Beiträge von Propeller

    Ich würde das nicht so negativ bzw. kritsch sehen. Wenn man als Jugendlicher bzw. junger Mensch mit einem Intrument wie dem Schlagzeug beginnen möchte, dann braucht es Begeisterung, Idealismus, Euphorie, Motivation, nicht selten Überredungskunst (bei den Eltern...;)) und eben Durchhaltevermögen. Dabei können Vorbilder bzw. Idole durchaus hilfreich sein.

    Dass bei der Wahl eines oder mehrerer Idole dann zumindest am Anfang oft auf die extrovertierteren bzw. vermeintlich spektakuläreren Vertreter zurückgegriffen und dabei nicht selten auch ein "musikalisch ungesunder" Personenkult entwickelt wird, liegt glaube ich in der Natur der Sache.


    Aber bei wem liegt denn die Entscheidung, was "gesund" und was "ungesund" ist?;) Bei mir selbst, würde ich sagen. Denn es muss mir Spaß machen...


    Was man an Deinem eigenen Beispiel aber auch gut sehen kann: Wenn man die Begeisterung und Motivation, die man am Anfang vielleicht auch mit Hilfe von "ungesunden" Vorbildern entwickelt hat, behält und am Ball bleibt, will man irgendwann auch mal über den Tellerrand schauen und was "neues" bzw. anderes entdecken. Das kann dann z.B. die von Dir erwähnte Songdienlichkeit sein, vielleicht aber auch ein neues Vorbild...;)


    Aber letztlich reguliert sich so etwas meist von selbst und man wird versuchen, am Instrument mehr man selbst zu sein. Was aber gar nicht so einfach ist, denn letztlich wurde doch fast alles irgendwie schon mal gespielt und aufgenommen. Und so gut wie jeder Drummer, egal ob Anfänger, Hobbytrommler, Amateur, Profi oder Superstar bedient sich aus irgend einem antrainierten Werkzeugkasten. Wo wir auch wieder bei den Vorbildern wären...;)


    Und das mit der Songdienlichkeit ist so eine Sache. Die ist natürlich extrem wichtig, kann aber auch langweilig sein. Und wer entscheidet denn eigentlich, was das genau ist? Das ist doch durchaus recht individuell je nach Musikgenre und auch dem persönlichen Empfinden. Es gab schon immer Songs und Bands, denen etwas "mehr" gut zu Gesicht gestanden hat, der Erfolg gab bzw. gibt ihnen Recht.



    P.S.: Als Du vor einiger Zeit mal das Cover von "Eyes Of A Stranger" auf Youtube veröffentlicht hattest, da hatte ich micht wirklich gefreut und dachte: "Endlich mal einer, der weiß was gut ist..."8o^^

    uff, da bin ich aber froh, dass du kein edrum verwendet hast, ich hätte ungern 10 Punkte an ein edrum vergeben ;)

    Also das ist mir jetzt etwas peinlich...8) Aber freut mich natürlich sehr:)

    Aber deine Notiz bzw. Analyse deckt tasächlich genau ab, wie ich die Nummer interpretieren wollte. So gesehen habe ich zumindest das hinbekommen, das macht mich ein bisschen glücklich...^^


    Es ist aber wirklich ein Song, den man sehr unterschiedlich interpretieren kann. Für mich war z.B. von Anfang an klar, dass die Rhythmusgitarre hier das prägende Element ist und versucht, mich dann genau da drauf zu klemmen, vor allem mit dem Bassdrumspiel. Und dann gemerkt, dass das schwieriger ist, als gedacht...;)

    Was man aber auch lassen sollte, ist zu hartes Panning, auch bei den Overheads. Ich hatte zwar mal gelesen, dass es zu Phasenproblemen kommen kann, wenn man die nicht hart trennt, aber aber das lässt den Gesamteindruck irgendwie auseinanderfallen...

    Das kommt aber auch sehr auf die Aufstellung an. Ich panne meine Overheads grundsätzlich 100% L/R und stelle sie dafür so auf, dass mir die Stereobreite taugt. Das funktioniert für mich i.d.R. auch gut mit der Gewichtung der einzelnen Becken auf den Overheads.

    Danke ich werde das mal testen.

