Beiträge von Jürgen K

    Guten Abend,


    Und würdest du für die Strophe von Stayin Alive alle 6 Rototoms mitnehmen oder nur 4?

    das Bild ist alt, ich habe inzwischen alle Sieben (und die waren auch schon auf der Bühne - mit einer Kapelle, wo diese Lieder auch hätten vorkommen können).


    Spaß beiseite, um so eine Veranstaltung möglichst unfallfrei zu gestalten, würde ich da auch eher reduzieren und das aufstellen, was ich auch vorhabe, auf der Bühne zu spielen und bereits im Proberaum so spiele (das könnte natürlich auch wieder größer und mehr sein, aber nicht zwangsläufig).

    Im Zweifel dann die kleineren Größen, weil einfacher zu kontrollieren (zu stimmen und auch abzunehmen). Messing in 6" wäre meine Wahl, abdämpfen kann man ja immer noch. Und ich würde die auch gar nicht so hoch stimmen, wie manche Leute das so machen. Das Wichtigste ist, dass man sich wohlfühlt.


    Grüße

    Jürgen

    der Trend geht zur Zweitsnare ;)

    Guten Abend,


    PST in farblos und halt mal falsch abgedreht, das klingt wie Geld gespart und der Marketingonkel vom Muh-Sick-Laden erklärt es den Gläubigen schon so, dass sie sich dann ganz exklusiv finden, wenn sie daheim dann Schwarz auf Bronze genießen und vergessen, dass es doch nur die Mittelklasse ist.

    Wenn man investiert hätte, wäre die Schrift Gülden zum Jubiläum und es würde eben auch drauf stehen und es wäre dann Fo602 oder Sig DE oder so etwas, aber wenn so eine Feier halt mit dem Rotstift zelebriert wird, dann ist halt kein Rot mehr übrig, um das Blech zu bestempeln.


    Grüße

    Jürgen

    hat schon einen Beckensatz und wohnt nicht in Köln, wo die alle gerade ja völlig verrückt zu sein scheinen

    Guten Abend,


    wenn ich gerade meinen unkreativen Tag habe, dann kommt es auch schon mal vor, dass ich solche "Fill"-Inschriften einfach übersehe und dasselbe wie zuvor weiter klöppele.

    An anderen Tagen kloppe ich irgendwas rein und frage mich hinterher, was das gewesen sein soll.

    Meistens klingt es bei mir dann am besten, wenn es etwas wird, was ich eigentlich für zu primitiv erachte, aber eben keinen stört und eine schöne Überleitung ergibt. Es kommt ja letztendlich auf die Musik an, wer und was da noch so gespielt wird von diversen Begleitinstrumenten, je nachdem ergeben sich ja gewisse Konventionen, was man so akzeptiert und was nicht. Bei "In the Mood" ein Fill-In aus 16 16teln, je 4 auf der Kleinen und den drei Tom-Toms reinzuzimmern, fände ich gar nicht so einfach und recht mutig. Bei "On the Beach" Sechzehnteltriolen aus je zwei Tom-Tom-Schlägen und einem Bass-Drum-Schlag, dabei die Charleston-Maschine in Achteln darunter laufen zu lassen, wäre auch mal herausfordernd, sowohl zu spielen als auch die Reaktion des Dirigenten zu überleben. Bei "Smoke on the Water" die erste Strophe mit Baff-Bumm-Bumm-Baff-Bumm-Bumm-Baff-Bumm (knallgerade Achtel in Holzhackermanier) wäre auch mal ein Überraschungseffekt, welcher den Einsatz des Sängers torpedieren könnte. Es gibt da schon Möglichkeiten. Entdecke sie!


    Grüße

    Jürgen


    PS

    Ein Meister seines Fachs:

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    Hallo,


    ich habe ja öfter mal Noten auf dem Pult.

    Wenn da "Fill" oder "Fill in" steht, dann heißt das: "mach' da was rein, was dir und dem Lied gerade passt".

    Wenn auf der Aufnahme etwas zu hören ist, dann ist das das, was der Kollege da gerade gemacht hat. Ein anderer hätte etwas anderes gemacht. Und wir sind ja alle anders.


    Wenn der Komponist oder Arrangeur etwas Bestimmtes hätte hören wollen, so hätte er es genau so notiert.

