Beiträge von Schoppe

    Hallo.
    Die Evans Sound Off kenne ich persönlich nicht, sieht mir aber nach "angepassten Kissen" aus, d. h. Rebound geht gegen Null. Mit "normalem" Spielgefühl hat das wenig zu tun.
    Meshheads (und Silent Becken) haben halt den Vorteil, dass sie ein rel. realistisches Spielgefühl vermitteln.


    Wenn du das nur "ab und zu" machen willst/musst (mhh, woher weiß man ob die Nachbarn da sind oder nicht ?( ) geht das mit dem Sound Off (Fellen) in Ordnung, wenn du aber überwiegend "leise" spielen musst, würde ich die Meshheads und Silent Becken nehmen.


    Es gibt da (wie fast überall) Billige und Teure Teile. Ich habe aber zu wenig Erfahrung damit was "gut" und "haltbar" ist (der "Sound" ist hier wohl eher nicht relevant :D :whistling: )


    Gruß
    Ralf

    Hallo.


    Das lösen der Lugs/Schrauben ist kein Problem.


    Je nachdem wie "dick" deine Schiene ist, solltest du darauf achten, dass die Schrauben noch richtig in die Lugs "greifen". Ansonsten in den Baumarkt und etwas längere geholt (alte Schrauben behalten, wegen eventuellem Rückbau !!!).


    Es gibt auch Kabelbinder die extra eine Öse haben die man unter die Schrauben machen kann und daran die Schiene befestigt.


    Hat alles den Vorteil, dass du den Ursprungszustand wieder problemlos herstellen kannst.


    Von Kleben, Löten o. ä. rate ich ab, da du die Schrauben bearbeitest, ggf. nicht mehr richtig lösen kannst und (gerade bei Kleber) das Innenholz versaust. Ich denke, dass das auf Dauer auch nicht richtig hält.


    Gruß
    Ralf

    Hallo.
    Ist echt sehr wenig, zumal noch mit Snare.
    Wenn der Zustand Sch... ist kann das trotzdem hinkommen und das mit seriös ist halt immer so eine Sache.
    Aber anhand bestimmter Kriterien, die ja hier schon des Öfteren angesprochen wurden (Anmeldedatum usw. ), kann man sich ein grobes Bild machen.
    Falls du kein Interesse hast -> ich könnte mir das auch mal ansehen :D :D :D
    (Oh Mann, bin ich jetzt unseriös)
    Gruß
    Ralf

    Moin, Moin


    Da kenne ich zwei Seiten der Medaille.


    Die erste Band 1982 mit ein paar Kumpels gegründet. Zusammengefunden halt über die Schule, gemeinsame Freunde... hat sich so ergeben, man versteht sich gut, unternimmt auch außerhalb der Musik Einiges, es gab musikalisch ein paar "regionale" Vorbilder, aber was genau daraus werden sollte ..... ?(


    Halbwegs "erfolgreich" gings dann in die 90ziger und nach 1-2 Personalwechseln/Verstärkung in eben diesen recht erfolgreich weiter (+- 40 Gigs/Jahr) .


    1999 dann wegen Beruf, Familie dort aufgehört und nur auf "Sparflamme" (Musikverein) weiter gemacht.
    Irgendwann hat es wieder gejuckt (2004) und ich hab ein paar Musikerkollegen zusammengetrommelt von denen ich wusste, dass sie (fast) keine Verpflichtungen hatten, vom "Stil" her und menschlich (zumindest dachte ich das) auch passten.
    Nach einem erfolgreichen "Startgig" bekam der Gitarrist irgendwie "kalte Füße" und die Sängerin war dann auch nicht mehr verfügbar. Nach einigen "Castings" hatten wir dann wieder einen Gitarristen (aber nicht lange) und die Sängerinnen wechselten auch des Öfteren. Das war dann so ein Teufelskreis, wir können keine Auftritte spielen weil ein Instrument "fehlt". Waren wir vollzählig und "Spielbereit" war es schwierig an Auftritte zu kommen.
    Nach 4-5 Jahren hat sich dann die Besetzung stabilisiert und wir konnten intensiver mit der Suche nach Gigs beginnen.


