Hallo Sascha,
ich persönlich bevorzuge In-Ear-Monitoring mit Ealcin-Ohrhörern. Und zwar aus dem Grund, dass ich mir damit die gesamte Kapelle leiser drehen kann. Nach ca. 90 Minuten Showtime merke ich, wie die Lautstärke langsam nervt und drehe meistens etwas zurück. Dann ist meine Konzentration auch für's Finale wieder voll da. Wenn Ihr schon ein digitales Pult habt, ist es quasi prädestiniert dafür, dass Du Dir Deinen In-Ear-Mix dort selbst zusammenbastelst. Vom Aux-Out des Pults geht es dann in einen Kopfhörerverstärker, wobei ich den Fiio E11 aber eher in der Kategorie HiFi ansiedeln würde. Für den Anfang würde das aber sicher erst mal gehen. Ein weiterer Vorteil des In-Ear Monitorings ist eine "leise Bühne". Das wird Dir Mr. FOH und auch der Rest der Band danken, wenn sie nicht auch noch die Signale von Deinem Wedge zwangsläufig mithören müssen.
Bei mir ist der Aufbau wie folgt: Vom Pult (eigener Submixer) geht's in den Fisher-Amps Drum InEar-Amp. Von dort per Kabel in meine Ohren. Dort sitzt ein Ein-Wege Ohrhörer von "Compact-Monitors" (jetzt: "Rhine Customs"). Der wiederum sitzt in einem Ealcin Gehörschutz. Dazu habe ich mir zuvor die berühmten Ohrabdrücke machen lassen. Großer Vorteil: Ich kann, wenn ich ohne den Ohrhörer spielen will, verscheidene Filter in den Elacin-Stöpsel einklicken (anstelle des Ohrhörers), die die Umgebung um bis zu -25dB leiser machen. Und das quasi linear, also ohne Höhen oder Bässe zu sehr zu verschlucken.
Für den gewissen "WUMMS" von unten (z.B. die Bassdrum und tiefe Toms) habe ich unter meinem Hocker noch einen BassShaker angebracht, der auch vom Fisher-Amps Drum InEar Amp angesteuert wird. Alles in allem war das eine kleine Investition, die man aber nach und nach tätigen kann. Ich will diese Art des Monitorings aber nicht mher missen. Selbst in kleinen Venues spiele ich nurnoch mit den InEar-System. Ist schnell aufgebaut, leicht zu transportieren und der Sound ist IMHO ausgewogener und vor allem: Ich kann's leiser machen! 
Viele Grüße vom Ide