Beiträge von Sabbi

    Also ich hab das immer normal (und laut) gezählt.


    Naja, er schreibt da mal ganz ausdrücklich mal soll nicht zählen...sondern eher singen...


    Meinetwegen kann ich schon verstehen, dass man die Dinge die man spielt singen können sollte...aber ich denke/spreche dann wenn eher die Zahlen oder Zählzeitraster mit, je nach dem was für eine Figur das grad wär eben z.B. "1 te 2 ... und 4e" so klingt das dann eher bei mir... nur auf "ah ah" "bah bah" etc. kann's passieren, dass ich die Orientierung vom Taktrastr an sich verlier...wobei er das vielleicht auch damit bezwecken will?! Dass man mehr in nem ganzen Fluss denkt?! ...es könnte dann jedoch sein, dass ich nun nicht so hunderpro weiß ob ich dann jetzt grad z.B. bei "te-4" oder te-3" bin...wobei's natürlich auch nur Übungssache sein kann :S


    ...wenn man Lieder singt zählt man ja auch nicht groß die Rhymthmik, man singt einfach... vielleicht ist das auch hier das Ziel?


    Würde mich mal interessieren, wie das andere machen...Zählen und in nem Zählzeitraster denken oder einfach nur den Rhythmus singen?



    Das gilt zumindest in Buch eins so, zwei muss ich mal gegenlesen, wenn ich Zeit habe.


    LG


    Mh, steht das so im ersten? Muss ich mal schauen.
    Im zweiten sagt er jedenfalls sinngemäß "Singe, zähle nicht 1 2 3..."...damit meint er das bei den Vierteln.

    Mal ne Frage zum Zählen... er sagt (zumiindest in Buch 2 hab ichs ausdrücklich gelesen), dass man nicht "1 - 2 - 3 - 4 " zählen soll, sondern halt "Ah" singen. Z.B. mal zu den Vierteln, mal die Snare, mal die Melodie. Überhaupt findet er das Denken im Zählzeitraster nicht so gut...er will's wahrscheinlich eher weiter/übergreifender...


    Was meint ihr dazu? Ich sollte doch schon innerlich "1 - 2 -..." denken, weil ich sollte ja die Orientierung haben, wo exakt ich bin. Oder doch lieber ohne Zahlen alles "Ah" singen?
    Aber dann hat's irgendwie was von, dass ich von einer Note zur nächsten singe, aber mir nicht unbedingt bewusst bin, ob ich jetzt z.B. in Zählzeit eins oder zwei rumsinge.

    ...naja, das wären dann 33 Tage.
    Wobei 32tel bei 80 bpm da ist dann auch nochmal die Bewegung n bissl anders...so ansatzweise geht dieses "fliegende" Gefühl (dass die halt nur so rausschnippen) schon ein bisschen, aber dann eben irgendwie wieder mal gar nicht mehr.


    Ich hab bislang immer ne Woche zwei drei Geschwindigkeiten und die nächste dann mal 3 bpm schneller... am im Moment scheint das so nicht der effektive Weg... manchmal stelle ich dann fest dass ich doch nochmal vielleicht ganze fünf langsamer machen sollte.
    Oder es ist nur ne Phase... naja, ich kann das mal probieren, jeden Tag ne Ecke höher...


    HiHat Achtel im Moment immer nur mit rechts, Snare halt links.


    EDIT: Achso du meintest, wie lang du dafür brauchst willst du ausprobieren? ...ja mach mal, die 32tel Doppelschläge bei 80bpm will ich dann gern mal in 33 Tagen hören... vielleicht hast du aber schon jahrelang Doublebass-geübte Füße? ;) Da hast du's sicher ne Ecke leichter.

    Jetzt mal so als Orientierung...wie lang dauert das wohl, bis man 32tel als DoubleStrokes bei Vierteltempo 80 bpm spielen kann (das ist ja dann doch schon recht schnell).


    Ich kann's momentan beim Vierteltempo 47 bpm. Da mach ich abwechselnd durchlaufende 16 und hier und da einen dann als Doppelschlag, z.B. (die "2" sind eine 16tel mit Doppelschlag also 32tel) "22oo oo2o 2222 oooo" und darüber 8tel HiHat und Snare auf 2 und 4.


    Naja ist das schnell?
    So aus Erfahrung, wie lang dauert das wohl bis man da beim Vierteltempo 80 bpm ankommt? 3 Monate, 6...2 Jahre? (Sagen wir mal jeden Tag ne halbe Stunde nur das üben)


    EDIT: Ich meine, manche können richtig flott die Wilcoxon-Solos mit den Füßen, das ist ja schon schick.

    Hier wurden die Gary-Chaffee-Bücher als Tipp genannt.
    Ich kenne die auch, aber eher nur "im Vorbeigehen" ich hab sie nie im Unterricht behandelt... eher sowas wie Gary Chester...sind die Chaffee-Bücher auch in dieser Art?


    Mich würde total interessieren, wie ihr mit diesen Büchern übt (hat doch glaub ich, jedes Buch ein anderes Thema?! Also dann entsprechend, wie übt ihr mit welchem Buch?)...als ich eins mal durchgeblättert hab, schienen mir da eher nur lauter Schlagkombinationen... geht's dann drum, die einfach zu instrumentieren und auf's Set zu verteilen? Als würde mich wirklich mal interessieren, wenn mir jemand da seinen Übeplan zu verraten würde.

    Z.B. wenn ich die 1 bis 3 Einzelschläge manchmal nur "irgendwo mittendrin" spiel, komm ich schon sicher mit rechts zu meinem gewünschten Akzent. Also in DIESER Art, denke ich, hab ich langsam ein Gefühl wieviel ich auffüllen und ob ich (irgendwo) noch einzelne Schläge an-/einfügen muss.