    2014 war das Jahr mit den meisten Gigs (8 Stück) und ich dachte "jetzt läufts".
    Anfang 2015 dann in der gleichen Probe der Bassist: "Ich probe noch bis zum nächsten Auftritt mit, dann helfe ich ggf. aus wenn ihr bis dahin niemanden gefunden habt". Dann der Keyboarder "Ich fange im Mai bei einer anderen Band (mit viel, viel mehr Gigs) an und habe dann keine Zeit mehr". Das Sahnehäubchen war der Gitarrist: "Ich spiele über Fastnacht als (Krankheits-) Aushilfe bei einer Band mit und es sieht so aus als würde ich danach fest mit machen".


    Da waren dann innerhalb von 15 Minuten rund 11 Jahre "Aufbauarbeit" dahin. Wir hatten noch einen letzten Auftritt zusammen, aber ich hatte keine Lust mehr weiter zu machen und/oder neue Musiker zu suchen.Dann die Überraschung :rolleyes: .
    Mein Nachfolger in der "ersten Band" hörte 2015 auf und ratet mal wer sein Nachfolger ist. Nach 15 Jahren in die erste Probe ...... es war als wäre ich nie weg gewesen =) =) =)
    (Dort gab es prinzipiell auch nur einen Personalwechsel in der Zeit, so dass die Besetzung fast wie in der "Blütezeit" war.)


    Vor kurzem haben wir ein neues Mitglied bekommen und das Ganze kam daher, dass unsere Bläser in einer anderen Band spielen und er dort mit macht (wir haben ihn gefragt :whistling: )


    Es gibt also die verschiedensten Wege in eine Band zu kommen und wie die anderen schon geschrieben haben, ist es wichtig zu wissen was man (nicht) will oder einfach nur Glück zu haben.



    Wobei eine gewisse Flexibilität/Einsicht/Gelassenheit..... m . E. notwendig ist, da man wohl NIE GENAU die 100% passende Band findet (wäre ja vllt auch langweilig ?).


    Ich könnte da jetzt noch einiges Schreiben, aber es genügt für's Erste :sleeping:


    GrußRalf

    Hallo.
    Aufpassen muss man natürlich darauf was im Vertrag steht (wenn vorhanden; vielleicht auch im Kleingedruckten !!!).
    Wir hatten vor Jahren mal drin stehen, dass bei einem kurzfristigen Ausfall (sowohl Band als auch Veranstalter) eine Konventionalstrafe in Höhe der Gage zu bezahlen ist.
    Brachte uns an einem Silvester den "besten Gig ever" ein, nicht gespielt und eine stattliche Gage bekommen :D :D :D
    Gruß
    Ralf

    Hallo Leut's


    Eigentlich spiele ich mit allem was ich gerade so am Fuß hab.


    Nur bei längeren Gigs (so ab 4 h) ziehe ich dann doch lieber was Bequemeres (leichte Turnschuhe, Sneakers o. ä.) an.


    Die sind dann "fußfest eingestellt", damit nichts rumschlackert aber auch nichts drückt.


    Je nach Wetter, Lokalität, Alkoholpegel etc. sind nach dem Gig wieder die "normalen" Schuhe dran :D


    Gruß


    Ralf

    Hallo.
    Wie dem An-/Verkaufsfred zu entnehmen ist, suche ich schon seit längerem ein 16" S-Class Pro Tom.
    Eventuell könnte ich nun ein 16er S Class Maple bekommen und die Frage ist ob das "klanglich" zum "Pro-Set" passt (die Unterschiede bei der Halterung, Lugs etc. sind mir bekannt).


    Die Kesselmaße (5 mm), Anzahl der Lagen/Material (9 Lagen Maple) sind identisch, allerdings sind die "Pro-Kessel" im CLTF (Cross-Laminating-Tension-Free; Kreuzverleimt etc.) Verfahren hergestellt und die "Maple" ganz normal mit (quer?) übereinander liegenden Schichten (zumindest habe ich nirgends gelesen, dass diese bereits im CLTF gefertigt wurden).