    Im Jazz ist das noch schlimmer, da gibt es Noten, da steht dann "Swing ad lib" und man kann sich vorstellen, dass das je nach Aufnahme von je nachdem mal so und mal ganz anders klingen kann.


    Ob Musiker männlich, weiblich oder Taucher sind, ist nur in der Oper relevant (und da auch nicht immer, sang der Orlando doch am Sonntag tatsächlich Mezzosopran).


    Grüße

    Jürgen

    gut gefilled

    Guten Morgen,


    ich würde 10/12/14/16/20/22 mit Messing in der Mitte und Edelstahl links sowie Birke links hinten aufstellen.

    Die Liedzeile "Stayin' Alive" würde ich dododu-da spielen (LRL-R/do = Messing, du = Birke, da = Edelstahl). That's funky.


    Prosit

    Jürgen

    Hallo,


    ich würde die 250-Ohm-Variante den DT 770 M kaufen.


    Mit weniger Konjunktiv würde ich meinen Kopfhörer (2 x 400 Ohm) anschließen.

    Bislang ging der überall. Nur bei einem Walkman ging dann der Walkman nicht mehr lange, das ist aber lange her.


    Grüße

    Jürgen

    more is more und

    Widerstand ist zwecklos

    Mahlzeit!


    Ja, also aktuell ist es nicht so dringend, also gar nicht, deshalb egal, aber:


    die Zukunft ...


    Da wir ja nicht wissen, wie die aussieht, wissen wir auch nicht, was wir wirklich brauchen.


    Fakt ist: aktuell lässt sich alles bedienen und mit der 24er zwischen den Akkordeons geht es erstaunlich gut.

    An der anderen Stelle ist es eine 22er und bei den Ex-Orchestern waren es auch 22er. Meiner Meinung nach klingen die weich gespielt allesamt alle ganz angenehm. Für Pop/Rock wäre sogar eher was Kleineres Totgedämpftes geeigneter, für Klassik/Marsch/Jazz finde ich eine offene Trommel viel schöner ...

    eigentlich ... o ... je ... bräuchte man ja ... nee, das lassen wir mal.

    Ja, wenn Logistik und Finanzen keine Themen wären, würde ich 40, 36, 32, 28 für Handbetrieb und 26, 24, 22, 20, 18, 16 für Fußbetrieb ordern. Damit wäre dann alles abgedeckt. Klar, dann müssten noch Tom-Toms folgen und dann Pauken und ... ja.


    In F-Griesheim ist wenig Platz in der Besenkammer und das Ding will immer auf- und abgebaut werden. Weite Reisen sind nicht zu besorgen und für das Konzert eine Etage tiefer gibt es Aufzug und Wägelchen vom Hausmeister und die Türen sind breit genug, das ist kein Problem. Problem ist, dass es nur eine geben kann (soll), die alles abdeckt, also groß und klein klingen kann. Äh ja. Geht halt nicht.

    Die Besetzung ist klein: 3x Akk1, 2x Akk2, 3x Akk3, 1x Akk4, 1x B-Akk, 1x dr/perc (also 11 plus Diri), beim Ensemble jeweils nur ein Akk je Stimme plus Bass und Schlagdings, also Sextett. Das Programm geht von damals bis heute, von Marsch, Klassik, Pop, Musical, Chanson bis Rock. Verstärkt ist nur das Bass-Akkordeon und das auch nur dezent. Anfangs habe ich da die blonde Superstar 24" x 14" nebst Perle FF Messing (14" x 6,5"), 14er Multi-Purpose (Paar) und 20er Medium aufgestellt. Das ist das Drum-Set in der Grundausstattung. Je nach Bedarf kamen/kommen Cup Chime 5", Splash 10", Jam Blocks (Blau, Rot, Lila), Triangel, Schellenring dazu. Das Medium hatte ich mal gegen Crash getauscht. Die blonde Superstar (mit Pinstripe/CS Black Dot-Kombi, beide klar, Schaumstoffauskleidung, Taschentuchbeklebung je nach Anlass) wurde gegen die weinrote DLX (24" x 16", Evans wie heißt doch gleich das Powerstroke-Pendant? in Klar, ebenfalls Schaumstoff und Beklebung nach Anlass, kein Reso mehr) getauscht. Die Blonde klang aus meiner Sicht etwas schöner, aber der Unterschied ist nur mir aufgefallen und der Zustand ist aktuell eigentlich voll befriedigend. Inzwischen habe ich das Perlenpedal zur Perle montiert, die Camco war mit dem dicken Spannreifen ein bisschen zickig und die Schraube unterhalb des Pedals ist nicht so super komfortabel.


