Wenn`s wirklich massiv Mahagoni ist, dann sollte es schon funktionieren. Wenn du Pech hast ist es nur Eiche auf Mahagoni gebeizt...
So "alte" Möbel haben halt den Vorteil, dass die Sachen schon gut abgelagert und getrocknet sind. Dementsprechend tut sich im Holz nicht mehr soo viel.
Ansonsten einfach mal zum Holzhändler oder Sägewerk in der Nähe gehen, bei uns auf dem Land kommt man recht gut an Holz.
Oder selbst einen Baum deiner Wahl fällen, den Stamm auftrennen lassen und verarbeiten, dauert halt entsprechend lange bis das Holz ausreichend getrocknet ist.
Beiträge von LeoB
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Soo, muss das Thema nochmal ausgraben.
Ihr hattet ja den Vorschlag gebracht - vielleicht auch mit einer Prise Ironie - ein Flightcase bauen zu lassen.
Erklärt mich bitte nicht für verrückt, aber ich habe mir tatsächlich eines bestellt.Da beim Thomann Konfigurator nicht das passende dabei war hab ich die Jungs direkt angeschrieben und bin bei LT-Cases gelandet, die ja unter dem Namen Thon für Thomann produzieren. Das ganze ist nun ein leichterer Koffer, also nicht die Live-Serie. 7mm Birkenmultiplex, 22mm Alukante, kleine Butterflies usw.
Habe mir nun auch gleich 2 Eckeinbaurollen 48mm und einen zweistufigen Ausziehgriff montieren lassen. Gepolstert ist das Ganze nun mit 20mm Schaumstoff, dimensioniert habe ichs nun für meine aktuelle Snare, diese ist mit den Böckchen im Durchmesser 1cm größer und auch 1cm höher. Das Spiel sollte dann aber auch meine Neue ohne Probleme verkraften.Hab das Case nun bewusst so ausgelegt, dass auch die andere Snare rein passt, so kann ich bei größeren Auftritten mit entsprechendem Transport das Flightcase nehmen, für den Probenbesuch zu Fuß tut`s dann auch das SKB Case. Muss mir dann nur noch eine Schaumstoffplatte fürs SKB Case basteln, das ist ja aber das geringste Problem.
So kann ich die Snares auf jeden Fall gut geschützt transportieren und für den Fußweg habe ich eine leichte und trotzdem ausreichend sichere Variante.
Übrigens ist mir noch etwas aufgefallen... Bei LT-Cases im Angebot kostete der Koffer ansich 185,-€ zzgl. 59,-€ Aufpreis für Rollen und Ausziehgriff. Im Thomann Konfigurator liegt der Preis für den Koffer bei 189,-€ und beim Live-Koffer kosten die Rollen und der Griff bereits 100,-€ Aufpreis (obwohl es sich um die gleichen Komponenten handelt).
Bei Megacase wiederum (welche ja bekanntlich auch von LT-Cases bedient werden) habe ich den Koffer auch spaßeshalber konfiguriert: 273,-€ ohne Rollen und Griff - jene sind dort überhaupt nicht konfigurierbar.Falls also mal jemand was custom-mäßiges brauch am besten direkt bei LT-Cases anfragen, kommt man höchstwahrscheinlich am günstigsten Weg.
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Nach Belieben, bei mehrmaligen Beizen wird dein Holz halt dann dunkler. Wenn dir das so gefällt dann kannst direkt schleifen und lackieren, wenn du`s auch gerne noch dunkler hast kannst auch nochmal beizen. Das Schleifen zwischen dem Beizen kannst dir eigentlich sparen, mach ich zumindest nie.
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Ja gut, damit das mit dem Drehen und dem Schleifen klappt braucht man schon ne höhere Drehgeschwindigkeit, ohne die geht da wahrscheinlich nicht viel.
Wenn du das alles mit dem Dreiecksschleifer gemacht hast im Inneren möchte ich nicht wissen, wie lange du da geschliffen hast... und umso mehr muss ich dich bewundern. -
Schicke Snare-Sammlung, die Vitrine hat auch was muss ich sagen.
Mit den Segmenten hast du Recht, einerseits muss man mit der Teilung genauer arbeiten und andererseits wirds sicherlich mehr Arbeit sein, das dann alles rund zusammengefügt zu bekommen (es gibt ja dann mehr Teile, die wieder auseinanderfallen können
). Bei den breiteren Segmenten musst du halt dann etwas mehr abfräsen, bis du ne komplette runde Oberfläche hast, solange du dann aber mit deiner Kesseldicke noch hinkommst, passt ja alles.