    Ist das der einzige Unterschied im Kesselaufbau und wirkt sich das auf den Sound aus?
    Gruß und Danke
    Ralf

    Moin, Moin.
    Als ich mein Pearl Reference Pure (mit neuen Hardcases [Marke müsste ich nachsehen]) gekauft habe, hat mir der Verkäufer gleich gesagt, dass es beim 14 er Floor Tom Probleme mit dem Durchmesser beim 14er Case gibt und mir das 15er empfohlen.
    Das hab ich dann auch genommen und es funktioniert problemlos. Insofern wäre ein 15x14 vielleicht auch eine Option. Das Tom "schlackert" dann auch weniger im Case als bei einem 16er.
    Gruß
    Ralf

    Hallo.


    Ok, dann transponiere ich das in meine Sätze 4 und 5 und sage, dass sie die Zeit die der Toningenieur zum Quantisieren braucht (und die ja auch Geld kostet), besser zum üben genutzt hätten :thumbup:


    Gruß
    Ralf

    Hallo.
    Bei Toningenieuren sind wir ja schon eher im professionellen Bereich wo das schon angebracht(er) ist.
    Hier sollte sich das aber auch in Grenzen halten, da es sich ja um Profi's handelt.


    Im Amateur/Semi Professionellen Bereich sehe ich das nicht so.


    Dort sollte man sich eher darauf konzentrieren genauer zu spielen, denn auch wenn man mit Klick spielt heißt das ja nicht das man auch exakt spielt ;)


    D. h. die Zeit die man später zum "Quantisieren" bräuchte lieber vorher zum üben nutzen :P



    Gruß


    Ralf

    Moin.
    trommla: Mhh, ich glaube ich weiß was du meinst.


    Wenn man nun als studierter Musiker/Schlagzeuger seine Doktorarbeit, z. B. über das Schlagzeugspiel in der chinesischen Yuan-Dynastie, schreibt und seinen Doktortitel als Musikwissenschaftler (Dr. sc. mus.) oder Kulturwissenschaftler (Dr. cult. ) bekommt, erfolgt dies nicht weil man so gut Schlagzeug spielen kann sondern aufgrund der wissenschaftlichen (oder pädagogischen) Leistung.


    Etwas anders sieht es aus wenn man die Professur aufgrund besonderer Lebens-/Schlagzeug-Leistungen bekommt.Vielleicht würde die ein oder andere Universität gerne Steve Gadd (siehe Post 2) als Honorarprofessor haben wollen und ihm den regulären Titel Prof. "verleihen". (https://de.wikipedia.org/wiki/Honorarprofessor)
    (Ich rede hier nicht von dem Ehrenprofessuren ohne Lehrbefugnis https://de.wikipedia.org/wiki/Ehrenprofessur).



    D. h. es ist durchaus für einen "reinen" Schlagzeuger möglich Professor zu werden (ggf. sogar ohne akademischen "Ausbildung") und damit die höchste Akademische Stufe zu erklimmen.
    GrußRalf

    Moin.
    Also den Prof. Dr. Bumms kann ich auch ohne akademischen Abschluss machen :D :D :D


    Auf der Mitarbeiter-Seite der Popakakademie Mannheim sind einige Prof. und Prof. Dr. aufgeführt.


    https://www.popakademie.de/de/ueber-uns/mitarbeiter/


    Mit dabei auch Udo Dahmen als Schlagzeuger (weiß nicht ob bei den anderen auch ein "Drummer" dabei ist, ist mir jetzt zu viel Arbeit das herauszufinden :( )



    Das wird an anderen (Musik-) Hochschulen ähnlich sein.
    Vielleicht gibt es ja auch irgendwo eine(n) Prof. Prof. Dr. Dr. ....., aber ich denke mal da das o. a. dürfte der oberste Level sein.



    Gruß
    Ralf

    Hallo.
    silent bob: Lustig, genau eine Stellenanzeige für diese Big Band habe ich gemeint (https://www.saarland.de/246455.htm)


    Übrigens ist das auch nur eine 60% Stelle, deshalb hat der Stelleninhaber wohl noch genug Zeit für Schüler, andere Gigs etc..und daher ggf.auch die angesprochene "Begehrlichkeit". Wobei sich die Rentenansprüche auch an den 60% orientieren. Das ist zwar immerhin etwas, aber doch nicht allzu viel.


