Beiträge von Blue Note

    Stimm doch mal die beiden 12"-Toms gleich.... Also mit gleich meine ich wirklich gleich. Trommel auf nen Kissen legen und dann Schraube für Schraube die Stimmung von dem Basix auf das Tama übertragen, vielleicht klingt dann das Tama besser . Hast du das schon mal probiert? Oder geht das bei dir ((stimm-)technisch) nicht?


    :rolleyes: Das ist aber 'mal 'ne originelle Idee! :rolleyes:


    Und so ... überraschend!


    Nix für ungut, musste sein. ;)

    Hi epole,


    ich muss Jensensen in vollem Umfang zustimmen! Das soll aber kein Vorwurf gegen dich sein.


    Eigentlich bin ich drauf und dran, dir anzubieten, einmal vorbeizukommen, meine To-Do-List hält mich zur Zeit aber wirklich davon ab. Eventuell bin ich in der nächsten Woche in Neuss. Sollte das Thema dann noch aktuell sein, würde ich mich vorher noch einmal melden (falls du dies wünscht).


    In der Zwischenzeit könntest du einmal Folgendes versuchen:


    1. die Stimmung des 12er Basix Toms auf das 12er Tama übertragen. Ich würde folgendermaßen vorgehen:


    Beide Toms nebeneinander auf eine Decke (Resofell oben) stellen und das Fell am Rand an jedem Stimmböcken anschlagen. Das Tama Resofell so stimmen, dass es den gleichen "Ton" produziert wie das Basix. Das ist nicht so einfach, denn die vielen Obertöne sorgen ordentlich für Verwirrung... trotzdem: Versuch macht kluch! ;)


    Wenn die Resofelle gleich klingen, drehst du die Toms um und wiederholst das Ganze mit dem Schlagfell. Das wird ne Ecke schwieriger, da du den "Ton" eines einlagigen mit dem eines doppellagigen Fells vergleichen musst. (Da musst du durch!)


    Wenn beide Schlagfelle gleich klingen (Tonhöhe), hängst du beide Toms nebeneinander ans Basix (Tama an den Beckenständer mit Klammer oder was auch immer!)


    Spielst du beide Felle nun in der Mitte des Fells, wirst du wahrscheinlich feststellen, dass das Tama-Tom immer noch etwas tiefer klingt, das liegt an dem doppellagigen Fell. Nun solltest du das Schlagfell des Tamas noch etwas feintunen und (mit ganz vorsichtigem "Drehen" des Stimmschlüssel; es geht hier wirklich nur um kleinste Bewegungen) den Ton an das Basix angleichen.


    Die Toms klingen natürlich aufgrund der unterschiedlichen Felle nicht identisch, aber sie produzieren dieselbe Grundschwingung, sie sollten einen sehr ähnlichen "Ton" (natürlich mit unterschiedlichen Obertönen und unterschiedlichem Sustain etc.) hervorbringen.


    Und dann kräftig loslegen! :D


    Somit kannst du feststellen, ob du


    1. das Tama-Tom zum Klingen bringst und


    2. ob dir der Sound des Toms (mit der spezifischen Emperor Bestückung) im direkten Vergleich zum Basix gefällt oder nicht.


    Wenn das geklappt hat, kannst du die Prozedur mit dem Standtom wiederholen.


    Viel Erfolg!

    In der gegenwärtigen Situation wäre meine 1te Wahl zum an triggern von externen VSTi-Sounds ein TD-11 oder TD-15.
    Da Diese Module über einen MIDI-to-USB Ausgang verfügen dürfte es wohl derzeit die schnellste und einfachste Lösung sein.


    Das sehe ich auch so! Zumal beide Module jeweils auch als vollwertiges Audio-Interface zur Ausgabe der Sounds verwendet werden können. Das eröffnet auch für Drummer, die nur gelegentlich VSTIs ansteuern wollen, neue (unkomplizierte) Möglichkeiten.



    Noch ein Wort zu den Latenzen :evil:


    Wir haben hier schon des Öfteren auf den Bonedo Vergleich Bezug genommen. Bonedo gibt die Latenzen vom Schlag bis zur Soundausgabe für TD 11/15 mit 4 MS, für das TD 30 mit 3 MS an. Das ist m.E. zur Zeit konkurrenzlos.


    Der Wert des Megadrum, der hier mit 1 MS durchs DF geistert, existiert für mich nur auf dem Papier.


