Beiträge von gaschi

    Hallo zusammen,
    mein Roland mit den TD-30KV Kesseln wurde mir zu langweilig.





    Ich wollte ein E-Set das wie ein “richtiges” Schlagzeug aussieht. Wohlwissend, daß ein E-Drum ein eigenständiges Instrument ist und man es nicht mit einem A-Drum gleichstellen sollte, wollte ich doch bei der Optik ein wenig schummeln.
    Gleichzeitig sollte es räumlich kompakter ausfallen und leichter zu transportieren sein. Man ist ja klanglich nicht an bestimmte Kesselgrößen gebunden.


    Im Internet suchte ich nach Cocktail Sets. Die stehend zu spielenden Teile waren mir zu fipsig. Gefunden habe ich das Sonor Martini Set, TAMA Silverstar Custom, Sakae Pac D Compact, Canopus RFM Club Kit, alle schön, besonders das Sonor, leider ist ein zweites Hängetom nicht zu bekommen. Alle waren mir zu teuer und auf dem Gebrauchtmarkt nicht zu finden.
    Verliebt habe ich mich dann in ein weißes Pearl Rhythm Gig. Kompakt, schnittig und ohne viel Ständergedöns, Kessel schon unten ohne Resonanzfelle, also ideal für Umbau. Nur leider war es weder gebraucht noch neu in Europa, USA oder sonstiger Übersee aufzutreiben.
    Es gab nur Bilder im Internet davon, eines unter anderem auch in der Vorstellung von Moe Jorello im Drummerforum.



    Ich erkundigte mich vorsichtig über seine Trennungsbereitschaft, wir wurden handelseinig und mit Christo’scher Hingabe verpackt landete das Pearl dann bei mir. Nochmals Dank an Moe Jorello. Was lernt man doch für nette Menschen im Drummerforum kennen.


    Nach Recherche, auch im Drummerforum, kamen für mich nur die Triggerschienen von Biervampir in Frage. Der Kontakt mit R-Drums war äußerst fruchtbar und professionell, denn teilweise benötigten die Kesselchen spezielle Triggereinsätze.
    Snare 10”, Tom1 8”, Tom2 10”, Tom3 12”, Bass 16”. Die Tiefe lag auch nur bei 4”, so daß die Halterungen an den Böckchenschrauben sehr kurz und paßgenau sein mussten. Da die 3 Toms nur 5 Böckchen besaßen waren keine Triggerschienen symetrisch einzubauen. Löcher sollten nicht gebohrt werden. Das Set sollte ohne irgendeine Beschädigung wieder zurückgebaut werden können. Daher fertigte Biervampir spezielle Piezohalterungen mit 3 asymetrischen Armen.
    Die Lieferung enthielt sehr sauber verarbeite, passgenaue Einsätze mit ausreichend Installationsmaterial, Anschlüssen und Schraubenschlüssel.




    Der Einbau und die Höhenausrichtung des cushions war Dank der ausführlichen Online-Anleitung mit etwas Geschick, ohne Fummelei und ohne die Gewinde der zarten Böckchen auszureißen eine Arbeit von zweieinhalb Stunden.





    Die doppellagigen Meshheads und die Rimgummis sind von Drum-tec.
    Die Snare erhielt als Reso ein R-Drums PlugHead für den Klinkenstecker.



    Der Anschluß der Bass erfolgte über den mitgelieferten Luftanschlußadapter.
    Die Triggereigenschaften von Head und Rim und Positional Sensing, auch beim Snaretrömmelchen sind ebenso professionell wie die der Rolandpads. War bei dem Roland Snarekessel bei Singlestrokes schon mal ein Impulsausfall zu verzeichnen schnurrt es jetzt konstant gleichmäßig.
    Danke an Biervampir für die kollegiale Betreuung und - ich finde das Pearl schaut geil aus.




    Da ich gerne bastele baute ich mir noch ein kleines, zerlegbares, transportables Tray für das TD-30 und einen kleinen Mischpult.



    Ein Metallring mit drehbaren Gummirädern, der als Halterung für Gasflaschen dient und aufgeschraubt mit Schloßschrauben eine ausgesägte Sperrholzplatte wurden zur Grundplatte.




    Ein Metalltischfuß auf die gewünschte Länge gekürzt. Ein passender Stopfen mit Gewinde und höhenverstellbarer Schraube dient zur Befestigung an der Grundplatte. Der Stopfen hatte nur eine kleine Mutter in seinem Innenleben, der ich keinen großen Seitenhalt zutraute. Ich ersetzte sie durch eine längliche Mutter, die ich noch rumfahren hatte und die ich mit Hitze aus der Heißluftpistole in den Kunststoffstopfen eingeschmolzen habe.





    Zwei Sperrholzplatten verleimte ich übereinander mit zarten Eckleisten an den Ecken und erhielt den Kasten für die Geräte.
    Der Fuß einer Millenuim Halteplatte von Thomann paßte fast in das Rohr des Tischfußes, nur am Ansatz mußte der Durchmesser ein wenig zurückgefeilt werden.
    Zusammengesteckt und geschraubt ist das Tray ausreichend stabil, umfallsicher und kann prima bewegt werden.


