Beiträge von Hammu

    Ich denke auch, es soll tatsächlich den Fokus der Einsteiger auf die Eigenmarken lenken. Und diese sind, bei aktuellen Preisen nur fast halb so teuer, wie bei den Einsteigersets der Markenhersteller (und die sind auch nicht wirklich besser, als die Milleniumteile - haben nur einen bekannteren Markenaufkleber, aber die gleichen Schei.. Messingbecken dabei).

    Gerade unbedarfte Einsteiger vertrauen da, imo zu Unrecht, immer noch den großen Markennamen.

    Und echte Schnäppchen (z.b. Marshalls Natal Drums (298€ kompl.!), als Auslaufware) kann man nur mit entsprechendem Drum-Hintergrund-Wissen finden.

    Millenium Drums sind auf jeden Fall besser, als das, womit ich in den 70ern (mangels Kohle und Angebot) anfangen mußte - und ich habs, trotz Schrott, sogar damit gelernt.

    Also warum nicht Werbung mit den Hausmarken machen? Und man kann sie ja, bei Nichtgefallen, zurückschicken und hat noch 2 Jahre Gewährleistung - macht das mal bei einem, ohne Ahnung von der Materie gekauften, evtl. schrottigen Gebrauchten.

    Den Song(text) finde toll, auch wenn ichs sonst nicht so mit (Amts)Kirchen habe. Frischer Wind ist auch mal nötig. Auch dein Spiel und die allgemeine Performance ist zeitgemäß. Der Sound, für eine Kirche, super. Weiter so :thumbup:

    P.S. Nun noch meine absolut persönliche Meinung, hat nix mit der Musik zu tun, eher mit deinem Beruf: Hoffentlich segnet eure Gemeinde keine Waffen, sowas finde ich nämlich dermaßen am christlichen Grundgedanken vorbei, egal was passiert ist, passiert und noch passieren wird.

    Das mag für Thomann stimmen, aber mir ist es mehr als einmal passiert, dass ich Waren zurücksenden wollte, aber der Verkäufer mir auch so, ohne Rücksendung!!, den Kaufpreis zurücküberwiesen hat (auch bei größeren Geräten (Kopfhörer oder Ähnliches). Alles in Allem - eine kranke (Handels) Welt.

    Grundsätzlich halte ich es auch so, dass ich ein Fell meiner Wahl auf die Snare mache - ich will ja hören, wie diese neue Snare gegenüber meiner alten Snare klingt.

    damit die Snare zur B-Ware zu machen

    Das stimmt so nicht, denn in den meisten Fällen kontrolliert niemand diese Rückläufer. Alles auspacken, angucken, erneuern wäre den meisten Händlern viel zu teuer. Bei Amazon z. B. gehen viele Rückläufer direkt in die Verschrottung, da sich die Neuvermarktung nicht lohnt (so gesehen in einem Filmbericht im TV - gebe hier allerdings keine Gewährleistung auf Wahrheitstreue).

    Electronic-Conrad hat hier in Essen einmal im Jahr (vor Corona) einen Sonderverkauf gemacht, wo man diese Rückgänger etwas billiger kaufen konnte, allerdings ohne Rückgaberecht - also auch nicht wirklich lohnenswert für den Käufer.

    Weil Innendämpfer das Schwingen des Felles nur unterbinden, den Klang also abwürgen. Dämpfungen von aussen dämpfen zwar die Eigenschwingen des Felles, schwingen aber mit dem Fell mit - nichts wird abgewürgt. Ok, mit 2 Packungen Tempos und Gaffa schwingt da allerdings auch nichts mehr ;)

    Und oft rappelte die Mechanik der Innendämpfer auch noch mit, wenn diese mal nicht am Fell anlagen.

    Also das Millenium-Set für 379€ macht für mich einen guten Eindruck (ausser den Becken) - die Features (Tomhalter, Standtombeine, Spannkrallen an der BD sehen funktionell einwandfrei aus. Für den, noch nicht sicheren, Einsatz für einen Anfänger nicht schlecht. Ich habe bisher recht gute Erfahrungen mit Millenium/Fame Teilen gemacht.

    Es wird auf jeden Fall besser sein, als das verlinkte Mapex Tornado - das ist echter Fimsch.

