Alles anzeigenAlles anzeigenKürzlich spielte Ari Hoenig dort mit seinem Trio (sensationell!!!). Er hatte keine eigenen Becken dabei und fragte ihn, ob sie im Keller nicht irgendwelche alten Becken rumfliegen haben.
Toller Profi, der keine Becken mithat
Becken und Snare sind das Wichtigste, was ich mithabe - und ich bin kein Profi (muß also nicht davon leben, Musik zu machen)
Das wäre ja so, als wenn ein Koch keinen eigenen Messersatz mit hat - da sind die oft pingliger als wir Drummer.
Zum Thema: nach sehr langer Suche bin ich aktuell bei zwei 22" PAISTE 2002 Medium Rides (ein altes mit schwarzem Aufdruck und ein neueres mit rotem Aufdruck) angekommen - kann mich nur nicht entscheiden, welches mir besser gefällt
Beiträge von 3OakDrums
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Kürzlich spielte Ari Hoenig dort mit seinem Trio (sensationell!!!). Er hatte keine eigenen Becken dabei und fragte ihn, ob sie im Keller nicht irgendwelche alten Becken rumfliegen haben.
Toller Profi, der keine Becken mithat
Becken und Snare sind das Wichtigste, was ich mithabe - und ich bin kein Profi (muß also nicht davon leben, Musik zu machen)
Das wäre ja so, als wenn ein Koch keinen eigenen Messersatz mit hat - da sind die oft pingliger als wir Drummer.
Zum Thema: nach sehr langer Suche bin ich aktuell bei zwei 22" PAISTE 2002 Medium Rides (ein altes mit schwarzem Aufdruck und ein neueres mit rotem Aufdruck) angekommen - kann mich nur nicht entscheiden, welches mir besser gefällt
...hmm, denke ich bekäme selbst mit 'nem 10.000 Euro Messersatz keine Currywurst gescheit hin...ich gehe mittlerweile ohne alles zu Proben (inklusive Sticks, exklusive Klamotten;-)...sooo viel leichter und höre ich irgendeinen Unterschied ??? Moment...., ääähm, nein....spiele immer noch die gleiche Grütze wie mit Glockebronze Snare und Handgedängeltem Spezialbeckensatz...Fuck !
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....UOOOAAAHHHHH.....Killing in the Name Of.......
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Das Credo sollte lauten: Mach nicht aus dem Equipment sondern aus Deiner Spielerei eine Wissenschaft ! Und Ja: Ich habe auch rumprobiert und sage es war v.a. Zeitverschwendung !
Das mit den Ratschlägen ist ja immer so eine Sache...Prinzipiell sehe ich das auch so, auf der anderen Seite hätte ich ohne diese lange Experimentierphase niemals so ein geschultes Ohr für verschiedene Beckenklänge. Dazu gehört sicherlich auch das Experimentieren mit verschiedenen Stöcken.
Außerdem sind Becken nunmal ganz besondere, komplexe und individuelle Kunstwerke. Neben dem Drummen an sich ist das für mich eine ganz eigene Leidenschaft. Es geht also nicht immer darum DAS Ride zu finden, sondern sich aud reiner Freude mit verschiedenen Becken auseinanderzusetzen.
--> Völlig ok ! Da kann man gerne eine Leidenschaft draus entwickeln. Für mich hatte die Diskussion eher den Vibe der "unendlichen Unzufriedenheit" von der ich (eine Meinung von 8 Milliarden) sage: Wenn Dein Fokus ist Musik zu machen (und nicht Beckensammeln) dann konvergiert das Verhältnis von Nutzen zu Aufwand (IMHO) gegen 0..bzw. dann ist es "Zeitverschwendung"...und auch wenn Du das als Profi machst und auch wenn Du Bill Steward heißt, den beide Umstände sprechen keinen davon frei auch was Unsinniges zu machen ;-).
Ich sehe aber auch, dass unzweifelhaft Sound Rückwirkung auf das was Du spielst entwickelt...fragt sich aber auch, ob Du wirklich relevant was kreativ anderes reinwerfen kannst, weil Du nun 1, 10 oder 100 Rides im Keller liegen hast...aber ist vllt. auch noch ein etwas anderes Thema.