    Ich hatte ja nach der Abgabe mit dem Mix noch ein bisschen rumgespielt. Präsenz bzw. Punch von Bassdrums und Snare etwas rauf, Overheads auf 80% L/R, HH und Ride auch noch etwas enger, am Panorama der Toms auch noch etwas gedreht und schon wurde das für mein Emfinden gleich runder.

    Ja, wobei diese "sterile" Trennung der Einzelkanäle noch nicht mal durch Gates entsteht. Da hatte ich nämlich nur ein dezent eingestelltes auf die Snarespur gelegt, weil der Snarebuzz durch die kleinen Toms direkt davor dann doch zu stark war. Wobei das im Gesamtmix dann ja meist auch untergeht. Bei den Toms bin ich irgendwann zu Expandern übergegangen, weil sich damit Störgeräusche nach meinem Empfinden je nach Einstellung einfach softer und nicht so abrupt unterdrücken lassen. Auf den Bassdrums hatte ich bei diesem Mix weder das eine noch das andere drauf.

    Live funktioniert das tatsächlich gut, aber es sind eben tatsächlich andere Maßstäbe als für so eine Aufnahme.

    Was man aber auch lassen sollte, ist zu hartes Panning, auch bei den Overheads. Ich hatte zwar mal gelesen, dass es zu Phasenproblemen kommen kann, wenn man die nicht hart trennt, aber aber das lässt den Gesamteindruck irgendwie auseinanderfallen...


    Wenn ich richtig aufgepasst habe, werden nur Schläge verschluckt, die ich mit meinem rechten Hauptfuß gespielt habe. Dass ich da so unkonstant gespielt haben könnte, ist mir nicht aufgefallen. Es kann aber natürlich sein, dass genau bei diesen Schlägen der letzte Punch gefehlt hat, um am Ende wirklich durch zu kommen. Am linken Fuß bzw. der linken Bassdrum (ja, sind zwei;)) hat es also nicht gelegen.


    Der Witz ist eigentlich der: Mein erster Mix am Rechner war tatsächlich knackiger und etwas aggressiver, mit mehr Präsenz bei Bassdrums und Snare. Hätte ich das so gelassen, hätte es am Ende wohl gepasst^^

    Da ich am Anfang die ganze Zeit nur das Playalong mit dem Klick zur Kontrolle beim abhören mitlaufen ließ, ist das nicht negativ aufgefallen. Da ich mich dann aber daran erinnert habe, dass Du ja auch die Einzelspuren des Playalongs bereitgestellt hattest, hatte ich die dann in die DAW geladen. Und dann schien mir das auf einmal zu heftig und ich hatte die Präsenz der Bassdrums und der Snare wieder etwas zurück genommen. Aber es ist genau wie Du schreibst: Niemand kann wissen, wie du das am Ende mischst...;)

    Ich hatte den Bass in meinem Testmix aber tatsächlich nicht ganz so laut wie du am Ende, und dann schien es zu passen.


    Aber Deine Masteringkette hat natürlich sowieso noch ganz andere Einflüsse, danke dass du da mal einen Einblick gewährt hast...;)


    Zu Neal: Ja, der Drumtrack zu YYZ ist krass. Daran ist sogar Danny Carey gescheitert, und das will was heißen8o. Aber du wirst das packen, da hab ich keine Zweifel...;)

    Aber am Ende kann man wohl sagen: Je "dichter" die Musik, desto mehr geht am Ende unter. Aber auch wenn Details im Endergebnis untergehen, sind sie trotzdem irgendwie noch da. Wenn Neal Peart nur die Noten gespielt hätte, die in der fertigen Version des Songs zu hören sind (was er ja aber beim Einspielen nicht wissen konnte;)), wäre es nicht der selbe Song...

    Meine Vermutungen zu E-Drums sind übrigens:


    28-B Der Philipp

    26-A sickfalloutkid

    28-H Propeller


    Liege ich da richtig?

