Beiträge von Jürgen K

    Guten Morgen,


    in diesen modernen Zeiten wird aus meiner Sicht zu sehr dem Glauben an die Digitalisierung gefrönt.

    Wenn ich selbst ein haptisch greifbares und akustisch autonom betreibbares Instrument spiele, dann

    habe ich schon mal einen guten Schritt gewagt.

    Wie wir ja alle wissen, sind E-Drums kein Schlagzeug im klassischen Sinn.


    Neulich habe ich eine Uhr gekauft.

    Dann habe ich mal alle Uhren im Haus und außerhalb gestellt und geprüft. Lustigerweise glauben wir

    ja immer gerne an die Wahrheit aus dem Internet oder wenigstens dem strombetriebenen Gerät.

    Weder mein ach so smartes telefonino noch mein Bordrechner im Kraftfahrzeug haben die richtige

    Zeit angezeigt, sie gingen beide nach.

    Dagegen läuft meine Quarz- (ja, der ach so genaue Stein der 80er-Weisen) Küchenuhr der Zeit davon.


    Mit der Post ist das ähnlich.

    Wir glauben inzwischen an das Allheilmittel der E-Mail und haben vergessen, dass alle wichtige Post

    per Mail oder Fax kommt. Das nutzen professionelle Betrüger schamlos aus, massenhaft "Mahnungen"

    per Billig-Elektro-Post und ab und an zahlt dann mal jemand die Zeche, natürlich dann vom Profi

    schnell in Hartgeld umgewandelt.


    Ansonsten nutzt man für Irritationen und Dinge, die man mal eben so klären kann, seit einiger Zeit

    gerne mal ein Telefon. Inzwischen wird das leider auch von Terroristen wie meiner ehemaligen Kranken-

    kasse genutzt, aber es ist manchmal ein Weg, womit man den scheinbar bequemen Umweg über das

    Internetz sparen kann, jedenfalls dann, wenn man es mit Profis zu tun hat und selbst natürlich in

    christlichen Zeiten wandelt (24/7 ist halt auch nur dort üblich, wo eine minderbezahlte Person zur all-

    gemeinen Unterhaltung irgendwo nahe des jenseits sitzt).


    Und ja, auch ich gebe aus Prinzip keine Sendebestätigungen heraus.

    Wer eine Empfangsbestätigung möchte, darf gerne ein Einschreiben mit Rückschein verschicken.

    Und ob ich das dann lese, das ist mein ganz geheimes Privatvergnügen.

    Sollte irgendeine Maschine behaupten, ich hätte etwas nicht gelesen, dann würde ich mit so einer

    Information genauso umgehen wie mit Gesundheits- und Rechts-Informationen via Guggel: der
    Glaube ist gut für Emotionen, das Gehirn kann aber auch anders. Und manchmal ist Ruhe und Ratio

    der Schlüssel zum Erfolg. Klappt beim Trommelstimmen genauso wie beim Aufschließen des Briefkastens.


    Grüße

    Jürgen

    Diese Nachricht hat meine Sekretärin Violetta Herbst verfasst.

    Hallöle,


    also das Avedis für 90 würde ich sofort nehmen.

    Warum ich es nicht tue, liegt nur daran, dass ich dann auch das 20er für 160 nehmen müsste und dann noch passende Hi-Hats bräuchte und ich eigentlich aktuell genug Lagerblech hier herumliegen habe.


    Was ein passendes Upgrade für ein 302er ist, weiß ich nicht.

    Theoretisch wäre wohl PST5 und dann PST7 die nächste Stufe.


    Aber für 90 Euro würde ich mir dann doch lieber den brutalen Mix gönnen:

    Profi-Blech neben Anfänger-Blech - man muss auch mal mutig sein.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Morgen,


    also ich komme ja noch aus einer Zeit, wo man Hai-Phi-Anlagen hatte (oder haben wollte) und da sprach man immer gerne von 20 bis 20.000.

