Beiträge von Hoeth

    Gute Frage, habe noch nie ne Kaltschaummatratze begutachtet. Verbundschaum ist ziemlich fest. Trotz des hohen Gewichtes von 2 38mm MDF Platten übereinander, werden die 16 Blöcke bei mir kaum eingedrückt. Das Zeug sieht aus wie ein Haufen verschiedenfarbiger kleiner Schaumteilchen, die zu einem großen verschmolzen wurden.


    Der wird auch als Trittschallschutz für Laminatböden verkauft.

    Naja, ist halt immer abhängig vom Haus, wie gut eine Podest-Lösung funktioniert. Ich glaube ich hab schon so an die 300 Euro an meinem Podest verpulvert und 100% funktionieren tuts auch noch nicht, allerdings ist es schon wesentlich besser. Hätte allerdings noch die Option mit den angesprochenen Waschbetonplatten.


    Wie gesagt, ich würde auf Verbundschaumsäulen und viel Masse umrüsten. Die Posts von Haye im Trittschall-Sticky zeigen, dass damit am meisten zu retten ist. Alle anderen Lösungen können gut gehen, tuns aber häufig nicht (zumindest wenn man die Posts so liest, ausprobiert habe ich nicht viele).


    MfG

    Mh, also das Problem mit den Waschmaschinen Unterlagen ist wohl, dass sie erst ab einen gewissen Gewicht ordentlich dämpfen und das bringst du vermutlich nicht auf. So richtig vorstellen kann ich mir deinen Aufbau übrigens noch nicht, mach mal nen Foto.


    Ansonsten versuch es mal mit Verbundschaumblöcken als Standfüße und leg darauf deine MDF-Platte(n). Wenn das noch nicht reicht, hau mehr Masse drauf. Z.B. 50cmx50xmx5cm Waschbetonplatten (gibts im Baumarkt oder günstiger bei Ebay in den Kleinanzeigen). Das hat wohl schon bei vielen geholfen. Erkundige dich aber bitte vorher, welches maximale Flächengewicht die Wohnung aushält, denn dein Nachbar freut sich vermutlich noch viel weniger, wenn du samt Podest und Schlagzeug auf seinem Fernseher landest.



    MfG Hoeth

    Verdammt... :thumbup: :thumbup: :thumbup:


    Das kommt einem ja sowas von bekannt vor... nicht unbedingt die Sache mit der Snare, aber dass man über irgendetwas belangloses nachdenkt, was man aber keinem sagen will, und alle anderen denken man hat irgendwelche Probleme. Genial! :thumbup:

    Aber die Preise die da jetzt aufgerufen werden sind schon sehr gewagt. 650, -- Euro für eine Hi-Hat! 1.000,-- (in Worten: Eintausend) Euro für ein Bassdrum-Pad! :huh:
    Auch wenn die Sachen sicher sehr gut verarbeitet sind und eine hohe Qualität vorweisen (ich meine die Pads) finde ich diese Preise schlicht überhöht.



    Über das Modul kann man sich ja noch streiten, aber bei den Pads stimme ich tomjonior voll und ganz zu. Für den Preis des HiHat-Pads kriegt man akustische High-End-HiHat Becken + eine sehr Gute HiHat-Maschine. Bei Roland kriege ich nur ein Pad...


    Eine Starclassic Mapöe Bass Drum liegt bei ca 1300,- Euro. Das ist auch eine Oberklasse Bass. Also für den Preis den Roland da auffährt, würde ich erwarten keinen Unterschied mehr zwischen Akustik und E zu merken... Naja, meine Meinung.




    EDIT: Das soll kein Roland-Gehetze sein, da ich selbst ein TD-4 nutze und damit für meine Zwecke mehr als zufrieden bin. Ich will damit nur sagen, dass die Preise im Oberklasse-Bereich, für mich nicht mehr in einem angemessenen Verhältnis zum Zugewinn stehen. Aber das muss jeder mit sich selbst ausmachen. Bei Hi-End PCs sieht das auch nicht anders aus, wenn man die neuste Graka etc haben will.

    Ich kann Schnär Tramm nur zustimmen. Ich habe verschiedene Instrumente angefangen (Klavier, Gitarre), doch nach ca 3-4 Wochen war immer die anfängliche Begeisterung verflogen und die Übungsfaulheit setzte ein. Beim Schlagzeug ist das nicht so. Seit ich damit angefangen habe, übe ich jede Woche so oft ich kann.


