Die Richtung sollte sein:
- kleinere Glocke
- dünneres / leichteres Becken
Ich hab so ein altes 20" Paiste 505 Ride, das in diese Kategorie fällt. Kein Vergleich mit dem lauten 3000er Power Ride.
Die Richtung sollte sein:
- kleinere Glocke
- dünneres / leichteres Becken
Ich hab so ein altes 20" Paiste 505 Ride, das in diese Kategorie fällt. Kein Vergleich mit dem lauten 3000er Power Ride.
diese snare klingt richtig gut und ich frag mich wat dat für ne snare sin könnt. Kann mir da jemand weiterhelfen?
Das kann auch ne BLX in 14x4.5 sein. Die im Video sieht meiner jedefalls sehr ähnlich.
Interessante Position der Toms
Das Schlagzeug hat bestimmt guten Fernsehempfang.
bzw. wird dem Kostendruck geopfert und "verschlimmbessert".
Entweder wegen der Kosten, oder damit das Marketing eine "Innovation" bewerben kann, die keine ist. Will man in die Fachmagazine (früher) oder die einschlägigen Online-Plattformen, braucht man eine Geschichte, irgendwas Neues, auch wenn es das eigentlich nicht gibt.
Ich finde, eine Hihat Maschine sollte schon gut gemacht sein - keine Nebengeräusche produzieren, einen schnellen Beckenwechsel ermöglichen, stand- und rutschfest sein, eine verstellbare Feder haben. Aber 549,- oder gar 998,- für eine Hihatmaschine? No way...
Mir ist die verstellbare Feder wichtig, damit ich die Maschine so einstellen kann, dass das obere Becken nicht nach oben schnellt und gegen den Anschlag knallt, wenn ich das Pedal loslasse. Das Tempo beim Beckenwechsel ist für mich nicht kritisch. Verdrehbare Beine als extra Feature finde ich praktisch. Ich hab eine Reihe alter Maschinen, die meisten für Preise zwischen 25 und 50 € gebraucht erworben, die allesamt super funktionieren. Tausend Euro? Warum?
Sicher, dass das das Problem des TS ist? Er möchte doch einfach Musiker und FOH-Mann gleichzeitig sein. Du sprichst davon, dass er offenbar den Click nicht hört...habe ich was verpasst?
Ich hab die Problembeschreibung so gelesen, dass die angepassten Inears zu dicht sind, wenn Wedges, also klassische Monitore im Einsatz sind und normale Kopfhörer zu offen für diese Situation, weil er dann das Click nicht mehr hört. Abgesehen von dieser Problemlage, ist die Einschätzung des Main out Signals auf dem Köpfhörer kaum möglich, wenn der Bühnensound massiv in den Publikumsbereich einstrahlt.
Beide Problemlagen bekommt man wesentlich besser in den Griff, wenn der Bühnensound runtergekocht wird.
My2cents:
So wie ich das sehe, ist die zentrale Ursache des Problems die hohe Bühnenlautstärke. Wäre die nur halb so hoch (oder noch kleiner), wäre ein ganz normaler lose sitzender Apple-Kopfhörer schon ausreichend, um das Click und die Band ausreichend zu hören. Warum also nicht einfach das Problem an der Wurzel packen und die Bühne anders organisieren?
Die Latte auf der Bühne legt das Schlagzeug, also muss dessen Lautstärke runter. Dazu können verschiedene Faktoren beitragen: leichtere Sticks, kleinere Trommeln, andere Spielweise.
Der nöchste Schritt wäre, die Amps der anderen Instrumente so platzieren, dass alle sich gegenseitig gut hören können. Ich hab das vor Jahrzenhten mit intensiven Stellproben mit einer Band mal durchexerziert. Auf die Weise konnten wir damals sämtliche Instrumente vom Monitor nehmen, die Lautstärken der Amps reduzieren und nur noch die vier Stimmen drauf belassen. Noch heute sorge ich in meinen Bands dafür, dass die damals gewonnenen Erkenntnisse zum Aufbau umgesetzt werden, weil alle davon profitieren.
Im Ergebnis kann der technische Aufwand massiv reduziert werden, was Zeit und Kosten spart und obendrein zu besserem Sound für's Publikum UND für die Band führt, weil wesentlich weniger Bleed von der Bühne kommt.
Zitat aus dem Artikel:
Der US-amerikanische Wirtschaftswissenschaftler und Obama-Berater Alan Krueger hat in einer Studie 2017 festgestellt, dass gerade einmal ein Prozent der Musiker*innen und Bands sechzig Prozent der weltweiten Konzerteinnahmen erzielten. Die oberen fünf Prozent der Performer generieren 85 Prozent aller weltweiten Konzerteinnahmen. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass für die unteren 95 Prozent der Musiker*innen gerade einmal 15 Prozent aller Konzerteinnahmen übrig bleiben.