Wie bekommst du die eigentlich so sauber geschliffen? Ich kenne es halt so, dass man den Kessel aufspannt und drehen lässt und das Schleifpapier dann einfach nur hinhält, ich denke aber mal, dass dir da die Ausrüstung dazu fehlt, oder? Gerade im Bezug auf die Innenseite deines ersten Kessels bezogen, die sah ja nach dem Fräsen doch recht rau und uneben aus und schaut nun - zumindest auf dem Bild - perfekt aus.
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Guten Abend,
erstmal "Hut ab" für dein Vorhaben, ich hätte mich das nicht so einfach getraut.
Der erste Kessel schaut schon sehr vielversprechend aus, bei der Bassdrum hätte man meiner Meinung nach paar Segmente mehr verwenden können, oder schauen die nur in dieser Perspektive so grob aus?
Ich selbst habe ne Holzsnare von Trommelbauern bzw. Schreinern, sie bauen genau wie du in Fassbauweise. Das wichtigste an der Sache ist, dass das Holz trocken ist. Bei frischem Holz muss man auf die Trocknung achten, bei "fertigem" Holz kann man sich das sparen. Allerdings sollte man den Kessel nach dem verleimen etwas ruhen lassen, damit sich keine Spannungen bilden. Ich hatte mich mit ihnen schon über die Fertigung von ganzen Sets unterhalten - aktuell bauen sie nur Snares - sie haben sich da allerdings nicht wirklich rangetraut... Holz arbeitet ja bekanntermaßen und bei Kesseltiefen wie an einer Bassdrum hat man eine entsprechend große Länge. Ich bin daher sehr gespannt, wie sich deine Bassdrum dann in Zukunft schlagen wird.
Bzgl. Holzsorten kann man eigentlich alles einsetzen, je nach Geschmack. Meine Snare ist aus Nussholz, kannst aber genauso die Standardhölzer wie Eiche, Buche und Birke verwenden oder auch Obsthölzer wie Kirsche oder Apfel. Ist halt am Ende alles eine Frage des Klangs und auch der Optik.
Dann mal weiterhin viel Erfolg, bei deine Projekt, ich schaue gespannt zu.
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Ja, da stimme ich Dir schon zu. Aber ich bin eben nicht nur zu Fuß unterwegs... Bei Auftritten bin ich halt auch mitm Auto unterwegs bzw. die Snare kommt in den Anhänger - da ist mir ein Case schon lieber.
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Guten Abend,
vollkommen richtig, Hajo! Habe zwar auch noch ein SKB SPS Bag im Einsatz und bin auch hier recht zufrieden, allerdings kostet auch diese Tasche schon 55,-€ - aufgrund des doch recht geringen Aufpreises von 14,-€ würde ich dann doch eher zum SKB Case tendieren.
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Danke für Eure Kommentare.
Zweitsnare ist vorhanden... Um meine Gesundheit braucht sich auch keiner sorgen, ich hab meine erste Holzsnare wie bereits erwähnt seit mittlerweile 1,5 Jahren in Betrieb und auch etliche Auftritte damit gespielt - und ich lebe noch.
Ich hab nur ein schlechtes Gewissen, wenn ich ne derart teure Snare in ein 20,-€ Millenium Bag packen soll... Nicht, dass die Tasche nicht ausreichend schützen würde, ich gehe da dennoch lieber auf Nummer sicher und verwende ein Hardcase. Ich kauf mir ja auch keinen Audi für 70.000,-€ und stell in dann in ne Blechhütte...Die eigentliche Frage war ja lediglich, ob man ein Case nun eher größer wählt oder ob auch der Deckel auf der Snare aufliegen darf und ihr konntet mich davon überzeugen, dass ich eher die größere Variante bevorzugen sollte.
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Ja stimmt schon, die SKB Koffer haben leer zwar auch schon 4kg aber so`n Flightcase is dann nochmal ne Ecke schwerer.
Hab grad mal bei Thomann nen Case konfiguriert, würde auf ca. 165,-€ kommen...
Muss ich mir mal durch den Kopf gehen lassen, 20mm Schaumstoff sollte man aber schon nehmen, oder? -
Najaaa, also so passend finde ich den Vergleich nun auch wieder nicht, SKB ist ja keinefalls ne Billigmarke und die Cases sind bieten ja wirklich einen guten Schutz.