    Daheim stehen die Reste vom bunten Hund, also Blaurotweißgraut.

    Zuletzt war die Bude bei der Cover-Band im Einsatz, dort ist aber seit Fassenacht 2020 nix mehr passiert. Dann war sie noch mal in einem Proberaum, da passierte aber auch nix. Und für ein geplantes Projekt ist dann auch nix passiert.

    Der Teppich, der Hardware-Koffer und der Koffer für die Kleine weilen jetzt in Mühlheim, das Doppelpedal und die Hupe in F-Griesheim, der Rest steht hier herum. Wenn man es nun aufbauen oder nutzen wollte, fehlt neben ein paar leicht ersetz- bzw. rückholbaren Teilen die Bass Drum.

    Und da ist jetzt die Frage: hole ich dann (wenn es sein muss) die aus F-Griesheim zurück und stelle dort was anderes hin oder besorge ich für den bunten Hund eine neue Hupe für die tiefen Töne oder vielleicht gleich zwei (bei der Gelegenheit)?

    Der bunte Hund ist so bunt, weil bunt zusammengewürfelt und für bunte Musik (haha). Bisherige Einsätze waren Cover-Band (Rock/Pop), Jazz (kleine Big-Band, nur Saxophone plus Rhythm Section), andere Cover-Band (Rock), Cover-Band (Soul, Funk), Heavy-Metal-Kapelle; mit zwei Tom-Toms.

    Die sonstigen Bestandteile sind: Tom-Toms: 16" x 16", 13" x 12", (inzwischen dazu: 12" x 9", 8" x 5,5", 6" x 5,5"); Snare Drum 14" x 6,5" (früher Metall, jetzt Holz), Blech: HH 14", R 22", Cr 18" und 20", Ch 20" (alternativ Heavy Ride 20" statt Ride 22", Medium 18" statt Crash 18", Crash 19" statt 20"). Gerüst für leichten Aufbau. Dieses arme Gerät ist jetzt sozusagen arbeitslos. Und hupenlos. :(


    Für 20er spricht: passt prima in die Besenkammer vom Akk-Club, trägt auch musikalisch nicht so auf, hat moderateren (höheren) Bums.

    Nachteil: wäre sonst nur als Zusatzeimer tauglich (das könnte aber auch wieder interessant sein, so zwischen 18er und 24er ist ja daheim nix da). Meiner Befürchtung nach sind kleinere Trommeln dynamisch eingeschränkter und weniger vielseitig. Leise spielen und klein dämpfen geht ja, aufpumpen geht nur mit Kläranlage und die ist im Zweifel nicht oder nicht im nötigen Ausmaß vorhanden und letztendlich auch nicht vollständig wirksam.

    Für 22er spricht: passt überall, ist Standard. Kann auch mit 24 kombiniert werden.

    Nachteil: geht nicht abgrundtief. A kein Problem, E ist schon schwierig. Und man will ja den Kampf im Bass gewinnen.

    Für 24er spricht: Ersatzfelle vorhanden, lässt sich auch super kombinieren (sofern Farbe stimmt). Tiefe sollte dann 14" oder 16" (oder 18"?) sein, letztendlich können die fünf Zentimeter aber nicht wirklich das Problem zwischen kann ich tragen und kann ich nicht tragen sein; für mich eher die Frage, ob etwas heller oder dunkler im Klang, also altmodisch oder mittelneumodisch ist.

    Nachteil: langweilig, haben wir ja schon. - (aber vielleicht nicht genug?)

    Für 26er spricht: Klassik braucht Bass und zwar richtig. Da hilft mehr natürlich.

    Nachteil: schwer zu bekommen.

    Für 28er spricht: Klassik.

    Dagegen: zu groß für alles andere.


    So, und wer spült jetzt das Geschirr und saugt und wäscht?

    Ja, hat wieder gut geklappt.


    Immerhin habe ich die rechte Hi-Hat-Maschine ins Übeset integriert. Auf einem Hut kann man ja nicht treten.


    Grüße

    Jürgen

    Gude Mittag,


    ich finde Bernstein ja schön, Linde ist immerhin dumpf-bassig, also das Ahorn des armen Mannes, anständige Kessellängen helfen dabei.

