Was tust du dann, wenn mal ein Song transponiert werden muss? Umstimmen? 
Da Klaviere, Gitarren und Co. im Gegensatz zum Schlagzeug Harmonieinstrumente sind, mag der Ansatz zwar für dich funktionieren, du vergleichst aber trotzdem Äpfel mit Birnen. Versuchst du tatsächlich exakte Töne zu stimmen (kann m.E. bei dem Obertonspektrum einer normalen Trommel gar nicht klappen), oder geht es dir darum, Dissonanzen rauszustimmen, wenn z.B. der Grundton eins Toms um einen Viertelton daneben liegt?
Das klingt für mich plausibel, bei jeder tonalen Stimmung hätte ich hingegen beim Spielen ständig das Problem, mich "verstimmt" zu fühlen, wenn die Tonart des Stückes sich mit meiner tonalen Stimmung beißt. Wenn ich bedenke, wie mich schon dezent verstimmte Melodieinstrumente irritieren, wäre das mein Supergau 
Wenn die Töne schlicht schlicht als Merkhilfe für die Stimmung dienen, bei denen einen bestimmte Trommel am besten klingt, dann mache ich das genauso, spreche aber nicht von "auf einen bestimmten Ton stimmen", weil erst der Klang kommt und ich danach feststelle, welchem Ton das auf der Tonleiter entspricht. Oder wie der Bayer sagen würde "Ah, a A" 
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Ich stimme natürlich nicht pro Song um, die Töne passen halt ebenso gut oder schlecht zum Song wie wenn man sie von vorneherein ignoriert
. Und es geht mit dabei nur um den Grundton, die Obertöne sind dann immer noch unharmonisch dazu.
Ich stimme normalerweise zunächst das Schlagfell grob auf den gewünschten Ton, dann das Reso typischerweise eine große Terz höher (weil das bei meinen Trommeln gut zu klingen scheint). Wenn die Felle in Stimmung mit sich selbst gebracht wurden, bin ich dann meistens wieder ein Stück weit von meinem Wunschton entfernt. Dann stimme ich halt am Ende beide Felle wieder da hin, wo ich sie haben möchte. Und in der Tat sind das am Ende meist minimale Drehungen an evtl. nur noch einzelnen Stimmschrauben.
Der Vorteil an den festen Tönen ist, dass ich jederzeit leicht prüfen kann, ob die Stimmung davongelaufen ist und nachbessern kann. Sonst bestand bei mir zumindest immer die Gefahr, dass die Trommeln unmerklich immer schlechter klingen und man erst beim nächsten sorgfältigen Stimmen merkt, wie viel besser sie klingen könnten. Also eigentlich war es sogar so, dass ich immer erst dann nachgestimmt habe, wenn die Trommel entweder wie ein Pappkarton klang, oder wenn einzelne Stimmschrauben lose rumvibriert haben 
EDIT: aber ich stimme mit Deinem letzten Absatz völlig überein, ich habe zunächst mal irgendwann die Trommeln gestimmt so dass ich den Klang mochte (allerdings schon im Quartenabstand, weil ich das mag), Und dann mal geschaut, welche Töne das so sind, und siehe da, es war recht nah an G, C, F. Das kann ich mir gut merken, also wurde das meine Standardstimmung.