    Also als erstes: Glückwunsch an alle, die es geschafft haben mitzumachen und im besonderen natürlich an die ersten drei Plätze!:)


    Und zweitens, um das ganz schnell aufzuklären: Nein, zumindest bei meinem Beitrag kamen keine E-Drums zum Einsatz. Klingt es denn wirklich so "processed"?;)

    Ich liefere gerne ein Bild vom "Tatort" nach, aber heute ist mein Set noch etwas zerfleddert, da wir am Samstag einen Gig hatten. Aber im wesentlichen sah die Arbeitskette so aus: Pearl-MLX mit Free Floating Maple und Sabian-Becken, aufgenommen über ein Presonus Studiolive 24 Series III auf SD-Karte und dann gemischt am PC mit Studio One. Da ich das Set in meinem Keller in voller Größe aufgebaut habe und die Mikrofone bzw. die Technik (die sonst Live zum Einsatz kommt) ja vorhanden ist, waren es bei dieser Aufnahme dann 14 Spuren.

    Als Basis kam ein Mix zum Einsatz, den ich als Preset im Pult gespeichert habe und der als Monitorsound für In Ear und auch mal daheim zum Üben zu Songs zum Einsatz kommt. Und da habe ich eben immer auf Sauberkeit und gute Ortbarkeit der Signale geachtet, was den Sound dann aber ab einem gewissen Punkt natürlich auch etwas steril und unnatürlich macht. Vermutlich kommt daher der Verdacht, dass es sich um E-Drums handeln könnte...;)


    Beim Anhören der anderen Beiträge im Vergleich zu meinem habe ich dann schnell gemerkt, dass ich beim mixen Fehler gemacht habe und mein Mix zu zahm, unausgewogen und nicht durchsetzungsstark genug war. Das zeigte sich vor allem bei den Bassdrums, die teilweise im Endmix von m-Tree untergegangen sind. Manche Bassdrum-Schläge sind einfach nicht zu hören, obwohl ich sie definitiv gespielt habe. Aber eben nur einzelne, ohne wirkliches Muster. Das macht den ganzen "Flow" dann natürlich etwas kaputt. Das hat mich dann erst mal etwas schockiert und ich hab lange überlegt, woran das liegen könnte. Evtl. an der Normalisierung oder irgend einer Form von Kompression? Evtl. aber auch am Bass, denn der klingt ja doch recht "knorrig" und kann den ein oder anderen Bassdrumschlag evtl. überlagert haben. Ich meine dieses Problem bei anderen Beiträgen aber auch ausgemacht zu haben. Bei einem vernünftigen Mix passiert so etwas aber natürlich nicht.


    Aber sei's drum, ich hatte seit ewigen Zeiten nix mehr aufgenommen, es war meine erste Challenge-Teilnahme und ich hab dabei schon jetzt sehr viel gelernt. Sowohl aus (sound)technischer Sicht als auch über mich bzw. mein Getrommel. Und darum geht es ja bei so einer Challenge in erster Linie...;)

    Ich weiß jetzt, woran ich in Zukunft mehr arbeiten bzw. auf was ich mehr achten sollte.


    Aber das Mixing-Thema werde ich auf jeden Fall auch im Auge behalten, denn es macht schon Spaß und ich möchte meinen Drumsound natürlich verbessern. Und ja: Der ist wirklich "echt"...:P


    Was die Platzierungen und Bewertungen angeht, das ist ja wirklich recht nah beieinander, um nicht zu sagen knapp und letztlich dann doch ein Stück weit subjektiv. Wie jemand anderes schon schrieb: Dieser Track trennt die Spreu nicht so vom Weizen wie andere;). Aber das fand ich gut so und wahrscheinlich haben deshalb auch so viele mitgemacht...:)


    Ich bin in Zukunft jedenfalls gerne wieder dabei, aber mal sehen, was für ein Track da kommt...=O

    Echt, nur 6 Beiträge bisher?:/ Das Playalong ist doch schön "mainstreamig"...8o Ich hoffe da kommt noch mehr, aber manche Teilnehmer geben vermutlich erst kurz vor Schluss ab.

    Von mir wird es dieses Mal auch einen Beitrag geben, aber wohl auch erst am Freitag, da ich morgen noch mal eine Aufnahme machen wollte. Sollte da aber keine Verbesserung mehr eintreten, werde ich die abgeben, die ich schon habe.


    Vielen Dank auch von mir an Marius für die Organisation!

    Im Endeffekt kannst du nur für dich die Entscheidung treffen: Was kannst du dir leisten und was willst du dir leisten und was nimmst du bis zu einem gewissen Grad dabei in Kauf?