    Ich liebe das physische an diesem Instrument. Ich finds total geil, wenn man nach einer Stunde trommeln im eigenen Schweiße steht und einfach dieses Gefühl zu Leben verspührt. Mag sein, dass ich momentan noch mehr Noten daneben setze, als dass ich sie treffe, aber ist man erstmal im Rausch, ist einem eh alles egal... auch das Gelaber von anderen. :D


    Hauptsache ist doch, dass es dir Spaß macht, und wenn deine Bandkollegen mal wieder aufmucken ---> Ohrenstöpsel rein und ein ordentliches, spontanes und vorallem sehr lautes Solo. :thumbup:

    Es geht um die Akzeptanz als Schlagzeuger (nicht meiner persönlicher), was mich in letzter Zeit sehr beschäftigt.
    Angefangen bei den Äußerungen meiner ehemaligen Musiklehrerin: "Schlagzeug spielen kann jeder".


    Lol, und sowas schimpft sich Musiklehrerin. Wahrscheinlich hat sie ne Geige im A.... und glaubt immernoch Mozart wär der größte Musiker aller Zeiten gewesen... So war jedenfallss mein damaliger Musiklehrer drauf. Ganz ehrlich, ich kann deinen Frust irgendwo nachvollziehen, aber ich würde nicht all zu viel auf die Meinungen anderer geben.


    Tatsächlich würde ich sogar behaupten, dass Gitarre spielen einfacher zu lernen ist als Schlagzeug. Ein paar Akkorde klimpern kann jeder Depp nach ein paar Wochen Übung, sogar ich habe das geschafft. Den Takt richtig halten und auf den Punkt genau seine Noten zu spielen mit 4 Gliedmaßen gleichzeitig beherrschen die wenigsten nach einem Jahr... zumindest ich tu es nicht. Klar finden sich ein paar Lieder mit vielleicht einem Fill, nur Viertelnoten und ner Geschwindigkeit von 80bpm, die ein Anfänger nach 4 Wochen mit nicht all zu vielen Verspielern hinkriegen kan, aber "Drunken Sailor" konnte ich auf der Gitarre auch nach einer Woche...


    Setz doch einfach mal die Leute die sowas behaupten vor nen E-Drum mit Scope-Funktion... Die meisten kriegen ja nicht mal ihre Hände koordiniert.
    Das Problem der meisten Leute ist einfach, dass sie glauben, es sei ja so einfach mit den Händen zu nem Lied mit zu klatschen, also kann Schlagzeug spielen ja nicht schwer sein. Dass sie dabei im seltensten Fall ne Note richtig treffen und sie nur 2 Hände gleichsinnig benutzen ist ihnen vermutlich nichtmal bewußt.


    Was die Popmusik angeht, finde ich es gut, dass da die Drummer durch Computer ersetzt werden. Jeder fortgeschrittene Schlagzeuger langweilt sich doch bei den Grundrhythmus-lastigen Krämpel zu Tode. Aber dass ist ein anderes Thema.


    Naja, ich habe zumindest das Glück, das meine Mitmusiker (oder besser die typen die Ihre Instrumente noch schlechter beherrschen als ich) sich ein paar Male vor mein Set gesetzt haben und nach wenigen Minuten gleich kapitulierten und seitdem nen riesen Respekt vor Drummern haben. :thumbup:



    MfG Hoeth


    PS: Freu dich, dass du das geilste Instrument der Welt spielen darfst und dir keiner den Job streitig machen will. :D

    Für den Preis kriegt man schon fast nen Mittelklasse Shellset xD. Die extreme Preisentwicklung im E-Drum Sektor (gerade bei Roland) und das was man dafür bekommt, war für mich der Hauptgrund trotz schwieriger Bedingungen auf A umzusteigen. Für den Preis eines TD-30 kriege ich ein luxuriöses Oberklasse-Set mit super Hardware und brauche mich nicht darüber ärgern, dass ein E-Drum nicht alles kann, was ein A-Set kann. Vom Sound wollen wir gar nicht erst reden. Zum zu Hause üben reicht dann auch mein TD-4.

    Das mag schon stimmen, aber ist das nun eine Rechtfertigung? Ich denke nicht. Wie gesagt, jeder soll machen, was ihm beliebt, nur soll er sich nicht nachher über die Konsequenzen wundern.

