Beiträge von LeoB

    Klar gibts diverse Hausmittel um ein annähernd 5" großes Loch in ein Fell zu bekommen (vielleicht kann man es ja auch mit Hilfe einer Kanone reinschießen? :D), aber mal ehrlich: wenn ich mir beispielsweise für mittlerweile 69,-€ ein Powerstroke 3 Fiberskyn hole, dann sind mir die 9,50€ für den Cutter auch fast schon egal. Spätestens wenn man sich mal ein Fell ruiniert hat greift man gerne auf das entsprechende Werkzeug zurück, insbesondere wenn man öfters ein neues Fell braucht. Alternativ vertickt man das Ding wieder in den Kleinanzeigen. :)

    Just my two cents.

    Eine pauschale Aussage ist ziemlich schwierig, kommt letztendlich auch auf die Größe und die Position des Lochs sowie auf die Größe der Bass Drum drauf an. Ein sehr großes Loch in der Mitte des Fells, so wie es vor ein paar Jahrzehnten üblich war, hat natürlich andere Auswirkungen als ein kleineres Loch am Fellrand.

    Mit einem 5"-Loch im Randbereich macht man sicherlich nicht viel falsch, klingt meiner Meinung nach etwas "offener" und es geht trotzdem nicht allzu viel vom Rebound verloren. Außerdem bietet es den Vorteil, dass sich relativ einfach zusätzliche Dämpfung in die Bass Drum einbringen lässt (Kissen, Decke o.ä.), was gerade bei günstigeren Fellen hilfreich sein kann.

    Ich habe gute Erfahrungen mit dem Bass Drum O's Cutter gemacht:

    Bass Drum O's Cutter
    Bass Drum O's Lochschneider / Cutter, Lochschneider für Bass Drum Felle, größenverstellbarer Radius
    www.thomann.de

    Wenn man einen Karton o.ä. unter das Fell legt, dann sollte eigentlich nichts schief gehen, anders als beim Schneiden mit dem Cutter entlang einer Schablone. Zusätzlich sollte man dann noch einen entsprechenden Verstärkungsring montieren (Bass Dum O's), hier muss man dann nut etwas vorsichtig sein damit der Ring nicht kaputt geht.

    Alternativ gibt es auch von verschiedenen Herstellern Felle, die schon ab Werk ein Loch drin haben - ist aber in Deinem Fall schon zu spät, wenn die Bestellung bereits läuft.

    weswegen Standtom auf Jungle-Adapter ausscheidet (... und es garkelt ja wohl auch noch doller).

    Wobei die AQ2 Safari Sets ja auch keine richtigen, einrastenden Bassdrumbeine haben und deshalb vermutlich vergleichbar wackelig sind.

    Laut Produktbildern sind doch beim AQ2 Safari die ganz normalen Sonor-Beine verbaut, die auch schon vor Jahren bei den Force-Serien eingesetzt wurden.

    Die sind zum ganz fein geriffelt und außerdem ist ja ne Memory-Klammer dran, die mit einer Nase in die Halterung "einrastet".

    Da müssten schon alle drei Schrauben locker sein damit das anfängt zu wackeln. ^^

    Hallo zusammen,


    ein Arbeitskollege von mir meinte, dass er noch ein altes Schlagzeug zu Hause hat, welches irgendwann mal für seinen Sohn angeschafft wurde.

    Ich habe dann gesagt er soll mal ein paar Bilder machen und zum Vorschein kam ein altes Rogers-Set.

    Da ich mit Rogers bisher nichts am Hut hatte krame ich mal den alten Thread hier raus. :)



    Es scheint sich um ein Rogers Holiday aus den 60ern zu handeln, Finish dürfte Black Diamond Pearl sein - so viel hab ich selbst schon rausgefunden.

    Die Hardware scheint nicht dazuzugehören, ebenso die Snare (dürfte meiner Meinung nach eine von Millenium sein).

    Der Rest sieht ziemlich original aus, es fehlen halt überall die Resonanzfelle inkl. der Spannreifen.

    Außerdem scheint ein Bass Drum-Bein zu fehlen, das zweite steckt glaube ich in der Aufnahme.


    Ich hab ja nun schon das ein oder andere Set restauriert und hätte auch durchaus Lust auf ein neues Projekt, allerdings weiß ich nicht, inwieweit für Rogers Schlagzeuge Ersatzteile am Markt zu bekommen sind.


