Beiträge von scotty

    Cheveres Tipp ist gut, wenn die Koordination prinzipiell hinhaut. Stellt sie aber eine zu große Herausforderung da, sollte man "vertikal" üben. Das heißt: Nicht die einzelnen Stimmen üben und dann zusammen packen, sondern direkt den vollständigen Groove mit allen Akzenten, aber Note für Note. Also erst die erste Sechzehntel, dann die zweite hintendran, ganz ohne Rhythmus, sondern nur auf die korrekte Reihenfolge der Anschläge achten. David Garibaldi beschreibt das sehr schön in Future Sounds auf den Seiten 18 und 19.

    Passiert selten - aber Murphy's Law zufolge immer genau dann, wenn man es am wenigsten brauchen kann. Also: Zweitsnare mitnehmen. Oder ein unzerstörbares Fell auf die Kleine Trommel packen; hab gerade ein Emperor X drauf, mit dem ich mich ausgesprochen sicher fühle. Für die Toms hab ich Ersatzfelle dabei. Lieber im Notfall ein paar Minuten wechseln als nicht mehr drauf spielen können...

    Hab noch was gefunden, wo jemand die meiner Ansicht nach beste Fußtechnik erklärt:


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    nur mit dem Fuß habe ich einige Probleme.


    bei Doppelschlagfiguren habe ich das Problem, dass der Fuß einfach nicht schnell genug ist.


    Das liest sich für mich nicht so, als ginge es um Doublebass-Technik. Ich vermute mal, dass der TS mit zwei 16teln auf der Bass hintereinander Probleme hat, wenn die Songs richtig schnell sind. Bei Tempi >170bpm wundert mich das überhaupt nicht. Da krieg ich auch Probleme. Da hilft wirklich nur viel üben und viel Geduld. In ein paar Wochen lässt sich der Fuß nicht auf solche Geschwindigkeiten bringen.

    Guckstu im Video bei 1:14: "Now I'm gonna add the backbeat on the third beat on the snaredrum, and I'm gonna ghost the second note of the third triplet." Scheint ihm also selbst auch so wichtig gewesen zu sein, dass er das extra erwähnt hat. Er spielt die Ghostnote nach dem knalligen Rimshot aber so leise und raffiniert, dass man sie eher spürt als hört. Für mich ist das eben eines der Details, die für die Genialität dieses Grooves sehr wichtig sind. Und genau daran bin ich gescheitert, als ich mich auch mal daran versucht habe.


    Aber ich will Deine Performance gar nicht schlecht reden. Immerhin hast Du Dich, anders als ich, wenigstens dran gesetzt und nicht gleich aufgegeben...


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    m_tree: Machst du denn auch eine Ghostnote unmittelbar nach dem normalen Snare schlag, also bevor dann der nächste Hihat schlag kommt?


    Nee, mach ich nicht. Steht zwar so in den Noten zum Groove, würd ich aber schon rein gefühlsmäßig nie so in nem Shuffle spielen. Und auf der Rosanna Aufnahme ist derartiges nicht rauszuhören ;)


    Der wird aber so gespielt, und genau das macht es schwierig - und, wie ich finde, auch erst richtig geil, weil die ganze Zeit der Ghost-Teppich drunter liegt. (Ich kann's nicht, das geb ich lieber direkt zu, bevor die "Mach's doch besser"-Sprüche kommen.) The Man himself erklärt das hier ausführlich:


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    Trotzdem Hut ab. Ist ja sauber getrommelt.


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    Theorie hin oder her - Ich hab bei meiner Falcon letztens die runden statt der exzentrischen Cams drauf gemacht und ein subjektiv direkteres Spielgefühl festgestellt. Die Bewegung des Fußes überträgt sich irgendwie "logischer" auf den Schlegel. Ich lass das jetzt so, weil es mir besser gefällt. Kann mir schon vorstellen, dass ein Pedal, das dieses Gefühl auf die Spitze treibt, für Viele die Erfüllung ihrer Träume ist.

    Albatross, wenn Du (auch zusammen mit Deiner Band) viel mit Click übst, bekommst Du langfristig automatisch ein gutes Timing. Ein praktischer Tipp: Lass den Click so langsam laufen, wie es geht. Also z.B. auf 65bpm, wenn der Song in 130 ist. Live würde ich keinen Click benutzen, wenn es nicht zwingend notwendig ist.