    Grüßle Christian












    Hallo und fröhliche Weihnachten,
    PD 125 einstellen, die dazu gehörigen Einstellungen wieder auf Werkseinstellung um eine vernünftige Ausgangsbasis zu haben. Dringend Rimgummi aufziehen, man haut sich ja sonst die Ohren weg bei dem Gecklacke mit Rim-Schlägen ohne! :wacko: . Cross-stick nur möglich mit Rimgummi, sonst wird nur Rim getriggert. Meshhead ohne Verstärkung spannen wie A-Snare, d.h. kreuzweise gleichmäßig. Je stärker das Meshhead gespannt ist, desto weniger durchtrittig ist es am Hotspot. Man glaubt nicht wieviel Spannung es verträgt. Je härter es gespannt ist um so mehr kommt der Rebound einem A-Fell nahe. Wenn es zu weich gespannt ist, denkt man,, Ah, wie fluffig, aber es geht ganz schön auf die Finger und Handgelenke. Bei lecker Spannung arbeitet der Stock viel mehr selbst.
    Gruß
    Christian

    Hallo zusammen,
    ich spiele nun seit zwei Monaten mit dem Gen16 Direct Source Pickup ( aus USA bezogen) mit einem Roland td-9 zusammen und bin begeistert.
    wollte nur mitteilen, daß es diese Pickups jetzt auch hier gibt.
    http://www.thomann.de/de/zildj…_direct_source_pickup.htm
    Tipp: ausprobieren vom Rand des Beckens bis zur Glocke wo man den Pickup , für seinen Sound, am besten in den Löchern der Becken plaziert. Beim Hihat ruhig mal auch das Bottom-Teil ausprobieren.
    Grüßle Christian

    Hallo Thordrees,
    ich bin mit dem Bottom des Hihats zum Schlosser meines Vertrauens. Der hat die Bohrung sauber erweitert, so daß die Halterung des direct source pickups prima rein paßt. Habe es aber schon erstaunlich gefunden, daß die Halterung nicht ab Werk für normale Beckenbohrungen gefertigt wird.
    Das Gen-16 Modul als Mixer für Becken und Drums zu verwenden habe ich schnell verworfen
    Ich habe mir ein Tray gebastelt. Dahinen packte ich Drummodul, Gen-16 Modul, alle Kabel und Netzteile und verband Beckenmodul und Drummodul mit einem Kleinmixer. So kann ich die E-drums und die Becken getrennt voneinander in Höhen,Mitten und Tiefen regeln, dazu getrennt die Lautstärke anpassen und kann dann mit dem Master so laut sein wie ich will. Durch die Möglichkeit den Beckenklang durch Regelung der Filter, bzw. des Peak Filters, zu steuern, bin ich hoch zufrieden mit dem Klang, und die Drums bekommen noch einen Hauch Hall.
    Hihat offen, halb offen,zu ist richtig gut.
    Wie ich schon sagte ist die Software " Access Tool " für mich keine Option. Zu viel Gefummel. Natürlich habe ich das Gen-16 Modul auf die neuste Software geupdatet (was für ein Wort).
    Mixer ist ein Pronomic m-602 FX
    http://www.pic-upload.de/view-22988378/Gen16Mix.jpg.html[/img]

    Hallo zusammen,
    angeregt durch die Diskussionen hier im Forum und durch Internetrecherche habe ich mir das Ziljian Gen16 Set 368 gekauft. Es beinhaltet 1x 13" Hihat, 1x 16" Crash, 1x 18" Crash Ride. Der Sound aller 3 Siebe ohne Pickup ist gräuslich. Mit den beiliegenden Pickups ( es sind Kegel mit zwei Mikrofonen, die unter den Becken montiert werden ) wird der Klang deutlich besser. Man muß nur die richtige Einstellung am Modul finden. Das Spielgefühl entspricht voll und ganz normaler Becken. Ganz zufrieden war ich damit aber nicht.
    Das größte Problem waren aber die Rückkopplungen. Wir spielen beim Proben nicht übermäßig laut, aber ein bischen Sound muß sein. Mit dem Roland TD9 kann ich das Schlagzeug prima dem Gesamtsound anpassen. Will ich aber die Gen16 Becken dem E-Drum anpassen pfeifts gleich gewaltig. Natürlich hängt das mit der Raumgröße und den abstrahlenden Lautsprechern zusammen. Aber die 2 eingebauten Stereomikrofone der Becken saugen die Frequenzen von überallher auf; der Decke, dem Boden, den Wänden. Jetzt stelle man sich einen E-Drum Monitor vor, der hinter, neben oder vor einem steht. Da geht die möglich Lautstärke der Becken nicht über das akustische Maß hinaus.
    Da ich also ziemlich entäuscht war bestellte ich mir in USA ein Gen16 direct source pickup.
    Leicht zu installieren, null Rückkopplung. Am Ride montiert, endlich Glockenklang, sauberes Ping und die Lautstärke endlich den Drums anpassbar. Durch diese Erfahrung erfreut legte ich mir noch für Hihat und Crash ein direct source pickup zu.
    Jetzt super Sound, die Hihat klingt wie einen Hihat und das Crash haut endlich rein.
    Es gibt für das Modul noch eine Software : Gen-16 Access Tool. Die mußte ich aber für diverse Einstellungen nicht bemühen.
    Das wollte ich Euch nur mitteilen. Erst mit den neuen Pickups geht wirklich die Post ab. Das System passt toll zur E-Drum, da es sich, wie dieses, ebenso Lautstärkrmäßig regeln lässt.

    :)
    "diesmal habe nicht ich getrommelt, trotzdem möcht ich euch gerne unsere aufnahmen vorstellen (trommler auch nicht zu verachten!! Ian Paice )". Jetzt könnte ich auch einen Link zu Deep Purple einstellen.
    Ich bin ja nur ein kleines Licht, und die Combo spielt sauber und fürs Ohr klasse melodischen Punk oder wie das auch immer heute heißt, aber wäre es nicht sinnvoller Songs mit Deiner Beteiligung einzustellen? Wenn Du schon dazugehörst wollen wir Dich auch hören.
    Nett gemeint :)
    Christian