Dass es in der Branche eine Schieflage gibt, ist ja offensichtlich, aber dass es so schlimm ist, wusste ich nicht.
Aber wieviele Menschen kämen heutzutage noch zu den Konzerten, wenn nicht jedesmal die Dimensionen ein Stück weiter verschoben würden?
Musik oder Show lautet hier die Frage.
Musik ist definitiv besser in kleinen bis mittleren Stätten zu erleben, man kann die Musikanten sehen, der Sound ist besser (es gibt kaum Echo- und Laufzeitprobleme), das Gedränge hält sich in Grenzen, die Lautstärke kann niedriger gehalten werden und trotzdem hören alle alles (manche lassen es trotzdem brutal krachen).
Show dagegen lebt meist von der Größe.
Die geilsten Konzerte, die ich erlebt habe, waren alle in eher kleinem Rahmen. Aber mir geht es auch schwerpunktmäßig um die Musik.
Nicht dass danach in Zukunft alle mit 3 10er Toms auf die Bühne gehen...
Oder wie einst Keith Moon mit drei 14ern.
Ich mag beispielsweise diese Mode überhaupt nicht, möglichst kleine Kessel zu spielen. Klar, praktisch bei Proben wegen des geringen Transportaufwandes, aber auf Bühnen gefällt mir der Look einfach nicht. Bei richtiger Nischenmusik, bei der eh "alles anders" ist, gerade noch ok, wenn aber Jazz, Rock, Pop und Co gespielt werden, will ich ein richtiges Drumset sehen, kein Playmobil.
Kleine Kessel haben diverse Vorteile, die ich sehr schätze:
- Transport ist leichter, insbesondere, da ich gerne mit dem Lastenrad zum Gig fahre
- ich kann in kleinsten Locations mit Minibühnen spielen, wie z.B. unserem Band-Stammlokal, der Schnoor Destille (ca. 30m² Gastraum incl. Theke, die Bühne ist vielleicht 2m² und da müssen der Gitarrist und der Basser auch noch mit drauf)
- kleine Trommeln sind leiser als große
- der Aufbau ist für mein Empfinden deutlich ergonomischer möglich
- kleine Bassdrums wie meine 16er klingen ohne viel Aufwand schön kompakt, auch und gerade mit Mikrofonierung
Ich bin inzwischen an dem Punkt, dass mir Kesselmaße und -konfigurationen beinahe komplett am Allerwertesten vorbei gehen und ich vor allem danach entscheiden würde, was mir optisch oder intuitiv zusagt.
Hmmm, offenbar gehen dir Kesselmaße nicht am A* vorbei, da dir die Optik wichtig ist.
Ich hab z.B. noch nie verstanden, wie man (außerhalb vom Jazztrio) mit 14" als größtes Tom klarkommt.
Mein Standard-Bühnenset hat die Tomkombi 8-12 - und ich lebe noch
Für mich sind solche "unterbrochenen" Reihen bei 3 oder mehr Toms nix. 10-12-16 hatte ich mal kurzzeitig und will ich definitiv nicht wieder. Und ich mag auch gleiche tonale Abstände zwischen den Toms bei z.B. 10-12-14-16.
Sehe ich ganz genauso. Gleiche Größendifferenzen machen es viel leichter, gleiche Intervalle von Tom zu Tom hinzustimmen.
Frage an den TS: hast du denn mal verschiedene Stimmungen ausprobiert? Und stimmst du die Toms grundsätzlich alle gemeinsam? Ich fände es glaube ich leichter, so rum dranzugehen und mir schon beim Stimmen vorzustellen, ob man eins weglassen könnte, als ein drittes Tom nachträglich zu ergänzen, wenn 2 Toms schon toll zusammen klingen. (Ich hoffe man versteht, was ich meine).
! So mache ich es auch. 2 Toms stimme ich, sofern die Größen das hergeben, zu einer Quinte. Ein drittes in der Mitte eingefügt stimme ich dann zu beiden auf etwa eine kleine bzw. große Terz.
Alleine die Stadt München verspricht sich im Gegenzug daraus Einnahmen von über 500 Mio
Na ob das Kalkül aufgeht? 😬😀
https://taz.de/Megakonzerte-in-Muenchen/!6024139&s=adele/
Vermutlich sind einige Ticket-Reseller auch auf die Schnauze gefallen.
Das ist die andere Seite des dynamic Pricing.
Ich brauche im Worship-Bereich sehr häufig die Toms für den Groove.
Ein Trend, den ich ehrlich gesagt nicht verstehe. Mir fehlt da der ordentliche Backbeat. Vielleicht bin ich dafür zu alt oder zu konservativ, aber nehme mir die Freiheit, diese Nummern anders zu spielen.
