Beiträge von peppone

    Die Feel Sache kann ich bestätigen. Diese "Spielart" zwischen Triolen und Sechzehntel ist IMO bezeichnend für Campbells Spiel. Gut zu vernehmen auch auf Modern Love, gleich beim Auftakt: http://www.youtube.com/watch?v=ORzirnAoda4


    Mein Hintergrund für die Glaubwürdigkeitsfreaks: ich hab mir mindestens 20 Songs von Bowie (meist Live mit Hr. Campbell) transkribiert. ;)


    Und noch etwas Manöverkritik: Ich finde die Argumentation mit niedriger Geschwindigkeit "was anderes hören, weils genauer gehört wurde" zwar in Einzelfällen praktisch und sinnvoll. Im Endeffekt (und hier im konkreten Fall) zählt wohl eher nur das Feel im Originaltempo. Da bin ich Purist. Ist ja wenig zielführend hier zwischen 32stel ternär oder binär herumzudiskutieren.

    Hi!


    Nimms nicht persönlich.


    Meine grundsätzliche Einstellung:
    Eine Rarität zersägen? Bin ich hier der einzige, der damit ein Problem hat? Solche Statements des Schlagzeugbaus sollten nicht als Bastlerspielwiese herhalten müssen. Es gibt bei Sonor die Möglichkeit, sich dicke Buchenkessel in jedwelcher Tiefe bauen zu lassen. Wozu eines der schönsten Sets - noch dazu in diesem seltenen Finish - entwerten?


    Technische Überlegungen:
    Tja, wie der erste Post schon sagt, ist nicht mal sicher ob die Mühle dann auch so klingt wie man hoffen mag oder über eine einzige Stimmung hinaus überhaupt noch funktioniert. Die Risiken, dass beim Umbau was schiefgeht sollten auch bedacht werden. Und dann wären noch die Kosten.


    Fazit:
    Warum nicht das Set an jemand verkaufen, der genau so etwas sucht (wie es IST) und damit seine helle Freude hat? Und dann ab mit dem Geld zum nächsten SQ2 Dealer. Finanziell sollte sich das - mit etwas Zuzahlung - ausgehen. In Summe wahrscheinlich ein Nullsummenspiel, da der Umbau auch nicht gratis ist. Solche Makassar Sets bringen Minimum 2000,- Euro in gutem Zustand.


    Ich würde da mal drüber meditieren.


    Gruss, Peppone

    Bei den genannten Modellen ist der Fokus halt nicht gerade die Klangqualität.


    Schau dir mal die Beyerdynamic DT 770 M an. Die haben eine hervorragende Klangqualität - basiert ja auf dem halboffenen Studiomodell und sind speziell für laute Umgebungen konstruiert (geschlossen und stark gedämmt).

    Mit einem Summensignal vom (Drums)Submischer oder einem Monitormisher hat ein FOH Techniker nie Freude. Er kann damit so gut wie gar nichts beeinflussen, ausser der Gesamtlautstärke oder dem Gesamt-EQ. Der Zweck eines FOH Mischers wird damit ad absurdum geführt. Genau dort (vor der Bühne) soll ja der Sound fürs Publikum geregelt werden. Was die Musiker auf der Bühne hören ist i.d.R. etwas völlig anderes als der Sound fürs Publikum.


    Wir lösen das so: Am Monitormischer - repektive Submischer - kommen alle trockenen Signale (Mikros, Instrumente) an, werden dort gesplitet (Kabelpeitsche) und zum FOH geschickt (genau so wie sie z.B. vom Mikro kommen). Damit kann ich meinen Monitorsound selbst kontrolieren, ggf. mit einem Monitorsignal vom FOH sowie Talkback versehen und der FOH hat die Möglichkeit, einen Gesamtsound fürs Publikum zu steuern. Es ist wichtig, dass der FOH die Mikrosignale z.B. von den Drums auch als solche bekommt, damit er die Signale auch sauber verwerten kann. Ein Signal aus einer Direct-out Buchse wäre bereits wieder ein Line-Signal und dementsprechend schwieriger für den FOH zu verwerten. Deshalb grreifen wir die Mikro-Signale bereits vor dem Monitormischer über eine Kabelpeitsche ab (ideal wäre eine Splitbox).


    Das ist aber nur EINE Möglichkeit und nicht der Weisheit einziger oder letzter Schluss.
    Wichtig ist jedenfalls, dass man Monitor und FOH als zwei getrennte Bereiche begreifen muss, die ein gemeinsames Ziel haben: guten Sound zu produzieren.

    Die Abhebungen für Artist Serie (gleiche wie bei Delite) kosten ca 45,- pro Seite. Also die Abehebung an die 45,- und das (verstellbare) Butt End 40,- Euro. Das neue Modell wird sicher nicht darunter liegen.


    Ich finde: die getrennte Schnurspannvorrichtung war LÄNGST ÜBERFÄLLIG!!!

    Ohne den Millenium zu kennen mal einige Gedanken.


    - Wenn der KH Verstärker nur 1 IN hat und 4 OUT hat jeder der 4 das selbe Signal am Ohr. Ob das gewünscht ist, stell ich mal in den Raum.