    ...da bin ich anderer Meinung und zwar ganz einfach deshalb, weil Firmen, die WISSENTLICH derartiges Zeug vertreiben, ja erst den Markt für derartige Produkte schaffen. Kein Drummer würde auf die Idee kommen an eine Firma heranzutreten, und zu sagen "lass uns doch mal 'was aus wasweißichfürnholz bauen". Nein, die Firma bietet an, der Kunde kauft. Wenn also die Firma mit entsprechender Politik dem entegen wirken könnte und es eben wissentlich nicht tut, ist sie dann soviel besser, wie die, die die Bäume abholzen etc.? Ich finde nicht.


    Meine Entscheidung steht übrigens noch nicht fest... ;)


    Klar schaffen die Firmen den Markt für die Produkte, aber der Kunde und sein Kaufverhalten entscheiden, ob ein Produkt weiter geführt wird oder nicht. Wenn man konsequent Tropenhölzer ablehnen würde, würde eine Firma gar nicht erst versuchen auf dem Sektor innovativ zu sein, weil es sich nicht lohnt.


    Mag sein, dass man nicht bei Tama herein spazieren und sagen kann: "Die Kunden wollen heute Holz-XY, baut mir diese Trommel". Aber durch das Kaufverhalten hast du eine indirekte Einflussnahme darauf.

    Naja, Eier aus Massentierhaltung, Atomstrom, Pullis von chinesischen Kindern gefertigt... das alles sind Dinge, die gekauft werde, weil sie BILLIG sind. Auch wenn man über die Misstände informiert ist, bleibt einem mitunter gar nichts anderes übrig, als darauf zurück zu greifen, weil man einfach nicht genug Geld hat, ökologisch lupenrein einzukaufen. Aber bei einem Bubinga-Set ist es genau anders herum. Es ist ein Luxusprodukt, welches bei Tama die preisliche Spitze darstellt. Braucht man das unbedingt, oder würde es auch das Fertigungsgleiche Maple tun? Es gibt hier viele Kontroversen über den Einfluss der Holzart auf den Sound mit keinem eindeutigen Ergebnis. Nur eines wurde wohl nachgewiesen, Bubinga direkt im Vergleich heraus hören können die wenigsten.


    Ich würde dir vorschlagen, einfach mal in nen Shop zu gehen, einen Verkäufer mit dem tollen Tune-Bot von der Namm auszustatten und ihn 3 Trommeln aus verschiedenen Holzarten mit selben Abmaßen (am besten alle 3 aus der Starclassic Reihe) und Fellen auf den selben Ton stimmen lassen. Dann lass dich von deinem Gehör leiten, aber vermutlich wird es dir ergehen wie vielen anderen auch: Du wirst keiner Trommel ihren angepriesenen Sound zuordnen können. Naja, ist nur nen Vorschlag, den du eh nicht nachkommen wirst, da du dir ja anscheinend schon sicher bist. Ist auch egal, für mich bist du deswegen kein A..., nur jemand, der meiner Ansicht nach ne falsche Entscheidung getroffen hat.


    Im übrigen muss man nicht die ganze Firma boykottieren sondern nur die Produkte, die anrüchig sind, denn was keiner kauft, verschwindet schnell wieder aus dem Programm.


    MfG Hoeth

    Das der das sagt ist klar^^


    williken: Dass die Natur sich wieder regeneriert ist mir bewußt. Habe ich weiter vorne auch schonmal geschrieben. Allerdings ist die Frage, ob der Mensch die veränderten klimatischen Bedingungen überlebt. Die Natur wird es sicher, nur wie lange sie für eine Regeneration braucht hängt immer von den örtlichen Gegebenheiten ab. Was Nik angeht: Ich find einfach die Art und Weise wie er schreibt und was er schreibt für sein Alter echt beeindruckend. Kenne viele ältere Personen die geistig nicht so weit sind.



    MfG Hoeth

    Sry, dass muss jetzt raus:


    @NikDrummer: Ich begreif einfach nicht, dass du erst 11 bist. Wenn man liest, was du so schreibst, würde ich dich teilweise für Älter halten... wesentlich Älter. (Das soll jetzt ein Kompliment sein :thumbup: )



    MfG Hoeth

    Vielleicht bringt es ja was, wenn wir anfangen in den wöchentlich neu erscheinenden "E-Drum-Neueinsteiger"-Threads Propaganda für 2 Box zu machen. Ich kenn mich jetzt mit dem Ding nicht aus, aber Soundtechnisch fand ich das schon ziemlich cool und soweit mir bekannt, sind die da führend. Wenn Roland deswegen dann Marktanteile verliert, werden da auch die Alarmglocken angehen. Immerhin ist dies hier doch das größte deutschsprachige Forum zum Thema Drums, oder? Da sollte man doch was bewegt bekommen.