    Genau das ist die Krux: Diese "Wahl" haben immer weniger Leute, nicht nur in diesem Land. Die Schere zwischen dem, was man sich gerne leisten würde (auch um eben auf fragwürdige Produkte verzichten zu können) und dem, was man sich letztlich wirklich leisten kann, geht immer weiter auseinander.


    Und damit meine ich jetzt weniger, dass man sich z.B. einen 2. oder 3. Beckensatz mit "fragwürdiger" Herkunft kauft, sondern ganz grundlegende Dinge wie Kleidung, Nahrung, Möbel, etc., da diese Ausgaben immer stärker mit steigenden Kosten für Wohnung, Energie oder Fortbewegung konkurrieren, auf deren Höhe man praktisch keinen Einfluss hat. Wo dann gespart wird, ist doch klar...


    Und wenn man es eben nicht so dick hat und trotzdem ein Hobby ausüben oder es vielleicht seinen Kindern ermöglichen möchte, schaut man doch auch erst mal, wie das möglichst billig machbar ist. An den Gebrauchtmarkt denken da viele auch erst mal nicht.


    Letztlich betreiben viele angesehene und etablierte Firmen (in allen Branchen) auch nur erfolgreich Greenwashing. Es wird dann immer gerne auf Zertifikate verwiesen. Aber wer stellt diese aus oder kontrolliert gar die Einhaltung deren Kriterien? Oftmals private Institutionen oder Labore, die gewinnorientiert arbeiten...;)


    Ich persönlich handhabe es zumindest so, dass ich mir nur noch Sachen kaufe, von deren Qualität und Langlebigkeit ich überzeugt bin und für die es z. B. Ersatzteile gibt. Natürlich auch gerne und im Hobbybereich sogar überwiegend gebraucht. Sicher liegt man da auch mal daneben, aber ich sehe den größten Sinn immer noch darin, Dinge so lange nutzen zu können, wie es nur geht.

    Ich bin aber auch in der glücklichen Lage, es mir leisten zu können, im Gegensatz zu vielen anderen.


    Sicher, jeder kann etwas beitragen, aber auch Moral muss man sich letztenendes leisten können...

    sabian und mike portnoy haben neue Produkte am start

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    Zu den Becken habe ich keine besondere Meinung - mir ist nur aufgefallen, dass Sabian da fragwürdige Audioqualiät veröffentlicht - am Anfang z.B. beim Anspielen des Rides, wo man irgendwelche Artefakte links hört beim Anspielen der Bell. Oder später, wenn er das China links vor ihm anspielt (ganz deutlich zu hören bei 1:57 ff.) - da vibriert deutlich hörbar das ganze Rack oder zumindest die Mikrofonhalterung mit (vgl. mein Test der MD421 Kompakt Rim-Klemmen). Das hätte ich so nicht freigegeben...

    Diese "Artefakte" bzw. Übersprechungen und/oder Resonanzen sind mir auch sofort aufgefallen! Tama-Beckenständer und -Beckenhalter können das trotz ihrer materiell und mechanisch guten Qualität leider sehr gut...;)

    Aber dieses Video wurde nicht extra von oder für Sabian produziert, sondern im Drumeo-Studio (mit) aufgenommen. Man erkennt es an der identischen Deko...;)

    Zur Zeit werden auf dem Drumeo-Kanal immer wieder Videos mit Portnoy und dessen neuem Kit veröffentlicht. Diese Sessions bei Drumeo mit dem neuen Kit und den neuen Becken fanden wohl direkt vor der aktuellen Tour statt und da wollte Sabian wohl Synergieeffekte nutzen (Stichwort: Marketingkosten...8o)

    Die Mixes bei Drumeo sind eigentlich immer sehr gut und dass in dem Sabian-Video so deutliche Störgeräusche zu hören sind spricht ja zumindest dafür, dass da nicht oder nur wenig mit Gates und sonstiger "Aufpolierung", wie man es von anderen Produktvideos kennt, gearbeitet wurde. Somit dürfte das, was man da zu hören bekommt, schon recht authentisch sein...;)

    Mit am deutlichsten zeigt sich das Phänomen bei dem kleinsten Splash direkt an der Hihat ganz rechts (aus Zuschauersicht). Wahnsinn, was dieses kleine Becken für einen "Bass" liefern kann...^^ Was man aber auch sieht: Direkt an dieser Position (und noch an zwei weiteren) ist ein Overhead an einem langen Galgen direkt am Rack befestigt. Wenn das dann nicht sauber (z. B. durch eine Spinne) entkoppelt ist, dann hat man den Salat. Dieser Schmutz kann aber natürlich auch über die Tommikros eingefangen worden sein, wenn nicht gegatet wurde.