    Und bei Becken kann man auf das Millenium B20 Set für 189€ (https://www.thomann.de/de/millenium_b20_cymbalset.htm) oder das Zultan Impuls-Set für 249€ (https://www.thomann.de/de/zultan_impulz_cymbal_set.htm) setzen. Ersteres habe ich auch schon zuhause gehabt, aber das Ride gefiel mir persönlich nicht so (nicht trocken genug), da habe ich das Set einfach zurückgeschickt.

    Auf jeden Fall sind die Sets besser, als die Billigserien der großen Companie (Zildjian, Paiste, Sabian, etc.) - die dürften den großen Namen imo eigentlich nicht tragen.

    P.S. Das, über mir verlinkte, SmartForce macht aber auch einen guten Eindruck, wenns nicht unbedingt neu sein muß.

    Die Verkäufer waren wohl in der gleichen Situation wie ihr.

    Tolle Doku, danke fürs Posten. Habe viel gelernt, vor Allem, das auch zusammengeschweißte Gongs gut klingen können - liegt eben Alles an der Kunst des Bearbeitens. Wie bei Becken eben auch.

    Das 2001er ist ein gutes Arbeitspferd, doppellagige Felle mal probieren. Ich würde da eher die Becken erneuern. Bei rockigem Einsatz z.B. größere Durchmesser: 22er Ride, 14er oder 15er Hihat, 18er oder 20er Crashes. Aber gute Markenware, nicht die Billigserien der großen Hersteller. Meinl, Sabian, Masterworks, Zildjian, aber auch Fame oder Rockbeats. Und mehr Trommeln sind eh nur Show und Schlepperei.

    spiel mit weichem Kunststoffbesen

    Ich habe dafür solche MEINL Cajon Brushes (https://www.mmc-music.de/Stick…a9f9f1fbd5c6a40aa9727b2e0) - klingen aber auch auf der, zu meinem Set gehörenden, Ahorn-Holzsnare (14 x 6,5, NoName - wahrscheinlich aber PEACE). Die Sonor Snare geht aber sicher auch.

    Ich habe auch 15" HiHats (alte TOSCO) - mit den Brusches auch nicht zu laut.

    pasted-from-clipboard.jpg

    P.S. Kleine 13" HiHats wären sicher auch nicht schlecht - aber da gibt es wieder "tausende", also eine lange Suche, bis du deien Wunschsound hast.

    Für das Aufschreiben der Songabläufe brauchst du nicht mal Noten - ich schreibe mir immer die Struktur neuer Songs auf, also z.B. Drumeinstieg-Strophe-Refrain-Strophe-Refrain BREAK (auch wie lang der Brake ist - 1,2,3 Takte) Strophe-Refrain SCHLUß (Art des Schlußes - abrupt, Bluesschema oder was auch immer). Dazu noch die ungefähre Rhythmik, die mir vorschwebt oder vorgegeben ist (Shuffle, rockig, bluesig, usw.)

    Erstmal lernst du den Song dann schon beim Aufschreiben und bist bei Proben immer sicher - irgendwann brauchst du dann den Ablauf nicht mehr.

    Hilft mir als, Grundgerüst, anfangs ungemein - Besonderheiten (Breaks, Schlüße, etc.) baut man eh zusammen bei den Proben ein - kaum einer spielt einen Song wirklich originalgetreu nach (fände ich auch total langweilig). Lynard Skynard - Sweet Home Alabama.txt

    Einer kam noch auf die Idee, es am Mic anzukündigen.

    Da ist so das Schlimmste, was man machen kann - finde ich. Die Mitleidstour finde ich in der Rockmusik völlig fehl am Platz.

    Das Publikum will gut unterhalten werden, mehr nicht. Ok, bis auf den ein oder anderen Musikerpolizisten ;)

    Die Show und das Mitreißen des Publikums bleiben eher im Gedächtnis, als alle eure Fehler.

    Sag dir lieber immer wieder: Im Publikum stehen mindestens 75% musikalische/instrumentale Analphabeten und keiner, ausser euch, weiß, wie der Song wirklich klingen soll - also alles easy. Mach dir keinen Kopf, wird schon schiefgehen.

    Denn wenn man erst auftritt, wenn man alles perfekt beherrscht, kommt man nie zu Potte.

