Beiträge von noVocals

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    Original von Slowbeat
    luftdichte räume sammeln kondenswasser und schimmeln wunderbar.
    eine vernünftige belüftung sollte also beachtet werden.


    Jupp... und nicht vergessen die Luftzufuhr und -abfuhr mit Schalldämpfern zu versehen. Das sieht dann ungefähr so aus:


    Funktioniert mit großen PC-Lüftern gut. Wenn du im dem Raum auch aufnehmen willst sollten diese natürlich auch sehr leise laufen.


    Stehen die beiden Garagen alleine ohne Anbindung an ein Haus? Wieviel Platz hast du denn von der Garage zum nächsten Nachbarn?
    Erkundige dich auch mal, wie laut es auf der Straße sein darf. Wenn das auch eine große Rolle spielen sollte, müsstest du nämlich extremen Aufwand betreiben. Hier zB ein Projekt, wo die Probelautstärke in einer Garage von 110 dB auf 40 dB Außenlautstärke reduziert werden soll:
    http://www.johnlsayers.com/phpBB2/viewtopic.php?t=2921

    Hi!


    Zunächst: Wenn du deine Garage ordentlich schalldämmst, brauchst du dir um Wärmeisolierung keine Gedanken machen -- die bekommst du dann quasi "geschenkt" ;)


    Wie sind denn die Begebenheiten? Steht die Garage alleine? Grenzt ein Wohnhaus an?


    Beste Voaussetzungen hast du, wenn sie alleine steht oder nur an andere Garagen grenzt. Wenn dann noch einige Meter Luftlinie zu angrenzenden Häusern sind, wäre das geradezu ideal. Auch die Kosten würde das senken, weil du weniger Aufwand betreiben musst.


    Am schwierigsten wird das Tor werden. Das bekommst du wahrscheinlich schlecht luftdicht abgeschlossen. In Kombination mit der geringen Masse haben Garagentore eine sehr geringe Schalldämmung. Hier wirst du also eine Wand (Trockenbausweise mit Gipsplatten) mit eingearbeiteter schallgedämmter Tür vorsetzen müssen.


    Vor die Gipswände kannst du eine Vorsatzschale mit möglichst großem Abstand (>10cm) setzen. Zwei Lagen Gipskarton und Steinwolle zwischen bestehenden Garagenmauern und den Gipskarton.
    Von der Decke kannst du eine Deckenkonstruktion abhängen nach dem gleichen Prinzip.


    Wichtig ist das Mass-Luft-Masse Prinzip bei allen Wänden und der Decke einzuhalten. Alles andere wie Styropor an die Wände oder Teppiche, Matratzen oder gar Eierkartons, kannst du in puncto Schalldämmung getrost vergessen.


    Kostenpunkt je nachdem wie groß die Garage ist schätze ich auf mindestens 1000 EUR... eher mehr.


    Ansonsten zwei sehr gute Quellen zum Einlesen ins Thema (ohne würde ich mich nicht daran wagen... sonst gibst du zuviel Geld für unnötiges Zeug aus):


    http://www.johnlsayers.com/
    http://www.johnlsayers.com/phpBB2/index.php


    Oder in "analoger" Form ein Buch:
    "Home Recording Studio" von Rodney Gervais, Thomson Verlag.
    Bekommst du über Amazon Marketplace Händler aus England.


    Hier ein Biespiel für ein Studio in einem Container, was deinem Vorhaben in etwa nahekommt:
    http://www.johnlsayers.com/Studio/Mainpage/MP-Mark.htm


    Schreib mal ein paar mehr Angaben, vielleicht auch einen Grundriss der Garage und Umgebung. So ein Vorhaben will gut geplant sein...

    Hi!


    Teppiche an den Wänden absorbieren Höhen und vielleicht noch mittlere Frequenzen wenn du sie mit genügend Abstand (Stichwort: Viertel Wellenlänge) von der Wand montierst.


    -> Poröse Absorber


    Verschiedene Materialien mit ihren Absorptionsgraden:
    http://www.uni-essen.de/ibpm/B…uch/26.00-vor27.htm#26064


    Schade, dass du nichts an die Decken machen kannst. Hier würden sich spezielle Mineralwolleplatten (zB Isover SSP2) sehr gut machen. Die kannst natürlich auch auch für die Wände nehmen. Kostenpunkt: ca. 7 EUR/m2, allerdings sind sie in kleinen Mengen schwierig zu beschaffen.


