Beiträge von Onkeljürgen

    war gewiß etwas abfällig. Ich (wir) habe die Erfahrung gemacht, daß man ohne Übertreibung 75% aller TTechniker in der Pfeife rauchen kann.Wenn nicht mangels know how, dann aufgrund Faulheit oder Verantwortungslosigkeit. Wo der Rubel rollt ist das seltener der Fall. Ich möchte mich jetzt nicht auch noch als star gebärden, aber als TL und TTechi beobachte ich oft Totalversagen oder Übervorderung. Das bildet halt Meinung und mitlerweile sogar auch meine negative Haltung. Ich bin aber trotzdem immer nett. Das wirkt jetzt nur so. Ich bin gar nicht so. Ich geb immer Zigaretten und Kaffee ab.


    Dynamisches Mischen beinhaltet auch ruck zuck von hat auf Udu zu eq,en. Ist natürlich nur eine einfache Notlösung, wen nicht gar halbe Stümperei. Mic auf Ständer von hat nach links drehen und anderes Instrument ranhalten.

    live kannst du das hi-hat mic 20 cm nach links drehen und dich mit der vase diszipliniert bewegungslos dran (50cm). Nicht bloß mit dem Loch davor. Das Arschloch am Ton sollte informiert sein, damit er sich vorher drauf einrichten kann. Wenn der dir erklärt das ginge nicht, weil das ja schon auf die hat eingestellt sei, sage: Doch. Dann musst du nur dynamisch sein. Dafür sind die ganzen Hebel an deinem Pult doch da du scheiß Anfänger.

    Ich habe das mangels vorhandenem Equipment schon mal so machen müssen und es hat top geklungen.
    Oder denkst du da jetzt an ne ganz andere Situation?

    Wie es um die einzelnen Serien und deren Beschaffenheiten steht, kann man unter anderem auf der PEARL hp nachlesen. Wenn man das dann alles verstanden hat, kann man eigentlich keine Vergleiche ziehen, wie das hier geschehen ist. Das Reference ist eine neue Serie nach einem Konzept gefertigt. Beim Masterworks hat man die Option zwischen Material, Gratung, Kesselstärken und besonderen finishes zu wählen. Nichts Bahnbrechendes. Also beides Ferraris. Oder Porsche? Scheiße,...was ist denn jetzt besser?
    Schade finde ich halt nur, daß es nicht so schicke Oberflächen beim Reference gibt. Darum gehts hier ja ursprünglich. Aber ich habe ja noch genügend Geschenkpapier zum pimpen übrig. Ich zeig dann Bilder von meinem Pearl Reverant Santa Master Custom.


    Der Dennis oder der Horacio würden ganz selbstbewußt sagen:" Das gefällt mir nicht so gut." wenn sie Schund gestellt bekämen. Außerdem durchlaufen solche Artikel auch eine feinere Qualitätsprüfung als beim Versandhaus vom Praktikanten durchgeführt.

    wieso verspürt man hier immer schnell negative Schwingung?
    Ich reagiere auf Aussagen mit eben solchen. Ich finde es durchaus angebracht für 400€ eine 12" SD zu kaufen oder zu spielen gerade bei härterer Gangart. Genau so eine 20x18 BD(ich kann mich selbst schon nicht mehr hören)Ist seit dem damaligen Crow Soundtrack doch auch legalisiert worden. Ich könnte mich stundenlang über Technik und Ästhetik austauschen ohne mich dabei beschnitten zu fühlen. Ich behaupte ja nicht daß ein 20" langer Denis ausreicht...

    Obituary mit 18" Bd im Jugendzentrum ist natürlich befremdlich. (Es sei denn als Effekt den man aber meist mit E-Pads macht.) Aber eben mit 20x18 toll machbar. 20x16 eher nicht. 20x14 dann fast schon wieder doch.
    Ich habe ja keine Ablehnung gegenüber "klassischen" Größen. Ich finde es aber ungemein interessant, wie sich drummer zunehmend der klanglichen Möglichkeiten durch Abweichung der vieleicht noch klassichen Größen bedienen.Z.b dicke 24" BD und schmächtigere 12" oder13"SD schafft starken Kontrast und wirkt agressiv. Man kann durchaus Stil intensivieren in dem man ausgefallene Kesselgrößen zusammen stellt und diese dann auch in Betonung nutzt. Ich möchte niemanden anregen 16" BD 15" SD und eine 18" floor zu spielen. Es sei denn er kann etwas damit anfangen.Wenn man strikt mainstream fährt ist man mit den, vom Verkäufer empfohlenen Größen zur jeweils genannten Musikrichtung sicher gut beraten.

    Calhoun: Sonor 3000 Backline set glaube ich. Total abgerockte pinstripes. Die Becken waren von einem Engel gehämmert und nirgends kaufbar.
    Al Foster: hat mir mal sein "Baby" (Snare) gezeigt, hatte aber schon etwas getrunken.War sehr lustig habe mich nicht auf musikalisches konzentrieren können.
    Phil Maturano: Darf er aber nie erfahren. an-abgerocktes MMX. Handelsübliche Meinl Bycanze. Sound total kaputt ,da mit splash`s belegt.


    Mir ist schon häufig aufgefallen, daß sets von den ganz renommierten wie z.b. Colaiuta irgendwie besser klingen, wenn Sie sie selbst spielen. Vieleicht können die das irgendwie besser, oder haben da ihren eigenen Stil. ;)

    Ich spiele eine PDP 805 10"x6" für 159€ und bin damit sehr zufrieden. Gut und variabel stimmbar. Viel Holz im Ton und nicht nur ein grelles lautes Geräusch wie häufig bei günstigen Snares. Habe mir das Teil aufgrund des Klanges und der bespielbarkeit gekauft und nicht wegen des oft erwähnten designs, oder des verkäuflerischen Hinweis auf Verwandschaft zu DW. Mein tipp bei 10 " SD`s: wenig und dezent drehen beim stimmen.

    Staccatos klingen laut, tief und offen.Mit der Bassdrum (photo) kann man Blitz und Donner verjagen. Unglaublicher attack und auch relativ kurz, was sicherlich an der eigenartigen Kesselform liegt. Toms klingen deutlich größer als sie sind. Ich finde so ein Set als extravaganten Effekt schon sehr interessant. Eine klassisch designte Trommel ist mir aufgrund der Ansprache und auch klanglich aber dennoch lieber. Ich hab das set, welches für den America Videodreh benutzt wurde mal angespielt. Herb (ex Primus und ich glaube momentan Beck) hatte live mal ne 6 und 8" am Set. Können aber auch North gewesen sein. Ist ne tolle Sache aber definitiv was für Kenner oder Sammler. Kostet auch richtig.