Es ist keine Frage der Stimmung, sondern eher ein systematisches Problem. Egal wie hoch oder tief die Toms absolut gestimmt sind, das Phänomen stellt sich bei mir meistens ein.
Hmmm, ich höre das zum ersten mal. Meist spiele ich 1 up 1 down ( 8-12 oder 10-13 oder 10-14), aber manchmal auch 2 up 2 down (8-10 up 12-14 down). Dann rücke ich die Hihat ein klein wenig weiter nach links, damit das Ride da bleiben kann, wo es ist. Aber dass ich mit der Tonhöhe eines der beteiligten Toms nichts anfangen könnte, ist mir noch nicht passiert.
Ich spiele das hohe Tom tatsächlich auch oft alleine, ohne zu anderen überzuleiten.
Es geht dabei auch nicht einfach nur um einen Weiterverkauf, wenn man dann doch nicht aufs Konzert geht. Sondern es geht um Leute, die systematisch zu Beginn vom jeweiligen Verkaufsstart viele Tickets kaufen, dann bis zum Ausverkauf des Events warten und diese mit z.T. erheblichem Gewinn wieder verkaufen.
Ich wollte mal mit meinem Sohn ein Bundesligaspiel besuchen. Bei Werder gibt es ein Bewerbungssystem, bei dem man den Kartenwunsch angibt und dann werden die Karten unter den Interessenten quasi verlost (bezahlen muss man sie natürlich trotzdem). Nach einigen erfolglosen Versuchen, bin ich auf den Schwarzmarkt und habe da Karten in etwa zum regulären (Einzel)Preis bekommen, ABER es waren Dauerkarten. Der Vermieter der Dauerkarten kam dann in der Halbzeitpause vorbei und hat sie wieder eingesammelt. Der hat duzende Dauerkarten mit verschiedenen Namen drauf und verdient eine Menge Kohle damit. Werder findet das offenbar OK, jedenfalls unternehmen die nix dagegen.
Bin erst bei der 5. Nummer angekommen, aber bis hierhin ist schon eine ordentliche stilistische Bandbreite zu hören.
Bei Rise up hab ich tatsächlich zuallererst gedacht "Prog-Träume werden wahr". Aber spätestens Call me ist für mein Ohr eher eine gefällige Pop/Rocknummer ohne viel Prog. Stand up ist dann wieder was ganz anderes, irgendwo zwischen Toto und old school HipHop. Hut ab für die Eier, so ein Album zu machen!
Kaum einer weiß noch einzelne Musikalben als Gesamtkunstwerke zu schätzen, kaum einer konsumiert noch ein Album so, wie es im Mastering angedacht wurde.
Dabei entgeht einem ein wesentlicher Teil der künstlerischen Intention, der Spannungsbogen, der sich über das Werk zieht, wird nicht wahrgenommen. Ein Album war ja darüber hinaus in vielen Fällen auch ein visuelles Kunstwerk. Aufwändige Grafiken, Booklets oder Gimmicks, wie Wischgrafiken. Musik hatte zur Hochzeit des Albums zwischen den späten 1960ern bis in die 1990er einen kulturellen und gesellschaftlichen Stellenwert, den sie heute nicht mehr hat. Das hat einerseits mit dem Wandel vom Künstlergeschäft zu einem Produzentenbusiness* zu tun, andererseits aber auch mit dem Transportmedium. Neil Postman schrieb einst: das Medium ist die Botschaft.
* : Interessanterweise war die Musik im 20. Jh bis in die 1960er hinein bereits ein Produzentenbusiness, es gab Produzenten, Autoren und Interpreten. Motown war in diesem Sinne außerordentlich modern.
Ich kann mich da selbst an das TOOL-Konzert erinnern. Hatte die Band bis dahin als früherer Fan noch nie live gesehen und da war mir nach der Entscheidung auch egal, ob das Ticket 150 oder 100€ kostet.
Egal, wie geil die Band ist, irgendwann ist für mich die Schmerzgrenze erreicht. Ich hab für Tool in Hamburg (2022 meine ich) 105 Euro bezahlt. War ein gutes Konzert, würde ich aber kein zweites Mal machen: die viel zu große Halle führt zu eher schlechtem Sound und schlechter Sicht. Psychotic Waltz im übersichtlichen Knust war ein Schnäppchen dagegen, Sound und Sicht deutlich besser und einen Schnack mit dem Gitarristen nach dem Konzert gab es auch noch.
Die freie Marktwirtschaft kann sich halt schlecht selbst regulieren. Da müsste schon die Politik eingreifen.
Nanana, wer wird denn da den neoliberalen und marktradikalen Ideologen widersprechen? Der Markt regelt doch ALLES.