    Aber wenn's nun halt hieße "so ganz korrekt akademisch" sollen die auffüllenden Einzelschläge aber erst immer am Ende kommen... dann fällt's mir schwerer, dann schieße ich gelegentlich über den Akzent hinaus oder bin zu kurz, dass es sonst noch drei mit links würden. Mh, also ne "feste Regel" gibt's da nicht, oder?!


    ...denn dann, denk ich, tendier ich eher, wie im ersten Absatz beschrieben, zum freien Einwerfen der Einzelschläge an beliebiger Stelle.


    EDIT: Also "Version die ich immer spiel"...evtl. muss ich noch ne Weile üben, aber es gibt viele Situationen, die immer ne Ecke anders sind. Also ich spiele als Akzentübungen die Leseübungen aus New Breed, die sind schon teilweise recht voll. Meinetwegen ist x--x x-x- ---- x-x- (wär xLLx xLxL LRRL xLxL) aber da gibt's ja nahezug unendliche Kombinationsmöglichkeiten, dann kommt immer mal wieder eine, die ich halt noch nicht kenne und ich dann orientierungslos bin.
    ...mh, vielleicht doch mehr üben *grübel*...

    Doublebassbuch von Thomas Lang "Advanced Foot Technique blabla"... wer das WIRKLICH kann hat (zumindest doppelfüßig) echt sonst keine Probleme mehr.

    Ich glaub die Frage hatte ich SO noch nicht gestellt:


    Bei right hand lead...ist's da egal "wie" ich den Raum zwischen den Akzenten fülle, solange ich eben dabei nicht mehr als zwei Schläge pro Hand und falls abwechselnd nur maximal drei (also l, rl oder lrl) spiele?


    Also wenn es nun eine Stelle gäbe, wo 11 Sechzehntel zu füllen sind (und ich dann halt abschießend für den Akzent auf rechts ende), kann ich da z.B. alle diese drei Varianten spielen?:
    lr ll rr ll rr l
    ll rlr ll rr ll
    ll rr lrl rr ll


    Oder gibt's da ne "Regel" von wegen "NUR am ANFANG (oder ENDE) alles Doppelschläge und nur der Rest mit Einzelschlägen aufgefüllt? Also:
    ll rr ll rr lrl
    oder eben
    lrl rr ll rr ll


    Na, ich hoffe, das war nicht zu verwirrend... ich meine man soll bei dieser Technik ja nur Doppelschläge (ll oder rr) spielen, oder maximal drei Einzelschläge (l, rl, lrl) und dann halt immer auf rechts enden. Und ich frag mich halt, "darf" man diese Einzelschläge auf mittendrin in den Doppelschlägen spielen oder sind die nur dazu gedacht am Ende einer Doppelschlagsreihe den letzen Rest aufzufüllen (oder halt am Anfang und danach lauter Doppelte?!)?

    Naja, also dann bleibe ich bei meiner Variante a)


    a) bei drei unbetonten Schlägen "LRL" (bei z.B. vier dann "LRLL", 5 = "LRRLL", 6 = "LLRRLL")


    so bild ich mir ein, hatte ich das ursprünglich auch mal gelernt und wenn da auch nicht die Rudimentpolizei kommt, kann ja keiner mecker 8-) .


    PS zu Codas Seite 37 ff... Das ist wiederum was anderes, dass ist mehr die Sache "Hände wechseln nur mit dem Akzent" da könnte natürlich rein theoretisch schon 50 mal nur links passieren.


    Vielen Dank an alle für den fachlich kompetenten Austausch!

    Wobei das ursprüngluche RHL so ist wie von Dir beschrieben.


    Das hab ich jetzt nicht verstanden, das ursprüngliche RHL ist
    a) bei drei unbetonten Schlägen "LRL" (bei z.B. vier dann "LRLL", 5 = "LRRLL", 6 = "LLRRLL") oder
    b) eben "LLL" (bei vier "LLLL",5 ="LLLLL" usw...).
    Also ich bilde mir nämlich ein, mein Auskennerlehrer früher hat mir das nach der ersten Vorgehensweise gezeigt. Und diese Gewissheit "falsch" oder "richtig" lässt mich jetzt irgendwie nicht los.


    Herr Gillmann muss das bitte mal noch sagen (bin grad nicht in der Nähe des Buches und kann so nicht auf Codas erwähnte S. 37 ff gucken).

    Frage wurde von hier abgekoppelt. Gruß, Chuck


    Ich mache gerade wieder gern ein bisschen was mit Gillmanns Buch "Drummer's Inspiration". Da wird unter anderem das "right hand lead" Prinzip vorgestellt.
    Ich dachte nun ich wüsste 100pro wie man das spielt, aber bin mir nun doch nicht mehr so sicher.


    Ich kenne das so: Die rechte Hand spielt alle Akzente und die linke leise alle nichtakzentuierten. Allerdings wenn links mal 3 nicht akzentuierte kommen, dann spielt man's LRL und endet dann für den Akzent eben wieder auf R (und nur L eben wenn 1 oder 2 Schläge kommen). Also ich bilde mir ein, ich hätte das mal so gelernt (eben LRL bei 3 Schlägen) und bin damit auch recht gelenkig.
    In dem Buch steht aber nun eigentlich nur "linke Hand spielt alle nichtakzentuierten"... sollte ich dann 3 nichtakzentuierte eben auch LLL spielen?


    Leider sind im Buch nur Beispielstellen mit 1 oder 2 Schlägen links, deshalb weiß ich nicht wie es bei dreien ist... würde mich freuen, wenn mich da nochmal jemand aufklären könnte.