    Wenn Portnoy dann in den anderen Videos zu den Playalongs spielt, ist davon jedenfalls nichts mehr zu hören...;)


    P.S.: Hab's noch mal angeschaut: Die Toms sind alle von innen abgenommen. Aber falls es sich um Resonanzschwingungen handelt, können diese natürlich auch dann über die Mikros übertragen werden.


    Aber grundsätzlich hast du natürlich recht: Als Hersteller hätte ich das so auch nicht veröffentlicht.

    Nur um das klarzustellen: Ich finde es auch super was Christian da macht, und langweilig ist es keineswegs, im Gegenteil!:)

    Den Zwinkersmilie hinter meinem Satz habt ihr ja gesehen...;) Ich habe auch mehrere Hobbies und am Ende - nein falsch, nach einiger Zeit erreicht man auch nach größtmöglichen Mühen und manchmal auch Rückschlägen idealerweise immer wieder einen Zustand maximaler Zufriedenheit und Entspannung voller Glücksgefühle. Das nennt man dann wohl auch "Leidenschaft"...:)

    Wenn da nur der Faktor "Zeit" nicht wäre...=O

    Hat zwar nichts mit Drums zu tun, aber wenn wir beim Thema sind, hier hat sich jemand für 120.000€ eine Werkstatt eingerichtet, hat nur diese gebaut und verkauft nun alles wieder. Das sieht auch aus wie ein Museum.


    https://www.kleinanzeigen.de/s…afell-/2853550747-84-1695

    Oha, da fragt man sich ja doch unweigerlich, was da für Umstände eingetreten sein mögen, dass er alles inkl. Haus wieder abstoßen muss8|

    Auch wenn die Einrichtung vielleicht nicht jedermanns Geschmack trifft, so blutet einem da doch a bissel das Herz:(. So was hab ich noch nicht gesehen...

    So wie ich das sehe, kuemmert sich das angesprochene Video eher um den Ausbau der normalen Bewegung aus dem ganzen Bein. Bei 8:25 sieht er schon sehr steif und angestrengt aus. Mehr als 150bpm sind damit ausdauernd einfach nicht gut moeglich. Egal wie lange man das macht... die Bewegung um entspannt z.B. 170bpm zu erreichen ist einfach eine andere.

    Das ist sicher richtig. Letztlich kommt es darauf an, was man erreichen möchte und es ist wohl eine philosophische Frage, ob man die bisher genutzte "normale" Technik optimieren oder mit einer anderen quasi noch mal neu anfangen möchte, um dann später vielleicht hoffentlich mal höher hinaus zu kommen...

    Das folgende Video hat mir hier sehr geholfen:

    Video 1 DBO - Basics Alle Übungen habe ich wirklich mit 60bpm angefangen und konstant geübt, in kleinen Schritten gesteigert....es geht vorwärts...hier und da Plateaus, aber es wirkt... mittel und langfristig... 30 Tage, kann man schaffen, bei normaler Belastung mit Arbeit, Familie, Haus etc. sicher nicht...

    Gebt Euch 6-12 Monate für großen Fortschritt...

    +1, hatte das Video weiter vorne schon eingefügt;)


    Was ich dazu noch ergänzen möchte: Es lohnt sich durchaus, die darin enthaltenen Übungen 2 und 3 nicht nur immer wiederholend in die eine Richtung von langsam bis schnell zu spielen, sondern auch umgekehrt. Also von den Vierteln bis zu den Sechzehnteln steigern und dann direkt wieder runter bis zu den Vierteln verlangsamen und dann wieder hoch. Und das immer zusammenhängend, Berg und Talfahrt sozusagen:). Das fördert Gleichgewicht und Kontrolle...