    Wenn ich da jetzt mal die 20 heranziehe, dann würde ich sagen, das wäre ja dann so etwas wie "tiefer Bass", jedenfalls würde mir das ein Bassist von der Oper und auch meine Bass Drum bestätigen.

    Ich frage mich dann als Musikant schon etwas, warum ich mit einem Orchester oder einer Combo Musik herstelle, die dann vom Kläranlagenbetreiber gestaltet wird. Nun gut, als Pop-Musikant weiß man, dass es da gewisse Moden gibt und mal so oder so je nach Genre und Zeitalter die Sache allgemein oder speziell gesehen wird. Dennoch und letztendlich: wenn ich etwas nicht will, dann sorge ich möglichst schon an der Quelle dafür, dass es nicht auf-tritt.

    Wenn ich als Trommler also keine tiefen Bässe mag, dann benutze ich keine Instrumente, die welche erzeugen, also nehme ich eine 16er Kick und damit hat man ja die Beschneidung.

    Wenn ich in die Oper gehe und das große F hören will, dann wäre es schon blöd, wenn der Bassist sagt: ach nee, so tiefe Bässe mag ich gar nicht, ich wäre doch lieber ein Bariton oder gar Tenor?

    Vielleicht gar Counter-Tenor?

    Und historisch betrachtet sind wir da schon wieder ganz nah an Beschneidung. Ich halte davon nichts.

    Grüße

    Jürgen

    Ab 18 fängt der Spaß an.

    Guten Morgen,


    neben Infektionskrankheiten soll es ja noch andere Krankheiten geben, die zu einer Leistungsminderung führen können.

    Epilepsie, Polytrauma, Herzinfarkt, Schizophrenie, Parkinson, Cannabis-Sucht etc. pp.


    Mir ist die Eingangshypothese zu monokausal.

    Ich gehe lieber differentialdiagnostisch vor.


    Grüße

    Jürgen

    Internet-Hobby-Mediziner

    Guten Morgen,


    man kennt das auch noch, wenn man mal woanders was zu spielen hat.


    Was jetzt das "richtige" Fell für das nagelneue Pferd ist, das entzieht sich meiner Kenntnis, ich würde einfach ein Evans Hydraulic Blue aufziehen. ;)


    Grüße

    Jürgen

    der Ambassador der Heiterkeit

    Hallo,

    Weiß jemand, ob damals die 404 und 505 Serien auch aus der 2002-Legierung waren?

    Ja und ja.

    404 und später 400 sowie 1000 als auch 505 und später 2000 sowie 2002 und später 3000 waren aus dem gleichen Bleich. Wenn man die Becken optisch vergleicht, sieht man schon, dass Hämmerung und Abdrehmuster aus der gleichen Familie sind, je nach Preisklasse allerdings weniger umfangreich ausgestaltet.

    Man sieht bei Meinl-Becken auch schön, welche Serie sie kopierten. Und man hört es auch.

    Unser Exilhesse hat früher sogar schwarz-weiße Becken (Sonderanfertigung) gehabt,

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    Grüße

    Jürgen

    Erste Hi-Hats: 505 Heavy 14" :thumbup:

    Guten Morgen,


    Luftblasen vermeidet man, indem man beim richtigen Lieferanten bezieht.

    Blech ist halt nicht gleich Blech. Schon da kommt es darauf an, wie es gemacht wurde.

    Es fällt nämlich gar nicht vom Himmel, sondern auch B8-Bronze wird zunächst gegossen.

    Wie zuvor schon ausgeführt, hat wohl der niedrigere Zinn-Anteil den Vorteil für die Produzenten, dass man da schon Bleche walzen kann, die man zur Weiterverarbeitung verkaufen kann.


    Und auch bei B25, B20, B15, B12 kommt es darauf an, dass man von Anfang an sorgfältig arbeitet.