Fun fact am Rande: Ich kenne den Soundengeneer vom Zigzag-Club hier in Berlin. Kürzlich spielte Ari Hoenig dort mit seinem Trio (sensationell!!!). Er hatte keine eigenen Becken dabei und fragte ihn, ob sie im Keller nicht irgendwelche alten Becken rumfliegen haben. Tatsächlich gab es da ein paar alte Billig-Schüsseln, aus denen er sich 2-3 rausgesucht hatte. Die Geschichte hatte er mir nach dem Konzert erzählt...während dem Konzert dachte ich nur :"Wow, will ich auch haben!".
Zwei Wochen später spielte Bill Stewart dort mit Larry Goldings und Peter Bernstein (genauso sensationell!!!). Komplettes Gegenteil....da wurde bei jedem Becken der Winkel, die Positionierung etc. minutiös eingestellt. Gibt also auch bei den Profis extrem unterschiedliche Typen was Umgang und Einstellung zu Becken betrifft. --> Wie gesagt völlig ok, ich gebe ja auch nur eine Sicht auf das Thema ! Und nur weil einer was erreicht hat in dem Business hat das wirklich wenig Aussage ob er nun die Bronze aus irgend 'nem Keller grabbelt oder eine Wissenschaft draus macht.
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...ach so und für all die, die Bob Ross nicht kennen :
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da...sowas...der erklärts auch, ist eigentlich ganz alte Technik...die muss man ja nicht so übernehmen, da man heute andere Sensorik zur Hand hat...Moment, dann isses ja doch wieder old school...ok, nochmal überlegen
Theremin – Wikipediade.wikipedia.org -
...ja cool ! Sowas eben (kannte das Theremin nicht) ! Das Theremin scheint ja einen Sound ortsabhängig wiederzugeben, wenn Du den Impuls/die Beschleunigung als Parameter hinzunähmest hättest Du dann: Ort im Licht- oder elektromagnetischem Feld, die Beschleunigung und letztlich das klassische Midiereignis beim Auftreffen auf dem Beam...und voila (wahrscheinlich) eine Klangliche Spielwiese aufmachen die wirklich neu/anders ist....
Und das war ja mein "Kritikpunkt" ein Multipad mit Lichtorgel (sofern ich das alles richtig kapiert habe)...come on ! Aber vielleicht geht das ja trotzdem im Markt steil...ich bin ja nur ein Spinner mit 70er Frisur und hab' ja keine Ahnung von dem Krams...
....genau wie der Typ den Du da zitierst (Bob Ross....Mega !!!!)
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Ich bin nicht sicher, ob ich das richtig verstanden habe. Meinst du mit der Geschwindigkeit den Impuls, mit dem ein Stick auftrifft? Das wäre doch dann einfach schon mit der Anschlagdynamik implementiert. Im Klangerzeuger kann man ja mehr oder weniger beliebig Sounds in Abhängigkeit von der Anschlagstärke ausgeben oder auch formen.
Und was meinst du mit Lichtvorhang? Noch weitere LED-Reihen unterhalb? Damit wären dann tatsächlich noch sehr viele Licht-technische Spielereien möglich. Abhängig vom Gespielten, aber auch unabhängig, wie bei normalen LED Bars.
Nein, (jetzt keine Ahnung wie genau das technisch umzusetzen ist) : Stell Dir vor du hast sagen wir 50 kleine Lichtschranken über der Schlagfläche des Beams. Der Stock bewegt sich bei jedem Schlag durch dieses Lichtfeld über der eigentliche Schlagfläche und erzeugt abhängig vom Eintrittswinkel und Geschwindigkeit des Stocks vor Auftreffen auf dem Beam schon einen Soundeffekt...ähnlich wie der Luftzug eines Schwertes bevor das Schwert das eigentliche Ziel dann trifft...die "Ortung" des Stocks löst dann ein Klangereignis aus abhängig von dem Bewegungspfad durch diese (Licht)fläche wobei das Auftreffen des Stockes auf dem Beam dann eben einen anderen Sound auslöst... ich meine da gibts doch auch so elektromagnetische Spielereien aus Anfang der 1900'er keine Ahnung wie das heißt...Lichteffekt ist doch zunächst mal egal...
Also stell Dir vor Du würdest den "Luftzug" deines Stockes beim Spielen hörbar machen...könntest Dir dann aussuchen wie der dann klingt...reverse Echo, "Luftzug-Kung-Fu-Film Style", verzerrte E-Guit, Analog Synth Bend...egal was....die Bewegung des Stockes im Raum ist beim Trommeln ja erst mal nur (stummes) Mittel zum Zweck erneut einen Klang zu erzeugen...damit könnte man diese BEWEGUNG in ein Hörereignis überführen...