    Ich habe die PD 222 Pro mit Kette, aber nicht mehr als Doppelpedal (wird bei der Musik, die ich momentan spiele eher nicht benötigt), sondern als zwei Einzelpedale. Diese Möglichkeit finde ich total gut, da ich sonst die Maschine mit Verlust hätte verkaufen müssen, als sich der Musikstil geändert hat (sollte es mal wieder nötig sein, kann ich sie ja einfach wieder als DFP verwenden).

    Als Einzelpedale kann man beide Pedale sehr akkurat identisch einstellen (der Widerstand der Slave-Achse fehlt ja).

    Ich nutze also eine im Proberaum und eine ist für Live tragefertig verpackt - so habe ich zwei günstige, identisch gutlaufende Maschinen mit absolut gleicher Charakteristik. Und ganz ehrlich spüre ich kaum einen Unterschied zu meiner alten DW 5000 Maschine (wobei ich bei der ja auch nicht die Charakteristik von Rund auf Exzentrisch stufenlos einstellen kann - wie bei der Millenium).

    Für den Preis bin ich mit den Teilen sehr zufrieden., habe den Kauf nicht bereut.

    Sie ist auf jeden Fall sehr stabil verarbeitet und Filz-Beater sind nunmal Verschleißteile, auch bei teureren Maschinen. Aber ich bin auch eher nicht der Heavy Hitter.

    Für Leute, die weder wissen, ob sie mit einer DFP zurechtkommen oder nicht wissen, ob ihnen ein rundes oder exzentrisches Kettenblatt eher liegt, ist die Maschine vom Preis/Leistungsverhältnis ungeschlagen - obwohl ich meine damals sogar noch für 99€ bekommen habe.

    Braucht es ein Kollege*in intensiver (und schneller) geht natürlich kein Weg an einer besseren Maschine vorbei - aber dann kennt man/frau wenigstens schon mal in etwa die Richtung.

    Ist es trotzdem ratsam, noch zusätzlich ein Kopfhörerverstärker zu verwenden?

    Nö, meiner Meinung nach nicht.

    ich benutze einen Kleinstmixer (Alto ZMX 52 - absolut rauschfrei) um die Signale von CD-Player, Roland TD 6 oder Internetradio (via Tablet oder Handy) auf meinen Beyer DT 990 Kopfhörer zu bekommen. Funktioniert einwandfrei, keine Verzerrungen. Der Mixer hat ausreichend Lautstärke über den Hörerausgang.

    Am Schlimmsten ist es, in eine bestehende Band einzusteigen. Du bekommst vorab die Titelauswahl (leider nicht die Versionen, die die Band spielt - oft werden diese nämlich garnicht bei Proben aufgenommen) und suchst dir diese dann im Internet raus (irgendeine Version), übst den Ablauf (Drumeinstiege, Breaks, Grundrhythmen, etc.) und gehst, vermeintlich wohlpräpariert, zur ersten gemeinsamen Probe.

    Hallo Aufwachen! Du merkst sofort, das hier keiner sich an das Original (vor Allem, welches) hält (ist imo ja auch richtig so) - aber du stehst da und fängst also bei Null an. Denn meistens sind die gespielten Versionen rhythmisch stark vereinfacht und du kannst deine, an sich richtige, kompliziertere Rhythmik leider nicht in den Song der Band propfen. Oder es wird komplizierter als das Original, welches du zum Üben benutzt hast, gespielt (dann ists noch schlimmer ;( )

    Aber das ist eben das Leben - anpassen oder Überzeugungsarbeit leisten, dafür probt man ja auch mit der Band. Mit vorhandenen Mitteln einen wiedererkennbaren Bandsound kreieren. Aber es bringt einen zum Schwitzen ;)

    Ich benutze diese Teile (https://www.rockshop.de/the-gr…rotector-3er-pack-schwarz) für meine Becken und bin sehr zufrieden mit der Entkopplungswirkung (ist ja auch komplett aus Silikon). Ersetzt auch gleichzeitig die übliche Metallauflage und die Beckenfilze. Und schützen auch die Lochinnenseite vor Keyholes (bzw. schützen schon vorhandene Holes vor weiterer Ausdehnung).

    Screenshot 2022-02-06 at 10-37-15 The Grombal Cymbal-Protector (3er Pack) Schwarz.png