Beiträge von Mattmatt

    Einerseits klingt eine Tomreihe in gleichmäßigen Intervallen kompakter, was aber eine Geschmacksfrage ist, ob man danach sucht.


    Andererseits hat eine Stimmung in Terzen den Vorteil, dass man von einem Tom zum übernächsten eine Quinte findet. Spielt man zwei Toms im Quintenabstand gleichzeitig, bekommt man einen besonders günstig gelegenen Differenzton geschenkt (=> Hüllkurvenmodulation des Zweiklangs), nämlich die Oktave unter dem tieferen der beiden Töne. Das klingt besonders fett, ohne dass man etwas tun oder können müsste. Das ist quasi die Übersetzung des Powerchords für Schlagzeug.

    Aber nur wenn du strikt zwischen großen und kleinen Terzen abwechselst, ansonsten gibts ne übermäßige Quint, was du vermutlich nicht meinst bzw. suchst ^^ .


    Eines meiner beiden Drumsets (s. Avatar) besteht aus (8), 10, 12 und 16. Inzwischen ordne ich das gar nicht wirklich als eine Tomreihe ein, sondern sehe

    die zwei oder drei kleinen oben als die "melodiösen" Toms an und das 16 Floortom als eigenständigen Effekt oder Charakter mit einer etwas anderen

    musikalischen Funktion. Irgendwie gleich, irgendwie aber doch nicht. Insofern stört mich der große Sprung überhaupt nicht.

    Im Mai sind sie in Zürich, und ich tendiere momentan stark dazu, hinzufahren ^^ .

    Guthrie habe ich erst mit Hans Zimmer live erlebt, war auf jeden Fall umwerfend.


    Ich hatte ähnliches Sauer-aufstoß-Erlebnis vor einigen Jahren mit Animals As Leaders.

    Ich wusste genau, was mich erwartet, und eigentlich fand ich vieles sehr geil, und dennoch

    habe ich gerade im Livekontext eine Connection auf der emotionalen Ebene vermisst, und

    ich glaube, es wäre nicht mal unmöglich, aus Musik von der komplexesten Sorte eben auch

    etwas Emotionales schaffen zu können, Geschichten zu erzählen, Bogen zu spannen, die

    musikalische Aussage in dem Sinn über die "technischen Ideen" zu stellen. Aber leider

    gibts die Kombination irgendwie selten.


    Meiner Meinung nach sind Haken eine Band, die diesen Grat zwar nicht vollständig, aber

    zu einem (für mich) herausstechenden Grad schaffen.


    Gut, die Aristos haben es als instrumentale Band vielleicht auch ohnehin etwas schwerer,

    wenn man davon ausgeht, dass die menschliche Stimme die beste, tiefste und emotionalste

    Verbindung schafft. Auch in Kombination mit Sprache natürlich.

    Präzisierung von meiner Seite her: Ich find Anika top in dem Clip. Die Gesamtperformance auch, aber mit dem Song kann ich irgendwie gar nichts anfangen, und ich bin auch kein Rush-Fan, noch nicht einmal ein Kenner in dem Sinn. Aber rüberkommen tun Spielfreude und Energie von allen. Auch eine Band (oder eine Teilband) ist halt

    kein statisches Gebilde, sondern besteht aus Menschen mit Entwicklungen und dynamischen Prozessen. Ist doch insofern alles gut, find ich.


    Kein Vergleich jedenfalls zu manch anderen in die Jahre gekommenen (Rock)Bands und -Musikern, wo beim Anhören und Ansehen eines aktuellen Videos einfach

    jedem klar ist, ob Fan oder komplettem Ignorant, dass es eifach nicht (mehr) klingt, nicht zündet, nicht funktioniert etc.

    Hier gibt es einen ersten Vorgeschmack auf Rush mit Anika

    Externer Inhalt youtu.be
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Ich finds top!

    Wow, krass! Hätte nicht gedacht, dass es mich erwischt! Vielen Dank, freut mich.

    Hier meine Notizen beim Anhören und Abstimmen (Avatarnamen natürlich erst jetzt ergänzt :S) :


    C (Niles): Lustiger Hall/Delay, chillig gespielt, guter Flow, erstaunliche Ähnlichkeiten mit meinem eigenen Arrangement!