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...aber Moment Ihr wolltet ja eigentlich wissen was könnte man verbessern ? Sorry...typisch Deutscher Mangelfokus
Das ist jetzt vielleicht totaler Mist...
Nehmen Wir an, Ihr würdet statt der LEDS in Spielrichtung eine Art Lichtvorhang einbauen (den man ja evtl. auch cool inszenieren könnte), der erlaubte z.B. die Geschwindigkeit zu ermitteln, mit der der Stock auf die Oberfläche des Sticks/Beams trifft und davon abhängig einen Soundeffekt an den Sample hängt, der beim Auftreffen auf den Stick erzeugt würde...dann würde eine Art Soundshaping abhängig von der Stockbewegung stattfinden können...dann könnte die Geschwindigkeit der Stockbewegung oder auch der Anschlagwinkel auf den Stick/Beam zu neuartigen (vektorisierten) Klangkonstruktionen führen (gibt doch auch sone Gadgets die Airdrumming hörbar machen können...).
Also quasi "Airdrumming" mit dem physischen Auftreffen eines Drumsticks auf diese Midieinheit fusionieren...sowas würde für den Opa hier eine Innovation ausmachen...das wäre eine durch den Musiker gestaltete Klangerzeugung auf Basis elektronischer Sounds, right ?
...kaufen würde ichs wahrscheinlich trotzdem nicht, weil ich halt ich und old-school bin...
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Grüß dich! Also um die Sounderzeugung geht es beim drumbeam (zurzeit) gar nicht, da es ein reiner Midicontroller ist. Das heißt, du spielst Sounds aus DAW, Synth oder Drummachine auf eine ganz neue Weise an.
Insbesondere Producer und Drummer, die Hybrid / teils elektronisch unterwegs sind und den drumbeam gerade austesten (z. B. The Hybrid Drummer), sind begeistert von ihm.
Er entwickelt viele Ideen von Midicontrollern weiter, bringt Neuerungen wie die komplette Customization der Schlagoberfläche (Presets mit Festlegung der Anzahl, Größe, Verhalten - Velocitykurven etc. jedes einzelnen Pads). Wenn du Musik produzierst, mit Effekten arbeitest oder auf andere Weise kreative Sounds erzeugen möchtest - Stichwort: CC-Modulation - gibt es wohl kein Gerät auf dem Markt, das dir mehr Möglichkeiten dazu gibt.
Hinsichtlich der Qualität und des Spielgefühls ist der drumbeam aus Aluminium den aus Plastik gefertigten Drumpads in der gleichen Preisklasse überlegen.
Und dazu sieht er bei Performances noch klasse aus, passt mit seinem kompakten Format in jeden Rucksack und in jedes Drumset und wiegt mit 800 g einen Bruchteil von zurzeit erhältlichen Drumpads, die i. d. R. 3-4 kg wiegen.
Grüße zurück, aber nochmal was kann das Teil effektiv leisten, was einen echten Sprung darstellt? Das habe ich immer noch nicht klar. Qualität, Spielgefühl...kaufe ich ja alles...gut aussehen tun viele Instrumente...und nur weil, mans rumschleppen kann....kaufst Du sowas auch nicht (zumal wozu auch ?...also was innoviert Ihr hier ? Nur Möglichkeiten/Optionen zur Verfügung zu stellen wird kaum jemanden überzeugen (selbst einfache e-drums können ja schon extrem viel...aber nur weil Du damit viel machen kannst, macht noch lange nicht einer viel damit). Welche "Kreativecke" adressiert Ihr hier? Wenn ich das nutze, was kann ich damit kreativ neu machen, dass mich an einen neuen Punkt in meinem Blick auf das Thema Drumming/Musik bringt und wie anders und vllt. cooler hört sich das Ergebnis dann aus ? Dieser Use-case wäre interessant... sorry wenn ich hier "insistiere"
Wenn du Synthesizer, Drum Machines oder DAWs wie Ableton nutzt, kannst du mit dem drumbeam nahezu jeden Soundparameter ansteuern. The Hybrid Drummer hat beispielsweise Effektmodulationen mit dem drumbeam gesteuert, wodurch sich Synth- und Basssounds immer wieder verändern. Dadurch kann er ohne Backingtrack alleine Live-Performances starten, für die du sonst mehrere Personen bräuchtest. Oder an Drehreglern/mit Maus und Tastatur an Synthesizer und Software Änderungen vornehmen und dein Drumming unterbrechen müsstest.