    Ab 3:40 wird in dem Video vorgeschlagen, die 16tel Triplets alternierend mit den Füßen zu spielen. Als ich dies erstmals versucht habe, wurde mir erst mal bewusst, wie schwach mein linker Fuß tatsächlich war. Also eigentlich hinkt er immer noch hinterher, aber diese Übung hat mir sehr geholfen, mehr Kraft, Beweglichkeit und Kontrolle im linken Bein und dessen Fuß zu entwickeln. Daher nutze ich diese Übung mittlerweile zum Aufwärmen, danach gehen mir die anderen Sachen (meist^^) leichter vom Fuß...


    Überhaupt muss ich sagen, dass solche und ähnliche Übungen in erster Linie erst mal zur Entwicklung von Präzision und Kontrolle als Basis zur Geschwindigkeitssteigerung dienen sollten. Der Speed kommt dann irgendwann (fast) ganz von alleine...;)

    Nach 3 Jahren bist du der erste, der das aktiv bemerkt hat :D Keine Ahnung warum, aber der Arzt, der gleichzeitig auch noch Feuerwehrmann, Psychologe, Rennfahrer, Lebensretter und Held ist, hat es mir irgendwie angetan.

    Wurde dieses Jahr an anderer Stelle schon mal bemerkt. Und finde ich tatsächlich sehr irreführend. Wenn man den Schauspieler nicht kennt, denkt man halt, das bist du.

    So ging's nicht nur mir.

    Dr. Frank Stefan - Der Arzt, bei dem die Frauen verdauen...8o

    Moin,


    es gab mit Sicherheit schon genug Threads zu dem Thema, aber ich geb gerne mal meinen Senf dazu ab^^:

    Du schreibst, du bist bis Tempi von 120/130 Bpm (bei 16teln) relativ sicher. Man liest öfter mal, dass 140 Bpm für viele Drummer tatsächlich so eine Art Schallmauer bzw. Hürde darstellen, wo sich ein Tableau einstellt, das erst mal überwunden werden muss und auf dem sich erst mal eine Zeit lang keine weiteren Fortschritte einstellen wollen.

    Das kann unterschiedliche Gründe haben. Zum einen der Kopf, die Übedisziplin, die erwähnte Tagesform, aber eben auch der Umstand, dass bei höheren Tempi eine andere Spieltechnik zum Einsatz kommen sollte (oder evtl. sogar muss) als bei langsameren. Beim Spiel aus den Fußgelenken wird man ab einem gewissen Tempo einfach an seine Grenzen stoßen und schneller ermüden bzw. verkrampfen. Dieses Grenz-Tempo ist aber individuell und sicher bei jedem anders. Dennoch sollten 140 Bpm (und auch darüber) mit dieser Technik (mit viel Übung;)) auch für Dich machbar sein.

    Doublebass-Spiel besteht für mich aus folgenden Faktoren: (Körper-)Balance, Technik, Kontrolle, Ausdauer und Kraft. Je besser die Technik, desto weniger Kraft wird man aufwenden müssen. Aber ohne Kraft geht es auch nicht, vor allem, wenn man die Kontrolle behalten möchte;). Aber zur Kontrolle gehört eben auch die Balance. Zum einen die des ganzen Körpers (man kann eben nicht z.b. den linken Fuß auf der HiHat als Stützbein verwenden) als eben auch der Umstand, dass man beide Füße einander angleichen muss. Und das geht eben nur durch langsames Üben und stetige Steigerung des Tempos.

    Du schreibst, das scheint deinen Füßen nicht zu liegen, aber ohne wird es nicht gehen8o


    Die Tagesform muss man eben langsam dadurch überlisten, dass man sein Wohlfühltempo nach und nach steigert. Ich "hänge" auch gerade an dieser 140Bpm-Grenze (bin allerdings auch nicht besonders ehrgeizig in der Sache), aber mir haben bisher die Übungen aus diesem Video sehr geholfen:

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    Den typischen von superlativen durchsetzten Ami-Marketingsprech kann man ja ignorieren...8o


    Ich wünsche gutes Üben und Gelingen, ich denke auch dass Du das in den Griff bekommst! :)

    ;(...

    Hatte gehofft, dass er 2025 vielleicht noch mitnimmt, aber es ist nachvollziehbar jetzt diesen Schritt zun tun und in die wohlverdiente (Live)Rente zu gehen.

