Beiträge von Rampen

    Mein Hauptproblem bei meinem Edrum-Set (ein Roland TD-11kv) ist die mechanische Stabilität. Ich bin wahrlich kein Heavy-Hitter (trampele aber gerne auf meiner DoFuMa herum), aber alle paar Stunden muss man da alle Schrauben mal wieder nachziehen, sonst fängt hie und da mal ein Pad zu kippen an. Das ist bei mir nicht so tragisch, da ich so wie Du das Set zum Üben und Spaß haben im Keller stehen habe. Für Auftritte fände ich das doof. Ich bin gespannt, wie sich die Millenium-Hardware da so macht...

    In der Tat kann man sich bei manchen Locations fragen, ob es schlau vom Veranstalter ist, eine Rockband zu buchen. Andererseits liegt es finde ich schon auch in der Verantwortung der Band, einen Sound der zur Location passt zu liefern. Das ist für den Drummer natürlich am schwierigsten, aber ein dünner Beckensatz und zurückhaltendes Spiel (auch auf Kosten der Performance) ist halt manchmal unumgänglich. Denn in einer kleinen Location ist ein geprügeltes Schlagzeug mit daumendicken Crashbecken einfach *zu laut* und die Zuhörer werden berechtigterweise die Flucht ergreifen. Man sollte m.E. als Drummer auf solche Situationen vorbereitet sein.

    der die Songs am schnellsten verstand


    Ich denke, das ist der springende Punkt. Wenn man im Schnitt ein halbes bis ganzes Dutzend fremde Songs am Tag einspielt (zu einer Zeit, wo das nachträgliche Editing von Aufnahmen ja noch sehr eingeschränkt war), muss man m.E. vor allem eine blitzschnelle Auffassungsgabe, ein gutes Gedächtnis und/oder eine ausgefuchste Methode haben, sich Abläufe, Fills etc. zu notieren. Und vermutlich ein klein genuges Ego, um einem Song eben *nicht* den eigenen Drummerstempel aufzudrücken.

    Ja, vielleicht habe ich mich etwas unklar ausgedrückt. Es liest sich bei Dir so, als ob es keinen Vorteil bringen würde, z.B. ein E-Drummodul über USB an ein VST-Plugin anzubinden. Das tut es aber, denn die Midi-Latenz ist über USB in der Tat niedriger als bei einem klassischen Midi-Anschluss (miese Treiber mal außenvorgelassen).

    Für Midi macht es keinen Unterschied ob man über RS232, USB1,2 oder3 geht. Die Datenrate beträgt immer 32kBaud.


    Sorry, das ist nicht richtig. Der Begriff Midi bezeichnet zum Einen die Hardwareschnittstelle, die in der Tat mit 32kbaud betrieben wird (und daher in Sachen Latenz auch nicht optimal ist), und zum anderen das Datenformat, das über eine beliebige Schnittstelle übertragen werden kann (wie z.B. USB ). Eine Applikation sieht das Datenformat Midi und kann es verarbeiten, egal wie es in den Rechner gekommen ist.

    Oder anders: kauf Dir eine Snare, die Du mit hoher Wahrscheinlichkeit auch nach dem Kauf einer guten Hauptsnare behalten wirst. Ich habe mir kürzlich einigermaßen günstig eine Noname Piccolo geschossen und bin sicher, dass ich die NIE verkaufen werde, weil ich festgestellt habe, dass sie eine tolle Ergänzung zu meiner SuSe ist! Spart allerdings natürlich nicht wirklich Geld ;(

    RIP, den kannte ich auch noch überhaupt nicht. 35.000 Songs scheint mir allerdings hoch gegriffen, das wäre ja beinahe 100 Jahre lang jeden Tag ein Song? Oder 10 Jahre lang 10 Songs jeden Tag :huh:


    EDIT: aber möglicherweise habe ich auch keine Ahnung vom Studiomusikerdasein. Sitzt man da jeden Tag 8h im Studio und hämmert ein Stück nach dem anderen ein?

    Zum Thema "wie man sich einmal eingehört hat": ich habe das Gitarrenriff beim ersten mal schon mit vorgezogener 1 wahrgenommen und kann mir überhaupt nicht erklären, wie das jemand anders wahrnehmen kann. Für mich ist das ein absolut eingängiges Intro (auch ohne das Einzählen der Live-Version). Aber der Thread zeigt, dass ich da wohl genauso gefangen in meiner Erstwahrnehmung bin wie andere, die die 1 nicht vorgezogen gehört haben... :)

    Grade neulich auf Facebook in irgendeiner Gruppe unter einem Video gelesen, O-Ton "Die treffen zwar keinen Ton, aber sehen immerhin ganz nett aus." - nun ja, was soll man davon halten?
    Dass es auch unter Musikern ein nicht von der Hand zu weisendes Problem mit Sexismus gibt, stelle ich leider oft genug fest.


    Hm, ich weiß nicht ob ich in dem Zusammenhang dem Sexismusvorwurf folgen will. Ähnliche Kommentare habe ich auch bei Boygroups wie auch bei gemischten Bands schon gehört. Und dass das Aussehen in der Unterhaltungsbranche ein Rolle spielt finde ich weder überraschend noch schlimm. Man munkelt, dass mancher Künstler sich extra Bühnenoutfits zulegt...

    ist geschmackssache des jeweiligen musikers.


    Wenn man als Drummer genau weiß worüber man spricht, ist das natürlich ok. Aber es gibt sicher auch genügend Drummer, die kein Bock haben sich mit PA-Sound zu beschäftigen und dann irrtümlich meinen, wenn die Bassdrum im Proberaum gut klingt, muss sie doch auch nahmikrofoniert in der Halle gut klingen (Baouuuum) ...

    Bei meinen Etymotics waren die Filter ein normales Verschleißteil. Ich hatte immer welche auf Vorrat da, so dass ich sie jedes Jahr oder so austauschen konnte. Bei moderneren Hörern braucht man das wohl seltener, aber wo ein Ohr ist, ist halt auch Schmalz ^^

    In einem Thread mit Trauerbekundungen zu posten, dass einem der Todesfall eigentlich egal ist kann in der Tat als gefühllos aufgenommen werden. Manchmal postet man einfach besser nichts ;) .


    Naja, das gilt wohl auch für meinen Post :S