Ich benutze das SKB Case ja seit mittlweile 1,5h Jahren zusammen mit meiner Holzsnare und konnte keinerlei Mängel feststellen bzw. kam noch nie in Situationen, wo das Case keinen ausreichenden Schutz geboten hat. Sicherlich wäre ein passend angefertigtes Flightcase die Kirsche auf der Sahnetorte, allerdings ist man, so denke ich, selbst mit einem SKB Case sehr gut bedient. Generell war für mich primär herauszufinden, ob ich ein Case lieber knapper oder lieber größer kaufen sollte, diese Frage wurde ja aber sehr umfangreich beantwortet.
Die Sache mit der Gewichtsverteilung bzw. dem Griff ist mir nur mehrfach aufgefallen, es muss ja aber keinesfalls ein Mangel sein, das ist eben meine subjektive Meinung. Allerdings muss man auch Bedenken, dass es sich ja um ein Case handelt, welches von SKB mit 5,5" angeboten wird. Demnach wäre es ja für meine Snare genau passend.
Ihr sollte jetzt bitte von mir nicht den Eindruck haben, dass ich mir zu dem Preis ne Snare kaufe und dann bei der Tasche bzw. beim Case knauserig werde - so ist es keinesfalls.
Ich sehe nur zum aktuellen Zeitpunkt keinen großen Vorteil des Flightcases gegenüber des SKB Cases. Sicher, es wäre exakt passend, da es eine Maßanfertigung ist - vom Schutz her sehe ich da aber keine allzugroßen Unterschiede. Zumal ich anmerken muss, dass ich mit der Snare ja nicht 365 Tage im Jahr auf Tour bin und sie ständig nur von einem LKW auf den anderen geworfen wird.
Ihr habt mich aber ehrlich gesagt etwas neugierig gemacht mit den Flightcases: wer fertigt denn sowas für Drums? Ich kenne nur Thon Cases von Thomann, sind ja aber eher für Racks und Hardwarekisten bekannt. -
Wieso sollte ich mir ne Snare bauen lassen, wenn ich sie nur ins Regal stelle?
Sind halt Snares aus Holz mit einem besonderen Charakter, für die Qualität und den Klang zahle ich den Preis gerne.
Dass da das Klima auch nen Einfluss hat, ist mir durchaus bewusst. Allerdings ist auch die Lagerung beim Transport entscheidend. Die Erbauer selbst bewahren die Snares auch in normalen Bags auf, ich gehe da aber lieber auf Nummer sicher und nehme ein Case. So ne filigrane Abhebung aus Holz ist schnell mal abgebrochen... -
Hajo K:
Stimmt schon, da hast Du Recht.
Ich muss zugeben, dass ich da schon recht vorsichtig bin, ich lasse die Trommel selten aus den Augen, nehme sie auch nach jeder Probe mit nach Hause usw. (der Rest des Schlagzeugs bleibt vor Ort) und achte auch beim Einladen immer darauf, dass die Trommel entweder separat im Auto mitfährt oder wirklich zum Schluss mit rein kommt.
Letztendlich muss man aber - sorry für die Aussage - immer mit der Dummheit anderer rechnen und dann kann da, wie Du eben schreibst, schonmal was passieren.Hatte vor Deinem Post schon mal mein 5,5" Case ausgemessen und den Wert mit der angegeben Höhe auf der Homepage verglichen und kam da auch einen geringeren Wert, evtl. wird bei SKB ja ohne Polsterung gemessen. Mir wäre das mit dem 4" Case dann doch etwas zu knapp, wenn die Snare dann letztendlich 1cm über den Rand rausschaut und dann der Deckel drauf kommt ist das ja auch nicht soo toll.
Jürgen K:
Flightcase wäre sicherlich auch ganz nett, wird aber preislich etwas höher liegen, als das SKB Case. Zumal ich eigentlich mit den Cases von SKB sehr zufrieden bin und ich bei ner 14" Snare gut und gerne auf Rollen verzichten kann.Werde dann wahrscheinlich den 5,5" Koffer nehmen und ne PUR-Schaumplatte zuschneiden und oben darauf legen. Dachte erst an Moosgummi aber bei 3-4cm werde ich da nichts bekommen... Außenherum brauche ich denke ich nichts, habe da bei meiner aktuellen Snare recht wenig Spiel, so dass ich da keinen Handlungsbedarf sehe, ging wie gesagt nur um dieses Spiel in der Höhe.
Zumal der 5,5" Koffer noch nen Preisvorteil hat... 69,-€ ggü. 105,-€ ist schon was, wobei es mir da nun auch nicht wirklich drauf angekommen wäre, der Aufpreis ist ja im Vgl. zum Preis der Snare verschwindend gering. -
Hallo,
vielen Dank erstmal für eure Antworten.