    Wenn man erst mal das berühmte B8-Blech vor sich liegen hat, kann man daraus eine schöne Skulptur für den Nachttisch, eine wunderbare Salatschüssel oder vielleicht auch ein Becken machen.

    Je nachdem, wieviel Ahnung man hat und wieviel man davon hineinsteckt oder -hämmert, kommt dann halt etwas Billiges oder Teures heraus und es klingt dann halt auch mal so oder so.


    Wenn man ganz viel Geld hat, kann man auch über teure Maschinen nachdenken, bislang ist es bei den teuren Serien wohl beim Nachdenken geblieben, es scheint wohl so, dass Billigblech leichter billig oder einfach herstellbar ist. Billigblech meint hier das Endergebnis, nicht die Platte, aus der es werden soll


    Ich vermute mal ganz stark, dass Handarbeit sogar heute und sogar in der Schweiz immer noch billiger ist, als einen Maschinenpark aufzubauen, der die paar Instrumente eben mal so herstellen kann, davor aber einen solchen Umfang an Anschaffungs- und vielleicht sogar noch Unterhaltungskosten hat, dass sich das jedenfalls noch nicht lohnt.

    Bei teuren Uhren soll wohl auch noch der Uhrmacher tätig sein, manch einer wird meinen, dass das für die Nostalgie ist, ich meine, das ist, weil eine Maschine, die in der gleichen Güte fertigen könnte, einfach noch zu teuer ist.

    Auch bei Lebensmitteln haben wir ja das Problem: billige Massenware (gut, das mit dem billig ist relativ) lässt sich mit einem Maschinenpark gewinnbringend fertigen. Das Dinner for President funktioniert so nicht, weil der Maschinenpark selbst der berühmt-berüchtigten Schweizer Marken das nicht kann und wohl der Sternekoch immer noch billiger ist, egal ob er Steuern zahlt oder nicht.


    Wenn wir bei Paiste weitersehen, dann hat man dort wie woanders (Zildjian, Sabian, Meinl) eine Palette von blutigem Anfänger bis verrücktem Enthusiasten.

    Vorne fängt man immer mit Messing an, früher gab es auch mal Nickelsilber, dann geht es mit Bronze mit möglichst wenig Zinn weiter.

    Den Endpreis bestimmt letztendlich der Aufwand der Produktion. Außer bei 505, die waren zu billig im Preis und zu gut, weil zu nah am 2002. Faktisch wurden sie genauso hergestellt, nur wurde ein bisschen Arbeit weggelassen, was man tatsächlich auch hört, sie klingen etwas gröber.

    Bei den jetztigen Serien PST ab 5 bis hin zu 900 hat man verschiedene Konzepte gewählt, um verschiedene Interessengruppen zu erreichen. Bei PST 7 hat man schon mit der Farbe durchaus auf 2002 geschielt, sie klingen aber auch so, viel einfacher, viel billiger und wenn man mal verwöhnt ist, will man das einfach nicht mehr haben.


    Warum es für 2002/Rude keine Konkurrenz mit dem gleichen Material gibt, liegt wohl daran, dass die Konkurrenten dort bereits etablierte Serien haben und den Aufwand scheuen, da noch etwas Sauteures zu installieren, wofür man dann ja auch noch Personal bräuchte, das das kann. Aus meiner Sicht lohnt sich das einfach nicht.

    Im Einsteigerbereich wird viel verkauft und viel vom Endkunden geschrottet, da kann man wohl mit wenig Aufwand noch etwas verdienen oder man macht es halt, um überhaupt etwas in der Preisklasse anbieten zu können, aus meiner Sicht waren früher eigentlich nur Paiste und Meinl im Einstiegsbereich erträglich. Inzwischen kamen Importe aus China und Türkei hinzu, die aber dagegen eher Lotterieprodukte sind, was manche lieben (no risk, no fun), Persil-Freunde (da weiß man, was man hat) aber überhaupt nicht.


