Transport Drumset ÖV

  • Ich fürchte ebenfalls, das du Probleme bekommen wirst solch eine Menge an Gepäck (ohne weitere Kosten) überhaupt mit Bus und Bahn bewegen zu können.

    Ich nutze (wenn ich mein Set weitere Wege vom Auto zur Bühne transportieren muß) eine Transportkarre (Rock´n Roller) wie in dem Youtubevideo gezeigt.

    Die ist toll und erfüllt seinen Dienst. Würde ich damit 1km inkl. Drumset spazieren wollen ? - NEIN


    Mein erster Gedanke bei deiner Schilderung war, warum keine Cajon (ja iss klar, ist nicht dasselbe wie ein Drumset)

  • Super. Ihr macht mir Mut. Wagemut. 😀

    Ein paar Tage sind es ja noch bis dahin. Da bleibt noch Zeit das ganze zu durchdenken und ggf. zu testen.

    ÖV und eigenes Set sind im Prinzip gesetzt.

    Wird schon schiefgehen.🙃

    Hab ja nicht gedacht, dass es da so wenig Erdahrungen gibt. 🙂

    Blaukraut bleibt Blaukraut & Brautkleid breibt Blaubtkreid

  • Was ist den mit Zeug weglassen? Zb. Bassdrum,kleines Tom,Snare und max. Hihat evt Crash.Das könnte man in eins packen und ist gesamt schon weniger.Was ist denn das für ein Workshop?

    lg

    formerly know as Dideldidel

  • ich habe das früher häufiger gemacht, aber nur mit Flat Bassdrum, Snare, Hihat und einem Becken. Leider wurde Abload eingestellt , deswegen sind meine alten Bilder weg.


    Edit: gefunden:


      


    Das hier gefragte ist eine ganz andere Liga und auf die Idee würde ich auch nicht kommen.

  • Wegen derselben Idee habe ich mich mal nach einem Nestie-Set umgeschaut, aber für einen einmaligen Anlass war mir die Anschaffung zu teuer.

    Frag den Veranstalter nach einer Teilnehmerliste – vielleicht findest du eine Mitfahrgelegenheit. Meistens kann man vor Ort mieten. Falls der Workshop in Arosa ist, sollte das kein Problem sein. Es gibt auch ein Musikgeschäft in Chur, das nach Arosa liefert.

  • Bedenke - das ist NUR der Wagen mit dem Schienensystem - OHNE Cases - andere kriegt man damit nicht wirklich gut transportiert. Das System ist chic - aber sau teuer.




    Das ist schon richtig - je nach gewicht ist sowas wirklich doof - bei einem Be - Bop Kit könnte das aber gehen, mache ich ab und zu. Allerdings sind die vielen Einzeltaschen ein Problem - da helfen kleine Spanngurte.



    Du könntest dir die Mühe machen und Kessel in Kessel transportieren, bedeutet halt ein wenig Schrauberei und nue stimmen, macht es aber kompakter.


    Und genau Überlegen, braucht es 3 Becken, tun es nicht auch zwei? Reicht vielleicht nur ein Tom?



    Ich habe für genau solche Zwecke, wo der Ladeweg lang ist und ich weiß ich brauche im Prinzip nur Kick, Snare, Hihat, Ride ein großes 18" case, wo dann alle Trommeln reinpassen, Becken auf dem Rücken und Hardware mit auf den Wagen (so einer wie von Bauhaus) - das geht schon.


  • Ich denke, eines der größten Probleme werden stabiles Gestell, Rollen und das Gesamtgewicht sein. Egal ob Bollerwagen oder Sackkarre. Zumindest bei Stufen oder unebenen Ein/Ausgängen/Türen kommen doch etliche Kilogramm zusammen die man in der Not alleine wuchten muss.

    Das kenne ich nur für kurze Strecken, aber nicht für lange Fußwege oder öffentliche Verkehrsmittel ...

  • Idee 1: Wenn es kein Metal-Workshop ist: Eine 16“ BD besorgen / leihen. Ein Pearl Midtown mit 16-10-13 geht in eine einzige Tasche z. B..


    Idee 2: guck in Kleinanzeigen nach einem billigen Set (irgendwas fürn Fuffi wird doch öfter mal angeboten) vor Ort, nimm einen Satz gute Felle mit und kauf das (oder leih dir eins aus, sollte gegen ausreichende Kaution gehen). Schwein mager äh … mein Schwager wollte seine Gitarre mit nach Teneriffa nehmen. Das wäre ziemlich teuer geworden. Er hat sich dann da unten eine für kleines Geld gekauft und ist sehr zufrieden.


    Alles suboptimal, klar, aber unter diesen Vorgaben … ;)

  • Reduktion ist ein guter Ansatz. 3 Becken brauche ich tatsächlich nicht. Der Gedanke war eines zusätzlich zu haben, um ggf auswählen zu können. Je nachdem wie die Situation klanglich ist. Im Prinzip verzichtbarer Luxus.

    Und nur ein Becken + HH würde es eigentlich auch tun. So spiele ich ja auch manchmal. Dann spare ich mir auch einen Ständer. Sind dann ca 5kg weniger.Definitiv eine ernste Überlegung wert.

    Nur das Floor, wieder ein Ständer weniger.

    Ist zumindest denkbar.

    Vor Ort ein Set besorgen oder extra noch eine Keksdosensammlung anschaffen möchte ich eher nicht. Hab schon zuviel Zeug.