    Und was er machen muss steht in der Stellenbeschreibung, bzw. für "Vollzeitbeschäftigte" (d. h. die fehlenden 40%) in dem Artikel drin.


    Ok, so langsam weicht meine Lächerlichkeit auf ... wenn ich mir die Stellenbeschreibung genauer betrachte... ;( ;( ;(
    Normalerweise sind mit den "E13 Stellen" auch Personalführung, selbständiges, (eigen) verantwortliches Handeln und Tätigkeiten auf Abteilungs-, Referats-, Amtsebene verbunden, die hier ja gar nicht so gegeben sind.


    Also, ziehe meinen Thread soweit zurück, dass die Männer weiterhin in E6, Frauen in E13 und Diverse in E15Ü bezahlt werden :thumbup:



    Volle Deckung und Gruß
    Ralf

    Moin.
    Läuft mal wieder in die falsche Richtung :rolleyes:
    Mir ging es weder um die Existenzberechtigung, (Nicht-)Rechtfertigung eines Polizeiorchesters oder des öffentlichen Dienstes oder wer das alles bezahlt oder welche Bezahlung jemand "verdient" hat.


    Es geht mir nur darum, dass diese Differenz in der Bezahlung sehr krass ist.
    Das mit der E13 (ist übrigens Eingruppierung für Angestellte, nicht Beamte) ist das normale Einstiegsgehalt für Universitätsabsolventen -> Das ist so !!!


    Abweichungen, Einstiege in niedrigere Gehaltsgruppen, "Sonderregelungen" o. ä. gibt es natürlich immer wieder, aber eine Einstufung die 7 (in Worten SIEBEN) Gehaltsstufen tiefer ist, bei prinzipiell gleicher Ausbildung, finde ich einfach ....... (kann sich jeder sein eigenes Wort einsetzen ;)


    Gruß
    Ralf

    Hallo.


    Habe am WE eine Stellenanzeige für einen Trompeter/Flügelhornisten in einem Polizeiorchester (nebst zugehöriger Big Band) gesehen.


    Da ich einige Blasmusiker kenne für die das vllt. etwas ist, habe ich mir die Anzeige genauer angesehen und als ich die Eingruppierung in die Tarifgruppe sah, traf mich bald der Schlag.


    Tarifgruppe 6, das sind Brutto (je nach Erfahrungsstufe 1-6) so zwischen 2450 und 3080 €/Monat, wobei die höheren Stufen erst nach einigen Jahren erreicht werden.


    Hört sich vllt. für den ein oder anderen gar nicht so schlecht an, aber jetzt mal ganz ehrlich, wer hat denn dort Chancen genommen zu werden?


    Die Person kann kein „Amateur“ sein sondern muss (ggf. nach dem Abitur) Musik studiert haben.


    Bereits für die Studiums-Aufnahme ist es dabei notwendig ein sehr guter Musiker zu sein, dann noch jahrelanges studieren und einen (Universitäts-) Abschluss machen.


    Normalerweise werden Universtitätsabsolventen im öffentlichen Dienst in Tarifgruppe E13 eingestellt (3800- 5680 €).



    Warum schreibe ich das???
    Ich finde es lächerlich, dass sehr gut ausgebildete (und jahrzehntelang übende) Musiker, im Vergleich zu anderen "Studierten", in eine solch niedrige Tarifgruppe eingestuft werden und das gilt ja im Endeffekt für alle Musiker (also auch Schlagzeuger/Perkussionisten).


    Das zeigt aber mal wieder wie "gering" man als (Profi-)Musiker eingeschätzt wird und das hat. m. E. auch Auswirkungen auf die immer kleiner werdenden Gagen in dem Bereich.
    Vielleicht ist aber auch das "Angebot" an Musikern zu groß und es findet sich "immer Einer der das macht" :thumbdown:


    So, das musste mal raus ;(
    Ralf