    Da wir als Schlagzeuger aber vor allem tiefe Frequenzen verursachen empfiehlt sich (besonders in kleinen Räumen) außerdem ein Breitbandabsorber, der Frequenzen etwa um 300 Hz absorbiert (je nach Bauart +- 200Hz).
    Hierzu gibt sehr viele Informationen im Netz verstreut. Stichwort: Helmholtzabsorber, Plattenabsorber, panel absorber


    http://www.johnlsayers.com/phpBB2/viewtopic.php?t=4581
    http://www.johnlsayers.com/php…=0&postorder=asc&start=60
    http://www.johnlsayers.com/phpBB2/viewtopic.php?t=5930
    http://www.saecollege.de/reference_material/index.html
    http://www.mhsoft.nl/Helmholtzabsorber.asp

    Zitat

    Original von satan666_live
    ich spiel death-blackmetal und will/brauch neue felle, welche felle würdet ihr mir da am besten empfehlen?


    Ei des is doch logisch: Emperor! :D Haha, ich liebe diesen Gag...


    Edith sagt, Satan solle mal die Suche mit Remo Emperor, Remo Pinstripes, Evans G2, Evans EC2 füttern.

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    Original von bastian.w
    Hab auch schon von einem bekannten gehört, dass DW-Pedale Dornen serienmäßig haben.


    Nicht die Dornen sind die Besonderheit, sondern die Klettstreifen! Ich hatte noch keine FuMa unter den Füßen, die keine Dornen hatte.

    Sorry, aber hier zählt keine Meinung sondern Wissen.
    Willst du dein Vorhaben, was evtl. mit nicht unerheblichen Kosten verbunden ist, auf Meinungen stützen?


    Schlimmstenfalls baust du dir kein Podest, sondern einen Resonanzkörper und der Effekt kehrt sich eher ins Gegenteil des von dir erwarteten.


    Wenn du den maximalen Effekt haben willst, wirst du um einen Beton- oder Steinplattenboden mit dem passenden Schwingungsdämpfer nicht drumrumkommen.


    Ansonsten nimm dicke Spanplatten und verschraube sie über Kreuz, lege sie auf Verbundschaumstoffklötze und fülle den restlichen Zwischenraum mit Mineralwolle (Rockwool, Isover...) aus. Beachte dabei, dass der Schaumstoff sich nur um ca 10% staucht, wenn du und das Set sich auf der Platte befinden (ggfs. mit der Anzahl und Position der Schaumstoffklötze spielen). Außerdem darf die Mineralwolle nicht reingepresst werden, sondern sollte ohne Kompression in die Lücken passen, sonst baust du dir die von AIXFOAM erwähnten Schallbrücken, die auch bei zu stark komprimierten Schwingungsdämpfern auftreten.


    Es gibt allerdings Experten (zB Rodney Gervais) die behaupten, dass man mit schwingend gelagerten Holzpodesten die Sache nur schlimmer macht und den Untergrund besser mit Sand auffüllt um keinen Resonator zu erzeugen. Der Schwinungsdämpfende Effekt von Sand ist zwar minimal, aber der Hohlraum wird damit aufgefüllt. (Nein, das war ausdrücklich keine Empfehlung ein Podest auf Sand aufzubauen!)


    Mach dich mal noch etwas über die Theorie schlau, frag mal bei Schaumstoffhändlern nach, suche mal nach Solymeren.... das Thema ist wie das ganze Thema Schallisolierung sehr komplex.


    Lass dich nicht entmutigen! ;)

    Die Theorie besagt, dass solch ein Podest am wirksamsten ist, wenn


    1.) die Platte schwerer ist als das, was drauf steht
    2.) der Schaumstoff unter Last ca. 10% Stauchung erfährt


    Holz eignet sich daher nur bedingt für ein Podest, da es weder die erforderliche Steifigkeit noch das Gewicht aufbringt. Es wird daher bei solch einer Konstruktion leicht zu einem Resonator (vergleichbar mit einem riesen Schlagfell) und der schwingungsdämpfende Effekt lässt zu wünschen übrig.


    Mehr Effekt kostet aber auch mehr Geld. Eine sehr gute Lösung ist zB ein gegossener Estrich auf Verbundschaumstoff, Trittschalldämmplatten oder Sylomer. Letzter hat den großen Vorteil, dass man im Vorhinein die Stauchung unter einer bestimmten Belastung gut berechnen kann.


    Hier im Forum hat einer aus Steinplatten im selbstgeschweißten Metallrahmen eine Podestplatte gebaut. Die Versuche mit (dicken!) Holzuplatten zuvor waren auch nicht zufriedenstellend.

    So... ich konnte ihn leider nicht überreden, das Set zu restaurieren.. :(


    Das Set steht ab sofort zum Verkauf! Siehe auch in den Kleinanzeigen.


    @ newbeat, chesterhead und alle anderen Interessenten:
    Ich hab' leider keine Ahnung, was das Teil wert ist. Wenn so seltene Kessel dabei sind, sollte es ja schon ein gutes Stück über den "normalen" Teardrop-Preisen liegen.