    Fakt ist wohl, dass 2002 und noch ein bisschen Rude, auf jeden Fall wohl noch Giant Beat und vielleicht noch 2002 Black in dieser Preis- und Qualitätsklasse mit genau diesem Grundmaterial (B8) ein Alleinstellungsmerkmal von Paiste sind.


    Fakt ist aber auch, dass, wer sich "2002-Bronze" billig kauft und glaubt, dann gute Becken für billiges Geld bekommen zu haben, entweder taub ist oder sehr gläubig.

    Dasselbe gilt übrigens für die noch viel größere Schar der B20-Gläubigen.

    Auch bei diesem Material gilt die Beton-Devise. Ein Stück Blech ist ein Stück Blech. Ob es klingt, liegt daran, wer es wie lange mit welchem Einsatz veredelt hat.

    Man munkelt ja auch, dass so ein Rohdiamant auch irgendwie noch geschliffen werden will und ein Goldklumpen ist keine Halskette.


    Grüße

    Jürgen

    bei mir ist alles Bronze, was glänzt

    Guten Morgen,


    warum nur Paiste es kann, weiß ich auch nicht.

    Tatsächlich hat Meinl immer mal etwas nachgekupfert, war aber preislich und qualitätsmäßig immer dahinter (Amun hinter Alpha, Raker hinter Rude etc.). Bei Sabian bin ich der Meinung, die machen das extra schlecht, damit der Glaube an das wahre Blech (nur B20 natürlich) gefestigt wird.


    Wie ein Becken klingt, hängt natürlich vor allem an der Verarbeitung, dennoch gibt es einen Grundcharakter, man sieht ja aber schon an PST5/PST7/PST8/Giant Beat/Rude/2002/2002 Black, dass die Verarbeitung entscheidet, ob ich es kaufe.


    Das ist bei den anderen Legierungen genauso, das alte Märchen, dass nur B20 glücklich machen kann, soll ja nur dazu dienen, dass die kleine Geldbörse sich an billigstem Chinablech auch erfreuen kann, bis der Riss dann im Becken ist, aber das kann man ja alles "reparieren". Wir sind ja keine Musiker, wo es auf den Klang ankommt, nein, nach drei Bier, die wir sowieso zum Aufwärmen brauchen und der leistungsstarken Beschallungsanlage, für die der Toni verantwortlich ist (wenn's scheiße klingt, war der's) und die aus zwei Boxen mit Sub besteht, was wir dann auf DeineRöhre hochladen, da klingen die Billigteller genauso gut wie die, ach, habe ich vergessen.


    Jetzt mal weg von der Religion:

    wenn ich ein Becken bauen will, dann brauche ich entweder einen Ofen, oder jemanden, der mir das Ding zuschickt. Ich meine, Zildjian und Sabian setzen auf eigene Öfen, Paiste und Meinl lassen woanders backen.

    Dann habe ich, egal ob gewalzt oder gegossen, etwas vor mir liegen, was scheiße klingt und irgendwie nicht so richtig rund ist.

    Um es abzukürzen: die eigentliche Arbeit macht der Hammer und die Hand, die ihn führt und bestenfalls noch das Hirn hintendran. Danach sieht es nach Becken aus und klingt bestenfalls auch so.

    Der ein oder andere Hersteller hat halt das ein oder andere Personal, die ein oder andere Herangehensweise und natürlich die Kalkulation und das, was man glaubt, dem Markt unterjubeln zu können.


    Und da finden sich dann Gläubige, Pfennigfuchser, Enthusiasten, Taube, Esoteriker, Vollpfosten, Amateure usw. usf. - für jeden ist etwas dabei.


    Grüße

    Jürgen

    seit drei Tagen negativ

    Guten Morgen,


    ich sehe schon, wie das Personal im Frachtraum bei lateinischen Rhythmen Bocksprünge macht.


    Grüße

    Jürgen


    PS

    Wer eine Edelkiste mitnehmen will, hat auch ein Flightcase.


