Beiträge von cliersch

    Wenn ich hier so lese, was mit Roland alles möglich ist, bereue ich schon fast, so geizig gewesen zu sein und "nur" ein gerbauchtes Yamaha habe bezahlen wollen! ;)


    Na ja - habe mir heute eines von diesen scheinbar günstigen "MiGe"-Pads bestellt und bin gespannt, ob das was bringt.
    Das HH-Pedal kann zumindest beim DTXtreme mehr als nur zwischen "zu" und "offen" unterscheiden, daher sollte nicht alle Hoffnung verloren sein! ;) Dabei nervt mich im übrigen nicht unbedingt, daß da einige Einstellungen fehlen würden, sondern daß der Weg von offen zu zu so lang ist. (für mein Empfinden).


    Mal vom "worst case" ausgehende: Funktionieren meine Yamaha-Pads auch mit dem TD8?! ;)


    Grüße
    Carsten

    Ich hatte auch mal meine "Rack-Phase", in der ich möglichst viel Zeug zu montieren und zu spielen versucht habe - seit einigen Jahren bin ich davon aber wieder vollkommen weg, seither liegt das Rack hier eingemottet rum.


    Der Vorteil eines Racks ist meines Erachtens ganz klar: Du kannst recht viele Instrumente recht bequem montieren und dabei Einstellungen haben, die mit Ständern nur schwer oder gar nicht möglich wären.


    Der Nachteil: Wenn Du nicht zufällig die Möglichkeit hast, das Rack komplett zu transportieren, nervt das Zusammengeschraube ungemein - mich zumindest.
    Ich bin ein eher fauler Mensch, mag Bequemlichkeit, und mir wurde das alles irgendwann zu viel. Habe daraufhin mein Set konsequent abgespeckt (von 4 Toms, 2* Crash, 2 Splash, Ride, Remote HH, China, 2* EFX-Becken zu 3 Toms, 2* Crash, Ride), den Rest auf Ständer gepackt und erfreue mich seither daran, die Schlepperei und Schrauberei wieder deutlich reduziert zu haben! ;)


    Letztlich hängt die Entscheidung wohl davon ab, was Du denn willst. Im Moment scheint mir Dein Set aber noch überschaubar - Du brauchst das nicht wirklich! Und wenn es unüberschaubarer wird, solltest Du überlegen: Brauch ich die ganzen Trommeln und Becken wirklich?


    Grüße
    Carsten

    Hallo!


    Ich vermute mal, daß das, was Du da beschreibst, bis zu einem gewissen Maße "normal" ist und die meisten hier kennen. Nicht umsonst kennt ja jeder den Begriff "Lampenfieber" ...


    Die Frage ist nur, wie stark das ausgeprägt ist und welche Folgen das hat.
    In Deinem Fall scheint es ja nicht so zu sein, daß Du mit dem, was Du spielst, überforert wärest - im Proberaum klappt's ja. Daher ist es wohl eher ein Kopf- als ein technisches Problem.


    Du schreibst auch, daß Du noch nicht allzu vielle Auftritte hattest. Da mag einer der Gründe liegen: Bei meinen ersten 10 Gigs war ich vermutlich auch deutlich aufgeregter als beim ca. 200. Zum einen ist es also einfach eine Frage der Erfahrung, vermute ich.


    Trotzdem gibt es auch heute noch Gelegenheiten, bei denen ich aufegregt bin, Erinnere mich noch gut an einen Aushilfsjob bei einer fremden Band: 1 Stunde Probe vorher, keine Bänder zum Vorbereiten, dann gespielt vor relativ großem Publikum auf fremden Schlagzeug - und alles ging schief, für mein Empfinden, hatte sogar einen Krampf im rechten Arm (hatte ich vorher noch nie!). Und dennoch ist das Ding irgendwie über die Bühne gegangen, und hinterher meinten die Mitmusiker, es sei doch gut gewesen.
    Und das ist dann wohl die zweite Frage: Merkst nur Du das oder auch die anderen? Dann ist die Antwort auch eher in Deinem Kopf zu finden. In meinem Fall war es ja letztlich doch okay, nur hatte ich ein schlechtes Gefühl dabei wegen der widrigen Umstände ...


    Bis zu einem gewissen Maße finde ich sogar gut, wenn man vor dem Spielen aufgeregt ist - das kann ja einen Kick geben, so daß es sogar so ist, daß Du besser spielt, als Du es Dir eigentlich zugetraut hättest!