    Irgendwas dabei? Wenn nur DTH und Füßchen, dann würde ich 300 ausgeben, vielleicht mehr, wenn ich einen guten Tag habe und das Ding glänzt. Ohne DTH wäre ich geizig und gäbe nur 200. Für jeden Kratzer natürlich Strafabzug. Damit sollte der Verkäufer auch glücklich werden können.


    Grüße

    Jürgen

    hat aber schon lange nix mehr in der Richtung gekauft, Blondie wäre sonst neidisch: "ach, bin ich dem Herrn zu hellblond und nicht langkesselig genug oder was?"

    Hallo,


    ich verstehe nach wie vor diese LSD-Dinger nicht, da wird man doch bekloppt!


    Bei mir sieht der Teppich für Blondie so aus:

    Ja, man sieht nichts, aber das ist meiner Meinung nach die Aufgabe eines Teppichs. Die Kunst ist das, was sich darauf abspielt, nicht der Teppich selbst.


    Ok, woanders kommt dann doch ein bisschen Kunst, Teppich Nr. 2 liegt gerade in F-Griesheim und sah mal so aus wie 2014, heute (also am 21.01.) so:

    Ein paar alte Markierungen sind noch aus der Zeit, wo mal ein Standtom stand oder ein Gerüst, vielleicht sollte ich das mal aktualisieren?


    Teppich Nr. 3 liegt in Mühlheim a. M. und wurde vom Mobilset Blaurotweißgraut entliehen, sah zuletzt im Oktober so aus:

    Da wäre auch die Frage, ob man die Markierungen mal richtig macht oder dann doch ...


    Teppich Nr. 4, der gerade noch unbefleckt daheim herumliegt, entsprechend bekleben sollte.

    Welches Klebeband soll ich nehmen? Neongelb? Neonpink? Rot? Weiß? Schwarz???

    Fragen über Fragen wie das Frühlingskleid erblühen soll.


    Grüße

    Jürgen

    bleibt immer auf dem Teppich

    Guten Morgen, äh, ja,


    also die Sonne scheint.


    Und seien wir mal ehrlich:

    Hauptsächlich geht's wohl um Rechtfertigung, etwas neues zu kaufen.

    Aktuell ist es ja so, dass eigentlich nichts ansteht. Von daher ... hat es noch Zeit bis ... mal sehen ...



    Hauptsächlich geht's wohl um Rechtfertigung, etwas neues zu kaufen.


    lieber den Akkordeonist*innen irgendwas vorsetzen und behaupten, das wäre Berta, falls überhaupt jemand danach fragt

    Das habe ich ja schon so ein bisschen gemacht, zunächst war bei der Dienstagstruppe die zweite Blondie (deshalb fehlt sie oben links im Avatar). Weil die erste Blondie-Berta aber so geweint hat, weil sie ihre Schwester so vermisst, habe ich denen dann die weinrote DLX hingestellt, dazu noch das Resonanzfell entfernt (man will sich ja nicht totstimmen).

    Tja, und jetzt weint halt Blaurotweißgraut, weil es gar keine Hupe mehr hat. Allerdings hat es gerade auch keine Kapelle, steht also eh nur rum.


    Nur wenn jetzt eine Kapelle um die Ecke rum käme (ja, wenn ...), dann bräuchte man ... oder man müsste oder so.


    Mal sehen.


    Interessant ist ja, dass mir nur 22" und 20" konkret empfohlen wird, ansonsten noch wenig spezifisch "Hubraum": wenn ich das machen wollte, würde man mich nicht mehr sehen, 40" sind einfach zu viel, passen auch nicht mehr durch die Tür. 24" ist ja dann wohl doch ein guter Kompromiss?!...?...


    Grüße

    Jürgen

    Guten Morgen,


    dieselbe Fabrik produziert nicht dasselbe Produkt.

    Es soll ja ein Pörl Export auch etwas anderes sein als ein Pörl Masters, aber vielleicht bin ich da einfach nur dem Marketing aufgesessen und finanziere dem Chef seine Pörl Flöte.