    Martin6 hat ja schon ausgeführt, dass man beim Triggern von Meshheads nicht um gewisse Latenzen herumkommt. Ich glaube nicht, dass die eine MS in der Praxis erreicht werden kann, vielleicht nur, wenn Dmitri seine Schreibtischplatte triggert ;) . Darüber hinaus denke ich auch, dass 2, 3 oder 4 MS, Addition hin oder her, für uns absolut keinen Unterschied machen. Hier wäre eine Blindtest für einige vielleicht heilsam...


    Daneben sollte man nicht vergessen, dass das Schwelgen über niedrige MD-Latenzen zur Zeit noch mit absolut bescheidenen Triggerergebnissen einhergeht. Oder ist es hier im DF jemandem gelungen, sein MD zufriedenstellend einzustellen?


    Ich habe mein MD (ältere Bauart, 32 Kanäle) mal wieder herausgekramt und die neueste Firmware vom 10.01.2015 aufgespielt. Zeitverschwendung! Wahrscheinlich sind meine Pads zu hot. Ich werde aber mit Sicherheit nicht den Lötkolben zücken und Widerstände einlöten...


    Möchte jemand ein MD kaufen? :D


    Grüße

    Hast du bemerkt, dass Gerd eine Suchanfrage für dich verlinkt hat?


    OK, als Begrüßungsgeschenk ;) :


    Du kannst keine eigenen Sounds in das DM 10 laden, mit einer Ausnahme, die Blue Jay Sounds von Alesis. Diese kannst du von Alesis kostenpflichtig erwerben.


    http://alesis.com/bluejay


    Alesis hatte das DM 10 damals damit beworben, externe Sounds von Drittanbietern wie Toontrack usw. (kostenpflichtig) anzubieten, daraus ist bis auf die Blue Jay Sounds nichts geworden. Die Sounds ersetzen alle Modulsounds deines DM 10. Leider fehlen wichtige Instrumente, es gibt bei den Blue Jays z.B. keine Chinas. Die Hihatsounds sind ebenfalls nicht stufenlos.


    Es gäbe eine Alternative von Pearl, deren Redbox, nach allen mir zugänglichen Informationen, baugleich zum DM10 ist. Für die Redbox kann man mehrere externe Sounds kaufen.


    http://www.redboxsoundshop.com/


    Leider kann man sie nicht in Verbindung mit dem DM 10 nutzen, da sie danke Codeabfrage ausschließlich mit der Redbox verwendet werden dürfen.


    Als DM 10 Nutzer bist du also - bis auf die Blue Jay Sounds - um diese Möglichkeiten deines Moduls gebracht worden.


    Grüße

    Ich schließe mich Drummer 2010 an; das Set ist kein Pro M!


    Die Bassdrumrosette der Pro M Serie ist auf den Böckchen montiert und stützt sich lediglich auf dem Kessel ab. Die Pro M Bassdrum ist ungebohrt.


    Böckchen und Badge des gezeigten Sets passen ebenfalls nicht zur Pro M Serie. Ich würde auch auf V oder VX tippen (siehe Drummer 2010).


    Diesem Set kann man natürlich auch leise Töne entlocken, 470 Euro sind aber m.E. viel zu viel, es sei denn, die Becken entpuppten sich wider Erwarten als wahre Kostbarkeiten. Eine Doppelfußmaschine ist zu erahnen ...


    Ein Preis ist angesichts der fehlenden Infos bezüglich Hardware und Becken schwer zu kalkulieren. In der Bucht gehen ähnliche Sets der hochwertigeren M Birch Serie zum Teil für unter 300 Euro weg (kommt auf Becken und Hardware an).


    Nach meinen Beobachtungen lassen sich Mapex-Sets zur Zeit auf dem Gebrauchtmarkt äußerst schlecht verkaufen. Selbst "neuere" Sets der ausgelaufenen Serien (Meridian Maple/Birch) werden wie Sauerbier angeboten oder aufgrund überzogener Preisvorstellungen schlicht und einfach nicht gekauft. Das ist eigentlich schade, denn das sind keine schlechten Sets. Für dich als Kaufinteressent ist die Entwicklung natürlich prima :D , vorausgesetzt, der Verkäufer sieht ein, dass er sein Teil nicht für fast 500 Euro loswird.


    Grüße

    Das folgende Zitat von Dmitri (aus dem von Nepo verlinkten Beitrag) dürfte dann wohl aufschlussreich im Hinblick auf das hier angedachte Unterfangen sein:


    2. I had a TD20 for testing awhile back and I was comparing it against MegaDrum with Pintech 10" mesh snare, Roland PD-125 and Drumtek 14" among others pads and cymbals and they performed pretty much identically in terms of produced MIDI data, i.e sensitivity, velocity precision, rolls, false double triggering (or lack of it), hot spotting and etc.