    PPS

    Der Profi rechnet mal nach und entscheidet sich für die Miete vor Ort.

    Gude Morsche,


    kurz und knapp: verkaufen.


    Meine Meinung: man soll sich nicht mit Schrott abgeben, was kaputt ist, ist kaputt und kann weg.


    Für die Zukunft: empfindliche Becken sind ein Risiko.

    Ich hatte bisher zwei Riss-Kandidaten und habe beide entsorgt. Die Freude an heilen Becken ist durch nichts zu ersetzen und auch wenn es ein Spezialgerät ist: es gibt für alles einen Ersatz und man munkelt, der könnte sogar schon in der Beckentasche liegen. Nicht verzagen, einfach das nächste aufhängen.

    Wie beim Radfahren: hinfallen, aufstehen, weiterfahren.


    Grüße

    Jürgen


    PS

    Ja, ist schade um das schöne Blech, Tränen sind erlaubt.

    Guten Abend,


    man muss nur lange genug warten, dann sind alle Größen genannt worden. :thumbup:


    Ich werfe mal quer ein: es kommt auch auf die Qualität an. :P


    Eine Frage habe ich jetzt mal beantwortet:

    Frage 1: hole ich die Fußhupe zurück und besorge für woanders etwas anderes oder besorge ich für den bunten Haufen einen neuen Kessel Buntes?
    Die Fußhupe wird zurück geholt, das heißt: Blaurotgraut mit Sahne darf dann irgendwann mal wieder rocken. Was hätte da auch ansonsten für ein bunter Kessel hätte hin passen sollen.


    Und für woanders gab es etwas anderes, nämlich farblich "passend" und nunmehr in der Größe doch etwas zurückhaltend.

    Bislang kam die Hupe (ob Blondie oder Kirschi) ja beim Konzert eher als Kanone an, jedenfalls auf der Aufnahme.

    Das wird jetzt mit zarten 22" x 14" entschärft. Damit wird alles ein bisschen poppiger.

    Farblich Kupfer metallic passend zu Messing angerostet bei der Kleinen und Bronze bei den Tellern, alles etwas altherrenfreundlich.


    Da der alte Herr noch ordentlich positiv ist, muss die Hupe wohl noch eine Woche hier herumstehen, bevor der Einsatz erfolgen kann.


    Grüße

    Jürgen


    PS

    Und über die eierlegende Wollmilchsau denken wird dann nächstes Jahr nach:

    24" steht fest. Jetzt ist noch die Frage, wie lang das Röhrchen werden darf, 14, 15, 16, 17, 18?

    Guten Nachmittag,


    natürlich ist Hickory das beliebteste Holz bei Stöcken für Popularmusik.

    Der normalsterbliche Trommler hat damit einen guten Kompromiss aus Haltbarkeit und Gefühl - immer vorausgesetzt, das Holz ist selektiert und ordentlich gelagert sowie verarbeitet.

    Auf dem Polyamid-Trip war ich auch mal, es ist halt ein brillanterer Klang, den man auch mögen muss. Inzwischen mag ich für Trommeln lieber runde dunklere Holzspitzen und für Becken lieber längliche Spitzen gerne aus Ahorn. Das liegt aber auch an der Lautstärkeverhältnissen der zu bedienenden Musik. Für laute Musik ist durchsetzungsstark die Lösung, für leise hilft filigran. Und damit gibt es dann auch Gründe für andere Holzsorten.

    In der Klassik, wo man die Flöhe husten hört, gibt es dann noch spezielleres Zeug, gerne auch mal im selben Stück verwurstet, wie etwa hier:

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    Grüße

    Jürgen

    Guten Morgen,


    ich würde mir einfach eine Charlestonmaschine eines anständigen Herstellers (Tama) kaufen und dazu noch eine Ersatzstange in Kurz. Wenn die immer noch zu lang ist, kann man sie ja noch kürzer machen.

