Also nach meinem Eindruck ufert der Fred hier maßlos ins Philosophische aus ...
Ich weiß nicht, ob alle sich gegenseitig mit noch klugeren Gedankengängen und mit Wissen übertrumpfen wollen (so kommt es mir etwas vor),
aber vieles hier liest sich nicht "empfängerorientiert", sondern eher "senderzentriert".
Edit: Ich meine damit, dass ich eher zweifle, dass dies den meisten Lesenden hilft, sondern eher verwirrt.
Und natürlich gibt es doch das Swingpattern und das Shufflepattern! Wieso denn nicht? Das schließt doch Variationen, Spielarten und Entwicklungen
nicht aus – im Gegenteil, ohne Basis keine Variationen im buchstäblichen Sinne!
Notenlängen: Ich finde, man kann sich hier in Stimmungen und Sounds verlieren, wie man will, Fakt ist, die Trommel klingt einfach von selbst aus,
ob länger oder kürzer. Das ist trotzdem nicht dasselbe wie wenn der Pianist die Taste eine bestimmte konkrete Zeit gedrückt hält oder die Trompeterin
den Ton so und so lange hält. Die einzigen bewussten Tonlängen im konkreten Sinne, die Drummer so ausspielen, sind HiHat-Openings/-Barks und
natürlich Wirbel. Oder selten Mal ein bewusst in einem Moment gestopptes Becken.
Ob Heel Down oder Heel Up ist für mich eine technische Entscheidung, die mehr mit Lautstärke und Geschwindigkeit etc. zu tun hat, sicher nicht
mit Phrasierung und Tonlänge. Wenn, dann müsste man darüber diskutieren, ob "Burying the beater" oder zurückfedern lassen. Wobei selbst dort
der (Aus)Klang nur ein Faktor ist, während der andere auch wieder spieltechnischer Natur ist.
Meine Meinung nach bestem Wissen und Gewissen.