    Macht mal ein Angebot!

    "Normale" Kommunikation wird schon dadurch erschwert, dass der Empfänger das Gesagte anders interpretiert als der Sender mitteilen will.
    Eine Klangbeschreibung ist noch um einiges schwieriger, weil jeder anders hört und eine eigene Bezeichnung für bestimmte Klänge hat. Dein "crisp" kann durchaus mit meinem "trashig" übereinstimmen. (Wobei ich "crisp" bisher nur im Zusammenhang mit Snaredrums oder HiHats gehört habe... ;))
    Es wäre schön, wenn man sagen könnte Paiste 2000 klingen blau und die 2002er dagegen rot und jeder wüsste was gemeint ist. :D

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    Original von nervousmind
    Eine Frage zu den türkischen Becken, sind die echt "trashig", bzw. was meinst du damit? Ich fand nicht, dass die gescheppert haben, aber ich hab auch keine Paiste im Gegensatz gehört.


    Na ja... was mein ich mit trashig... der Klang ist nich so "sauber" sondern tendenziell (!) Richtung China-Becken. Türkische Becken habe einen eigenständigen eher dunklen Charakter. Nicht so klar und brilliant wie zB viele Paiste Becken. Versteh mich nicht falsch, ich mag sie sehr gerne und spiele selber Istanbul. Aber man sollte sie auf keinen Fall blind kaufen. Und zum Vergleich würde ich zB auf Paiste Alphas zurückgreifen oder auch Meinl Amun. Letztere sind , auch Legierungsbedingt, sehr höhenlastig und scharf im Klang.


    Noch trashiger als türkische Becken sind die zB Becken von der Marke Stagg (aus China). Wenn vorhanden spiel auch mal ein paar Stagg Crashes zum Vergleich an, dann findest du heraus was ich mit trashig meine. Wenn dir die gefallen kommst du sogar richtig günstig weg! ;)


    Viel Erfolg!

    Hi!


    2000,- EUR sind doch eine sehr gute Ausgangslage! :)


    Wenn es neue Becken sein sollen, und dir HH/Ride/Crash in "Durchschnittsgrößen" (und damit ja auch Allrounder) erstmal reichen UND dir türkische Becken liegen, machst du mit den genannten nicht viel falsch. Vielleicht magst du das leicht trashige aber nicht und holst dir lieber zB einen Satz Paiste Alphas. Die kommen natürlich etwas teuer, was du beim Set wieder einsparen müsstest.


    Um dir passende Becken gebraucht zuzulegen (zB hier die Kleinanzeigen oder eBay) musst du natürlich etwas Geduld aufbringen, bis du deine "Wunschmodelle" ergattern kannst. Vorteil: Sehr gute Becken für günstig Geld. Bei Nichtgefallen kannst du sie meist ohne Verlust verkaufen. Nachteil: du kannst dir sie vor dem Kauf in den meisten Fällen nicht anhören.


    Besser sieht es da mit gebrauchten Sets aus. Da brauchst du zwar auch Geduld, aber du bekommst eben gleich ein ganzes Set. Je nachdem was genau du suchst kannst dir für um die 1000,- ein gut erhaltenes Oberklasseset ergattern.


    Falls es dennoch neu sein sollte, probier auch mal diese hier:
    Mapex Pro M
    Yamaha Tour Custom
    Premier Artist Maple
    Premier Artist Birch


    Oder du wartest auf das Kirchhoff Bubinga.... wird mit Hardware und Becken dann aber wohl etwas über 2000,- EUR.


    Viel Spaß beim Antesten im Laden!

    Zitat

    Original von maxPhil
    Kann hier einer was zu den neuen Serien (artist, antique, aragon) von der kirchhoff-Seite sagen
    Grüße, Philip


    Ich habe das Bubinga Set auf der Messe angespielt. Schätze mal, das ist eines der drei neuen... war in einem Bubinga Natur Finish und mit Renaissance Fellen bestückt... daher würde ich auf "antique" tippen ;) Klang war sehr rund und mit den Fellen eher weich. Nicht exakt meine Soundvorstellung aber in sich stimmig und "schön". Mit entsprechender Bearbeitung und anderen Fellen ist da aber bestimmt auch etwas "fetteres", attackreicheres möglich. Zumindest was die Toms angeht. Die BD hatte ein Powerstroke3-like Fell und ein Renaissance Frontfell (keine Dämpfung). Sie hat mir unter Messeverhältnissen ausgesprochen gut gefallen!
    Wenn bloß nicht diese Böckchen wären... aber hat da nicht jemand was von Tubelugs gesagt?! :D