    Ein neuer Spannreifen für die Bass Drum dürfte nicht das Problem sein, von Delmar gibts ja noch die entsprechende Folie und bei der Breite des Inlays sollte das auch nicht groß auffallen, dass das neu ist.

    Sind die Spannreifen der Toms speziell oder passen hier auch Spannreifen von anderen Herstellern aus der Zeit?


    Ich würde das Set vermutlich nicht selbst behalten, daher stellt sich die Frage, wie viel im Verkauf für so ein Set zu erzielen wäre und ob es sich lohnt, die Teile zusammenzusuchen oder ob man das Set besser im Ist-Zustand verkaufen sollte.


    Danke euch schonmal, wäre schön wenn sich mal jemand der Rogers-Sammler dazu äußern könnte. :)

    Ich würde auch gerne mal die sehen, die dann bei so einem Set nochmjal in Felle investieren. ^^

    Geht mir ja nicht darum direkt nach dem Kauf neue Felle zu montieren, eher so wie Seven geschrieben hat wenn die ersten Felle durch sind. ^^


    Für einen langjährigen Schlagzeuger mögen die Millenium-Sets sicherlich Schrott sein, aus Sicht eines Anfängers ist es aber eine gute Möglichkeit relativ günstig an ein neues Schlagzeug zu kommen um das Ganze erstmal auszutesten.

    Die wenigsten Eltern recherchieren im Vorfeld im Forum was für Gebrauchtset in Frage kommen könnte (sei es aus Faulheit oder weil sie keine Ahnung von der Thematik haben), durchforsten dann die Kleinanzeigen, setzen sich ins Auto und holen das Set ab, investieren dann ggf. nochmal in neue Felle usw. Mit Hilfe eines Schlagzeuglehrers ist das sicherlich möglich, machen aber halt auch nicht alle. Meiner hätte mir damals sogar ein Set besorgt, hatte aber zu dem Zeitpunkt bereits ein anderes.

    Wie bereits oben geschrieben: Thomann liefert kostenlos bis an die Haustür und gibt nochmal drei Jahre Garantie - was will man mehr?

    Wenn das Schlagzeug nur im Kinderzimmer steht dann kommt man in der Anfangszeit gut damit klar, später dann mal paar andere Becken und neue Felle und man kann durchaus zufrieden sein. Wenn man dann mal zwei oder drei Jahre spielt und wirklich Interesse hat weiterzumachen dann kann man ja noch immer in etwas hochwertigeres investieren.

    Grundsätzlich bin ich kein allzu großer Freund der Millenium-Produkte da ich selbst die Erfahrung gemacht habe, dass die Sachen am Anfang "nicht schlecht" sind aber über längere Nutzungsdauer hinweg früher oder später ziemlich verschleißen und dann überhaupt nicht mehr funktionieren.

    Angefangen zu Trommeln habe ich auf nem alten Star-Drumset, welches durch Millenium Hardware ergänzt wurde. Die doppelstrebige Hardware war wirklich nicht schlecht, einige der Ständer funktionieren auch heute noch aber man merkt einfach, dass die Ständer nicht fürs Tourleben gemacht sind.

    Zu Hause machen sie einen guten Job aber wenn man sie ständig einpackt, auspackt etc. dann geben einfach die Verschraubungen nach.

    Bei den Drumsets ist das ähnlich: die Kessel ansich sind nicht verkehrt, die Hardware ist aber halt einfach billig. Die Folierung schlägt auch nach kurzer Zeit Falten und die Felle sind nicht das gelbe vom Ei. Spielbar sind die Dinger sicher, Spaß macht es halt nur bedingt.

    Wenn man die Schlagfelle austauscht dann lassen sich aber recht gute Ergebnisse erzielen, für einen blutigen Anfänger dürfte das aber weniger relevant sein.

    Grundsätzlich würde ich schon sagen, dass diese "Billig-Sets" eine gewisse Daseinsberechtigung haben. Mittlerweile sind diese zwar auch teuerer geworden aber man muss halt auch im Hinterkopf behalten, dass man für den Preis ein fabrikneues Set bis an die Haustür geliefert bekommt und dann auch noch volle 3 Jahre Gewährleistung hat. Interessant ist das sicher für den ein oder anderen Anfänger bzw. für deren Eltern und ich muss zugeben, dass ich das verstehen kann, wenn jemand so ein Teil bestellt.

