Beiträge von Nick74

    Für minimale Latenzen und störungsfreien Audio-Betrieb unter Windows braucht man immer ein ASIO-Interface und einen getweakten Rechner. Ein Stereo-Interface wie beispielsweise das Steinberg UR22 sollte für Erste reichen. Die Audio-Quali vom Phones-Ausgang bei solchen Interfaces und Preisklassen ist natürlich nicht wirklich sexy - vielleicht ist da ja das NI Audio 6 'n Tacken besser als das UR.
    Midi ist bei denen auch dabei aber ein TD15 ist ja auch über USB anschließbar. Das ist aber dann nur der Midi-Part des TD15-Treibers - die Audio-Interface-Funktion vom TD-15 ist für's eDrummen nahezu unbrauchbar. ;)

    Die ganze Bearbeitung von VST-Sets hat bei mir ein Stadium erreicht, in dem es mich einfach ankotzt, vor allem, wenn man rechnerisch die Hardware zur Verfügung hat, die Software (OS) optimiert wurde und der ganze Sch... bei jedem längerem Tom oder gar Becken knackt. Da verliert man einfach die Lust...


    Da stimmt dann aber rechnerseits irgendwas bei Dir nicht. Das Knacken hat Gründe, die Du bestimmt rausfinden kannst.





    Samples heißt ja nicht zwangsläufig mit dem Mikrofon aufgenommene echte Instrumente


    Also im Fall Roland-Module (auch vor dem TD-50) heißt es das - zumindest bei den "Maple"-Kit-Pieces und Konsorten - deswegen ist es ja auch so krass schrecklich, was dabei rauskommt und wie sie's verbiegen. ;)

    Ich glaube nicht, daß es als Standalone zufriedenstellende Ergebnisse bringt. Du hast bei dem Yamaha-Modul (was überhaupt nicht für Meshes konzipiert wurde einfach keine ausreichenden Trigger-Settings wie beispielsweise Rolands "Scan Time", "Mask Time" und "Retrig Cancel". Doppelauslösunden kannst Du zwar mit dem Yamaha-Setting "Self Rejection" regeln, aber schon das Fehlen einer Scan-Time wird wohl schon zu Dynamik-Fehlern/-Problemen führen, da Gummi-Pads mit einer sehr kurzen Scan-Time arbeiten können. Da würden dann jedenfalls größere Mesh-Sizes am Yamaha vermutlich schlecht funktionieren. Ausprobieren kann man's natürlich - ich wäre selbst auf einen Erfahrungsbericht gespannt. Und ich glaube auch nicht, daß Dual-Mesh-Pads mit Rim-Trigger funzen...also nur Mono-Pad-Modus.


    Als Nicht-Standalone könnte es im Zusammenhang mit VST-Drum-Libraries und/oder Cubase und seinen leistungsstarken Echtzeit-Midi-Parametern schon wesentlich besser funktionieren, da man damit so einiges ausgleichen und verbessern kann. In jedem Fall würde ich kleine Mesh Pads Probieren, so 10 - 12 Zoll... ;)

    Ich wundere mich nur, dass manche die gewissen Unterschiede nicht wahrnehmen/hören. Ich höre sie bei manchen Youtube Clips.


    Wenn man YouTube mit dem gleichen Monitor abhört wie beim Musizieren, ist es ganz oft sogar nahezu 1 zu 1. Aber selbst bei einer billigen Consumer-Abhöre erkennt man es zumeist sofort: Rolands Plastikgeknatter kommt auf so manchen "Werbe"-Videos vom Roland-Youtube-Kanal sehr authentisch scheiße rüber.


    ...
    Und bezüglich der Verkaufszahlen Roland eDrums vs. Akustik-Kits aller Hersteller hat Drumdidi auch meines Wissens nach völlig recht. Gefühlt ist es so, daß in jeder dritten Wohnung so 'n Roland-Gestell steht - ist natürlich übertrieben, klar, aber eben viel viel mehr als echte Drumsets. Ich habe es mitbekommen bei Gesprächen mit Roland-Vertretern und Fachhändlern,und sehe es bei Drum-Schülern zumindest im städtischen Bereich bestätigt. Und in manch anderen Ländern ist es noch krasser.

