Das Finish ist ein Traum!
Beiträge von nils
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hier aus Bremen,
Du bist Bremer? Sind wir uns evtl. schon mal über den Weg gelaufen?
Ja, bei einem Workshop von dir! Ich habe übrigens damals auch mal für zwei Jahre bei Golden Gate, der Band von Peter gespielt
bis zur Auflösung 2006 oder so...Ah, jetzt wird manches klarer, da schließt sich der Kreis.
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Hat es die je gegeben?
Ich war mal bei Chris Kamin (Kamin Cymbals) zum Beckenhämmer-Workshop. Der grenzte schon an Geheimnisverrat.
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Till Brönner hat sich diese Woche auch zu Gagen und Verdienst geäußert
https://www.n-tv.de/politik/Ti…dem-recht-id31188882.html
Aus dem Artikel: " Brönner ist ein bei Studienräten und Zahnarzthelferinnen beliebter sogenannter Star-Trompeter, übernimmt aber dennoch nicht das Bundesministerium für Forschung und Raumfahrt. "
Alter, die geben ganz schön Gas. Und was sie ihm als falsche Milchmädchenrechnung vorwerfen, ist nicht so falsch. Die sog. Staatsquote liegt ja so grob bei 50% (49,5% um genau zu sein), also gibt der Staat 50% der gesamten Wirtschaftsleistung selbst aus. Woher kommt das Geld - aha, da haben wir's, von uns natürlich. Also geben wir von allen Einnahmen, die wir so generieren, die Hälfte an die Staatskasse ab. Ungerechtigkeiten bei der Lastenverteilung zwischen Arbeitseinkommen und Kapitaleinkommen lassen wir mal großzügig raus.
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hier aus Bremen,
Du bist Bremer? Sind wir uns evtl. schon mal über den Weg gelaufen?
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Die Trommel soll noch nach Tom klingen. In dem Video ist es dem Trommelbauer nicht gelungen.
Das eigentliche Problem, neben Snarebed und Bohrlöchern, ist aus meiner Sicht, dass die Funktion als Tom eine ganz andere Stimmung und auch ein anderes Resofell verlangt, als bei der Verwendung als Snare. Snareresos sind sehr dünn, mit einem 10mil Tomfell klingt ein Snareteppich ziemlich pappig, kann ich aus Erfahrung berichten. Und dazu sollte es als Snarereso viel härter gespannt sein, als als Tomreso. Um ein wirklich taugliches Snom zu bauen, müsste man noch eine Mechanik haben, die das Umstimmen des Reso durch einen Hebel ermöglicht, und dann hat man immer noch für eine der beiden Anwendungen das falsche Fell drauf.
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Zuletzt, und das ist schon ein paar Jahre her, betrug die Gage bei mir mindestens 350€ pro Musiker für den Gig (egal ob Kneipe, Party, Hochzeit, Open Air...). Darunter wurde kein Gig angenommen.
Selbst würde ich mich ja als Hobbymusiker verorten, aber ich spiele immerhin auf einem Level, dass ich auch mal von einer (kleinen) Agentur oder einer Theaterproduktion gebucht werde, wo ich dann mit den Profis spielen darf. Bei denen ist es so, dass die, mit denen ich in dem Zusammenhang zu tun hatte, sich so eine Haltung nicht leisten können. Die meisten Gigs lagen so bei 200€/Abend, aber die nehmen auch für die Hälfte noch Gigs an, weil sie ihre Miete zahlen und den Kühlschrank füllen müssen. Ich war bei einem Gig eines befreundeten Trommlers aus Berlin, der in der deutschen Blues-Szene gut etabliert ist, im Yorckschlösschen, falls jemandem das was sagt. Man musste Eintritt zahlen, also nix Hut. Die ganze Band bestand aus gestanden Profis. Er sagte danach zu mir, dass jeder mit nur 80 Euro nach Hause gegangen ist. Man muss sich deine Untergrenze schon leisten können.