    Grüße

    Es handelt sich ja hier um das Modell "Swinger".


    Der linke Stick weist auf ein langjähriges Clubmitglied hin, der rechte auf ein neues mit Glied. Organisches Material verändert sich halt mit der Zeit; kein Grund, einen Urologen aufzusuchen!


    Dein Hinweis auf die Zwinkersmileys war eine echte Erleichterung. Für einen Moment dachte ich schon...


    ;) ;) ;)

    Hat jemand Erfahrungen mit den genannten Fellen und kann berichten, die Beschichtungen sollen ja zum Teil besser sein als bei Remo.


    Ich hab früher ausschließlich beschichtete Ambas auf meine Snare gespannt und war immer sehr zufrieden. Dann hab ich einmal Aquarian TC ausprobiert und bin noch zufriedener. :D


    Die Beschichtung hält nach meiner Erfahrung tatsächlich länger als bei den Ambas. Die Texture Coated sehen lange Zeit wirklich wie neu aus.


    Am besten gefällt mir der Ton. Die TCs produzieren - für mein Gehör - einen klareren Ton. Die Ambas klingen in den Obertönen vielleicht minimal offener. Schwer zu beschreiben...


    Die TCs fühlen sich auch etwas anders an. Man hat den Eindruck, auf ein dickeres Fell zu schlagen.( Das kann aber auch subjektiv sein, denn laut Hersteller haben beide Felle dieselbe Stärke.)


    Letzten Endes ist doch alles Geschmackssache. Für mich hat sich das Ausprobieren der TCs wirklich gelohnt. Das ist momentan die Pelle meiner Wahl. :)



    Grüße

    Hi Scandi,


    bezüglich der Redbox kann ich dir indirekt etwas sagen:


    Ich habe eine Zeit lang das identische Modul von Alesis, das DM10 verwendet. Nach allem, was im Netz zu lesen ist, sollen diese beiden Module absolut baugleich sein. Im Gegensatz zum DM 10 kannst du aber für die Redbox externe Sounds z.B. von Toontrack oder Steven Slate kaufen:


    http://www.redboxsoundshop.com/


    Für mich hatte das Modul einen Nachteil, mit dem ich mich nicht abfinden konnte: die Latenz war mir einfach zu hoch. Der nachfolgend verlinkte Test weist eine Verzögerung von bis zu 16 ms aus (und das ohne die Verwendung von externe Sounds via Midi). Der Wert ist hoch und was für mich ausschlaggebend war: die Latenz ist spürbar. Hier der Test:


    http://www.bonedo.de/artikel/e…ve-e-drum-set-test/2.html



    Anders sieht es für mich persönlich bezüglich der Zildjian Gen16 Becken aus. Ich verwende zur Zeit die 14'' Hihat sowie ein 18'' Crash-Becken. Die Anschaffung eine 20'' Ride (Buffed Bronze) steht an.


    Am Sound der Becken scheiden sich die Geister. Ich mag den Sound :)


    Vor allen Dingen mag ich es, dass keine Nuancen meines Spiels verloren gehen. Die Gen16 lassen sich wie echte Becken spielen, weil es echte Becken sind. Sie dienen nicht als Triggeroberfläche, um Modulsounds anzusteuern, sondern geben ihren Eigenklang über Pickupmikrofone an das Modul weiter. Am Modul selbst kann der Sound nach deinen Vorstellungen verändert werden. Die jüngeren Buffed Bronze Becken klingen wärmer als die ersten Modelle. Dies ist z.B. deutlich beim Ridebecken zu spüren. Ich würde auch darauf achten, die Becken mit einem Direct Source Pickup (nicht mit dem älteren A/E Cymbal Pickup) zu kaufen. Die D/S Pickups sind unempfindlicher gegen feedback und bleeding...


    Hier hilft tatsächlich nur intensives Ausprobieren. Wenn dir der Sound zusagt, sind die Gen16 eine gute Lösung.


    Zunächst einmal so viel dazu. Zu den Epads gäbe es auch noch einiges zu sagen, falls gewünscht.


    Grüße

    Damit lernt man nicht Stimmen und bis man das Teil verstanden hat kann man es auch ohne

    Vielleicht liest du erst einmal meinen Beitrag richtig. Dann bemerkst du vielleicht, dass ich nicht empfohlen habe, das Gerät zu verwenden, sondern auf die Tabelle verwiesen habe, die Anfängern (Set zu Weihnachten bekommen) eine Orientierungshilfe geben kann, in welchem Verhältnis Schlag- und Resofell aufeinander abgestimmt werden können und welche Wirkung damit erzielt wird.