    E (Lexikon): Falls das Lexikon ist, ist das für mich sein "tightester" Beitrag bis jetzt :) . Lustige Idee mit dem verdoppelten Feel

    (im Vergleich zum sonst hier vorherrschenden One-Drop) und den binären Einlagen, allerdings finde ich es leider persönlich

    nicht so passend


    G (Olli K.): etwas viel zu busy/verspielt mit den Händen, aber irgendwie doch stilistisch passendes Feel und großteils guter

    Flow, solid


    H: ich


    J (mtree): vermute hier Marius :) . Interessanter Rockbeat drüber. Sauber gespielt, vermisse allerdings schon das

    Reggae-Flair, auch wenn die andere Richtung sicher bewusst gewollt ist


    O (SleishMan): Keep it simple -> works!! Ein bisschen Rushing immer mal wieder. Die viele "Luft" durch das reduzierte

    Spiel passt sehr zum Track, finde ich. Schluss mit dem Diminuendo sehr cool!


    P (haidem): Mein Abräumer bei diesem Playalong! Love it! Fetter Snaresound, interessantes HiHat-Pattern (ich finde nicht

    wirklich raus, wie das erreicht worden ist – Stack mit Splashes für die Accents und ein anderes Becken für einen fast schon

    shakerähnlichen Effekt?), sehr cooles Arrangement, sogar ein Solo, das sich sehr gut einfügt, wie ich finde – nicht überbordend

    oder nach Aufmerksamkeit schreiend.


    R (Surfkoala): Solid songdienlich! Gefällt mir! Recht detailliert aufs Arrangement des Playalongs eingegangen und diszipliniert

    durchgezogen.


    V (Mai-Carsten): Finde diesen trashigen Snaresound ziemlich geil ^^ . Könnte in einer Produktion durchaus bewusst so

    gesucht und gewollt werden. Solid und durchdacht gespielt. Interessanterweise für mich genügend Reggae-Vibes, obwohl

    die Drumpatterns an sich eigentlich gar nicht so konkret Reggae sind (abgesehen vom Steppers). Sehr kurzweilig anzuhören

    durch die vielen Variationen.

    Ja, schwieriges Thema, weil man fairerweise eigentlich die lebenslange Summe der "Leistung" allen Übens und aller musikalischen Erfahrungen auch miteinbeziehen müsste, oder man müsste zumindest diskutieren, wo es anfängt und wo es aufhört. Ich für mich würde diese Philosophier-Büchse lieber zubehalten :D .


    Ich habe nicht geschaut, wie viel Zeit ich aufgewendet habe, denn dann hätte ich mehr ein Gefühl von Arbeit, Leistung, Zeitdruck usw., alles nicht entspannende

    Attribute, die mich mindestens ablenken würden vom eigentlichen Spass des Entwickelns, Aufnehmens und Verbesserns.

    Ich finde es gut zu wissen (auch für die Bewertung), dass von Marius keine – sagen wir – entscheidende und prägnante Effekte hinzugefügt wurden.


    Ich freue mich, dieses Mal auch wieder Zeit zu haben, mich an der Abstimmung zu beteiligen und meine Gedanken zum Besten zu geben.

    Bei der Jazzchallenge hatte ich mich da leider mangels Kapazität raushalten müssen und deshalb auch gar nicht abgestimmt.

    Ich habe jetzt den Film nicht gesehen und ob er überspitzt ist kann ich nicht beurteilen. Aber manchmal haben Hollywoodstreifen auch ein bisschen Wahrheit in sich.

    Es ist nicht so lange her, da gab es im Schweizer Turnverband einen Skandal wegen brutalen Trainingsmethoden.

    Und unsere Flötenlehrnein war damals auch nicht gerade zimperlich. Gab es doch zwischendurch mit der Blockflöte einen auf den Kopf!

    Offtopic: Wusste gar nicht, dass du aus der Schweiz bist :) . 👋

    Ich habs über Spotify, geht das für dich?

    Vermutlich hat er den Podcast auf allen üblichen Plattformen.


    Externer Inhalt open.spotify.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Bin gerade unterwegs und kann mir keine Videos anhören, aber wenn du von Gavin redest: Hast du mitbekommen, dass Benny Greb

    eine Podcastreihe mit Interviews gestartet hat? Sein erstes veröffentlichtes Interview ist just mit Gavin Harrison ^^ . Wenn ich mich

    recht erinnere, ist es von 2018 (Benny hat diese Interviews ein paar Jahre lang einfach gehortet, und Gavin erwähnt im Lauf des

    Gesprächs einmal das aktuelle Jahr).