    Er hatte sicher sehr gekämpft, nach dem Schlaganfall wieder ein Niveau zu erreichen, das vor allem seinen eigenen Ansprüchen gerecht wird. Leider hat er das nicht geschafft...

    Dennoch ist es ihm nicht hoch genug anzurechen, dass er genau das versucht hat. Und man muss es auch der Band hoch anrechnen, dass sie an ihn geglaubt hat.


    Och, der war doch gefühlt immer da.

    Ich habe ihn in den frühen 90ern mal auf der MuMe live gehört.

    Das war soweit ich mich erinnere in einem kleinen, gerammelt vollem Kabuff.

    Ich habe sogar noch das Selfie von ihm.

    Witzig, ich sitze gerade an meinem Schreibtisch (im Homeoffice) und starre exakt auf diese Autogrammkarte an meiner Pinnwand^^. Nur ist bei mir das Autogramm doch schon stark verblichen...8o

    Das muss 1994 oder 95 gewesen sein und er spielte damals auf der Mume (als es noch eine war) mehrmals am Tag ein Set mit einer wild zusammengewürftelten Band (ich kann mich sonst nur noch an Geoff Whitehorn erninnern...) in der Soundkabine am Paiste-Stand. Damals war ich nicht nur von Nicko, sondern auch von der Anzahl an Tablets mit frisch vollgezapften Biergläsern, die da fortlaufend reingetragen wurden, beeindruckt...:D

    Aber dennoch hatte die gesamte Band am späten Nachmittag immer noch genau so sauber abgeliefert wie vormittags beim ersten Stelldichein;).

    Das Autogramm im Anschluss war natürlich obligatorisch und ich weiß noch, dass ich dabei kein Wort rausbekam. Für mich als Jugendlicher war er damals überlebensgroß...

    Gavin Harrison nutzt die Dinger auch schon eine ganze Weile, daher müssen die ja gut sein...8o^^


    Nee im Ernst, ich sehe einen eventuell sinnvollen Einsatzzweck auch eher darin, die Übertragung von Schwingungen von angeschlagenen Becken in die Hardware zu verhindern bzw. zu unterdrücken. Ich hatte schon mal so einen Fall: Crashbecken --> Stativ --> daran befestigte Multiklammer mit Tomhalter --> Hängetom --> Mikrofon mit Klemme am Spannreifen. Und das bei einem Starclassic-Tom trotz des Gummipuffers in der Tomhalterung. Das war tatsächlich nervig, weil wirklich bei jedem Anspielen des Crashbeckens ungute Störgeräusche über das Mikrofon übertragen wurden bzw. das Tom sogar zum Schwingen angeregt wurde. Ich hatte dann zwischen Multiklammer und Stativrohr etwas Gummi geklemmt, damit wurde es etwas besser.


    Aber selbst wenn es funktioniert (in welcher Form auch immer;)) finde ich die Teile einfach zu dick auftragend und viel zu teuer...

    Ich bin kein ausgesprochner Kenner der englischen Sprache, aber wenn ich nach der Übersetzung von "Glockenbronze" suche gibt mir der Übersetzer nur "Bell Bronze" oder "Cast Bronze" aber nie "Bell Brass".

    Zumindest in den Videos des Drum Center Of Portsmouth ist eigentlich immer die Rede von "Bell Bronze" bzw. "Cast Bronze". Ich kann ich erinnern, dass in eben einem dieser Videos das sogar mal richtig gestellt wurde, bzw. dass die Bezeichnung "Bell Brass" eben unzutreffend bzw. irreführend sei.

    Tempest Drums hatte doch auch mal Glockenbronze-Kessel für die Free-Floating-Käfige gebaut. Das wäre ja vielleicht auch noch eine Variante...;)

    Ich hab selbst eine Free-Floating aus der ersten Serie in 6,5" Tiefe mit Stahl- und/oder Maple Kessel und würde die niemals hergeben! Gerade wenn man beobachtet, wie die Preise anziehen. (Ich weiß, das mag für manche ein Widerspruch sein...^^)

    Lohnenswert fand ich allerdings den Wechsel auf den überlangen Puresound-Teppich mit 16 Spiralen, auch wenn das Ding wirklich unverschämt teuer ist. Verchromte Teppiche produzieren im vergleich oft doch ein recht "scharfes" Geräusch für mein Empfinden. Na ja, ist Geschmacksache...;)