    Na ja, von eventuell in die Irre führenden Bildern mal abgesehen ist es schon lustig - ging es dem Herrn Mayer doch von Anfang an um die Konstruktion eines Pedals mit komplett linearer Action. Das ist doch quasi der Sinn des Ganzen. Aber ich finde es auch sympathisch, wenn sich einer mal entschuldigt, nachdem er Unsinn geschrieben hat. Passiert viel zu selten.

    Außerdem kann man in manchen Recording-Programmen die Audiospuren in MIDI umwandeln. "Spuren triggern" hat unser Soundmann das damals genannt. Ist vom Ergebnis absolut das selbe, bloß spart man Trigger und Interface und hat zusätzlich seine Audiospuren. Finde ich mit Abstand die beste Lösung. Bloß weiß ich nicht genau, mit welchen Programmen das geht. Aber Logic und Pro Tools können das, und die neuen Cubase-Versionen glaube ich auch...


    Ist aber vom Handling her eher nichts für Anfänger, vermute ich mal.

    Wäre ich gezwungen zu wetten, würde ich darauf setzen, dass es vom Jojo-Pedal keine Doppelvariante geben wird; aber das Konzept klingt sehr interessant, und ich könnte mir vorstellen, dass so Mancher, der mit beiden Füßen spielt, auch gerne so ein ausbalanciertes Retro-Teil hätte.


    Andererseits stimmt es auch wieder, dass es wirklich schon eine große Auswahl an Pedalen gibt. Mit den flexibel einstellbaren Topmodellen von DW, Tama, Pearl, Yamaha und Mapex kriegt man auch eine lineare Kraftübertragung hin. Vielleicht nicht in solcher Perfektion, aber ganz sicher so, dass es sich gut anfühlt. Zumindest, so lange man nicht über eine solch exorbitante Fußtechnik wie der haarige Schweizer verfügt und daher die feinen Unterschiede gar nicht bemerkt.

    Wenn Du am Rechner aufnimmst, arbeitest Du ja sowieso digital. Beim einer Audiospur kannst Du PlugIn-Effekte zur Klangbearbeitung nutzen (z.B. EQ, Kompressor, Gate, Reverb, Filter, etc.), bei MIDI-Signalen kannst Du die Sounds zuvor noch aus einer Library auswählen. Mit Mikros musst Du natürlich erst mal ein vernünftiges Signal in den Rechner kriegen, und das ist zugegebener Maßen schwieriger, als einfach irgendwas anzuklicken.


    Hast Du noch keine Erfahrung mit Recording-Software wie Cubase oder Logic? Dann solltest Du nicht nur Geld, sondern auch viel Zeit zum Einarbeiten einplanen. Hier im Forum gibt es aber ein exzellentes Tutorial zu dem Thema von User Slo77y. Das solltest Du Dir bei Gelegenheit mal reinziehen.

    Wer zu einem guten Preis ein S-Classics erwerben kann, muss eigentlich nicht mehr weiter überlegen, oder?


    Edit: Das SC Performer von Dr.Speckmut ist natürlich auch ne Granate...

    No trigger - no problems. Mit bezahlbarem Equipment werden getriggerte Trommeln immer unnatürlich klingen. Der Hauptgrund dafür ist, dass Du über MIDI nur 128 Dynamikstufen hast; klingt erst mal nach viel, aber im Vergleich zu unendlich vielen beim Akustik-Set kackt es doch ziemlich ab.


    Teuer ist es auch, weil Du für alle Trommeln Trigger brauchst, und dann mindestens noch ein Trigger-to-MIDI-Interface, um die Signale in den Rechner zu schicken. Zusätzlich brauchst Du noch Overhead-Mikrofone und eine Soundkarte mit vernünftigen Eingängen (von akustischen Trigger-Becken hab ich noch nicht gehört, aber vielleicht gibt es die ja wirklich).


    Setzt Du auf Mikros, kannst Du mit zwei Overheads und einem Bassdrum-Mikro schon ganz ordentliche Aufnahmen machen. Ein kleines Mischpult und eine vernünftige Soundkarte brauchst Du natürlich trotzdem. Außerdem natürlich Recording-Software... Was davon hast Du denn vielleicht schon?