter mal, "wow, die Frau sieht wirklich heiß aus", wenn sie solche Bilder wie die hier eingestellten sieht - und ich glaube, da wird der Unterschied zwischen attraktiv abgelichteten Frauen und Pornobildchen schon klar.


    Also, unter Frauenverachtung verstehe ich schon was anderes.

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    das BaföG-Amt will Kohle sehen - shit - und da ich heute nicht nur Proben sondern auch beim Zahnarzt war wird sich noch zeigen was da übrig bleibt - alle wollen sie Geld


    Kommt mir bekannt vor...


    Meine Freundin schenkt mir zu unserem ersten gemeinsamen Weihnachtsfest eine Beckentasche, wenn ich die Aufschrift auf dem Karton im Spielzimmer richtig gedeutet habe. :D Hat sie wohl übersehen... aber sie hat richtig gedacht, denn eine ordentliche Beckentasche muss endlich her, wenn man ständig eine 5 kg schwere 22"-Metallscheibe rumträgt, von den Crashes ganz zu schweigen...


    Wollte mir so gern ein Alpha von Music Store wünschen. Brauche aber Geld nötiger und das ist auch eigentlich kein Geschenk, weil es nur in die Miete geht...