Wir haben gerade in Kooperation mit dem Synthesizer-Hersteller bastl Instruments ein Video geposted, in dem verschiedene Synthesizer-Module im Rahmen einer Live-Performance angesteuert werden, und die Leute sind begeistert, was alles möglich ist.
Wenn du mit CC-Modulation und komplett frei konfigurierbaren Pads nichts anfangen kannst, bist du wohl nicht unsere Zielgruppe.
Das ist auch in Ordnung. Wir können und wollen natürlich nicht etwa rein akustische Drummer von ihrem Set komplett zum drumbeam wechseln lassen, sondern ihr Setup ergänzen und ihnen neue Möglichkeiten erschließen.
Dein Kommentar, dass Ihr niemanden überzeugen wollte, der mit Pads nicht anfangen kann trifft in der Tat auf mich zu, bzw. endete Anfang der 90er mit dem Verkauf meines Octapad II. Aber trotzdem mal zu dem Video :
Externer Inhalt www.youtube.comInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.Bis Minute 3:20 erfahre ich hier eigentlich nicht was das Teil nun mehr kann, was jedes andere Midi-Pad auch könnte (ausser vllt. on top LED leuchten anzusteuern). Dann lerne ich, aha, das ist einfacher zu transportieren und platzsparender...ok gekauft !
Ab 3:25 lerne ich dann, ich kann auch was um-/einschalten. Bloß: Wieso sollte ich jetzt nicht auch mit einem Multipad/Octapad oder Footboard Parameter sets umschalten können ohne, mit dem spielen aufhören zu müssen...null problemo, bzw. kein Grund ein Problem zu lösen, dass nicht da ist !
Also was netto bleibt : Es ist vermutlich kompakter, Vergleich zu anderen Pads/Multipads (da bin ich nicht mehr so im Thema) und hat eine schicke Beleuchtung.
Oder hab ich's echt immer noch komplett nicht verstanden (auch wenn ich kein E-/Hybridschlagzeug nutze) oder es liegt es an meiner Grumpyness!?
Also ich hab den USP von dem Produkt immer noch nicht down...
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Tip3: Bisschen wie TIP1: wenn Du über Tip2 ein (und nicht DAS) Becken gefunden hast, was Du toll findest und für Dich funktioniert , bleib dabei und konzentriere Dich was Du auf dem Becken spielst und nicht worauf Du spielst, weil irgend ein Benny, JoJo oder geheimnisumwitterter Guru ne tolle Performance auf irgend 'nem neuen Becken abzieht.
Das Credo sollte lauten: Mach nicht aus dem Equipment sondern aus Deiner Spielerei eine Wissenschaft ! Und Ja: Ich habe auch rumprobiert und sage es war v.a. Zeitverschwendung !Das denke ich auch immer mehr. Aber ich bin noch nicht soweit. Ich muss noch etwas Zeit verschwenden, bevor ich den ganzen unnötigen Kram abstoße...
...it's a journey...mit zunehmendem Alter geht der Testosteronspiegel etwas nach unten und Du wirst klarer sehen...vertraue mir !
Hier mal ein Inspirationslink für die spiritistische Gemeinde der Trommel und Beckenpolierer und kleine Pause von glitzernder Bronze und Trommeln mit innenseitig angebrachtem Tropenholzfurnier: https://cmk.sueddeutsche.de/cm…4/die-kunst-der-reduktion
...und Ihr möget Euren inneren Frieden finden !
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Ich habe nach ähnlichen Threads gesucht, aber nicht so richtig etwas gefunden...
Mich würde interessieren, ob es anderen hier ebenso geht wie mir: es geht um die Suche nach dem (oder besser: den) Traum-Ride(s). Wieviele und welche Becken habt ihr schon durch auf diesem Weg und ist ein Ende in Sicht?
Mein erstes Ride war ein Paiste 505 Black Label in 20". Ich würde es heute gerne wiederhaben, aber es ging bei einem Neukauf in Zahlung 1984.. Gekauft hatte ich dieses Becken, weil es erstens in meiner Nähe gebraucht angeboten wurde und zweitens ich es mir leisten konnte. Internet gab es damals noch nicht. Ich konnte es damals nicht ertragen, das es kein 2002 war...
