Performance Spotlight: Abe Laboriel Jr.
Das ist die Geschwindigkeit, der ich noch halbwegs folgen kann :-I
Yeah, kenn ich natürlich, sehr nice.
Performance Spotlight: Abe Laboriel Jr.
Das ist die Geschwindigkeit, der ich noch halbwegs folgen kann :-I
Yeah, kenn ich natürlich, sehr nice.
Sehr hilfreich finde ich, sich nicht zu fest auf einen konkreten Groove zu fokussieren, sondern für sich ein breiteres "Feld"
an Übungen zurechtzulegen, das einem dann auch beim Wunschziel weiterbringt. Beispiele können sein:
–An der Handtechnik der rechten Hand zu arbeiten für das Shuffle-Pattern (Stichwort Moellertechnik zum Beispiel)
–Diverse Bassdrum-Patterns lernen und üben, statt "nur" die in Rosanna vorkommenden
–Den Groove nur mit Viertel-HiHats spielen (wenn als Halftime notiert – also ohne die geshuffelten Hats), aber bei
den Bassdrums natürlich genau darauf achten, dass die schön ins Shuffle-Raster fallen
–Das ganze Pattern ohne die Ghostnotes spielen
–etc. (parallele Übungen können auch nichts mit Rosanna zu tun haben, einfach alles, was du aus eigener Sicht als
hilfreich erkennst und so als Übung heranziehen kannst)
Meine Einschätzung ist, dass er mitnichten ein Internet-Drummer ist. Er hat (wie so viele Amis) in Church begonnen und ist live
zum Beispiel mit Bilmuri unterwegs. Heutzutage geschieht es auch einfach mit einem, dass man zum "Internet-Drummer" wird,
schließlich ist irgendwie sowieso die halbe Welt im Internet.
Die Backingtracks in den Meinl-Videos sind sicher frag- und diskussionswürdig, aber ich meine, eben genau in seinem Spiel
so ziemlich das Gegenteil von Sterilität, Langeweile und rein technische Shredderei zu hören und zu fühlen, sondern wie
schon so ähnlich gesagt absolute Spielfreude, Kreativität, endloser Ideenreichtum und (sorry für die Zweckentfremdung):
den Eindruck von
im Kopf nie richtig erwachsen
und
ZitatBegeisterung
.
Top-40-Drummer, Steve Gadd und Steve Porcaro finde ich hier auch etwas deplatzierte Vergleiche (außer, es wird einfach
von den geschätzten Beitragern zum Ausdruck gebracht, was sie fühlen, ohne es vergleichend zu meinen). Ich würde meinen,
all die Erwähnten kann man so nebeneinander stehen lassen, ohne eine wertende Rangliste erstellen zu müssen (zu können?).
So, jetzt muss ich auch mal extra einen Drummer posten ...!
Ich meine, heutzutage gibt es irgendwie herausragende Drummer wie Sand am Meer, das Niveau ist beängstigend, Talente sind überall.
Aber Leeeeute, ist dieser Xavier Ware nicht der verrückteste Kerl weit und breit?!? Ich finde absolut krass, wie kreativ und schnell der Kerl
ist (schnell sowohl im technischen Sinne als auch im Umsetzen von verrückten und komplexen Ideen), witzig, roh, verspielt, und so unter
dem Strich einfach unfassbar gut, und das auf eine scheinbar völlig lockere, genussvolle und unverkrampfte Art!
Soll jetzt die Industrie "Sounds" wie "Fabrik-Keller Bühne links hinten im Sommer bei Regen" anbieten?
Grüße
Jürgen
![]()
Eben ist ja das Problem, dass der damals tolle Betrag für Dave Weckl heute noch derselbe Betrag zu sein scheint,
nur dass er heute in Relation überhaupt gar nicht mehr so toll ist.
Wow, ich fühle mich geehrt und geschmeichelt, vielen Dank an alle, die meinen Beitrag gut gefunden haben!
Ich selber bin nur teilweise zufrieden, vor allem wegen der Ungenauigkeiten, die ich nicht mehr geschafft habe
zu verbessern ...
Hier die Notizen, die ich während des Anhörens und Bewertens gemacht hatte:
B Niop
Sehr strukturiert und diszipliniert, coole und passende Patterns, kleine Abzüge beim Mikrotiming,
der Schluss fiel mir leider im Verhältnis als zu unspektakulär auf.