, würden aber nie unter z.B.: 2.000 € mit der Band auftreten und bekommen durchaus auch bis 4.000 €, je nach Location,
Das ist nicht die Realität der meisten Profis, die ich kennengelernt habe. Solche Gagen kenne ich noch aus den 1980ern und 1990ern, aber mein Schwager, der in so einer hochbezahlten Partyband bis etwa Mitte/Ende der Nullerjahre gespielt hat, sagte, dass es zunehmend schwieriger wurde, sich gegen die billigeren DJs durchzusetzen. Schließlich wurde die Band aufgelöst.
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Eine Snare ohne Snarebed?

!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Das verspricht ungewollte Raschelgeräusche ungekannten Ausmaßes.
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mich würde mal interessieren ob es nicht einfacher für Amateurbands mit eigener Mucke geworden ist, an Gigs mit Gage zu kommen, weil die normal ja nicht Mitglied der GEMA sind (jedenfalls die, die noch bei Verstand sind).
Die Unterscheidung scheint mir sehr wichtig zu sein:
Unterhaltung oder Kunst.
Cover/Tribute in allen Formen ist Unterhaltung. Für diese kann ich die Kritik an der Gagenunterbietung und Hutakzeptanz mittragen.
Bei eigener Musik, die ich im Kunstbereich verorten würde, sehe ich das anders. Der Gastronom mag da wenig Unterschied machen, aber für's Publikum ist es ein himmelweiter Unterschied, wie man schon an @Seelannes Post erkennen kann. Für die betreffenden Bands auch. Ich spiele als Vertretung in einer Country Band mit vorwiegend gecoverten Stücken, aber auch in Bands mit eigenem Material. Es ist mit der Kunst deutlich schwieriger, an Auftritte zu kommen, als mit der Unterhaltung. Das hat Auswirkungen auf die Preisbildung und muss es auch, sonst spiele ich garnicht. Allerdings hatten wir schon Abende mit unserer Kunst, wo der Hut besser gefüllt war, als die Gage der Unterhaltungsband.
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Hat das schon mal einer ausprobiert?
Das ist sehr viel Dämpfung und sorgt für ungleichmässige Fellauflage. Ich rate davon ab.
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Ich suche meine Becken schon lange nach dem Klang aus. Was drauf steht, ist egal. Ich hab sogar Becken, auf denen garnichts steht, keine Ahnung wer die gehämmrt hat. Das einzige Problem dabei ist, dass ich dafür keinen Ersatz beschaffen kann, eben weil nix draufsteht.
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Reproduzierbarkeit ist ein wichtiger Punkt. Als ich als Tech auf Tour war, war das ein zentrales Anliegen, ich hab sogar in der Showpause alles nachgestimmt, damit es exakt wie gewünscht ist.
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...denke mal auch dass kaum einer wirklich (routinemäßig, allenfalls unter bestimmten Bedingungen/Anforderungen) versucht genau bestimmte Noten reinzutunen, sondern drauf schaut, dass die Intervalle harmonisch passen.
So ist es. Ich hab gerne Terzen bei 2 Zoll Abstand und Quinten bei 4 Zoll, ggf. auch bei 3 Zoll Abstand. Wegen der Differenztöne, wie ich hier im DF schon des öfteren schrieb. Die Exakte Note der jeweiligen Trommel ist mir dabei wurscht. Ein Trommel ist weder stimmstabil genug, um die eingestellte Note über längere Zeit zu behalten, noch ist der Klang der Trommel eine musikalische Note im Orff'schen Sinne, sondern ein Geräusch. Das ist wegen der unharmonischen Obertonreihe so, die ganz anders ist, als die harmonische Obertonreihe einer schwingenden Saite.
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Mich nervt es beispielsweise massiv, wenn eine Band nicht grooved, weil ich es immer auch persönlich nehme, so als würde ICH nicht grooven
Da hast du einen Punkt! Ich habe JAHRE unter verschiedenen BassistInnen gelitten, die nicht gegroovt haben. In der Zeit hab ich irgendwann selbst den Glauben daran verloren, dass ich grooven könnte. Mit einem Basser, der groovte, hat sich das dann wieder gelegt. Aber es war eine echt schwierige Zeit.
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Das folgende Solo ist einfach großes und unterhaltsames Kino. 150 Sekunden Trommelmusik voll auf den Punkt.
MEGA! Diese klangliche Bandbreite und Kontrolle.