Es folgte 1984 ein Paiste 2002 Power Ride in 22". Warum ich genau dieses kaufte, weiß ich heute nicht mehr - wahrscheinlich weil 2002 drauf stand und es ein 22er war und weil es schön dick war. Jedenfalls war dies noch keine bewusste Soundentscheidung. Dieses Becken habe ich dann tatsächlich bis ca. 2000 als alleiniges Ride gespielt, auch in Jazzformationen. Heute für mich schwer nachvollziehbar...
Irgendwann Anfang der 2000er Jahre folgte ein Paiste Signature Power Ride, dass mir besser als das 2002er gefiel. Auch dieses war noch kein bewusster Kauf nach Klang, sondern nach der mir bekannten Marke und nach Typ. Mit diesem Becken habe ich viele Jahre in einer Bluesband gespielt, dafür war es eigentlich aber zu schwer und auch zu laut.
2006 oder 2007 kam dann das erste Ride dazu, dass ich aufgrund seines besonderen Klangs haben wollte: ein Paiste Dark Energy Dark Dry Ride MkI in 21". Dieses Teil hatte mich beim Antesten in einem Laden mit seinen vielfältigen Sounds total fasziniert. Es war das exakte Gegenteil des Power Rides: dünn, leise und dunkel vom Timbre. Dieses Teil habe ich noch heute und es gehört wohl zu den Becken, die auf Dauer bleiben werden.
Bei einem Komplettkauf eines Sets fiel mir irgendwann ein 18" K Custom Ride in die Finger, dass mir zu klein vom Durchmesser war, aber eine geniale Bell hatte. Das 18er ging und es kam ein 20" K Custom Ride. Das habe ich länger gespielt, aber irgendwann gegen ein 22er K Custom ersetzt, welches mir vom Grundton besser gefiel. Das 20er hatte jedoch die schönere Glocke von beiden. Das 22er K Custom war dann länger mein "laut& Bühnen" Ride, im Team mit dem 21" Dark Dry Ride für die leiseren Sachen.
Vor ein paar Monaten hatte ich in einem Laden ein 20er K Ride angetestet, das mir wegen seines reinen und unaufdringlichem Tons sehr gefallen hätte. Es passte leider von der Tonhöhe nicht zu meinen Crashes, so wurde es dann letztlich ein 22" K Light Ride, welches ich seitdem meistens bei den Proben meiner Funkband spiele. Es hat eine geniale Glocke, aber keinen sehr tragenden Ping bei etwas mehr als leise angespielt. Trotzdem ein tolles Teil, dass ich derzeit auch nicht wieder hergeben möchte. Das 22er K Custom sollte eigentlich gehen, im letzten Moment habe ich den Verkauf dann noch gestoppt und es erstmal als lautes Ride behalten... Könnte ja mal notwendig sein auf großer Bühne...
Und jetzt aktuell habe ich schon wieder ein Becken, dass mir im Laden ganz hervorragend gefiel: Ein Paiste Masters 24" Deep Ride. Dieses wurde ganz sicher das 22er K Custom aus meinem Set verdrängen... Ich Frage mich aber natürlich auch: ist das jetzt schon GAS oder ist das wirklich notwendig, drei Rides zu haben? Die Antwort darauf werde ich wohl erst dann bekommen, wenn ich das Dingen mal ein paar Tage bearbeitet habe...
Wie ist eure Ride-Evolution verlaufen? Ab wann habt ihr mit den Ohren gekauft statt nach Marke? Was blieb, was ging? Ich bin gespannt auf eure Geschichten...
Also Tip 1 : Nicht das Gras wachsen hören ! Wenn Du was von Tonhöhe relativ zu Crashes schreibst habe ich dieses Kriterium in 40 Jahren Getrommel noch nie vernommen...
Tip 2: Was Dir gefällt hängt natürlich auch davon ab mit welchen Beckensounds Du sozialisiert wurdest und welche Musik Dich anspricht. Mein Aha-Erlebnis war mit verschiedenen Sticks zu experimentieren...Dicker/Dünner/Hickory Maple/Kopfformen , weil ich nicht mehr so happy war und dann feststellte "hey mein Ride klingt ja plötzlich komplett anders" und damit klar war, dass ein Ride eben nicht DIESEN Sound hat. Dann habe ich aber festgestellt, dass ein für mich gutes Ride mit verschiedensten Sticks zwar sehr unterschiedlich aber dann immer irgendwie anders cool geklungen hat.