    Ich persönlich sehe das jetzt nicht so, dass Corona für die Vintage-Drumszene schädlich war, ich würde sogar behaupten, dass viele erst durch den Lockdown die Zeit gefunden haben sich tiefer mit der Thematik Vintage-Drums und Restaurationen zu beschäftigen. Präsenzveranstaltungen wurde freilich abgesagt bzw. konnten nur im kleinen Rahmen abgehalten werden, aber alles was kontaktlos verlief wie Verkauf in den Kleinanzeigen und Versand war ja jederzeit problemlos möglich.

    Ungeachtet von Corona lässt sich aber schon ein gewisser Trend erkennen: viele Leute springen jetzt auf den Vintage-Hype auf und schaffen sich ebenfalls "alten Krempel" an, die Nachfrage steigt und somit auch die Preise. Richtige Schnäppchen wie Dachbodenfunde für 50,-€ gibt es nicht mehr bzw. bleiben nicht lange unentdeckt. Viele Verkäufer recherchieren aber auch vor dem Verkauf im Internet, finden irgendein Bild und meinen dann sie haben ein wahres Schätzchen, das sie für 1.000,-€ anbieten können, obwohl sie ein komplett runtergerocktes und verbasteltes Instrument verkaufen wollen.

    Damit kann man Blasmusik bedienen.

    Für mehr Niveau braucht es mehr Gerät. Das ist einfach so.

    Blasmusik hat wohl kein Niveau? Tolles Klischeedenken...

    Ob du mir das jetzt glaubst oder nicht, aber auch im Bereich Blasmusik ist die Zeit nicht stehen geblieben und es gab in den letzten Jahrzehnten starke Entwicklungen im Bereich Stilistik und Schwierigkeitsgrad. Die Zeiten, in denen man einfach jeden "dahergelaufenen Typen" ohne jegliche Vorkenntnisse an das Schlagzeug setzen konnte, sind längst vorbei. ;)


    Sicher wird man insbesondere in der Blasmusik auch mit einem einzigen Becken (ohne Hihat) klar kommen da die Musik typischerweise für große Trommel, kleine Trommel und Becken konzipiert ist, gerade bei einer moderneren Stilrichtung würde mir aber ohne Hihat etwas fehlen.

    Hihat + Crash/Ride funktioniert meiner Meinung nach sehr gut (vorausgesetzt man will das), ob es auch ein einziges Becken tut hängt aber stark von der Musikrichtung ab.

    Das erwähnte Paiste Signature Full Crash 20" ist aber in jedem Fall ein tolles Becken, welches in meinen Augen bedenkenlos alleine oder gemeinsam mit Hihat eingesetzt werden kann. :)

    Also, dass man eine ganze Komponente kaufen muss, wegen EINES Ersatzteils, das ist oberprovinziell und meines Erachtens auch ganz schön dreist/arrogant. DW, Pearl, Tama und andere bieten ohne Wenn und Aber an, jede blöde Schraube, Unterlegscheibe, Feder, wasweißichwas problemlos online zu ordern. Warum das bei Sonor nicht möglich sein soll, das mögen die mal plausibel darlegen.


    Pardon, aber ich kann das überhaupt nicht nachvollziehen, wie man derart arrogant als Hersteller agieren kann. Für mich hat sich Sonor damit als seriöses Unternehmen erledigt.

    Nun mal langsam Moe, es ist ja überhaupt nicht bekannt was für ein Teil von sonorfan angefragt wurde...

    Auf der Homepage von Sonor kann die Ersatzteilpreisliste runtergeladen werden und dort sind noch allerhand einzelne Schrauben, Muttern, Scheiben, Federn etc. gelistet.

    Ich finde man sollte das nicht pauschalisieren.

    Zunächst mal freut es mich, dass es sich bei der Info mit der Schließung der Service-Abteilung tatsächlich nur um ein Gerücht zu handeln scheint. Hätte mich aber ehrlich gesagt auch stark gewundert. ^^


    ...so, nach fast 4 Monaten habe ich auch eine Antwort auf meine mittlerweile mehreren Anfragen erhalten. Scheint als hätte Sonor tatsächlich mit dem Generationenumbruch zu kämpfen gehabt. Der Service scheint sich hinsichtlich der Verfügbarkeit von Ersatzeilen auch geändert zu haben. Nach Aussage von Sonor müsste ich jetzt um ein Ersatzteil zu bekommen die ganze Ersatzeilgruppe kaufen. Wohlgemerkt war das im Orff-Bereich. Weiß nicht, ob ich da

    in Zukunft auch im Drumbereich dann für eine Stimmschraube für 2 EUR jetzt ein ganzes Böckchen für 30 EUR kaufen muss. Schade.