Ich muss zugeben, dass die Ganzen Sorgen etwas übertrieben wirken mögen, würde mir als Außenstehender vielleicht auch so vorkommen.
Mir ist es aber halt wichtig, dass ne Snare für 1.600,- ordnungsgemäß verstaut ist und dass da nichts passiert.
Ich muss dazu sagen, dass ich etliche kurze Wege zu Fuß erledige, so auch den Weg von mir zu Hause zum Probenraum usw. Mir ist eben bei meiner aktuellen Snare schon aufgefallen, dass da etwas Bewegung im Koffer vorhanden ist - nicht allzu viel, aber da es ja einen kleineren Koffer geben würde, stehe ich eben vor dieser Entscheidung.
Das mit der Gewichtsverteilung ist sicherlich auch minimal, wenn ich allerdings mal 10 Minuten mit dem Koffer in der Hand durchs Dorf laufe, dann stört einen das schon, wenn der Koffer eben nicht "gerade" am Griff hängt sondern leicht schräg und man somit immer wieder mit dem Bein anstößt...
Im Auto ist das sicherlich egal, da bin ich ganz eurer Meinung.Das mit dem Druck auf den Deckel und somit auf die Snare war ja eben die Frage. Ich kann mir aber auch nicht vorstellen, dass das allzu viel Druck ergibt - ich meine wer stellt denn schon richtig schwere Gegenstände auf das Case? Und selbst wenn mal was leichtes darauf steht, das habe ich ja bei "normalen" Taschen auch, dass sich der Druck dann auf die Snare verteilt, da ja ein Bag sowas nicht aufnehmen kann.
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Guten Abend,
da ich neu hier bin möchte ich mich kurz vorstellen: ich bin Leonard und komme aus dem schönen Oberfranken. Schlagzeug spiel ich seit nunmehr 12 Jahren, seit knapp 9 Jahren bin ich aktiv im Musikverein tätig - Musikrichtungen daher eher böhmisch/Egerländer.
Nun aber zu meinem Anliegen:
Für meine Snare in 14x6" habe ich mir vor 1,5 Jahren ein SKB Hardcase zugelegt. Da SKB die Cases ja gerne etwas größer bemisst habe ich mir das 14x5,5" Case geholt und selbst da ist noch mehr als genug Platz (ca. 2,5-3cm von der Oberkante Snare bis zum Rand wo der Deckel aufliegt).
Im März bekomme ich nun meine neue Snare, welche in 14x5,5" gebaut wird. Da nun der 5,5" Koffer von SKB schon für eine 6" Snare mehr als ausreichend ist habe ich geschaut, was der nächst kleinere Koffer wäre. Leider gibt es nur noch ein 14x4" Case... Laut Herstellerseite ist die Innenhöhe mit 15,24cm angegeben, meine Snare wird laut Trommelbauer eine Höhe von 15,5cm haben.
Meint ihr nun ich sollte eher zum 4" Case greifen oder doch wieder zum 5,5"? Bei großen Case habe ich ehrlich gesagt Bedenken, dass die Snare drinnen herumrutscht. Alternativ hätte ich den Schaumboden abgelöst, eine Styroporplatte angepasst und eingeklebt und anschließend den Schaumstoff wieder angebracht - allerdings würde dann die Gewichtsverteilung nicht mehr optimal passen, da der Griff ja mittig angeordnet ist und sich die Snare aber seitlich versetzt im Koffer befindet.
Ein Abschneiden des Koffers wäre mir auch schon in den Sinn gekommen, da müsste ich aber Griff und Band abmontieren und neu positionieren und da habe ich ehrlich gesagt bei dem Preis keine Lust darauf.
Ideal wäre in meinen Augen die 4" Variante, ich weiß allerdings nicht, wie SKB die Innenhöhe ermittelt sprich ob mit oder ohne Schaumstoff gemessen wird. Die 2,6mm die der Koffer zu flach ist sollten ausgleichbar sein, man kann ja das Spannband etwas in der Länge verstellen, hier würde dann allerdings der Deckel direkt auf der Snare aufliegen... Ein Verrutschen ist so sicherlich nicht möglich, allerdings möchte ich auch nicht, dass durch den direkten Kontakt Schäden an der Trommel entstehen.
Hat jemand von euch Erfahrungen mit den SKB Cases, vor allem in einem Fall wie hier, dass die Trommel gerade so hineinpasst?Vielen Dank schonmal.