    - Ohne Limiter würde ich kein IN EAR betreiben. Entweder ihr klemmt mindestens einen (1) Hard Limiter in den Signalweg (hat wieder jeder das selbe Signal) oder ihr besorgt euch etwas wie den Peavey HB-2, der einen Limiter hat. Den kann sich jeder dann am eigenen Aux anschliessen und MIX sowie Lautstärke sind dann individuell. Diese Variante ist zwar teurer aber das Gehör sollte es wert sein.


    - Vielleicht ist auch eine Wireless Lösung denkbar. Die gibts oft schon ganz günstig im Set für mehrere Benutzer.

    14"x5", Designer-Hardware und die liegende rechteckige Form des nicht vorhandenen Schildes lassen auf die JUBILEE EDITION 125 Jahre Sonor schliessen. Die wurden (auch?) in Black Maple angeboten. Auf den Typenschildern konnte man sich seinen Namen eingravieren lassen. Wahrscheinlich hat sich der ursprünliche Besitzer das Schild behalten. Shell ist Full Maple.

    An die Experten! ;)


    Hab mal eine wohl "dumme" Frage: welche Art Kabel ist die korrekte für die Verwendung eines Triggers ala Yamaha DT-10 / DT-20 zum Anschluss am KICK-Eingang des Moduls (Yamaha DTXTREME 2) ?


    Stereo?
    Mono?
    Y-Peitsche Stereo an 2xMono?


    Weder das Handbuch des Moduls noch des Triggers geben darüber Auskunft.


    Ich frage um potenzielle Kurzschlüsse zu vermeiden.


    Suchfunktion wurde bemüht, gibt aber keine eindeutige Antwort.... 8|

    genau peppone an den hab ich auch gedacht.
    und da wackelt nix mehr ?
    ich hab die toms hoch und schräg ....

    Je stärker angewinkelt und schwerer die Toms desto weniger wird sich die Drehbewegung vermeiden lassen.
    Schwere Ständer mit festen Verbindungen/Scharnieren/Klemmen können da helfen aber eine (minimale) Restbewegung wird konstruktionsbedingt wohl bleiben. Hängt natürlich auch von der Härte des Anschlags ab :)
    Bei flachem Aufbau ist die Bewegung so gut wie weg. Ich habe selbst am 600er Beckenständer mit Multiclamps 12x9 und 13x10 eher schräg und die bewegen sich nur minimal.
    Zur Verdeutlichung eine Skizze:

    macmarkus: "verkackeiern" liegt mir fern. Wir sind knapp an einem Missverständnis dran.


    Um ganz präzise zu sein, was ich meine: Es sind die Auslegerrohre der Dreinbeinbasis. Die "Rohre" bzw Profile, von denen ich rede, haben einen quadratischen Querschnitt mit stark abgerundeten Kanten - daher die Bezeichnung "rund". Aus etwas Entfernung oder nur flüchtig betrachtet, wirken die auch mehr rund als eckig.


    Meine Kritik:
    An den oberen Gelenken/Scharnieren, dort wo die drei Profile pyramidenförmig an der Manschette des vertikalen Unterrohrs an-gescharniert sind, leiern diese überdurchschnittlich - und im Vergleich zu Phonic/600er Serie - recht schnell aus und der ganze Ständer beginnt zu wackeln (hauptsächlich vertikale Drehbewegung). Was noch schlimmer ist: man hört das auch! Das soll quasi eine "double-braced in single-braced" Kombination sein. In Anbetracht des Preises (auch der teilweise Phantasie-Gebrauchtpreise) kann ich die Teile deshalb nicht weiterempfehlen (auch wenn manche Ideen an der HW einfach nur gut sind wie zB. die versenkbaren Beckenausleger).


    Jedenfalls: Um ca. das gleiche Geld bekommt man bessere HW auch vom selben Hersteller, der diese Unterbau-Konstruktion wohl nicht ohne Grund wieder verworfen hat.


    Was vielleicht noch dazu gesagt werden sollte:
    Wenn ich mir ein "Edel-Wohnzimmer-Set" mit solcher HW zulege - was bei der Designer Serie schon mal vorgekommen sein soll ;) - und die Mühle nie transportiere, wird mir das wahrscheinlich nie auffallen, weil die Belastung/Abnutzung einfach nicht so stark ist.


    Ich gehe aber davon aus, dass die HW auch häufig auf-/abgebaut wird (und Live Einsätzte erlebt). Wenn eine HW verspricht, PROFI-Ansprüche zu erfüllen, sollte das auch nach dem 20. Gig noch gewährleistet sein. Ich bin selbst kein Profi. Aber ich erwarte, dass das teure Zeug hält was versprochen wurde. Ich betreibe übrigens keinen HW-Weitwurf. Aber beim Auf-/Abbau ist auch nicht immer die Zeit, die Ständer wie rohe Eier zu behandeln. Vor diesem Hintergrund soll auch mein Eindruck, den ich hier darzustellen versucht habe, stehen.