    Das Ding mit dem extradicken Stäbchen vom Affenfelsen würde ich einfach an jemanden verkaufen, der auf die Sieben steht.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Nachmittag,


    ich würde sowohl das eine wie auch das andere nehmen, je nachdem, was meine Kriterien sind.


    In der zwischenzeitlich genannten Preisspanne bekäme ich weder in der einen noch der anderen Variante mein Set.

    Für Pop und Rock würde ich beide gleichermaßen einsetzbar erachten.

    Wenn ich überlegen würde mir für einen bestimmten Preis ein bestimmtes Set zu kaufen, würde ich alternativ wahrscheinlich schauen, wo ich die gleichen Kriterien oder jedenfalls diejenigen, die mich interessieren, alternativ her bekäme.


    Grüße

    Jürgen

    muss bei dem Preis einfach das behalten, was er hat

    Guten Abend,


    ich meine, dass ich hier irgendwo die Noten habe, das hat damals die DrumHeads herausgehört, wenn ich nicht irre.

    Das wurde aber auch vor Jahren schon erzählt, siehe Beitrag #2.

    Tatsächlich sind das im wesentlichen 16tel (und zwar vernünftigerweise Einzelschläge, wer da paradiddeln will, der nimmt auch die Beißzange, um die Hose anzuziehen) auf dem Hängetom, der Rhythmus entsteht durch die unterschiedliche Akzentuierung.

    Auch das wurde schon erzählt, s. o.

    Natürlich gibt es zahlreiche Nachspielversionen mit den verrücktesten Variationen.

    Wer das "Original" nachspielen will, Beitrag #5,

    ansonsten, wer's kann, kann natürlich auch ganz anders:


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    Wenn man nicht so viele Schlagzeuger verfügbar hat, geht es natürlich auch anders:


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    Wer es gerne etwas größer (und mit Noten!) hätte:


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    Und als Beweis, dass das kinderleicht ist:


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    Und die Ventures spielen das natürlich auch gerne, sogar mit traditioneller Stockhaltung und einer vernünftigen Tom-Zahl,

    macht ja sonst nur halb so viel Spaß:

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    Die laid-back-heavy-Version von Herrn Drum(m)s Kapelle ist natürlich ebenfalls hochamtlich.


    Grüße

    Jürgen


    PS

    Wenn man zu viele Schlagzeuger hat, herrscht Sonnenbrillenpflicht:


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    Guten Morgen,


    wann kamen eigentlich die Pauken?

    Ich habe ja immer noch keine.


    Ich spielte doch am Dienstag bei einem Lied in der sogenannten traditionellen Haltung.

    Der Witz ist: diese ganzen Festlegungen, was angeblich besser sein soll, ist allgemein gesprochen grober Unfug.

    Auch diese Fragen nach Deutsch, Amerikanisch oder Französisch oder Ferse unten oder oben sind allesamt nicht

    allgemeingültig zu beantworten und der findige Trommler wendet sie je nach musikalischer Lage entsprechend

    an. Damit gewinnt man die Vorteile und vermeidet die Nachteile.

    Lediglich Spezialmusikanten, die eigentlich immer nur dasselbe spielen, können von einer Festlegung und damit

    wohl auch von einer Religion profitieren.

    Ich rate dazu, als Anfänger erst mal das zu lernen und zu üben, was in der konkreten Situation weiter bringt: also

    insbesondere mit Blick auf den gewünschten und vorhandenen Aufbau und der gewünschten und vorhandenen

    zu bedienenden Musik. Alles andere kann man sich dann später mal anschauen, um die Weltsicht zu erweitern.

    In Deutschland würde ich also erst mal überlegen, ob konfessionsfrei, katholisch oder evangelisch, eher weniger

    muslimisch in die jeweilige Ortschaft und das jeweilige Milieu passt. Erst danach würde ich über Buddhismus,

    Judaismus, Hinduismus, Jesidismus und die ganzen kleineren Gruppierungen nachdenken.