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...und trifft nicht einen einzigen Ton, der Gitarrist kann keine Soli, das Zusammenspiel holpert.
Damit könnte ich durchaus leben, wenn es sich um eine Schülerband von 12-jährigen handeln würde. Aber es sind Herren aus meiner Generation, die an sich genügend Selbstreflexion aufbringen können sollten, um zu diesem Schluss zu gelangen:
Das muss man doch hören und so ehrlich sein, dass man das so eigentlich nicht vor Publikum aufführen kann.
Daher teile ich diesen Eindruck von trommla:
In den hier präsentierten Videos hat es aber fast den Anschein, als ob weder Dirigent noch Orchester überhaupt Erfahrung haben. Und wenn der Blinde vom Tauben lernen muss, relativiert sich auch die Nachwuchsförderung in meinen Augen. Fast könnte man meinen, ein Grundschulorchester zu hören.
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aber mit den gegebenen Umständen macht es tatsächlich am meisten Sinn ein Mikro in die Bassdrum zu stecken.
Ich verstehe immer noch nicht so ganz, was gegen eine reduzierte Lautstärke im Proberaum spricht. Ihr spielt ja derzeit hoffentlich alle mit Gehörschutz, was man bei geschickter Wahl der Einstellungen und Positionen auch lassen kann. Nun denn, in Technik investieren geht natürlich immer.
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Tut natürlich weh. Aber was spricht dagegen das Projekt mit neuen Mitgliedern weiterzuführen?
Diese Band war für mich sehr besonders, weil es musikalisch so gut und mühelos zusammenpasste. Egal was und wie, es kam immer Musik heraus. So eine Mühelosigkeit bei der Improvisation hatte ich mit anderen MusikerInnen noch nie vorher erlebt. Deswegen denke ich, dass es schwierig, aber sich nicht unmöglich, wird, andere Leute zu finden, mit denen es ähnlich gut funktioniert. So, wie ich mich derzeit fühle, brauche ich aber erst mal eine Pause, bevor ich mich auf den Weg mache. Und die andere Band ist ja auch noch da.
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Gibt es irgendwelche Tricks, die Bassdrum Hörbarkeit nur für mich zu erhöhen, ohne sie abzunehmen?
Ja gibt es. Das Maßnahmenpaket besteht aus mehreren Teilen:
- Bassdrum auf den Raum stimmen, indem man die sog. Raummoden sucht. Zuerst Reso so tief wie es geht stimmen, dann in sehr kleinen Schritten langsam höher stimmen und immer wieder anschlagen, bis der Raum mehr zurück gibt. Noch ein-zwei mal etwas höher stimmen und wenn der Raum weniger zurück gibt, wieder runter. Trifft man eine Raummode, entsteht eine stehende Welle, die die Energie länger in der Luft hält.
- Attack/Kickanteil der Bassdrum erhöhen: Schlagfell etwas herunterstimmen
- Amps leiser drehen (ja, ich weiß, es hilft aber wirklich)
- Amps besser positionieren. Die Amps sollten so stehen, dass alle den Kernschall in Kopfhöhe abbekommen, nicht in Kniehöhe. Das geht meist gut, indem man die Amps seitlich aufstellt und leicht nach oben neigt, oder gleich erhöht aufstellt. So kann man die Dinger nochmal leiser machen.
My2cents
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warum auch nicht, wenn Profis das oft nicht besser können als man selbst.
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Natürlich gibt es Amateure, die ähnlich professionell drangehen wie Profis. Und es gibt erstaunlich unprofessionelle Berufsmusiker.
Unprofessionelle Berufsmusiker hab ich auch schon erlebt. So auch beim schlechtesten Konzert, für das ich jemals Geld bezahlt habe: Lenny Kravitz in Hamburg im Stadtpark, muss in den frühen 1990ern gewesen sein. Der war so breit (wovon auch immer), dass er kaum stehen konnte und von der Bühne gefallen ist.
Aber auch im Coverbereich, also Unterhaltungsbranche zum Geldverdienen, hab ich Bands gesehen, die so schlecht gespielt haben, dass ich am liebsten eingegriffen hätte. Manchmal hab ich Profis zugeschaut und gedacht "Das kann ich auch, und zwar mindestens genauso gut".