    Das hat aber nichts mit den jüngsten Ereignissen zu tun - das war auch schon zu Zeiten des Herr Knebel so. ;)

    Ich hab vor paar Jahren einen 600er Beckenständer gebraucht gekauft, leider war der Kunststoffeinsatz, der in dem Klemmstück sitzt, ziemlich "ausgelutscht" wodurch man die Schraube ziemlich fest anziehen musste. Habe daraufhin den Service kontaktiert mit der Bitte um einen neuen Kunststoffeinsatz.

    Schon damals bekam ich von Herrn Knebel die Antwort, dass der Einsatz nicht einzeln erhältlich ist und dass ich quasi ein komplett neues Mittelrohr kaufen müsste. Hab ihm dann zu verstehen gegeben, dass ich mit Sicherheit keine 30-40,- € für ein neues Rohr ausgebe, wenn nur ein Cent-Artikel defekt ist. Er hat es dann dankenswerter Weise irgendwie geschafft mir das Teil kostenlos per Warenprobe zuzuschicken, was mich dann auch sehr gefreut hat.

    Das "Problem" mit den kompletten Baugruppen gab es also schon damals, liegt aber auch daran, dass manche Baugruppen komplett aus China o.ä. zugeliefert werden und nicht einzeln in Bad Berleburg lagern.

    Servus,

    erstmal sorry für noch ein bisschen Offtopic. :saint:

    Den Thread nur auf Angebote von Händlern zu beschränken halte ich ebenfalls für nicht zielführend - wer hat denn in der letzten Zeit noch "richtige" Schnäppchen? 20 Euro unter UVP halte ich jetzt nicht wirklich für Schnäppchen, das bekommt man bei den meisten Händlern mit bisschen Verhandeln...

    Klar gibts mal ein reduziertes Ausstellungsstück aber das ist dann eben auch nur eines.

    Ich finds ehrlich gesagt nicht schlimm wenn sich hier auch mal Fake-Angebote verirren, viel mehr halte ich es für sinnvoll, dass dann über diese Angebote diskutiert wird und diese dann auch in kürzester Zeit als Fake enttarnt werden. Schlimmer wäre es doch wenn jemand auf das Fake-Angebot hereinfällt eben weil es hier nicht aufgetaucht ist und drüber gesprochen wurde. ;)

    Auch wenn der Thread ursprünglich vielleicht mal für Shop-Angebote erstellt wurde würde ich persönlich so weitermachen, wie es bisher gehandhabt wurde.

    Erstmal Glückwunsch zum Schnäppchen. :)

    Ähnliche Erfahrungen habe ich mit einem italienischen Shop gemacht als ich mal Becken bestellt habe.

    Waren vergleichsweise günstig, nach der Bestellung ging dann plötzlich der Preis im Shop wieder hoch. Das handelt sich dann oftmals um Lagerware oder Ausstellungsstücke, die zu einem günstigeren Preis weggehen. Ging mir auch schon bei einem deutschen Shop so, da hatte man sich beim Umstrukturieren des Shops im Preis vertan und hat das korrigiert, nachdem ich bestellt hatte. ^^


    Schwierig wirds halt bei ausländischen Shops wenn man mal was retournieren möchte, da wird es dann meistens kompliziert.

    Im Zweifelsfall würde ich aber immer erst bei Thomann nach nem Paketpreis fragen, meistens geht da noch ein bisschen was. Bei meinen SKB-Cases sind sie mir auch entgegengekommen, obwohl ich die Cases einzeln bestellt habe.

    Mein erstes neues Schlagzeug war damals ein Studio-Set, als ich mir dann vor ein paar Jahren etwas Neues von Sonor kaufen wollte (Prolite, SQ2, Vintage o.ä.) war ich der Meinung, dass es unbedingt ein Set mit 22" Bass Drum sein muss, weil das einfach gängiger ist. Mir ist dann ein SQ2 in der Konfiguration 20x16 Bass Drum, 12x8" Hängetom und 14x14" Standtom zu einem sehr guten Preis untergekommen, welches ich dann auch gekauft habe. Kurz gesagt: ich habe es keinen Tag bereut. Über die Größen der Toms kann man mit Sicherheit je nach Musikrichtung streiten, die 20" Bass Drum finde ich aber in jedem Fall flexibler und einfach besser zu transportieren. Ich würde immer wieder zur Studio-Variante greifen. :)