    Tatsächlich finde ich die Becken- und Snaresounds bei Roland Modulen ganz ok, Tom-Sounds hingegen finde ich sehr künstlich. Dann wundert es mich auch, warum man das bei Roland nicht besser hinbekommt, wenn andere Module wie das 2box im Prinzip auf das gleiche Prinzip zurückgreifen, und das ganze nur das Ergebnis der Modul-Internen "Bearbeitung" ist.


    Es ist halt wie Sascha schon mal gesagt hat der "sonic Footprint" von Roland. Ich habe mich vor kurzem erst mit den Typen vom Roland-Truck unterhalten. Sie empfinden da natürlich keinen Handlungsbedarf; ein weltweit absolut dominierender Marktanteil gebe ihnen recht, daß die Sounds natürlich völlig super sind. Natürlich klingende Drums müßten immer umständlich Richtung Roland-Klang produziert werden, sonst würden sie sich nicht durchsetzen und funktionieren. Da hätte Roland den Klangmenschen schon jede Arbeit abgenommen.


    Nun ja, kann man ja so sehen...


    Nach Belehrung von Sascha habe ich bei einem Gespräch mit dem Yamaha E-drums Produktspezialisten mitbekommen, daß dieser auch von der Synth-Quelle der Roland eDrum-Sounds überzeugt ist. Er ließ sich auch nicht belehren... Da sieht man wie verwurzelt diese falsche Annahme ist.


    Sascha bringt viel Erleuchtung hier ins Forum ein; ich kann bestätigen, daß er mega Ahnung hat. :)

    Natürlich will ich die Nachbarn unter mir auch "trotz" Monitor noch weiterhin schonen. Kann ja sein, dass sich das Klangverhalten des ganzen Systems hörbar verändert, wenn man den Subwoofer anders positioniert.


    Bassfrequenzen sind meist wenig oder gar nicht ortbar, von daher hat die Position vor allem Effekte auf die Reflektionen und deren Unannehmichkeiten und auf die Laufzeit des Schalls im Vergleich zu den Satelliten. Und mit Woofer wirst Du wegen des potenten Luftschalls die Nachbarn unter dir meistens niemals schonen ;)

    Moin,
    spiele jetzt "live" im Proberaum mit der Band Td-11 und SD2.0. Leider kommt bei meiner 400W Endstufe + 2 Yamaha 15"+1" Fullrange nicht so das Feeling auf.


    Das ist meineserachtens zu wenig. Dann nimm lieber Kopfhörer a la AKG K271. Da kommt dann Feeling auf! Im Ü-Raum spiele ich vor einer JBL PRX600er Serie Pa mit 2 Satelliten a 1000 Watt und 2 Woofern a 1000 Watt, und da muß ich schon für Stanalone-Drumsound mit oberfettem Feeling ganz schon aufdrehen. Dann kommt aber die Message rüber. Beim Gesamtmusikklang (mit Band oder Playalong) sind natürlich die Drums meist nicht so laut eingestellt wie beim Standalone-Drumsound und es ist mit dem System (oder dem Nachfolger von JBL PRX) schon Heftiges möglich :). Habe aber immer auch so einige FX-Settings am Start wobei das Wichtigste da ein Raumkorrektur-Tool ist (IK M. ARC2).

    Jetzt tu doch nicht so! Ich diskutiere nicht mit dir. Ich kenne dich schon lange, und du hattest immer schon eine diebische Freude daran mich als Depp hinzustellen. Da haste dir gedacht, auf die als Demütigung gemeinte Wichtigtuerei a la "Sorry liebes Forum, dass ich manchmal so gehässig bin, aber wenn man sich als Experte auf einem Gebiet bezeichnet dann sollte man immerhin die richtigen Fachbegriffe kennen und verwenden. Das konnte ich so nicht stehen lassen.
    Für mich klingt das nach mehr Schein als Sein. Für normalen Schlagzeugunterricht in Hannover ist er aber bestimmt gar nicht so ein schlechter Typ"
    spring ich schnell mal auf um mich toll zu fühlen. Oder auch "Falsches Forum..."; hätte nur noch gefehlt, daß er mir über alle meine millionen Unzulänglichkeiten, Fehler und Versäumnisse im Leben eine Mängelliste überreicht. Du hast genauso wenig eine Ahnung von meiner Task wie dieser wichtige Typ. Vergiß es doch einfach. Glaub mir, für dich ist das nichts, denn du wirst das nicht kapieren oder überhaupt jemals brauchen. Mann, jetzt hab ich mich aber wieder als arrogant und kein bißchen Sein sondern nur Schein geoutet, und ich wollt mich auch schon fast ermahnen! :D Bitte ignorier mich in Zukunft; ich habe so unendlich keinen Bock auf dich!