    Ich bin nur verwirrt, weil Leute mir sagten, ich soll sofort neue Felle kaufen, da Felle auf neuen Schlagzeugen nicht sehr gut sind.


    Es wird immer Menschen geben, die anderen ganz genau sagen, was sie "sofort" tun sollen. Man muss ja nicht drauf hören... ;)


    Was mich noch interessieren würde: In welchem Verhältnis hast du denn Schlag- und Resofelle gestimmt?

    Vorschlag 1:


    Versuche doch erst einmal, deine Felle anders zu stimmen. "Zu sehr knallen" hört sich nach zu viel Attack an, vielleicht meinst du aber auch, dass sie zu offen klingen und zu sehr nachhallen. Du sagst ja selbst, dass du eher auf gedämpfte Sounds stehst. Den Nachhall kannst du verringern, indem du das Resofell höher stimmst als das Schlagfell. Maximum Sustain erreichst du, wenn beide Felle gleich gestimmt sind (gleich schwingen). In welchem Verhältnis du Reso- und Schlagfell stimmen kannst und welche Wirkung du damit erzielst, kannst du in der verlinkten Tabelle erfahren. Aus den angegebenen Frequenzen kannst du die Töne entnehmen und z.B. auf dem Keyboard oder der Gitarre zur Orientierung anstimmen. Du brauchst dazu nicht die Stimmhilfe zu kaufen... Vielleicht gefallen dir deine Toms besser, wenn sie insgesamt höher oder tiefer gestimmt sind, weniger Sustain aufweisen oder (andere Idee) in anderen Intervallen aufeinander abgestimmt sind.


    http://www.tune-bot.com/tunebottuningguide.pdf


    Vorschlag 2:


    Gute Felle gibt es nicht nur von Remo und Evans. Die Produkte der Firma Aquarian solltest du mindestens als gleichwertig betrachten. (Seitdem ich sie für mich entdeckt habe, spiele ich sie nur noch...)



    Evans G1, Remo Ambassador oder Aquarian classic clear eignen sich alle als Resofelle.


    Ich spiele mitunter in einer kleinen Amateur Bigband auf einem ca. 10 Jahre alten Pearl Export mit Remo Ambassador coated als Schlag- und Resofell. Richtig gestimmt klingen die Toms geil, allerdings tendenziell eher offen und resonant. Bei den beschichteten Remos wirst du feststellen, dass die Beschichtung sehr schnell verschwindet. Das Coating bei Aquarian wird von vielen als wesentlich haltbarer eingeschätzt...


    Das Erlernen der Stimmtechnik kann am Anfang eine etwas frustrierende Erfahrung sein. Am Ende bist du aber vielleicht überrascht, was für einen Sound du selbst aus alten Pellen herausholen kannst.



    Grüße

    Angeblich muss die Folie mit der richtigen Spannung aufgebracht werden. Sie darf nicht zu fest sein, da der Kessel sonst nicht mehr richtig schwingt, und nicht zu locker, da dann die Folie schnärrt und nicht mitschwingt, was sie aber soll.


    Ich halte diese Bedenken für übertrieben (verstehe aber deine Angst, etwas falsch zu machen oder den Klang deines Sets zu verändern.


    Du machst eine Kontaktklebung. Wenn der Untergrund sauber und eben ist, der Kleber gleichmäßig aufgetragen und die Folie Stück für Stück aufgebracht wird, dann sitzt die Folie bombenfest und schwingt mit dem Kessel mit. Das ist kein Hexenwerk. "Locker" könnte die Folie nur sitzen, wenn du den Kleber nicht gleichmäßig oder nicht flächendeckend aufgetragen hast. Ich habe auch noch nie gehört, dass Folien aufgepresst werden (wie z.B. ein Furnier) lasse mich aber gern eines Besseren belehren. Du wirst übrigens bemerken, sofern du selbst klebst, dass du keine Chance hast, die Position der aufgebrachten Folie zu korrigieren. Bei Stegner heißt es sinngemäß: Sie haben nur einen Versuch! ;)


    Hast du dir die Anleitung bei Stegner angesehen?


    Wenn du die Folie dort kaufst, wird man dich sicherlich gerne beraten. Dort sollte genug Erfahrung vorhanden sein, um dir (wie auch immer) weiterzuhelfen.


    Falls du noch eine zweite oder dritte Meinung brauchst: (oder schöne Bilder von frisch folierten Sets)


    http://www.schlagzeugbetreuung.de/32.html


    Pommerenke in Berlin macht dieselben Jobs und genießt - soweit ich das mitbekommen habe - ebenfalls einen sehr guten Ruf.


    Grüße