Tip3: Bisschen wie TIP1: wenn Du über Tip2 ein (und nicht DAS) Becken gefunden hast, was Du toll findest und für Dich funktioniert , bleib dabei und konzentriere Dich was Du auf dem Becken spielst und nicht worauf Du spielst, weil irgend ein Benny, JoJo oder geheimnisumwitterter Guru ne tolle Performance auf irgend 'nem neuen Becken abzieht.
Das Credo sollte lauten: Mach nicht aus dem Equipment sondern aus Deiner Spielerei eine Wissenschaft ! Und Ja: Ich habe auch rumprobiert und sage es war v.a. Zeitverschwendung !
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Moin zusammen,
mein Sohn (10) spielt seit einiger Zeit Schlagzeug und ich bin aktuell auf der Suche nach einem ersten Akkustik-Schlagzeug für ihn. Bisher habe ich ihm ein E-Drum gemietet (man weiß ja nie, wie lange die Lütten so dabei bleiben), aber mittlerweile scheint sich das Thema zu verfestigen. Er spielt freiwillig jeden Tag zwischen 30 und 60 Minuten.
Nach vielen Recherchen, Lesen auf Blogs usw. möchte ich ihm nun entweder ein Tama Imperialstar (bevorzugt) oder ein Pearl Export kaufen. Meine konkrete Frage dreht sich um den aktuellen Gebrauchtpreis. Könnt Ihr mir da bitte Eure Meinung geben, in welchem Bereich ein gut erhaltenes Schlagzeug liegen sollte? Ich habe zwischendurch schon mit ein paar Verkäufern auf Kleinanzeigen geschrieben, tue mir aber schwer, die Preisvorstellungen als realistisch anzusehen.
Wenn da 650,- für ein fünf Jahre altes Set aufgerufen werden, dann kann ich fast auch zu einem neuen (rund 950,-) greifen. Oder sehe ich das falsch?
Danke für Euren Input,
Muga
...also Du must wissen ich bin der Muss-was-kaufen-Spielverderber : Darum finde ich's komplett überflüssig neues Geraffel anzuschaffen, da gerade zu Weihnachten, Schlagzeuge der 10-Jährigen aus dem letzten Jahr in Kompaniestärke über den Kleinanzeigenzaun auch in Deiner Nähe geworfen werden...
Den Preis musst Du immer spielfertig denken (also 650 EUR mit Hardware, Becken Hocker, sonstiges wie Dämmung Keller s.u.).
Das Gebrauchtangebot kannst Du immer noch verhandeln und selbst 300 € gespart sind 300 € gespart...zumal neu nicht besser ist...
Falsch machen kannste bei den "quasi neu Sachen nur gebraucht" eigentlich nix...
Bedenke vllt. nur auch folgendes : Der Junge Mann ist ein noch etwas kleinerer Mensch...vielleicht da auch v.a. eine kleinere Bassdrum (18"). Ein paar etwas bessere gebrauchte Becken und...Achtung Spoiler : Wo übt der Kleine dann, ohne ständig Ärger mit Nachbarn oder mit Euch zu bekommen ?
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Worum es mir dabei geht, 3OakDrums und Trommla negieren klare Unterschiede zwischen den verschiedenen Drums zu stark...und diese Unterschiede sind halt der charakteristische Ring, das Gewicht, das Material des Rims etc., insbesondere wenn man diese Sachen wenig gedämpft spielt, das will ich ausdrücken. Wer was braucht, ob das immer Sinn macht, wieviel etwas kostet...das muss man selbst entscheiden und probieren.
...alles gut & alles legitim ! Soll ja auch jede(r) nach Belieben machen ! Und: Ich negiere das auch nicht komplett (schreibe ich ja auch oben)....aber was ich ernsthaft bestreite ist, dass Du 20 snares "brauchst", weil da ja ach sone Unterschiede sind und Du Faktor 4-5 Euronen dafür raushaust, wo Du dann 2 Auftritte im Jahr spielst...sorry.
Aber Leute, denkt immer daran: Opa, meint es doch nur gut mit Euch !
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Total interessante Diskussion, die zeigt, worum es eigentlich geht: Der Nutzen ist die Sache (an sich) selbst ! Das finde ich dann auch einen fairen Punkt.