    Wenn ich mich bei den Beatles bewerben will, würde ich jetzt vielleicht nicht gerade Simon Phillips heißen wollen

    und als Ringo Starr bei Toto käme auch irgendwie komisch, auch wenn der Schlingel Teile deren Werke spielt bzw.

    spielen lässt. Alles ist möglich, aber nicht alles ist einfach.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Abend,


    ich würde das (selbst) nicht machen, letztendlich sind die Becken gebraucht und dann ist das halt so.

    Und wenn es unbedingt sein muss, dann soll es die Herstellerin tun.

    Oder man macht es radikal und schreibt mit Edding3000 (benannt nach der Serie, die mal 2002 vernichten sollte) einfach sein Lieblingsgedicht (Songtext?) drauf oder die Namen seiner Kinder (Edith, Edita und Eduard) oder das Geburtsdatum vom Goldhamster (Eddie hieß der doch, oder?).


    Erlaubt ist, was gefällt.

    Gefällt es nicht, wird der Künstler gefällt.


    Grüße

    Jürgen

    hatte früher auch mal einen Stempelhersteller des Vertrauens

    Guten Abend,


    ich habe bzw. hatte gar nicht so viele Sets.

    Genau genommen, habe ich das Set, was ich damals als erstes "Set" gekauft habe.


    Die Historie:

    1986 Aufbau mit Einzeltrommeln (bunter Gemischtwarenladen), dann (Februar) Tama Superstar (siehe Avatar, allerdings in "Standard"-Konfiguration mit etw. größerer Fußhupe)

    September 2001 Kauf eines Force 3001 aufgrund der Notwendigkeit eines Zweit-Sets.

    Zwischendurch gab es immer mal wieder Einzeltrommelkäufe und schließlich kam der Aufbau des nächsten bunten Hundes "Rotblauweißgraut", der aktuell aber ein bisschen gelöchert ist. Das Force wurde in Einzelteilen wieder verkauft. Aktuell habe ich zwei Sets, kann aufgrund meines Modulsystems auch drei Sets daraus bauen.


    Die Zukunft:

    Das Modulsystem werde ich fortführen und demnächst womöglich verbessern.


    Tests:

    Das Superstar habe ich vor dem Kauf angespielt (beim bekannten Verkäufer im Proberaum), das Force im Laden des Verkäufers im Vergleich zu noch drei anderen Sets (Yamaha, Pearl und irgendwas mit einer blöden Abkürzung).


    Bei Becken ist es bei mir einfach:

    zunächst habe ich gebraucht gekauft und natürlich jeweils angespielt, hatte zuvor aber schon Prospekte so lange gelesen, bis mir so ungefähr klar war, was überhaupt in Frage kommt und was nicht.

    Irgendwann hatte ich drei bis vier Marken und wollte Harmonie, habe überlegt und mich für eine entschieden, da kann man quasi blind kaufen, wobei ich da eigentlich so langsam habe, was ich brauche, alles andere ist nur zum Zeitvertreib für Langeweile.


    Wenn ich jetzt etwas kaufen will, dann hängt es vor allem vom Budget und noch mehr vom Platz ab.

    Lediglich die Farbe macht mir Kopfzerbrechen und auch ein bisschen die Ausstattung im Hinblick darauf, ob nur die wichtigsten Bedürfnisse abgedeckt werden sollen oder auch künftige neuere Ideen.


    Durch diverse Vorspiele bei Bands und auch Gastspielen bekommt man ja mit den Jahren durchaus den ein oder anderen Kontakt zu anderen Instrumenten und merkt dann schnell, was einem Spaß macht und was nicht.


    Es ist bei den Amateuren wie bei den Profis: manche spielen lange Zeit immer dasselbe (an Gerät), andere wechseln mit der Unterwäsche.

    Letztendlich ist entscheidend, was man daraus macht.

    Und da hilft Üben mehr als Kaufen.


    Grüße

    Jürgen