    Ich jedenfalls werde in Zukunft vom Neukauf von allem über TD-9 abraten, da Wucher.


    MfG Hoeth

    das ist echt verdammtnochmal eine verfickte scheiße. oh mann dann wird ja auch kirchhoff sicherlich bald seine schöne artist serie einstellen ;( ;( wie ich diese heulerei um die wälder hasse. wenn bei uns ahorn oder eiche und der ganze andere verdammte scheißdreck abgeholzt wird sagt kein idiot was. wieviel kubikmeter ahorn oder eidche oder sonst eine heimische holzart wurden schon abgeholzt? ich kann das echt nicht verstehn
    und natal eine wirklich hammergeile schlagzeugfirma die erst seit kürzeren wieder auf dem markt ist muss schon nach kurzer zeit der marktexistens eine serie einstelln? WAAAS? es hackt doch echt. X(


    Ich bin garantiert kein Öko oder sonst irgendein Mensch der allem den Rücken zuwendet, was nicht 100% reines Gewissen etikettiert bekommt. Man muss nicht jeden Öko-Trend mitmachen, aber deine Haltung ist verdammt kurzsichtig und verantwortungslos. Die globale Erwärmung ist kein Ammenmärchen, was sich irgendwelche Verschwörungstheoretiker ausgedacht haben und wenn dann das Klima in 30 Jahren zusammenbricht, wird Geheule auch nichts mehr bringen. Aber wenigstens hat man ein Edelholz-Set zuhause stehen, was nur ein subjektiv besser klingt als ein Massenholzprodukt. :thumbdown:


    Der Unterschied zwischen Ahorn und Bubinga ist hier auf mehr als 30 Seiten nachzulesen. Ahorn wird NACHHALTIG angebaut. Bei Bubinga ist das nicht sicher. Ich meine, wenn man gerne in urbaner umgebung ohne jegliche Natur lebt und gerne im Raumfahrtanzug gegen die giftige Atmosphäre durch die Gegend läuft... ja dann kann man das verstehen...




    Oh Mann, ich hau hier lieber schnell ab, bevor Psycho auftaucht und hier die Hölle los bricht... (wo ist in Berlin der nächste Atomschutzbunker?)

    ganz ehrlich? Wer braucht so nen shice? Für mich genauso sinnlos wie vergoldete Kugelschreiber oder Handys. Wer sowas kauft hat echt zuviel Geld, dass er lieber spenden sollte, anstatt Raubbau zu unterstützen.

    Hallo zusammen,




    ich habe selbst ein Roland TD-4 und würd die Kohle dafür auch wieder bezahlen. Die Sounds sind nicht das gelbe vom Ei, wißt ihr ja selber. Die ca 500 Euro für ein TD-9 hätte ich wohl auch noch bezahlt, der besseren HiHat wegen und der schöneren Pads. Aber alles von Roland was darüber liegt, wäre mir schlichtweg zu teuer. Ich hatte mal das Vergnügen mich kurz vor ein TD 20 setzen zu können. Das ist sicher noch ne Klasse besser. Die großen Pads, das Design und manche Sounds... aber dafür würde ich nicht nochmal 3000,- Euro drauf legen wollen. Das TD-30, was anscheinend nicht viel mehr als ein gepimptes TD-20 ohne wirkliche Neuerungen ist würde wieder 2000,- Euro mehr kosten. Also beim besten willen, ich denke diejenigen, die sich das Ding kaufen sind einfach nur noch Roland-Jünger. Ich habe mir vor ein paar Tagen das 2-Box anhören können und das hat einem förmlich umgehauen. Über die Optik lässt sich ja streiten, aber klanglich kann Roland da nicht mithalten (mein Empfinden) und das für ca 2200,-.


    Fraglich bleibt, ob der Roland-Hype weiter anhalten wird, oder ob die Kunden beginnen werden sich neu zu orientieren, sodass man bei Roland endlich mal anfängt umzudenken.




    MfG Hoeth