Die Struktur im 19/8-Teil fand ich etwas schräg – Groove startet nach 3 Durchgänge und läuft dann 9 Durchgänge.
Ansonsten cooler Aufbau, im 19/8 die "1" ein Achtel früher gewählt als der Takt eigentlich startet, ob das bewusst
war oder versehentlich? 5/8-Section ebenfalls cooler Aufbau und tolle Ideen, Timing leider eher mittel, schleppt
häufig
J m_tree
Hallo Marius
. Natürlich geil getrommelt, klingt selbstbewusst und energievoll, mächtiger Sound, coole
Idee mit den Soli am Anfang resp. am Schluss, tolle Pattern ausgetüftelt. Tool-Vibes im ersten Part, ein schöner
5/8-Teil, super Simon-Philips-Vibe mit der HH und dem Tomsound, die Snare auf 3+ gefällt mir. Der vorgezogene
Einstieg in den 4/4 gefällt mir nicht so.
L Olli K.
19/8 wirkt entweder etwas zu beliebig oder verspielt oder unsicher (wo ist die 1), im 4/4 hats Fills und Wechsel
an unlogischen Stellen, ansonsten grundsätzlich solide gespielt
Spricht mich voll an! Meiner Meinung nach mit wenigen Mitteln viel ausgesagt, solide, strukturiert, stimmig,
nice Oddtimes, gefällt mir!
Empfinde ich subjektiv als massives Overplay, viele Chops, aber die Ausführung leider immer mal wieder eher
unsauber. Für meinen Geschmack das Tune (auch wenn es halt von der Komposition recht langweilig ist) zu sehr
als Vehikel für Drumsoloing genutzt, wirkt musikalisch für mich nicht passend. Form und Struktur aber eigentlich
tipptopp. Sorry, nicht persönnlich gemeint, einfach mein spontaner Eindruck dieser Performance.
T Planstan
Groovige Halftime-Idee im 19/8, coole Aufteilung dieser Section auch generell, zieht den Halftime recht lang weiter,
insgesamt sehr coole und frische (andere) Ideen, solid dargeboten, gefällt mir! Super Aufbau und gute Steigerung
übers Ganze bezüglich Energie und Intensität.
Danke dir für die Blumen, aber bezüglich Solieren kann ich das nicht unterschreiben; ich meine, ich habe nicht soliert – war zumindest nicht der Plan!
Vielleicht meinst du den Trommelmatze?
E Mattmatt: fand ich geschmackvoll, tight, unaufgeregt! Unglaublich tolle Ideen dabei. Mit dem Schluss bin ich persönlich nicht so klargekommen, aber es hat mir insgesamt gut gefallen, darum 8 Punkte.
Vielen Dank!!
Mattmatt hat den Track so gespielt, wie ich es gerne können würde. Gute Struktur, schöne Ideen. Vom Sound nicht zu metal-mäßig. Den 5/4 am Ende finde ich aber tatsächlich zu beginn nicht so groovig. Daher "nur" 8 Punkte.
Dankeschön! Ja, leider nicht so sauber gespielt. Oder vielleicht fändest du ja die Idee auch perfekt gespielt nicht so groovig
.
Mattmatt - E
8 Pkt. - interessantes Spiel mit den 3ern, Wechsel in den Parts gefallen mir nicht so, bisschen wackelig zum Schluss
Danke dir! Also die Wechsel vom einen Part zum nächsten? Jepp, bisschen wackelig am Schluss, leider.
Musste ich unbefriedigenderweise so stehen lassen.
Allerdings, falscher Fred
.
Endlich mal wieder ein Neuer
! Ein halbes Jahr Abstand ist natürlich nicht sehr Youtube-Erfolgs-förderlich
.
Anyway, dieses Mal Schlagzeug solo, und die Rosanna hat den Stotterer, oder so ...
Oh, das ist eine traurige Kombination mit dem gerade veröffentlichten Sonor-Video
!
War ja auch ein 5/8
Ich hatte bei solch ungerader Taktzahl etwas mehr Jazzigere Beiträge erwartet. Stattdessen kam mir der Gedanke, dass der Besitz einer Doppelfußmaschine kein zwingender Grund sein sollte, diese auch einzusetzen. Aber genug Gestänker von den billigen Plätzen.