    Was Adidas und Nike betrifft: bei Fußballspielen im Fernsehen sehe ich merkwürdigerweise schon recht deutlich, welche Leute hübscher eingekleidet sind und welche nicht. Und auffallenderweise kann ich da inzwischen sagen: wenn ich Fußballer wäre, würde ich nicht in so einem Sackhemd von Dingens herumlaufen, da ist es ja kein Wunder, dass man nur Frauen abbekommt, die ansonsten keiner will und die deshalb in a land down under um ein bisschen Taschengeld würgen müssen.


    Was den Klang betrifft: das ist natürlich abhängig vom Intox.

    Selbst bei der Branntweinverkostung gibt es Leute, die behaupten, dass es einen Unterschied macht, ob man auf der Messe mit nettem Begleitpersonal und einer wunderschönen Umgebung einen ganz anderes Empfinden entwickelt als daheim im kahlen und kalten Weinkeller auf dem Holzschemel einsam und von allen verlassen.


    Von der Psychologie und dann vielleicht auch den räumlichen Gegebenheiten abgesehen:

    ein richtig gutes Instrument klingt auch unter widrigen Bedingungen noch halbwegs ok, ein richtig schlechtes nur unter besten Bedingungen halbwegs gut.

    Mit billig schränkt man sein Potential ein, denn es braucht dann schon einen Experten, der noch etwas daraus macht. So verkauft man ja auch Billigklamotten: teure Plakatwerbung. Jedes Jahr zu Weihnachten bewundere ich die perfekten Zähne von den bestimmt frierenden Modellen, die mir beibringen wollen, dass ich unbedingt noch den BH von Far-of-sky zu meinem Festtagsessen von Al-die-Liedl benötige, bei einem guten Glas Kunstaromatee am Strand von Santa Maus, wo nebenan gerade das neue Hotel gebaut wird.


    An der Bestuhlung (Beitrag #37) (hochwertige reinweiße Plaste) und dem Publikum (durchsichtig wie die Felle) sieht man ja, auf welches Nivea man da setzt. Als Deko Becken, wo schon "pst" (= hush) drauf steht und Fellen, die für die Minimierung aller störenden Obertöne prädestiniert sind, da weiß man, es geht um Stimmung, nicht um Klang. Mich selbst stört so etwas immer, weil ich ja derjenige bin, der sich das von der Front her anhören muss, abgesehen von den armen Mikrofonen, die aber möglicherweise gar nicht so empfindlich sind. Nach der Kläranlage ist der Sound sowieso open air. Und da verfliegt bekanntlich vieles.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Morgen,


    der Handwerker achtet auf die Schraube, der Musiker wendet sich ab.


    Es gibt viele Gründe für Billigstware, aber nicht für Musiker.

    Wenn ich ein Musik machen will und dafür ein Instrument benutze, so ist es selbstverständlich, dass dieses funktioniert.

    Dazu gehört natürlich, dass es nur umfällt, wenn ich es trete und dass es tönt, so wie ich es erbete.

    Wenn dazu erst mal neue Felle, eine Rolle Gaffa, frisches Olivenöl, Handschuhe und ein gehöriges Maß an Taubheit nötig sind, dann ist irgendetwas falsch.

    Und beim Verbrennen treten ja noch die Schadstoffe aus. Gesund ist das nicht.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Nachmittag,


    ich habe die 805, die im wesentlichen baugleich ist.


    Vorschlag 1: einfach die Beine einklappen und dann ans Gerüst schrauben, habe ich daheim am Übeset so gemacht.


    Vorschlag 2: kaputt machen. Bei einer 95 (älteres Modell davor) hat der Vorbesitzer auch radikal den Bohrer angelegt, die ist jetzt beinlos und benötigt Standhilfstmittel.


    Vorschlag 3: warten, bis eine gute Fee kommt und Wunder verkündet.


    Alles ist möglich.


    Grüße

    Jürgen

    Mahlzeit,


    vermutlich ist es den Stress nicht wert

    ist immer ein gutes und oft schlagendes Argument.


    Ansonsten ist es natürlich so, dass ein "Vertrag" in der Laiendefinition etwas anderes ist als in der Definition, die man im Gesetzbuch nachlesen kann.


    Ich überlege, wann ich das letzte mal etwas bei diesen komischen Plattformen, die so ziemlich alles anziehen außer Kakerlaken und Schimmelpilze, gemacht habe. Mir ist das einfach zu stressig. Meistens jedenfalls.


    Grüße

    Jürgen

    Mahlzeit!


    Da hat irgendein Vorbesitzer gemeint, sich handwerklich betätigen zu wollen.