Aber da mit der Stradivarinummer zu kommen oder auch "Profiliga", die man sich halt gönnt...come on, Leude. Der Weckl reißt auch mit ner 500€ Schießbude die Lampe ab, dafür braucht er keine Bellbrass-Phosphor-Kryptonit-Rakete für 2,34 fantastillionen RMB zu kaufen deren Sound vielleicht irgend ein Autismusakrobat in der Elbphilharmonie im Oberrang, Reihe 13 Platz4, auf Gitterfehlstellen im kubischen Gitter der Legierung abhört.
Die Musik, die hier 99% der Leute machen, läuft am Ende des Tages eh durch eine digitalisierte Prozesskette, die sich einen feuchten Dreck schert um 60 Jahre alte Jaspershells, immer sorgfältig trocken gelagert im tier- und raucherfreien Haushalt ...Macht Euch mal echt ehrlich in Echt jetzt : Es ist nackter, bloßer Porno, Fetisch, Liebhaberei...wir sind hier alles simple Marketingopfer (ich auch...ich gestehe ;-), die einfach Bock haben den shit zu HABEN.
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...die spannende Frage ist doch vllt. auch die: Was ist denn der Referenzpunkt für eine klangliche Bewertung ? Wenn ich mir ein set/snare/whatever an verschiedenen Punkten im Raum anhöre klingt das schon stark unterschiedlich: Wo steht das set im Raum ? Sitze ich dahinter, stehe ich davor...5 meter weit weg. Wenn man nun eine Aufnahme macht, kommt man über die Signalkette/Aufnahme auf "Ein" Ergebnis (lassen wir mal die Wiedergabekette außer Acht).
Das sagt praktisch garnix aus (auch wenn da myriaden von Youtubern Dir das mit Vergleichsvideos verkaufen möchten...).
Viel wichtiger ist: Wie verhält sich das Instrument aus den vorbenannten Perspektiven. Kommst Du subjektiv zu einer immer positiven Einschätzung, weil Du das Ding leicht stimmen kannst, am set das gut klingt, vor dem set gut kling, es sich leicht Aufnehmen lässt, in einer Live Situation gut rüber kommt...etc. das sind für mich relevante Punkte, ob Du damit dann für 5xMehr Kohle weil's aus Bronze oder Superhightech Carbonfaser gemacht ist, aus dieser Sicht 5x mehr Performance bekommst...ich glaube es nicht ! Für mich hat sich mein Zeugs über die Jahre "rausgemendelt", weil's demgemäß funktioniert.
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...also den "Techtalk" zum Thema Metallegierungen lasse ich mal unkommentiert...ist auch mein Tip an 99,99% aller Leute in dem Forum
Mein Vorschreiber hat IMHO komplett Recht: Wie man für sowas so eine Kohle hinblättern kann ist mir komplett schleierhaft, da (meiner total unempirisch hinterlegten Schätzung nach) ca.95% der Leute hier oder sonstwo keinen Unterschied zwischen Al, Fe, Cu sei es nun Zn, Sn, V, Cr, Mo oder von mir aus auch Kryptonit legiert ist hören werden...den Monstertrümmer dann total sinnbefreit von location zu location zu schleppen werden aber 100% aller Leute sofort in der Bandscheibe merken.
Wenn Du Deinen Shit nicht auf die Trommel bekommst, kannst Du Dir hinstellen was auch immer Du willst..und da ich meinen shit auch oft genug nicht klar habe, weiß ich wovon ich rede !
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PM geschickt
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...und übrigens: Wer FÄHIG ist zu erkennen, dass ihm etwas fehlt und sich dann drum bemüht es zu lernen ist ganz weit weg von UNFÄHIG (IMHO)!
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Nur mal so: Laut seinem Profil wohnt flowison in Wien. Da macht es wenig Sinn, ihm Angebote zum Abholen aus Neuwied oder Schwarmstedt rauszusuchen, zumal ich kein Pearl Forum empfehlen würde, wenn er 1.500€ auszugeben bereit ist. So was geht auch:
https://www.gear4music.de/de/D…lagzeug-Indigo-Burst/50XG
Dazu der bereits empfohlene Zultan-Rockbeat Beckensatz, da kann man jahrelang Spaß damit haben.
...da heißt das Portal halt willhaben.at ...ist doch der gleiche Bums...also da etwas Recherche selber zu machen sollte ohne Erschwerniszulage möglich sein....in dieses Forum hat er ja auch reingefunden...