    Ich könnte ja auf mein Kofferset zurückgreifen. Hat aber eben keine Toms. Und da ich wie’s scheint, das erste Mal mit einem Kontrabass zusammen spielen darf (freu) will ich auch halbwegs angemessen klingen. 😀

    Es ist übrigens ein Jazz-Workshop. Mir scheinen zu grobe Kompromisse beim Sound irgendwie nicht passend.

    Blaukraut bleibt Blaukraut & Brautkleid breibt Blaubtkreid

  • Ein "JAZZ WORKSHOP"...????


    Eigentlich brauchste nur ne Snare und n Ridebecken!;) Na gut, HH und ne Minibassdrum dazu reichen völlig. N Stuhl oder Hocker wird schon da vor Ort sein.




    In my honest...ihr wißt schon.;)

    "Kaffee, schwarz?"

  • Nicht unwichtig bei Transportgeräten: Wenn sie nicht gebraucht werden, sollen sie bitte möglichst platzsparsam und leichtwiegig sein.

    Bei einem Gig mit weitem Weg über Kopfsteinpflaster hatte der Techniker des Veranstalters uns mit einem Scherenwagen ausgeholfen, ein Mix aus Bollerwagen und Sargroller. Das war zuerst ein leicht tragbares Alupäckchen mit Luftreifen, aber ausgefahren locker 1,50m lang und ein echter Transportgenuss. Ich such schon seit Tagen, find's aber leider nicht.

    Lärmfähig

  • Liebe Leute,


    ich habe vor einiger Zeit für meine Tochter ein Kofferbassdrum gebaut, sie nutzt es leider nicht. Angeregt durch die Diskussion - Drumset (klein) mitnehmen können im Öffentlichen (Nah-) Verkehr habe ich mir gedacht, ich könnte da doch etwas basteln, das funktioniert. Gesagt, getan.
    Die BD hat tatsächlich einen Kessel (16"), die Trommel kann man von vorne dämpfen. Ich habe außen einen Beckenständer (ziemlich stabil) mit zwei Füßen angebaut, den kann man auch von der Höhe her verstellen , damit der Koffer gut stabilisiert ist, man kann ihn auch insgesamt höher stellen, damit der Koffer auch tatsächlich noch rollt. In den Koffer passen ein kleiner (aber ausreichend stabiler) Snarestand, eine Hihat (einfach) von Tama, die reicht aber völlig aus, und ein Fußpedal mit einer speziellen Vorrichtung für die BD. Das Pedal wird eingehängt am Spannreifen der BD und stützt den Kessel von unten. Der Koffer rutscht daher nicht! In die BD passt eine kleine Snare (12 "), gefertigt aus Sonor-Buchenholz mit einer Action-Abhebung, das funktioniert prima. Die BD klingt relativ voll durch die Kesseltiefe, das Teil ist ideal für Straßenmusik oder auf einer kleinen Bühne. Abgenommen hat es sowieso den Sound eines "normalen" Drumsets. Für die Hihat habe ich eine Aussparung gemacht, bei dem geschlossenen Koffer sieht man noch ein Stück herausragen. Die Schrauben für die BD kann man kürzen, so dass man das Frontfell oder das Schlagfell mit wenigen Umdrehungen gelöst hat und die Snare verstauen kann. Das Gesamtgewicht dürfte bei ca. 15 kg liegen. Eventuell könnte in den Koffer auch noch ein Jagdhocker passen, den man zusammenklappen kann. Aber man kann sich ja auch vor Ort auf einen Stuhl setzen. Oder im Stehen spielen.


    Wer Interesse an einem solchen Umbau hat oder an dem Prototypen kann sich ja melden. Beim dritten Bild sieht man, dass die Snare in die BD passt. Ein Bild von der Hihat im Koffer habe ich nicht gemacht, das kann ich nachholen.

    Ich schiebe noch Bilder in einem zweiten Beitrag nach.

  • Falls die Lösung noch interessant ist: ich habe meine alten Bilder wieder gefunden:

            


    Ganz genau kann ich es nicht mehr nachvollziehen, daher ohne Gewähr:


    20x8 Bassdrum (Selbstbau aus Kesselabschnitt und per Japansäge geteilt. 4x Kistenverschlüsse von Bauhaus: Stabilit Kistenverschluss)

    14x3 Snaredrum (Selbstbau aus Kesselabschnitt)

    Pearl P-100 Fußmaschine

    Yamaha HH-740 Hihat

    Yamaha SS-740A Snarestand

    Yamaha DS-750 Hocker

    Yamaha CH-750 Beckenhalter

    Klappbare Sackkarre vom Bauhaus: BAUHAUS Klappsackkarre

    Rucksack im Seesackstil

    Koffergurt


    Zum Transport wurde die Snare in Tasche in der Bassdrum verstaut und das alles dann in der Bassdrum. Für die Bassdrum hatte ich nur einen Karton, wie zu sehen ist. Das hatte aber der Vorteil, beim Transport den Hardwarerucksack oben drauflegen zu können, was bei einer (oben runden) Tasche nicht so einfach ist.

  • Sehr schöne Lösung. Gefällt mir.

    Für die aktuelle Angelegenheit zeitlich nicht mehr umsetzbar, doch für die Zukunft sehr inspirierend. Eine schöne Alternative zum Kofferset.

    Danke fürs teilen. 👍

    Blaukraut bleibt Blaukraut & Brautkleid breibt Blaubtkreid

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