    Versuche Dir zu vergegenwärtigen:
    - Fehler gehören dazu! Laß Dich davon nicht aus der Bahn werfen. Du weißt ja, was Du kannst!
    - Versuche niemanden zu beeindrucken (auch nicht die berüchtigten Musiker im Publikum! ;-): Mach Dein Ding, spiel das, was Du kannst, überfordere Dich nicht mit Erwartungen an Dich!
    - Mach Dich vorher ein bißchen warm: Bißchen Rudiments üben und so zum Auflockern.
    - Du solltest Dir vergegenwärtigen: Dir will niemand was böses- Dir wird niemand den Kopf abreißen, wenn Du mal einen Fehler machst.
    - Es geht nicht um Dich als Schlagzeuger - es geht um Euch als Band, Eure Musik im gesamten. Und die kann auch mit "Fehlern" immer noch das transportieren, was Ihr ausdrücken wollt. Dafür brauch man keine abgefahrenen Licks.
    - Ich kenne einige Musiker, die Yoga oder andere Entspannungs-Übungen machen. Wenn Deine Nervosität Überhand nimmt, solltest Du Dich vielleicht mal mit so was beschäftigen.


    Grüße
    Carsten

    Puh - seit ca. 15-16 Jahren. In der Mitte der Zeit mal ca. 1 Jahr Unterricht, davor als Autodidakt, danach kam ich leider nicht mehr zum Üben! ;) (Daher auch ein gewisser Stillstand seither)


    "Profi" oder "Anfänger" - keine Ahnung, wahrscheinlich irgendwo dazwischen. Es gibt Dinge, die ich gut kann, und andere, die mir überhaupt nicht liegen. So geht's wohl vielen ...
    Und wahrscheinlich gibt es Leute, die erst seit 5 Jahren trommeln und die mich locker in die Tasche stecken würden - und andere, die seit 20 Jahren Unterricht nehmen und die trotzdem nicht recht weiterkommen ... ;)


    Wahrscheinlich letztlich alles eine Frage der richtigen Mischung aus Talent, Ehrgeiz, Erfahrung und Fleiß ...


    Grüße
    Carsten

    ... keine "Unverträglichkeiten" zwischen Yamaha-Modul und Roland Pad bzw. Pedal? Oder ist das unproblematisch?


    Und sind Mesh-Head-Pads auch wirklich besser beim Triggern oder ist das nur eine Frage des Gefühls beim Draufhauen?!


    Muß so doof fragen, weil das alles Neuland für mich ist ... ;)


    Grüße + danke
    Carsten

    Hallo!


    Bin neu hier - sowohl im Forum, wie auch als Elektro-Schlagzeuger, und habe gleich 2 Fragen:


    Habe mir vor wenigen Tagen ein gebrauchtes Yamaha DTX 2,0 Set gekauft (Modul, 3* Toms, 2* Becken, Snare, BD und Hihat). Ich möchte damit lautlos üben, Midi-Files in den Rechner einspielen und das Set auch für kleine Gigs nutzen.


    Nun habe ich einige Probleme mit dem "Spielgefühl" bei Hihat und Snare:


    Auf der Snare spiele ich relativ viel mit Ghostnotes. Von denen gehen einige verloren, das Pad scheint die nicht alle "zu erfassen". Mit verschiedenen Einstellungen (Velocity, Dynamikumfang etc.) habe ich schon rumexperimentiert, ohne daß ich das Ergebnis befriedigend gefunden hätte; es gehen immer einige Noten verloren und der Dynamikumfang scheint mir sehr eingeschränkt.
    Frage: Liegt es an den Einstellungen, am Modul oder am Pad? Meine letzte Überlegung war, ob ich das mit einem besseren Snare-Pad (Mesh-Head?) besser in den Griff bekomme?


    Ähnliches mit dem Hihat-Controller:
    Er reagiert erst zwischen offener und geschlossener Hihat, wenn das Pedal ganz durchgetreten bzw. ganz offen ist. Nun empfinde ich diesen Weg zwischen offen und geschlossen bei dem Pedal (HH 80) als sehr weit, das Ding braucht recht lange, um zu reagieren (anders, als ich es von meinem Naturset gewohnt bin; dort habe ich die Becken relativ eng beieinander eingestellt, so daß die Hihat auch schnell reagiert).
    Frage: Kann ich das irgendwo einstellen (am Pedal oder am Modul)? Am Pedal scheine ich nur die Federspannung verändern zu können, nicht aber den "Laufweg". Oder sollte ich mir hierfür auch mal noch andere Pedale ansehen?


    Ansonsten bin ich recht zufrieden mit dem Set, Sound ist okay, und vor allem die Möglichkeit, "echtes" Schlagzeug in den Rechner einspielen zu können, begesitert mich! :)


    Würde mich über Antworten freuen,
    Grüße + danke
    Carsten