    1st Chair ist auch nicht gleich 1st Chair. Ich sitze seit über einer Dekade auf einem 1st Chair in Ergorider Form mit Hyraulik-Lift und bemerke nur optischen Verschleiß. Für mich und mein Kreuz gibt's nichts besseres. Ein Kollege, der sich letzten Sommer auf meine Empfehlung das gleiche Modell gekauft hat, bestätigte mir vor einigen Tagen, dass es die beste Entscheidung war, diesen Throne - und der verdient den Namen wirklich - zu kaufen. Echte "Motorradsitze" mit Spindel fand ich im Gegensatz dazu von Tama in der Vergangenheit nicht 100% überzeugend.


    Jeder Sitz für deutlich weniger Geld (Aktionsangebote wie den o.g. Pearl ausgenommen) konnte da bisher nach meinem Geschmack noch nicht einmal entfernt mithalten.

    Da stimme ich Dir absolut zu, auf dem Ergorider mit Hydraulik sitzt man wirklich super. :thumbup:

    Anfangs legt man meiner Meinung nach fälschlicherweise zu wenig Wert auf den Hocker, meist sind ja bei den Hardware-Sets auch keine dabei. Dabei ist ja eigentlich der Hocker der Mittelpunkt von allem.

    Ich war immer ein Freund von Höhenverstellung über Spindel, da hier nicht die Gefahr besteht, dass der Hocker sich während des Spielens absenkt, wie es bei anderen Hockern ist. Hab mich dann aber trotzdem für den First Chair mit Hydraulik entschieden, weil ich einfach mal was anderes ausprobieren wollte und ich bin nicht enttäuscht worden. Ich finde es äußerst angenehm, dass man durch die hydraulische Dämpfung gewisse Freiheiten hat - sowohl ein leichtes Federn auf und ab als auch ein leichtes Drehen des Oberteils. Außerdem taugt mir die Form, da es keine reine Sattelform ist - die hat mir sonst nämlich nicht so zugesagt.

    Wie gesagt: ich kann den HT750C wärmstens empfehlen, auch wenn er etwas über den 150,- € liegt. :)

    Die Fele von St-Drums sind glaube ich Altenburger Trommelfelle!

    Das wage ich zu bezweifeln, wenn ich mir die Preise von Altenburger so ansehe und mit denen von ST vergleiche. Die kosten ja über das doppelte...

    ST Drums hat, soviel ich weiß, die Produktionsstätten vom Westharzer Musikhaus (STABIL Plastikfelle) übernommen.

    Die Info hatte ich auch irgendwo her.


    Sieht man auch hier, dass die selbst Felle herstellen. Wenn das wirklich die STABIL-Felle sind, dann dürfte die Qualität der Altenburger Felle schon etwas besser sein. :D

    Danke für die Vorschläge. :)

    Hardware wird grundsätzlich nicht benötigt, hier haben wir erst im vergangenen Jahr ein neues Hardwareset angeschafft (Tama Stagemaster einstrebig - schön leicht aber trotzdem stabil).

    Wenn ich das so sehe, dann ist vermutlich einzeln kaufen wirklich am besten - scheint aber nur bei Pearl möglich zu sein, zumindest finde ich von anderen Herstellern in der Preisklasse bei Thomann keine einzelnen BD`s in 22" (hab grad aber auch keine Zeit ausgedehnter zu suchen).

    Was ich allerdings kurios finde:

    Pearl Export 22x18" BD (256,-) + 12x8" TT (94,-) + 14x14 FT (118,-) + Tomhalter (34,-) = 502,- €

    Pearl Export Addon 22x18" BD + 8x7" TT + 14x14" FT (349,-) + 12x8" TT (94,-) = 443,- €

    Ob man das 8" Tom nun braucht/nutzt oder nicht sei mal dahingestellt, aber so sinds nochmal 60,-€ weniger (zumal das 8x7" Tom einzeln für 98,-€ angeboten wird, könnte man also in den Kleinanzeigen verkaufen).

    Snare würde ich dann aber tatsächlich weglassen, könnte man ja immernoch nachkaufen.


    Drums-Direkt habe ich auch schon geschaut, allerdings liest sich das so, als sei Versand etwas schwierig bzw. mit hohen Kosten verbunden (22" läuft mM nach bei DHL schon als Sperrgut). Selbes gilt natürlich für den Privatkauf, wenn Abholung nicht möglich.