Wieso erwartet man bei einem (auch vom Songwriter so genannten) "Prog Metal"-Track jazzigere Beiträge? Wieso sollten ungerade Taktarten zwangsläufig zu einer jazzigen Spielweise führen? Kennst du TOOL?
Ich habe einen Beitrag gehört, der verrät, dass zumindest einer Tool kennt
.
Ich fand die Mixes tipptopp, angenehm, ausgewogen und ausgeglichen. Ich könnte nicht sagen, ob es an den "Verfahrensunterschieden"
liegt oder die Bandbreite von den Teilnehmenden dieses Mal schon anders ist, schmaler punkto Aufnahmetechnik oder Drumsounds ...
Ich musste nach etwa 7 Jahren neue angepasste In-Ears kaufen, weil ich plötzlich erkannt habe, dass die Dämpfung
wohl über Monate (Jahre?) einfach schleichend nachgelassen hat. In der letzten Zeit war das Schlagzeug für mich
einfach viel zu laut, es rauschten mir die Ohren nach jeder Übesession. Das Perfide ist eben das Schleichende.
OK, krass. Wobei ich schon damit gerechnet habe, dass dieses mal deutlich weniger Leute mitmachen.
Wie sieht's denn bei trommelmatze aus? Er hatte mir die Anregung für die Auswahl eines progressiven Tracks zum Austoben überhaupt erst gegeben.
Oder Mattmatt - auch wieder mit am Start?
Hallooo allerseits – ja, ich habe vor, es zu probieren. Habe leider im Moment eine schwierige private Situation, die mich
alle Energie und allen Fokus kostet, aber eigentlich möchte ich gern was spielen!
Aus musikalischer Sicht finde ich das Stück insofern schwierig, als das Naheliegende und Einfache wäre, mit den Riffs
im Bauklötzchen-System mitzuspielen, etwas böse gesagt im Portnoy-Stil, also 4/4 plus einfach 3 Achtel anhängen oder
so. Wurde oben auch schon erwähnt, glaube ich. Finde ich wenig spannend natürlich, kann aber andererseits je nachdem
dafür solide klingen. Hier gilt es, die Balance zu finden, würde ich sagen. Oder einmal mehr: einen musikalischen Weg
finden
.
"She's fantastic to play with." Ich denke, das ist das schönste Kompliment, das ein Drummer bekommen kann,
und wenn Geddy das sagt, ist es auch schon etwa 3/4 der Legitimation, ob und warum sie mit Rush spielen
soll. ![]()
Ich finde eigentlich dieses quadratische Becken noch lustig optisch, und klanglich klingt es jetzt
sicher alles andere als schlimm
. Tatsächlich habe ich mir dieselbe Frage gestellt wie
Orinocco (vermutlich zum ersten Mal
Würde man die Viereckigkeit hören bzw. argwöhnen,
dass etwas faul ist, wenn man es ahnungslos hörte?
Ob ich eins montieren würde? Vermutlich eher nicht – unpraktikabel und doch irgendwie deutlich
zu extravagant.
Allerdings schade für den Eindruck ist, dass irgendwie optisch doch eine runde Form im Viereck
erkennbar ist, so als ob man noch vergessen hätte, das Ride auszuschneiden.
Leprous im November in der Schweiz
Nach meiner Erfahrung hilft es auch, so gut es geht beide Perspektiven einzunehmen, die des Spielers hinter dem Set
und die eines Zuhörers aus ein paar Meter Entfernung, mit einem eher homogenen Gesamtbild.
Außerdem darf man nie vergessen, wie groß der Unterschied ist (für mich selbst immer mal wieder überraschend)
zwischen solo angehörten Becken und solchen im Bandzusammenhang (und da gibt es dann noch einmal massive
Unterschiede je nach Instrumenten – akustisches Piano? E-Gitarren-Brett? etc.) UND in unterschiedlichen Räumen.
Fürs Entscheiden hilft m. M. n., dem spontanen Bauchgefühl und dem ersten Eindruck viel Gewicht zu geben.
Und zuletzt glaube ich, beim Thema homogener Zusammenhang vs. möglichst großer Kontrast muss jeder irgendwie
seinen eigenen Weg finden, da gibt es viele richtungsweisende Faktoren.