    Jedenfalls ist die Folie verlustig gegangen, genauso wie die Embleme, wo drauf stand, wie sich das nannt'.

    Die Kessel wurden sodann wohl geölt oder gewachst, eventuell noch in Seidenmatt lackiert.

    Das Holz dürfte Red Lauan sein.

    Die Böckchen an den Trommeln sind definitiv nicht Tama, sondern von einem, der das Design nachempfunden hat, also möglicherweise tatsächlich NewSound.

    Ob die Abhebung original dabei war, wage ich zu bezweifeln, die kann der eifrige Bastler auch während seiner Arbeiten angebracht haben, vielleicht gefiel ihm die ursprüngliche Fassung nicht so gut, soll es ja geben.


    Grüße

    Jürgen

    Hallo,


    1. jeder Fall ist anders.

    2. Wenn man jemand in Haftung nehmen will, sollte man Beweissicherung betreiben, also nicht erst wischen und dann fotografieren. Wenn der in Haftung zu Nehmende versichert ist, heißt das bei größeren Beträgen eher, dass dessen Versicherung jemanden schicken wird, der sich das ansehen wird. Der ist natürlich parteiisch. Daher sollte man das, was der macht, im Zweifel auch machen.

    3. Brandstiftung ist auch in fahrlässiger Begehung sogar strafbar. Das heißt zivilrechtlich unerlaubte Handlung (oder Unterlassung) und damit gibt es theoretisch einen Schadensersatzanspruch.

    4. Schadensersatzrecht ist Gegenstand jedes Jurastudiums, das sollte auch (und gerade) der Anwalt um die Ecke ebenfalls beherrschen. Fachanwalt für Brandschadensrecht gibt es meines Wissens noch nicht. Eventuell helfen Angaben zu Tätigkeitsschwerpunkten. Aber grundsätzlich sollte das jeder können.

    5. Bevor man mit der Gegenseite (Versicherung, Unternehmer usw.) spricht, sollte man seinen Rechtsberater konsultieren. Was man vorher blöd verplappert und möglicherweise gar noch zugesagt hat, bekommt man nachher schlecht wieder weg.

    6. Portokasse prüfen. Was ist die Sache tatsächlich wert? Was kann man als Risikokapital investieren?

    Vor Gericht und auf hoher See ist man nur in Gottes Hand.


    Grüße

    Jürgen

    Hallo,


    Erfahrung habe ich leider keine bis wenig (Kinderglockenspiel).

    Es gibt Kunststoffköpfe in weich (eigentlich nur zum Üben für die Schonung der Ohren), mittel und hart, sogar sehr hart soll es geben.

    Daneben gibt es noch Holzköpfe und Glasköpfe.

    Messingköpfe kenne ich nur von Triangelschlägeln.

    Klanglich ist das doch extrem hell, wenn man da mit Metallköpfen spielt?


    Grüße

    Jürgen

    Guten Abend,


    der letzte Proberaum kostete anteilig so ungefähr 25 €. Allerdings war der mit drei Kapellen belegt und die Bude musste immer auf- und abgebaut werden, jedenfalls soweit, dass man das Zeug dann in einen Nebenraum verfrachten konnte. Ansonsten gab es sogar Fenster und dank Bunker waren die Wände dick und die Nachbarn weit weg.


    Ansonsten haben die Vereine gewisse Räumlichkeiten, welche jeweils die Kommune zur Verfügung stellt, kostet auch, aber verhältnismäßig wenig und irgendwie zahlt das dann der Verein.


    Ansonsten muss man hier in der Metropole schon mit 10 € für 1 qm kalkulieren. Heizung ist eher Glückssache. Im Sommer fände ich Klimaanlage sinnvoller. Letzten Sommer habe ich Proben ausfallen lassen wegen den Temperaturen.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Abend,


    ich würde flea bites schreiben und B15 denken, aber das Becken nicht kaufen.

    Wenn ich es wollte, würde ich auf weniger spekulieren, wenn ich es dafür (weniger) bekäme, würde ich mich freuen.

    Heutzutage sind die Preise aber ansteigend, für einen Normalsterblichen, der das Ding will, sollte das noch im Rahmen sein. Problem ist halt, ob es jemand will, wer reitet schon gerne trocken?

    Und diese Randerscheinungen sind halt auch nicht jedermanns Sache.


    Grüße

    Jürgen