    Dann kauf dir Trigger 2 Platinum von Slate Digital.


    Echt jetzt? Genau das muß man sich dafür kaufen?





    Darüber hinaus wäre es toll wenn du mir erklären könntest, wie du (ich schreib mal ganz allgemein) Synthesizer ansteuerst, welche dann die gewünschte Akkord/Melodieabfolge wiedergeben.


    Genau das kann ich, und vielleicht wäre es tatsächlich toll, wenn Du das lernen möchtest, und das ist der springende Punkt an der Geschichte: Synths eben direkt und ohne "Sample-Zyklen" (=Round-Robin-Sample-Play) anzusteuern. ;)
    Ich erfinde halt ständig neue Fachbegriffe, auch für Sound-Designer :D ...

    Hallo E- (oder Hybrid-)Drummer


    Habt Ihr schonmal darüber nachgedacht mit Euren E-Pads zusätzlich und gleichzeitig zum Drum-Play ein "Keyboard-Spieler" zu sein?
    So wie beispielsweise die Melodie-Modi in Roland-Flaggschiff-Modulen (so z.B.); Ihr habt aber kein Modul, was das kann, oder es reichen Euch die vorgefertigten, beschränkten Möglichkeiten eines solchen Moduls nicht aus?


    Ihr möchtet einen beliebigen Synth (egal ob Software oder Hardware) mit z.B. ein bis drei Drum- oder Cym-Pads melodiemäßig antriggern? (d.h. eine programmierte Abfolge von Tönen oder Akkorden spielen, beispielsweise zwei Pads für zwei unterschiedliche Melodien und ein Pad zum Stoppen)


    :!: ...und ich meine hier wirklich nicht nur Sample-Zyklen, die ja mit so manchem Sampler machbar sind, sondern das Antriggern von Synth-Instrumenten außerhalb von Samplern! Samples haben nämlich das große Problem von unauthentischem Release-Verhalten (direkter Klang-Abbruch), was bei manchen Klängen einfach nicht wirklich funktioniert, und ein Keyboarder würde hinsichtlich der Noten-Enden jedenfalls anders klingen... Zudem müssen Samples ja meist erst erstellt werden - das direkte Antriggern eines Synths ist da oftmals ungleich komfortabler und viel weniger Aufwand!


    Dann zeige ich Euch, wie Ihr das macht ;) !

    Schau Dir das "Mapping"-pdf-File von EZDrummer an, und stell die Notennummern am Modul dementsprechend ein. Du hast die EZ-Sounds nicht im Drumset sondern im Rechner. Man kann natürlich Samples erstellen und die ins Modul laden, aber das wäre umständlich und mit nichten das gleiche wie echtzeitmäßig eine gute Sampler-Software zu spielen... ;)

    Musik aus dem Hocker? Nun dann weiß ich jetzt, warum er so teuer ist! :D


    Ich würde den Low-Pass-Filter bemühen, damit ist dann der Obertonbereich der Musik weg. Normalerweise will man ja auch nicht auf höheren Drum-Sounds irgendwas am Hintern merken. Ansonsten ist es wahrscheinlich normal, denn dieses teure Teil überträgt soweit ich weiß Frequenzen und der sensitive Motor setzt diese um. Billige dagegen eher nur ein gleichbleibendes Signal oder Strom, damit der Motor anfängt zu rütteln - und dann rüttelt er frequenzmäßig aber auch immer gleich, nur je nach Frequenzeingang des Audio-Materials und Low-Pass-Einstellung in unterschiedlicher Stärke. So denke ich ist der Unterschied vom P&D zum beispielsweise Pearl Throne Thumpe geartet ;) .


    Zugegeben, das geht schon etwas weiter.


    Genau! Und für genau solch abgefahrenen Kram ist jedenfalls klar: Rechner-Einbindung!


    Und warum Jojo nicht mal 'n TD30 oder DrumTec-Pro mit fettem Rechner-Setup dahingehend präsentiert, kann ich mir nur so erklären, daß er zu sehr "drummer-nerdig" unterwegs ist und nicht "sound-nerdig"...